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Opferschutz in Strafverfahren wegen geschlechtsspezifischer Gewalt

26.10.2018

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen veranstaltet der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien zusammen mit dem Deutschen Juristinnenbund (djb) eine Filmausschnittsvorführung und Paneldiskussion mit:

  • Nebenklagevertreterin Christina Clemm (Fachanwältin für Strafrecht, Berlin)
  • GREVIO-Mitglied Sabine Kräuter-Stockton (Oberstaatsanwältin, Saarbrücken)
  • Strafrechtswissenschaftlerin Dr. Anneke Petzsche, MSc (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Fernsehautorin Nicole Rosenbach (WDR, Köln)
  • Vorsitzende der djb-Kommission für Strafrecht Dr. Leonie Steinl, LL.M. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg)

Moderation: Prof. Dr. Ulrike Lembke (Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, Humboldt Universität zu Berlin)

Die Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU und die Istanbul-Konvention enthalten grundlegende Vorgaben für Stellung und Rechte von Opfern im Strafverfahren. Beide Regelungswerke sind in Deutschland bisher nicht vollständig umgesetzt worden. Trotz des weiterhin bestehenden Umsetzungsbedarfs sind derzeit immer mehr Stimmen, die die Rechte des Opfers im Strafverfahren zurückdrängen wollen, zu vernehmen. Gerade bei Sexualstraftaten werden dabei häufig Opferrechte gegen die Unschuldsvermutung des Angeklagten und die Wahrheitsfindung ausgespielt. Diese Entwicklungen nimmt die Veranstaltung zum Anlass, drängende Fragen des Opferschutzes in Strafverfahren wegen geschlechtsspezifischer Gewalt zu diskutieren.

Zielgruppe

Typ

  • Diskussionsforum
Kontakt

Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle
Prof. Dr. Maria Wersig
E-Mail: geschaeftsstelle@djb.de
Telefon: +49 30 443270-0
Fax: +49 30 443270-22

Adresse

Unter den Linden 6
Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Hörsaal 2094,
10099 Berlin
Germany

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