Beyond Eve — More than one network

Re: Fairer Job Chancengleich am Arbeitsplatz

Erstellt von Beyond Eve

Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ist für die meisten in Deutschland und Frankreich noch ein Zukunftstraum. Island ist da weiter: Seit Jahren gilt der Inselstaat als das Land mit der größten Gleichstellung auf der Welt. Die deutsche Auswanderin Katharina hat das selbst erfahren: Kinder sind auf der Insel kein Hindernis für eine Karriere, sondern der Beweis für Management-Talent!

Jobsharing, gleiche Bezahlung für Mann und Frau oder gemischte Teams im Betrieb – „Re:“ zeigt unterschiedliche Konzepte, wie die Gleichstellung am Arbeitsplatz gelingen kann. Für viele Frauen in Deutschland bedeutet „Familie“ immer noch Karriereknick und Teilzeitfalle. Die Folge: weniger Einkommen, weniger Rente. Zudem haben mehr Frauen Jobs in Bereichen, die grundsätzlich schlechter bezahlt sind. Daher verdienen Frauen immer noch durchschnittlich weniger als Männer.
Nicht so bei Pieron, einem deutschen Unternehmen aus der Metallbranche. Hier werden explizit Mädchen an den Beruf als Industriemechanikerin herangeführt. „Das ist doch nur eine Sache im Kopf: Das ist was für Frauen und das nicht“, meint Molina Lewak, eine der zahlreichen weiblichen Auszubildenden.
Wenn es um Gleichstellung geht, schreitet Island als leuchtendes Vorbild voran. Hier wird schon früh etwas dafür getan, dass sich die Stereotype nicht in den Köpfen manifestiert. In der Schule gibt es das Pflichtfach „Gender-Studies“. Das führt langfristig zu einem anderen Verständnis von Gleichberechtigung in der Gesellschaft. „Isländischen Frauen wird viel zugetraut“, erzählt Erla Björg Gudrunardottir. Ausgerechnet in der immer noch von Männern dominierten Fischindustrie führt sie ein Unternehmen, in dem nur Frauen arbeiten. Eine Reportage über faire Bezahlung und Behandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt.

Quelle: Arte, verfügbar bis 18.07.2018

Lesen: arte.tv

If women ruled

Erstellt von Beyond Eve

The European Union wants to restart a debate on the future of Europe. But its efforts so far aren’t promising. European policy debates tend to be dominated by male voices. A recent task force set up by the European Commission to “do less more efficiently” is all-male, and on the national level, ego-driven politicians are more concerned with blaming Brussels for policies gone wrong than responding to its problems.

Source: Politico

Lesen: politico.eu

Gesundheit und Datenschutz

Erstellt von Beyond Eve

Wie smart sind Gesundheits-Apps tatsächlich?

Kleine digitale Helfer gibt es für alle Lebensbereiche. Seit einiger Zeit sind besonders Apps, die dabei helfen sollen, die eigene Fitness und Gesundheit zu optimieren, beliebt. Dafür werden zum Teil intime Daten ausgewertet und gespeichert.

In seinem neuen Buch „Die smarte Diktatur“ befasst sich der Sozialpsychologe und Autor Harald Welzer unter anderem mit diesem Thema. Er weist auf die Gefahren hin, wenn gerade sensible Gesundheitsdaten gespeichert und ausgewertet werden. Wo bleibt da der Schutz des Privaten?

Aus wirtschaftlicher Sicht nähert sich dem Thema dagegen Peter Ohnemus, Entwickler einer Fitness-App. Für ihn steht die Optimierung der eigenen Gesundheit mithilfe digitaler Medien im Vordergrund. Die dabei gesammelten Daten bilden für ihn auch eine Lösung für Probleme des bestehenden Gesundheitssystems. Ein Thema. Viele Sichtweisen. Darüber spricht Andreas Bönte mit seinen Gästen in „nacht:sicht“.

Quelle: BR alpha

Lesen: br.de

25 new films by female directors you need to see in 2018

Erstellt von Beyond Eve

Start getting excited for new works from Amma Asante, Marielle Heller and Mia Hansen-Løve.

It’s an oft repeated fact that there are far too few female directors being given a chance to make films. You can roll out the numbers – that in 2016 female directors made up accounted for just seven per cent of Hollywood’s total output. You could also peel away the imbalance for a moment and highlight the number of brilliant female directors headlining an array of titles coming out in 2018. With that in mind, here are 25 new works by female filmmakers worth keeping an eye out for.

Lesen: lwlies.com

Liken und vergleichen – wann ist es digitale Sucht?

Erstellt von Beyond Eve

Soziale Medien sollen Menschen zusammenführen und die Kommunikation erleichtern. Tatsächlich aber können Facebook und Co. ganz schön unsoziale Folgen haben: Einsamkeit, Kontrollverlust und Konflikte mit den Freunden. Die Frage ist, was davor schützt.

Quelle: Deutschlandfunk von Lisa Hänel

Lesen: deutschlandfunk.de

djb kritisiert unzureichende Änderungen bei der Steuer- und Abgabenbelastung von Frauen im Nationalen Reformprogramm 2018

Erstellt von: Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle

Pressemitteilung vom 25.04.2018

Auf Vorschlag der EU-Kommission hat der Rat im letzten Jahr Deutschland im Rahmen des Europäischen Semesters zum wiederholten Mal auf die hohe steuerliche Belastung von Zweitverdienenden hingewiesen und angemahnt, Fehlanreize, die Zweitverdienende von einer Erwerbstätigkeit abhalten, zu verringern und den Übergang in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu erleichtern. Nach den inzwischen regelmäßig veröffentlichten Zahlen zur Steuer- und Abgabenbelastung von Zweitverdienenden, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt, steht Deutschland nach wie vor besonders schlecht da. Als Gründe für die hohe finanzielle Belastung, die vor allem Frauen trifft, nennt die EU ausdrücklich die gemeinsame Einkommensteuerveranlagung von Ehegatten, das heißt das Ehegattensplitting und die kostenfreie Krankenversicherung nicht erwerbstätiger Ehegatten.

Weiterlesen

Lesen: djb.de

Der Cambridge Analytica-Skandal und die Folgen

Erstellt von Beyond Eve

86 Prozent der aktuellen und früheren Facebook-Nutzer haben wenig oder gar kein Vertrauen, dass das Netzwerk mit ihren persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht. Das geht aus der April-Ausgabe des ARD-DeutschlandTRENDs hervor. Konkrete Folgen scheint dieses Misstrauen aber bislang nur begrenzt zu haben: zwei Prozent der befragten Internetnutzer geben an, Facebook infolge des kürzlich bekannt öffentlich gewordenen Cambridge Analytica-Skandals, weitere zwölf Prozent haben ihre Nutzung aufgrund der Berichte rund um das Thema reduziert.

Lesen: de.statista.com

Engagiert euch – Nicht!

Erstellt von: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert

Parteien und Bundesregierung erwarten, dass sich Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Grundrechte engagieren. Doch wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu einen Verein gründen, können sie Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bekommen.

In einer groß angelegten empirischen Studie können wir den Widerspruch zwischen politischem Anspruch und aktueller Gesetzeslage nachweisen. Finanzämter beurteilen gleiche Fälle völlig verschieden - vor allem, wenn die Anliegen der Vereine politisch aufgeladen sind. Statt bürgerschaftliches Engagement großzügig zu fördern und rechtlich abzusichern, führt die Praxis der Finanzämter zu großer Rechtsunsicherheit für Initiativen, die sich selbstlos engagieren möchten.

Zum Nachweis dieses Befundes wurden gleiche Vereinssatzungen an alle bundesweit zuständigen Finanzämter geschickt. Das Bundesfinanzministerium versuchte, die Studie zu verhindern, als es davon erfuhr - ohne Erfolg.

