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Pflanzenproduktion in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven für die Zukunft

13.10.2020 bis 14.10.2020
Beginn 12:00 Uhr, Ende 12:30 Uhr

Die Landwirtschaft steht in der öffentlichen Kritik: Dies gilt sowohl für die Tierproduktion, Stichwort Tierwohl, als auch für die Pflanzenproduktion, etwa im Zusammenhang mit Glyphosat. Die Kritik an der ertragsorientierten („konventionellen“) Wirtschaftsweise wurde in den letzten Jahren vielfach geäußert, auch in Schriften der Leopoldina. Ziel des Symposiums ist es, deutlich zu machen, dass Pflanzenproduktion sich nicht nur auf „konventionell“ und „ökologisch“ beschränkt. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Produktionsverfahren, die mal mehr und mal weniger dem einen oder anderen Schlagwort zuzuordnen sind. Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung spielen heute auch in der ertragsorientierten Landwirtschaft eine wichtige Rolle, während der Ertrag umgekehrt auch bei der umweltorientierten Wirtschaftsweise nicht vernachlässigt werden kann.

Das Symposium soll auch Zielkonflikte deutlich herauszustellen. So können hohe Erträge und Qualitäten, wie sie bisher aus der ertragsorientierten Wirtschaftsweise bekannt waren, nicht mit einem Maximum an Natur- und Ressourcenschutz erzielt werden. Es wird wichtig sein, herauszustellen, wie an ertragreichen Produktionsstandorten hohe Erträge nachhaltig und umweltschonend erzielt werden können, um dem wesentlichen Ziel der Landwirtschaft, der Versorgung der Gesellschaft mit Nahrungs-, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen, auch in Zukunft gerecht zu werden. Daher soll auch die Situation aus Sicht der Ernährungsökonomie mit dem deutschen Beitrag für die Welternährung beleuchtet werden.

Das Symposium wird von der Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Wissenschaftliche Organisation: Prof. Dr. Christian Jung, Kiel; Prof. Dr. Dr. Urs Niggli, Brüssel, Belgien; Prof. Dr. Henning Kage, Kiel Prof. Dr. Andreas von Tiedemann, Göttingen

Typ

  • Symposium
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