Autoren: Stefan Diefenbach-Trommer, Jannika Marré, Jan-Hendrik Klugkist, Melina Schmidt

Lesen: b-b-e.de

Jugendmobilität innerhalb Deutschlands fördern

Erstellt von: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

2017 verschärfte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt wieder: Trotz einer Zunahme von Ausbildungsangeboten waren Ende September bundesweit mehr als 80.000 Bewerbende bei der Bundesagentur für Arbeit als „noch suchend“ gemeldet. Ein Grund dafür: Jugendliche finden den gewünschten Ausbildungsplatz nicht in ihrer Region. Wie können wir sie zu mehr Mobilität ermutigen? Hierzu geben Expertinnen und Experten in dem Policy Paper Empfehlungen. Die Heimat für eine Ausbildung zu verlassen ist ein tiefer Einschnitt. Daher spielt beim Jugendwohnen die sozialpädagogische Begleitung eine große Rolle.

Lesen: kas.de

Scale and Concentration of land ownership in Scotland

Erstellt von Beyond Eve

Scotland’s land reform body is calling for evidence about the impact of concentration of land ownership in Scotland, as it publishes a report and discussion paper on the issue today Thursday 22 March, 2018.

The Scottish Land Commission research report looks at international approaches to limiting scale and concentration of land ownership.
It accompanies an independent discussion paper on land ownership issues in Scotland Land: for the many, not the few? Limitations on the scale of land ownership written by former MSP, Peter Peacock, designed to stimulate public debate.
At the same time as publishing the discussion paper and research report, the Commission is launching an open call for evidence of people’s experiences of issues associated with concentration of land ownership.
The purpose of the call for evidence is to help the Commission better understand the issues that people associate with concentrated land ownership from the perspective of those directly involved or affected.

It plans to publish a review later in 2018, and now wants to gather examples and evidence, both positive and negative, and to hear from people who live and/or work in areas where.

Source: Scottish Land Commission

Lesen: landcommission.gov.scot

Den Markt steuern

Erstellt von Beyond Eve

Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch wie? Und wird mit einer Neuauflage Grund und Boden fairer besteuert? Aktuell diskutierte Reformmodelle – und ihre Folgen für den Städtebau.

Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf den Grundbesitz. Es gibt eine Grundsteuer A auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft und eine Grundsteuer B auf bebaute und bebaubare Grundstücke. Berechnungsgrundlage sind dabei nicht die tatsächlichen Grundstückswerte, sondern sogenannte Einheitswerte, die für die alten Bundesländer auf das Jahr 1964, für die neuen Bundesländer sogar auf 1935 zurückreichen. Ursprünglich war vorgesehen, die Einheitswerte im sechsjährigen Turnus zu aktualisieren. Doch dazu kam es nie.
Der Bundesfinanzhof sieht inzwischen mit den völlig veralteten Einheitswerten den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Grundgesetz) verletzt. Im Januar hat sich das Bundesverfassungsgericht mit dieser Frage befasst. Das Gericht betonte in der mündlichen Verhandlung, dass im Falle der Verfassungswidrigkeit die Gewährung einer großzügigen Übergangsfrist mitnichten selbstverständlich sei. Das Urteil ist noch in diesem Frühjahr zu erwarten. Für die Kommunen ist eine schnell umsetzbare Reform dringend notwendig – sonst drohen ihnen große Einnahmeausfälle.

Text: Wilke, Henry, Berlin; Kriese, Ulrich, Basel

Quelle: Bauwelt

Lesen: bauwelt.de

Rebecca Parsons, die Technikchefin der Beratungsfirma "Thought Works", kämpft für mehr Frauen in der IT-Branche.

Erstellt von Beyond Eve

Sie könnte auch einfach nur ihren Job machen. Rebecca Parsons, promovierte Informatikerin, sei die "Mischung aus einer Fachfrau mit tiefen IT-Kenntnissen und einer Führungspersönlichkeit", lobt sie ein früherer Kollege. Sie blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Software-Branche zurück. Vor 18 Jahren ging sie zu der Beratungsfirma Thought Works, heute ist sie deren Technikchefin.

Doch viele wie sie gibt es noch immer nicht. Deshalb spricht sie das Thema "Frauen in der Techbranche" immer wieder an, auch weil sie es für ein sehr grundsätzliches hält. "Studien mit Blindtests haben gezeigt, dass auch Frauen mehr Männer einstellen als Frauen", sagt sie, "und sie bezahlen Frauen auch weniger - das ist ein Problem der Menschen, nicht der Männer."

von Helmut Martin Jung

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Lesen: sueddeutsche.de

Wie weiblich ist die IT?

Erstellt von Beyond Eve

Der Anteil von Frauen in der IT-Branche ist nach wie vor gering. Wie die Grafik von Statista zeigt, liegt der Anteil weiblicher IT-Fachkräfte bei Apple bei 23 Prozent, bei Google sind es 20 und bei Facebook und Amazon sind es jeweils 19 Prozent – der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen in den USA liegt hingegen bei 43 Prozent.

Eine aktuelle Auswertung der IT-Jobplattform Honeypot zeigt, dass Bulgarien beim Frauenanteil in der IT-Branche am besten aufgestellt ist. Aber auch dort sind es bei einem Frauenanteil von 46,9 Prozent an allen Erwerbstätigen nur 30,3 Prozent in der IT-Branche. Deutschland liegt mit nur 16,6 Prozent auf Platz 20 von 41 ausgewerteten OECD- und EU-Ländern.

Und auch bei der Bezahlung stehen wir hierzulande nicht gut da: Der unbereinigte Gender Pay Gap liegt hierzulande bei 21 Prozent, in der Tech-Branche sind es laut Honeypot sogar 25 Prozent. Ausgewertet wurden dafür OECD- und Eurostat-Daten.

Quelle: STATISTA

Lesen: de.statista.com

Final report of the High Level Expert Group on Fake News and Online Disinformation

Erstellt von Beyond Eve

In January 2018, the European Commission set up a high-level group of experts ("the HLEG") to advise on policy initiatives to counter fake news and disinformation spread online. The main deliverable of the HLEG was a report designed to review best practices in the light of fundamental principles, and suitable responses stemming from such principles.

The analysis presented in the Report starts from a shared understanding of disinformation as a phenomenon that goes well beyond the term "fake news". Disinformation as defined in this Report includes all forms of false, inaccurate, or misleading information designed, presented and promoted to intentionally cause public harm or for profit. It does not cover issues arising from the creation and dissemination online of illegal content (notably defamation, hate speech, incitement to violence), which are subject to regulatory remedies under EU or national laws, nor other forms of deliberate but not misleading distortions of facts such a satire and parody.

The HLEG advises the Commission against simplistic solutions. Any form of censorship either public or private should clearly be avoided. The HLEG's recommendations aim instead to provide short-term responses to the most pressing problems, longer-term responses to increase societal resilience to disinformation, and a framework for ensuring that the effectiveness of these responses is continuously evaluated, while new evidence-based responses are developed.

The multi-dimensional approach recommended by the HLEG is based on a number of interconnected and mutually reinforcing responses. These responses rest on five pillars designed to:

  1. enhance transparency of online news, involving an adequate and privacy-compliant sharing of data about the systems that enable their circulation online;
  2. promote media and information literacy to counter disinformation and help users navigate the digital media environment;
  3. develop tools for empowering users and journalists to tackle disinformation and foster a positive engagement with fast-evolving information technologies;
  4. safeguard the diversity and sustainability of the European news media ecosystem, and
  5. promote continued research on the impact of disinformation in Europe to evaluate the measures taken by different actors and constantly adjust the necessary responses.

Source: European Commission

Lesen: ec.europa.eu

The spread of true and false news online

Erstellt von Beyond Eve

There is worldwide concern over false news and the possibility that it can influence political, economic, and social well-being. To understand how false news spreads, Vosoughi et al. used a data set of rumor cascades on Twitter from 2006 to 2017. About 126,000 rumors were spread by ∼3 million people. False news reached more people than the truth; the top 1% of false news cascades diffused to between 1000 and 100,000 people, whereas the truth rarely diffused to more than 1000 people. Falsehood also diffused faster than the truth. The degree of novelty and the emotional reactions of recipients may be responsible for the differences observed.

Source: Science; Authors Soroush Vosoughi, Deb Roy, Sinan Aral MIT

Lesen: science.sciencemag.org

Increase in gender gap in the digital sector - Study on Women in the Digital Age

Erstellt von Beyond Eve

This new study on Women in Digital Age reports that there is a growing gap between men and women's participation in the digital sector in education, career and entrepreneurship.
The study, launched by the European Commission, found that, despite the growing demand of ICT specialists and digital profiles, the percentage of Europeans with ICT-related education is decreasing. Although this is a common trend for both genders, there are lesser women than men who are taking up ICT related jobs and education.

The main findings of this study are:

  • There are four times more men than women in Europe with ICT-related studies. There is a decrease in women taking up ICT related higher education when compared to 2011.
  • The share of men working in the digital sector is 3.1 times greater than the share of women.
  • The annual productivity loss for the European economy of women leaving their digital jobs to become inactive is calculated to be about EUR 16.2 billion
    -Although female owned start-ups are more likely to be successful, there is decrease in participation, leadership and investment in the entrepreneurial digital sector.

Data trends and qualitative analysis suggest that gender inequality in the digital sphere is essentially a result of the persistence of strong unconscious biases about what is appropriate and what capacities each gender has, as well as about the technologies themselves which requires a fundamental cultural change.
The Digital Education Action Plan announced by the Commission is a step towards addressing this gender gap by encouraging girls and boys to take up ICT related education and be able to adapt to the needs of the digital age.
Commissioner Mariya Gabriel has announced actions that will be implemented in the course of the next two years to facilitate more women to be able to participate in the digital sector through digital skills, higher education in ICT related areas and startups.

Lesen: ec.europa.eu

Sozialer Aufstieg in Deutschland schwerer als bislang angenommen

Erstellt von: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

In Deutschland hängt der soziale Status einer Person maßgeblich vom sozialen Status der Vorfahren ab. Etwa lassen Bildungsgrad oder Berufsstand der Ur-Großeltern noch auf den ihrer Nachfahren heute in der vierten Generation schließen. Soziale Ungleichheit baut sich also sehr viel langsamer ab als bislang geglaubt. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie unter Beteiligung des IfW.

Die soziale Mobilität in Deutschland ist deutlich geringer als bislang angenommen. Sebastian Braun, Arbeitsmarktforscher am Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), und Jan Stuhler, Universität Madrid, untersuchten Daten, die über vier Generationen hinweg den sozialen Status von Familien in Deutsch-land im 20. Jahrhundert beschreiben. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich 60 Prozent der für den sozialen Status einer Person maßgeblichen Faktoren von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Dazu könnten Lebensumstände wie das gesellschaftliche Netzwerk zählen, aber auch vererbte Begabungen. Das Ergebnis gilt unabhängig davon, ob der soziale Status anhand des Bildungsgrads oder des Berufs gemessen wird. Ihre Studie ist in der März-Ausgabe des renommierten Economic Journal erschienen.

Lesen: ifw-kiel.de

Wie Frauen aus der Architektur fallen

Erstellt von: n-ails e.V.

Um die Sichtbarkeit von Architektinnen ging es nicht nur in der Ausstellung „Frau Architekt“ im DAM, sondern an deren Rande auch am 3. Februar 2018 beim Symposium „Yes, we plan!“. Von den Planerinnennetzwerken in Deutschland initiierte, zeigte es viele Probleme und Lösungen für eine gleichberechtigte Baubranche. Nur eines blieb unsichtbar: die Männer in der Architektur.

Lesen: dabonline.de

Bias already exists in search engine results, and it’s only going to get worse

Erstellt von Beyond Eve

The internet might seem like a level playing field, but it isn’t. Safiya Umoja Noble came face to face with that fact one day when she used Google’s search engine to look for subjects her nieces might find interesting. She entered the term “black girls” and came back with pages dominated by pornography.

Noble, a USC Annenberg communications professor, was horrified but not surprised. For years she has been arguing that the values of the web reflect its builders—mostly white, Western men—and do not represent minorities and women. Her latest book, Algorithms of Oppression, details research she started after that fateful Google search, and it explores the hidden structures that shape how we get information through the internet.

by Jackie Snow

Lesen: technologyreview.com

PIK Research Days: „Wühlt weiter in Euren Taschen"

Erstellt von: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Wissenschaftler und Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich diese Woche zur jährlichen 'Roadshow' wissenschaftlicher Erfolge und Diskussionen zu zukünftigen Projekten. Klimamigration, Gesundheit, Meeresspiegel, Jetstreams, Eisverluste in der Antarktis, Kohlenstoffpreise - das waren nur einige der Themen, die von den vier Forschungsbereichen des PIK vorgestellt wurden. Die diesjährigen Research Days setzten den Fokus insbesondere auf den bevorstehenden 1,5°C IPCC-Sonderbericht, und auf Digitalisierung.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Research Days war der globale Wandel und Big Data, künstliche Intelligenz, die informationstechnische Revolution mit einem Vortrag von Ina Schieferdecker, Direktorin des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung zu globalen Umweltveränderungen, WBGU. Unter dem Titel „Digitalisierung - nicht nur das Klima wird die Welt verändern" hob sie insbesondere die Herausforderungen des Wandels hervor. Auch PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber bezeichnete die Digitalisierung als „eine neue Schwelle der menschlichen Entwicklung – aber wir können diese auch nutzbringend für unsere Umwelt einsetzen“. Er betonte auch, dass die Digitalisierung eine große Chance sein kann, aber auch Risiken birgt: „Wir können das nicht allein dem Silicon Valley überlassen, denn künstliche Intelligenz könnte unsere Zivilisation schneller zerstören als der Klimawandel.“

Lesen:

Vorsicht vor der „Temperatur-Schuldenfalle“

Erstellt von: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - GEOMAR

Künstliche Abkühlung der Atmosphäre mit Aerosolen birgt Langzeitrisiko
Das Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Staatengemeinschaft, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Doch die menschengemachten Treibhausgasemissionen nehmen weiter zu statt ab. Können großtechnische Maßnahmen zur Klimaregulierung, sogenanntes Climate Engineering, eine Lösung sein? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature warnt Professor Andreas Oschlies vom GEOMAR vor einem unterschätzten Langzeit-Risiko einer vorgeschlagenen Climate-Engineering-Maßnahme, die die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.

Lesen: futureocean.org

Die Stadt vom Internet aus neu denken?

Erstellt von Beyond Eve

Googles Mutterkonzern Alphabet plant einen Stadtteil in Toronto. Facebook baut ein eigenes Stadtviertel in Menlo Park. Apple bezieht sein neues Hauptquartier in Cupertino. Es wird deutlich: Die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley spielen eine immer stärkere Rolle in der Stadtentwicklung. Gleichzeitig hat sich eine neue Generation von Digitalunternehmen im Zentrum von San Francisco niedergelassen, darunter Airbnb, Twitter und Uber. Dort sorgt die hohe Konzentration an Wagniskapital für hochbezahlte Jobs und explodierende Immobilienpreise. Die Folgen sind bekannt: Gentrifizierung, Wohnungslosigkeit, Verlust lokaler Identität. In der kalifornischen Hightech-Region öffnet sich mit großer Wucht ein Spannungsfeld: Das Silicon Valley zwischen digital-urbanem Aufbruch und Wohnungskrise.
Text: Albers, Hans-Hermann, Berlin; Hartenstein, Felix, Berlin

Quelle: Bauwelt

Lesen: bauwelt.de

Fernsehen aktiviert Unternehmergeist

Erstellt von: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

Unternehmensgründungen schaffen Arbeitsplätze und treiben die Entwicklung einer Marktwirtschaft voran. Über welche Kanäle der Unternehmergeist in den Menschen aber überhaupt geweckt wird, damit beschäftigten sich Viktor Slavtchev, Ökonom am Leibniz-Institut für Wirtschafts-forschung Halle (IWH) und sein Co-Autor Michael Wyrwich in einer Studie. Ihr Ergebnis: Auch das Fernsehen kann die dafür passenden Werte vermitteln. Für ihre Analyse ver-glichen die Ökonomen die Unternehmensaktivität in ostdeutschen Regionen, die West-Fernsehen empfangen konnten, mit solchen, die diese Möglichkeit nicht hatten.

Autoren: Slavtchev, Viktor; Wyrwich, M.

Lesen: iwh-halle.de

Berlinale 2018: LAS HEREDERAS

Erstellt von: Filmlöwin - Das feministische Filmmagazin

Vor gut zehn Jahren unternahm ich eine Studienreise in die USA, im Zuge derer ich verschiedene NGOs besuchte – darunter auch eine, der es um weibliches Empowerment ging. Dort wurde ich gefragt, welches Land meiner Meinung nach den größten Frauenanteil in der Regierung hätte. Ich antwortet: Schweden. Tatsächlich war es aber Ruanda. Warum? Weil so viele Männer im Zuge des Bürger_innenkriegs gestorben waren, dass die Frauen zur Regierungsbildung dringend gebraucht wurden. Ähnlich verhielt es sich auch während und kurz nach dem zweiten Weltkrieg, als Frauen in den beteiligten Ländern vermehrt in die Berufswelt eintraten. Aus eigener ökonomischer Not, aber auch, weil es durch die Abwesenheit der Männer Raum für Frauen gab.

Emanzipation entsteht also unter anderem immer dort, wo sich ein Aktionsraum auftut, der zuvor nicht vorhanden war. Und genau darum geht es auch im Berlinale Wettbewerbsfilm Las herederas von Marcelo Martenessi. Als ihre Lebensgefährtin ins Gefängnis muss, ist Chela (Ana Brun) größtenteils auf sich allein gestellt. Zwar gibt es noch die Haushaltshilfe Pati (Nilda Gonzalez) die der einst wohlhabenden Tochter aus gutem Hause zur Hand geht, doch einen Teil ihres Lebens muss Chela nun ungewohnter Weise allein bestreiten.

Lesen: filmloewin.de

Frauen in Kultur und Medien - Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge

Erstellt von: Deutscher Kulturrat - Projektbüro "Frauen in Kultur & Medien"

Wie viele Frauen studieren und arbeiten in künstlerischen Fächern, und was verdienen sie? Sind sie in führender Position oder in Beratungs- und Entscheidungsgremien in der Kultur-und Medienbranche tätig, und welche Stolpersteine, aber auch Ermutigungen und Förderungen, gibt es? Wie ist Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb erreichbar?

Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Studie des Deutschen Kulturrates. Hierzu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Gleichstellung dargestellt, sich mit der Gleichstellungspolitik an Hochschulen befasst, die Diskussion in den verschiedenen künstlerischen Sparten referiert und Künstlerinnen, Kulturmanagerinnen und Verantwortliche aus Kulturunternehmen interviewt.

Es werden Daten zu den Frauen in Kulturberufen allgemein, zum Studentinnenanteil in den verschiedenen künstlerischen Fächern, zum Einkommen von Künstlerinnen und Künstlern, zur Vertretung von Frauen in Aufsichtsgremien von Rundfunkanstalten, zur Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und zur Präsenz von Frauen in Bundeskulturverbänden zusammengestellt.

Das Buch schließt mit konkreten Vorschlägen an Politik, Verwaltung, Kultureinrichtungen, Rundfunkanstalten, Fördereinrichtungen und Kulturverbände wie mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann.

Von Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Brüheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler

Lesen: kulturrat.de

Individualized, supportive care key to positive childbirth experience, says WHO

Erstellt von Beyond Eve

WHO has issued new recommendations to establish global care standards for healthy pregnant women and reduce unnecessary medical interventions.

Worldwide, an estimated 140 million births take place every year. Most of these occur without complications for women and their babies. Yet, over the past 20 years, practitioners have increased the use of interventions that were previously only used to avoid risks or treat complications, such as oxytocin infusion to speed up labour or caesarean sections.

“We want women to give birth in a safe environment with skilled birth attendants in well-equipped facilities. However, the increasing medicalization of normal childbirth processes are undermining a woman’s own capability to give birth and negatively impacting her birth experience,” says Dr Princess Nothemba Simelela, WHO Assistant Director-General for Family, Women, Children and Adolescents.

Lesen: who.int

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Erstellt von Beyond Eve

Für eine echte Mobilitätswende muss man sich mit völlig neuen Dingen beschäftigen. Zum Beispiel wohin mit den vielen Fahrrädern?

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Das Rad gilt als Hoffnungsträger einer platzsparenden Mobilität. Doch auch wenn es nur ein Zehntel der PkW-Stellfläche benötigt, kann sich die Zahl schnell summieren. Zeit für Fahrrad-Tiefgaragen wie der weltgrößten Anlage in Utrecht.
In dem Land, in dem der Radverkehr fließt wie Honig, in dem es mehr Fahrräder gibt als Einwohner, in diesem gelobten Land für Velo-Liebhaber kursieren Beschwerden über den Zustand der Radinfrastruktur. Das mag ein Ihr-Niederländer-meckert-auf-hohem-Niveau-Kopfschütteln hervorrufen – tatsächlich ächzt die große Radnation unter Begleiterscheinungen ihrer vielen „fiets“. Ein Holländer legt im Schnitt 1000 Kilometer im Jahr mit dem Rad zurück (zum Vergleich: jeder Deutsche schafft nur schlappe 300). In vielen Städten liegt der Radanteil an allen Verkehrswegen bei über 40 Prozent. Die Folge: Staus und Drängeleien auf Radwegen. Beschwerden zielen aber auch auf den Mangel an sicheren und bequemen Abstellmöglichkeiten. Das trifft vor allem auf Bahnhöfe zu, an denen sich die Räder zu Metallbergen türmen und manche Zugänge und Sichtachsen vermauern.

Quelle: Bauwelt Ausgabe 22/2017

Lesen: bauwelt.de

Humanoide Roboter für die Industrie in greifbarer Nähe

Erstellt von Beyond Eve

Selbstlernende Lösungen treiben die Entwicklung von Assistenzsystemen und kollaborierenden Robotern voran.

Wer schon einmal die Mimik des humanoiden Roboters Sophia der Hongkonger Firma Hanson Robotics gesehen hat, der hat bereits einen Eindruck davon, wie menschenähnlich die Robotik in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) inzwischen ist. Das kann auch für industrielle Anwendungen interessant sein. Dort geht es allerdings weniger um smartes Auftreten, sondern vor allem darum, Menschen bei monotonen oder ergonomisch ungünstigen Arbeitsschritten zu entlasten.

Quelle: VDI Nachrichten

Lesen: vdi-nachrichten.com

kurzum - Kompetenzvermittlung in der Arbeit 4.0

Erstellt von: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde, von Arbeit 4.0 ist die Rede, im angelsächsischen Raum von Future of Work. Einig ist man sich in der Erkenntnis, dass die Arbeitswelt komplexer wird und dass es neue Kompetenzen braucht. Qualifikationen nehmen an Bedeutung zu, lebenslanges Lernen wird proklamiert. Das sind keine bahnbrechenden Erkenntnisse. So richtig diese Feststellungen auch sind, neu sind sie nicht. Sie gelten seit Beginn des Industriezeitalters. Der Wandel der Arbeitswelt vollzieht sich kontinuierlich, er muss gestaltet werden. Panikmache ist unangebracht.

Lesen: kas.de

Facebook spricht unser Reptilienhirn an

Erstellt von Beyond Eve

Das vergangene Jahr war für Facebooks Image ziemlich hart, im Heimatmarkt tat dem Unternehmen besonders die Diskussion um die Beeinflussung der Präsidentschaftswahl aus Russland weh. Doch auch dieses Jahr steht das soziale Netzwerk vor Problemen. Mehr und mehr prominente Vertreter der eigenen Branche melden sich zu Wort und kritisieren Facebook scharf. Und nun hat sich sogar eine Gruppe von Mitarbeitern der ersten Stunde bei Facebook und Google gebildet, die gezielt gegen negative Auswirkungen sozialer Netzwerke und von Smartphones vorgehen wollen.

Sie nennt sich Center for Humane Technology, etwa: Zentrum für menschenfreundliche Technik, und hat bereits sieben Millionen Dollar für eine Kampagne namens "Die Wahrheit über Tech" gesammelt. Sie will Schüler, Lehrer und Eltern ansprechen. Der Gruppe, die mit der medienkritischen Non-Profit-Organisation Common Sense zusammenarbeitet, wurden außerdem Sendezeit und Medienpräsenz im Wert von 50 Millionen Dollar zugesagt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Lesen: sueddeutsche.de

Sicherheitsprobleme lösen: Online-Kurs hilft Computernutzern bei Schutz

Erstellt von: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

Von jüngsten Mikroprozessor-Sicherheitslücken wie Meltdown und Spectre bis hin zur Abwehr von Cyberattacken reichen die Inhalte eines kostenlosen Online-Kurses, den das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in englischer Sprache allen Internetnutzern weltweit anbietet. Er trägt den Titel "Internet Security for Beginners" und startet am 26. Februar auf der Internet-Bildungsplattform openHPI des von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestifteten Universitätsinstituts. Anmeldung ist online möglich unter HPI Vorkenntnisse erfordert der von Institutsleiter Prof. Christoph Meinel geleitete Kurs nicht

Lesen: hpi.de

Finanzsektor: Frauenanteile in Spitzengremien steigen langsamer als zu Beginn des Jahrzehnts

Erstellt von: DIW Deutsches Institutfür Wirtschaftsforschung Berlin

Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der 100 größten Banken in Deutschland ist im vergangenen Jahr jeweils leicht auf knapp neun beziehungsweise 23 Prozent gestiegen. Bei den 60 größten Versicherungen ist die Dynamik hingegen zum Erliegen gekommen: In beiden Gremien ging der Frauenanteil etwas zurück, auf gut neun beziehungsweise knapp 22 Prozent. Das DIW Berlin untersucht seit mittlerweile mehr als zehn Jahren, inwieweit Frauen in den Spitzengremien von Banken und Versicherungen vertreten sind. Einer Phase der Stagnation in den Jahren 2006 bis 2010 folgte anschließend bis 2014/2015 eine Zeit dynamischerer Zuwächse, bevor es anschließend größtenteils wieder langsamer bergauf ging. Eine lineare Fortsetzung der durchschnittlichen Entwicklung der vergangenen elf Jahre erscheint unwahrscheinlich, da die meisten Finanzunternehmen nach Erreichen der 30-Prozent-Zielmarke den Frauenanteil in Aufsichtsräten nicht weiter steigern. Forcieren könnte die Entwicklung eine Änderung der Unternehmenskultur. Hierzu gehören ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen – auch unterhalb des Vorstands – und deren zeitnahe Umsetzung sowie eine modernere Unternehmensorganisation. So könnten neue Vorbilder entstehen und Geschlechterstereotypen abgebaut werden.

Von Elke Holst und Katharina Wrohlich

Lesen: diw.de

Apple, Amazon and Google spent record sums to lobby Trump earlier this summer

Erstellt von Beyond Eve

Amazon, Apple and Google each spent record sums lobbying President Donald Trump and the rest of Washington, D.C., over the past three months, new federal records show, shelling out a combined $10 million to shape federal policy on everything from privacy to immigration reform.

It’s the most expensive quarter ever for these tech giants, many of which found themselves face to face with Trump in June as the White House commenced a new effort to modernize the inner-workings of the U.S. government and tackle regulations around drones and other emerging technologies.

Source: RECODE vom 21.07.2017

Lesen: recode.net

Why our Screens make us less happy

Erstellt von Beyond Eve

Ein interessanter TED Talk zur Veränderung der Gesellschaft durch die Erhöhung der Online Zeiten.

What are our screens and devices doing to us? Psychologist Adam Alter studies how much time screens steal from us and how they're getting away with it. He shares why all those hours you spend staring at your smartphone, tablet or computer might be making you miserable -- and what you can do about it.

Source: TED

Lesen: ted.com

Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr

Erstellt von Beyond Eve

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Homophobie, Rassismus und Sexismus im Fußball / Nina Degele ; Caroline Janz. - Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft, 2011

Der Fußball erfreut sich weltweit größter Beliebtheit und steht gemeinhin für Werte wie Fairness, Toleranz und gegenseitigen Respekt. Allein der Deutsche
Fußball-Bund zählt inzwischen mehr als 26.000 Vereine, in denen 6,3 Millionen Menschen aktiv oder passiv am Ball sind. Das Besondere an diesem Sport ist, dass sich auf dem Platz Menschen unterschiedlicher ethnischer oder sozialer Herkunft auf Augenhöhe begegnen (können). Damit erfüllt der Fußball zugleich eine wichtige integrative sowie soziale Funktion und trägt idealerweise zum Abbau von Vorurteilen bei. Dennoch kommt es gerade auch im Fußball immer wieder zu Ausgrenzungen aufgrund der sexuellen Orientierung, des Geschlechts oder der Nationalität.

Lesen: library.fes.de

Fehler am Drücker

Erstellt von Beyond Eve

Warum sollten IT Entwickler mit Menschen aus anderen Berufsdisziplinen zusammenarbeiten? Dies zeigt eindrücklich ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Fehlerpotentiale in der Bedienung von medizinischen Geräten. Das kann nicht nur zu einem tödlichen Fehler führen, sondern auch zum Aussortieren von Geräten.

Lesen: sueddeutsche.de

DIVSI Studie über die Kommunikation im privat-geschäftlichen Bereich

Erstellt von: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Nie zuvor haben die Menschen mehr kommuniziert als in unserem digitalen Zeitalter. Was vielleicht daran liegt, dass es so viele unterschiedliche Angebote dafür gibt. E-Mail, die Vielzahl der Sozialen Netzwerke mit ihren individuellen Möglichkeiten, natürlich immer noch das gute alte Telefon oder Fax, dazu der klassische Brief, selten sorgfältig von Hand geschrieben.

Dabei hat der Bürger, abgesehen vom privaten Bereich, im Außen- Umgang – etwa mit Behörden, Dienstleistern oder Versicherungen – oft nicht mehr die Wahl, welchen Kommunikationsweg er nutzen will. Immer öfter schreibt ihm die jeweilige Institution faktisch vor, wie er mit ihr in Kontakt zu treten hat. Das, was ursprünglich ein Angebot war, ist insoweit längst zu einer obligatorischen Infrastruktur mutiert, die genutzt werden muss und ohne die keine Teilhabe möglich ist.

Dieser privat-geschäftliche Bereich der Kommunikation zwischen dem Individuum auf der einen Seite sowie Unternehmen, Behörden oder beispielsweise ärztlichen Versorgern auf der anderen Seite bildet bislang eine Grauzone. Hier gibt es kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse darüber, wie die Kommunikation abläuft oder ablaufen sollte. Dabei werden gerade in diesem Sektor sensible und höchst personenbezogene Daten übermittelt.

Die vorliegende Studie will diese Lücke schließen. Sie geht der Frage nach, wie privat-geschäftliche Kommunikation im Alltag heute aussieht. Noch gibt es zwar unverändert konkrete Vorschriften, wonach bestimmte Dokumente als Brief zugestellt werden müssen. Wie lange das so bleibt, kann mit Garantie niemand vorhersagen.

Lesen: divsi.de

Hacker und Hippies: Die Neuprogrammierung der Stadt

Erstellt von Beyond Eve

Wenn die Stadtverwaltung ihren Aufgaben nicht mehr nachkommt, kann man sich beschweren – oder die Sache selbst in die Hand nehmen. In San Francisco arbeiten Künstler und Bewohner mit digitalen Strategien an den Alltagsproblemen der Stadt. Sie scheuen sich weder vor offenen Daten noch vor der Zusammenarbeit mit der Polizei und IT-Firmen. Die Autorin ist Teil dieser Szene.
Text: Melchor, Josette, San Francisco (US)

Quelle Bauwelt

Lesen: bauwelt.de

Von Cloud-Computing bis Social Media: Datenschutz im digitalen Zeitalter

Erstellt von: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Unsere heutige Zeit ist geprägt von einer unablässigen Erreichbarkeit: Die Digitalisierung und die damit einhergehenden technischen Errungenschaften scheinen uns fest im Griff zu haben. Ein Leben ohne Smartphone und Tablet – für viele undenkbar. Uns wird ermöglicht, verschiedenste Inhalte im Nullkommanichts über die immaterielle Datenautobahn in die Welt hinauszutragen. Von dieser neuartigen Art der Informationszirkulation und -beschaffung profitieren wir zweifelsohne. Mit Hinblick auf Dystopien wie etwa Orwells „1984“ stellt sich allerdings auch die Frage nach dem gegebenen Maß an Datenschutz sowie -sicherheit.

Von Jenna Eatough

Lesen: divsi.de

(Geschlechter)Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen

Erstellt von Beyond Eve

Die Studie dokumentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts "(Geschlechter)-Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen“, das durch die fnanzielle Förderung aus dem Gleichstellungsfonds 2015 und dem Frauenförderfonds 2016 der Universität Hamburg ermöglicht wurde. Das Projekt wurde in Kooperation der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und der Bucerius Law School durchgeführt.

Quelle: Uni Hamburg

Lesen: uni-hamburg.de

Diffusion of innovations by Everett Rogers

Erstellt von Beyond Eve

Diffusion of innovations is a theory that seeks to explain how, why, and at what rate new ideas and technology spread. Everett Rogers, a professor of communication studies, popularized the theory in his book Diffusion of Innovations; the book was first published in 1962, and is now in its fifth edition (2003). Rogers argues that diffusion is the process by which an innovation is communicated over time among the participants in a social system. The origins of the diffusion of innovations theory are varied and span multiple disciplines.

Rogers proposes that four main elements influence the spread of a new idea: the innovation itself, communication channels, time, and a social system. This process relies heavily on human capital. The innovation must be widely adopted in order to self-sustain. Within the rate of adoption, there is a point at which an innovation reaches critical mass.

Source: Wikipedia
Video: YouTube Everett Rogers "Diffusion of Innovations" Speech

Lesen: en.wikipedia.org

48/104 Declaration on the Elimination of Violence against Women

Erstellt von: UN Women Nationales Komitee Deutschland e. V.

Noch einmal zum Nachlesen "Erklärung über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen" der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1993

The General Assembly,
Recognizing the urgent need for the universal application to women of the rights and principles with regard to equality, security, liberty, integrity and dignity of all human beings,

Noting that those rights and principles are enshrined in international instruments, including the Universal Declaration of Human Rights, the International Covenant on Civil and Political Rights, the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and the Convention against Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment,

Source: United Nations

Lesen: un-documents.net

TEDWomen Talk How architecture can create dignity for all

Erstellt von Beyond Eve

Ein kluger Mann zu guter Architektur, die für alle gemacht ist.

If architect and writer John Cary has his way, women will never need to stand in pointlessly long bathroom lines again. Lines like these are representative of a more serious issue, Cary says: the lack of diversity in design that leads to thoughtless, compassionless spaces. Design has a unique ability to dignify and make people feel valued, respected, honored and seen -- but the flip side is also true. Cary calls for architects and designers to expand their ranks and commit to serving the public good, not just the privileged few. "Well-designed spaces are not just a matter of taste or a questions of aesthetics," he says. "They literally shape our ideas about who we are in the world and what we deserve." And we all deserve better.

Source: TEDWomen November 2017

Lesen: ted.com

Presseerklärung der Berliner Erklärung 2017

Erstellt von Beyond Eve

Sondierungsgespräche
Gleichstellungspolitik darf nicht auf zwei Zeilen reduziert werden

Berlin, 17. November 2017: Die in der Berliner Erklärung 2017 zusammengeschlossenen Frauenverbände stellen fest: Unsere Kernforderungen zur Gleichstellungspolitik sind im aktuellen Sondierungsstand nicht berücksichtigt.

Die Verhandlungsergebnisse zum Kinderbetreuungsausbau oder zum Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit sind wichtig, uns fehlen aber progressive Schritte in der Gleichstellungspolitik. Zwei Zeilen ist nach den Ergebnissen der Sondierung alles, was die Beteiligten Parteien gemeinsam an Handlungsbedarf in der Gleichstellungspolitik ausmachen können.
Quelle: Berliner Erklärung

Lesen: berlinererklaerung.de

Gender, Technik und Mobilität

Erstellt von Beyond Eve

»Gender, Technik und Mobilität« ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, welches innovative, soziotechnische Lösungen für gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, demographischen Wandel und globalisierte Märkte erarbeitet. Der Begriff Gender steht für gesellschaftliche Vielfalt, die mit anderen Kategorien sozialer Ungleichheit verschränkt ist:
Alter, körperliche Befähigung, Ethnizität und soziale Lage.
Quelle: TU Braunschweig

Lesen: tu-braunschweig.de

ENTGELTUNGLEICHHEIT Zahlen, Daten, Fakten

Erstellt von: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (gemessen an den jeweiligen durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten). Die Höhe des Gender Pay Gap blieb in den letzten Jahren erstaunlich konstant. Umso dringlicher stellt sich die Frage nach möglichen Ursachen für die geringere Entlohnung von Frauen.

Lesen: boeckler.de

Global Gender Gap Report 2017

Erstellt von: World Economic Forum - Shaping the Future of Education, Gender and Work

Gender parity is fundamental to whether and how economies and societies thrive. Ensuring the full development and appropriate deployment of half of the world’s total talent pool has a vast bearing on the growth, competitiveness and future-readiness of economies and businesses worldwide. The Global Gender Gap Report benchmarks 144 countries on their progress towards gender parity across four thematic dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival, and Political Empowerment. In addition, this year’s edition also analyses the dynamics of gender gaps across industry talent pools and occupations.

Quelle: World Economic Forum

Lesen: weforum.org

Gun Culture Is Gender Politics

Erstellt von Beyond Eve

Gun culture alone cannot explain mass shootings in America. If simply having guns really meant having more mass civilian gun attacks, Israel is one country that ought to see frequent such attacks. In reality, mass civilian gun attacks by and against Israeli civilians are rare.

The difference between Israel and the United States is not how easy it is to get a gun— but
rather what guns mean to the people who use them. In Israel, guns symbolize the power and persistence of the collective Jewish nation. In the United States, however, guns symbolize the manhood of the individual. To own and use a gun is to embody the traits of the ideal American male: capable, self-sufficient, and strong.

Quelle: Women in International Security by Scott Weiner

Lesen: wiisglobal.org

Frauen in Kultur und Medien: Ein Europäischer Vergleich

Erstellt von: Hertie School of Governance

Ein Team am Centre for Cultural Policy führt unter der Leitung von Helmut K. Anheier eine umfassende Bestandsaufnahme der Kunst-, Kultur- und Medienbranche als Arbeitsgebiet für Frauen in ausgewählten europäischen Ländern durch. Dabei geht es nicht nur darum, Deutschland im internationalen Vergleich zu verorten, sondern auch von den Erfahrungen anderer Länder im Sinne von „Best Practice“ zu lernen. Die vorläufigen Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Untersuchung werden auf einer internationalen Podiumsdiskussion debattiert. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion und eines Onlineaustauschs mit Experteninnen der untersuchten Länder werden in den praxisorientierten Abschlussbericht einfließen.

Lesen: hertie-school.org

Smartphones are weapons of mass manipulation

Erstellt von Beyond Eve

If, like an ever-growing majority of people in the U.S. (Or Global), you own a smartphone, you might have the sense that apps in the age of the pocket-sized computer are designed to keep your attention as long as possible. You might not have the sense that they’re manipulating you one tap, swipe, or notification at a time.

Quelle: MIT Technology Review

Lesen: technologyreview.com

DESTATIS-Studie 2017 zu Verdiensten

Erstellt von Beyond Eve

Aktuelle Studie des Deutschen Statistischen Bundesamtes zu Verdiensten.
Die Höhe des Verdienstes wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dazu gehören sowohl Geschlecht, Alter und Bildungsabschluss, aber auch arbeitsplatzbezogene Merkmale wie Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes, Beruf oder Beschäftigungsumfang. Ferner können sich Branche, Unternehmensgröße und Tarifbindung, also unternehmensbezogene Merkmale, auf den Verdienst auswirken.

Quelle: Deutsches Statistisches Bundesamt, Einleitung der Studie

Lesen: destatis.de

Führung ohne Vielfalt?

Erstellt von: AllBright Stiftung

Ein Teil der deutschen Börsenunternehmen bleibt bei der Erneuerung der Führungsstrukturen zurück
Die Erhöhung des Frauenanteils in den Unternehmensführungen verläuft in zwei Geschwindigkeiten: Am 1. September 2017 bestehen die Vorstände der 160 an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen noch immer zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Herkunft, Alter und Ausbildung sehr ähnlich sind. Nur die großen DAX-Konzerne haben begonnen, ihre Führungsstrukturen nachhaltig zu erneuern: ihre Vorstände werden weiblicher und internationaler. Die kleineren und mittelgroßen Unternehmen zögern und drohen, den Anschluss zu verlieren.

Lesen: allbright-stiftung.de

FRAU ARCHITEKT – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf

Erstellt von Beyond Eve

Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum

Vor mehr als hundert Jahren wurden Frauen erstmals an den Technischen Hochschulen in Deutschland zu diplomierten Architektinnen ausgebildet und haben – oft mit innovativen Ideen und nicht selten gegen massive Widerstände – maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geleistet. Wie kaum eine andere Disziplin war Architektur von jeher eine Männerdomäne. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Seit einigen Jahren studieren mehr Frauen als Männer an den Architekturhochschulen. Der Trend ist europaweit, in Deutschland mit mehr als 53 Prozent am deutlichsten. Andererseits gibt es unter den im Beruf tätigen Architekten erst 30,9 Prozent Frauen.

Quelle: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt

Lesen: dam-online.de

Bildung auf einen Blick - Ein Bericht der OECD

Erstellt von Beyond Eve

Wie funktionieren die Bildungssysteme anderer Länder? Und von welchen Ländern können wir noch etwas lernen? Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ vergleicht die Bildungssysteme von 46 Staaten. Er wird jährlich herausgegeben von der OECD.
Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ (Education at a Glance) bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 35 Ländern der OECD sowie elf Partnerländern. Rund 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich der Bildungssysteme.

OECD: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD für „Organisation for Economic Cooperation and Development“) hat 35 Mitgliedsstaaten. Ihre Arbeitsfelder reichen von Bildung, über Umwelt und Nachhaltigkeit bis hin zu Migration und Entwicklungszusammenarbeit. Ein wesentlicher Teil der Arbeit der OECD besteht darin, Daten zu erheben. Rund 300 Berichte veröffentlicht die Organisation jedes Jahr. Darunter sind „Bildung auf einen Blick“ und „PISA“ .

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, hier finden Sie auch den vollständigen Bericht)

Lesen: bmbf.de

Eine Kriegerin mit Schwert, Axt und Kampfmesser

Erstellt von Beyond Eve

Forscher untersuchen das Grab eines Wikinger-Kämpfers und finden: eine Frau. Sie war vermutlich sogar eine Anführerin im Heer.

Der Krieger war mit allem ausgerüstet, was man so braucht für die letzte große Reise. Dem Grab war ein Schwert beigelegt, eine Axt, ein Kampfmesser, zwei Schilde. Mit ihm fanden seine beiden Pferde die letzte Ruhe - ein Wikingergrab wie aus dem Bilderbuch. Doch jetzt wurde eine Tatsache bekannt, die nicht so recht zum Klischee passt: Der Krieger war mit ziemlicher Sicherheit eine Frau!

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts war die Fundstätte Bj581 in der Wikingerstadt Birka in Schweden entdeckt und ausgegraben worden. Mehr als 3000 Gräber sind an dem Ort bekannt, ungefähr 1100 sind geöffnet. Doch Bj581 galt wegen seines guten Erhaltungszustandes und der reichen Ausstattung als exemplarisches Beispiel eines Kriegergrabes aus der Mitte des 10. Jahrhunderts.

In der DNA fehlt unter anderem das Y-Chromosom

Und natürlich ging man davon aus, dass es sich um einen Mann handelte. Was denn sonst? Mythologische Berichte über Walküren und andere grimmige, kämpfende Wikinger-Frauen wurden von Archäologen als Märchen abgetan.

Autor: Von Christian Weber

Lesen: sueddeutsche.de

Angriff der Algorithmen

Erstellt von Beyond Eve

Von der Hedgefonds-Managerin zur Occupy-Aktivistin: Cathy O'Neil, die führende Datenexpertin, analysiert die zerstörerische Kraft der Algorithmen.

Algorithmen nehmen Einfluss auf unser Leben: Von ihnen hängt es ab, ob man etwa einen Kredit für sein Haus erhält und wie viel man für die Krankenversicherung bezahlt. Cathy O’Neil, ehemalige Hedgefonds-Managerin und heute Big-Data-Whistleblowerin, erklärt, wie Algorithmen in der Theorie objektive Entscheidungen ermöglichen, im wirklichen Leben aber mächtigen Interessen folgen. Algorithmen nehmen Einfluss auf die Politik, gefährden freie Wahlen und manipulieren über soziale Netzwerke sogar die Demokratie. Cathy O’Neils dringlicher Appell zeigt, wie sie Diskriminierung und Ungleichheit verstärken und so zu Waffen werden, die das Fundament unserer Gesellschaft erschüttern.

Cathy O’Neil, Angriff der Algorithmen. Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden übersetzt aus dem Englischen von Karsten Petersen

© 2017 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Lesen: hanser-literaturverlage.de

Vorstellung der Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas

Erstellt von Beyond Eve

Sozialminister Stefan Grüttner: „Wir wollen Initiativen ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird. Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit“

Wiesbaden. Der Hessische Sozial- und Arbeitsminister Stefan Grüttner präsentierte heute zusammen mit der Geschäftsführerin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität, Dr. Christa Larsen, die Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas mit Daten für Hessen und seinen 26 Regionen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern dokumentieren. „Die Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit. Die Bewertung von Arbeit muss sich an der Leistung und nicht am Geschlecht orientieren. Deshalb hat sich die Hessische Landesregierung vorgenommen, Initiativen zu ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird“, betonte Grüttner.

Die erhobenen Daten mit dem Bezugsjahr 2015 sind im Hessischen Lohnatlas nach den Merkmalen Geschlecht, Berufssektoren, Staatsangehörigkeit und Qualifikationsniveau ausgewertet worden mit Fokus auf den sozialversicherpflichtig beschäftigten Frauen und Männern in Vollzeit. Im Vergleich von Frauen und Männern, die beide in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, verdienten Frauen in Hessen 2015 durchschnittlich 14 Prozent weniger, wobei auch regionale Unterschiede bei der Höhe der Lohnungleichheit festgestellt worden sind.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Lesen: soziales.hessen.de

Handlungsempfehlungen zur Umsetzung mulitmodaler Verkehrsangebote

Erstellt von: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Wie sind wir in der Stadt von Morgen unterwegs? Wenn wir die Stadt lebenswerter und den Verkehr umweltfreundlicher gestalten wollen, ist die Antwort darauf: Multimodal.

Eine lebenswerte Stadt bietet genug Platz für Begegnung und Entspannung. Die Straßen sind nicht mehr nur für den Autoverkehr da – ob fahrend oder parkend – sondern für die Menschen. Ein hochwertiges Bus- und Bahnangebot oder gute Radwege erreichen bereits viele Bürgerinnen und Bürger, doch längst noch nicht genug. Jedes Verkehrsmittel hat seine spezifischen Vorteile, ist allein aber nicht in der Lage, für alle ein ausreichendes Maß an Mobilität zu bieten. Das Ziel muss daher sein, ein überzeugendes, multimodales Gesamtpaket zu schnüren, mit dem sich die Vorteile der verschiedenen Verkehrsmittel einfach nutzen und kombinieren lassen.

Einige Stadtparlamente, Verkehrsbetriebe und StartUps nehmen sich der Sache bereits an und gelangen zu vielfältigen Lösungsansätzen:
Nahverkehrsunternehmen bieten Leihfahrräder an, Mobilitätsangebote erhalten vom Radweg bis zum Fahrplanheft ein einheitliches Design und ein ÖPNV-Ticket ermöglicht Zugang zu sämtlichen Car- und BikesharingAngeboten. Mit dem Projekt »Multimodal unterwegs – intelligent vernetzt durch die
Stadt der Zukunft« stößt der VCD den Austausch zwischen allen Akteuren an. Wir stellen Good Practice-Beispiele vor und geben grundlegende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines multimodalen, umweltfreundlichen Verkehrssystems. So kann der Wandel zu einer autoarmen und lebenswerten Stadt gelingen.

Lesen: vcd.org

The Effects of Digitalization on Gender Equality in the G20 Economies

Erstellt von: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

This study investigates how the digital revolution, which is characterized by artificial intelligence, big data, cloud computing and mobile robotics, will affect gender equality in G20 countries, and how governments and non-governmental initiatives may exploit the new digital technologies to narrow these gender gaps in the future. The study focuses on four areas to derive its policy recommendations. First, it assesses if digital technologies will affect gender equality in the foreseeable future by replacing women’s jobs to a different extent than men’s jobs. Second, it determines the state of the art in gender equality and gender-oriented policies in labor markets, financial inclusion and entrepreneurship in the G20 countries. Third, it identifies deficits in women’s digital inclusion that may impair the effectiveness of digitally empowered gender policies. It also shows how digital technologies may empower women. And fourth, it provides three detailed case studies: on gender policies in two selected countries, India and South Africa, and on digitally empowered strategies for reducing the gender gap in angel investment.

Lesen: ifw-members.ifw-kiel.de

Wer leistet unbezahlte Arbeit?

Erstellt von: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich.
Aktuelle Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal

Rechnet man berufliche und unbezahlte häusliche Arbeit zusammen, so unterscheidet sich die Gesamtarbeitszeit für erwerbstätige Frauen und Männer nur wenig. Doch ist bei Männern (in Vollzeit) mit 73 Prozent der größte Teil der Gesamtarbeit bezahlte Arbeitszeit, wohingegen teilzeitbeschäftigte Frauen nur für 43 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit entlohnt werden und den größeren Teil unbezahlt leisten. Gleichstellungspolitik sollte daher berufliche Gleichstellung von Frauen mit Anreizen für eine Umverteilung von unbezahlter Arbeit hin zu Männern verknüpfen und für beide Geschlechter bessere Bedingungen für die
Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit schaffen.

Lesen: boeckler.de

Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema

Erstellt von: Otto Brenner Stiftung

Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken

Die Untersuchung verfolgt ein gesellschaftspolitisches Interesse: Welches Bild der "Arbeit der Zukunft" wird von meinungsbildenden Medien gezeichnet? Welche Hoffnungen und Ängste beherrschen die öffentliche Debatte? Welche inhaltlichen Aspekte spielen eine Rolle, welche Gesichtspunkte werden selten aufgegriffen? Der Untertitel der Studie diagnostiziert eine "Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken". Analysiert wurden sieben Tageszeitungen und vier Wochenblätter.

Autoren: Hans-Jürgen Arlt, Martin Kempe, Sven Osterberg

Lesen: otto-brenner-stiftung.de

Nachhaltigkeitsbericht Robert Bosch GmbH

Erstellt von Beyond Eve

Der Anspruch, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, Fortschritt zu fördern sowie die Umwelt intakt zu halten, ist ein wichtiger Kompass für die Politik und die Wirtschaft. So auch für uns: Bosch ist seit 2004 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen und verpflichtet sich, die internationalen Prinzipien rund um Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu befolgen. Dieser Bericht zeigt, welche Fortschritte wir dabei machen. Dank der Entwicklungsziele können wir unsere Aktivitäten an ihrer gesellschaftlichen Relevanz spiegeln und uns fragen: Wie tragen unsere innovativen Lösungen zu nachhaltigem sozialen Wandel bei?
Wir sind überzeugt, dass wir mit „Technik fürs Leben“ – mit innovativen Produkten und Dienstleistungen – einen wesentlichen Beitrag leisten und die Zukunft unseres Unternehmens sichern.
Wir sehen große Chancen in den Bereichen Vernetzung, Elektrifizierung und Energieeffizienz. Zudem begegnen wir durch unser systematisches Nachhaltigkeitsmanagement auch unternehmerischen Risiken, die durch den Klimawandel und die Verknappung von Ressourcen entstehen. Welche globalen Nachhaltigkeitsziele wir vornehmlich unterstützen, ergibt sich aus unserem Kerngeschäft:
Im Fokus stehen unser Einsatz für Gesundheit und Sicherheit (SDG 3), für nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) und unsere Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen (SDG 13). Daneben verbessert unser gesellschaftliches Engagement unter anderem den Zugang zu Bildung (SDG 4) und fördert Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16).

Lesen: assets.bosch.com

Architektur der Gesellschaft

Erstellt von Beyond Eve

Architektur ist Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung: Gebauter Raum verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Spezifika der jeweiligen gesellschaftlichen Epoche. (Stadt-)Architektur reklamiert Geld und Macht ebenso wie sie deren Nichtvorhandensein signalisiert. Sie offenbart soziale Unterschiede, setzt Akzente, lässt Glanz und Elend gleichermaßen ins Auge springen.

In der Repräsentationsarchitektur der Moderne und Postmoderne spiegeln sich Hybris, Narzissmus und die Konkurrenzkämpfe unserer Zeit. Für ein städtebauliches Programm, das Ästhetik, sozialen Ausgleich und ökologische Belange bündelt (Philosophie/Ethik der Architektur), bedarf es entschiedener politischer Weichenstellungen.

Architektur kann auf subtile Weise dazu beitragen, Grenzen zu ziehen: bestimmten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu bestimmten Orten zu erschweren oder gar zu verweigern. Kluge Stadtplanung kann und muss sozialer Verdrängung und Ausgrenzung vorbeugen. Nicht nur dafür ist es wichtig zu wissen, was Architektur hinsichtlich des Sozialen vermag.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Lesen: bpb.de