BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Sabre//Sabre VObject 4.5.8//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:sabre-vobject-985fd668-5953-4ffd-8b93-959c6869c72e
DTSTAMP:20260717T233232Z
SUMMARY:Über die Erfindung der Kreativität im Kapitalismus
DESCRIPTION:Das alte bürgerliche Ideal der Muße hatte Marx\, Keynes und R
 ussell dazu ermuntert\, über die Abschaffung der Arbeit zu reflektieren. 
 Doch wandelt sich das Muße-Ideal in die Praxis der Freizeit (inklusive de
 r Arbeitszeitverkürzungen)\, einhergehend mit dem Aufschwung der Konsumku
 ltur. Die Kompensation der Arbeitsmühen durch gesteigerten Konsum wandelt
  sich gerade in eine Agilitätsprüfung der Arbeit selber\, die in der Wis
 sensgesellschaft in Kreativität transformiert wird. Das geht soweit\, das
 s Arbeit unternehmerisch interpretiert wird (als „creative Entrepreneurs
 hip“). Ist das die – in den 70er Jahren versprochene\, aber nicht eing
 ehaltene – Humanisierung der Arbeit\, die die Philosophin Elizabeth Ande
 rson aus einem anderen Grund einfordert: wegen der einzigartigen gesellsch
 aftlichen Tatsache\, dass in Unternehmen noch private Herrschaft ausgeübt
  wird?\n\nLiteratur:\nPriddat\, Birger P. (2019): Arbeit und Muße: Luther
 \, Schiller\, Marx\, Weber\, Lafargue\, Keynes\, Russell\, Marcuse\, Prech
 t. Über eine europäische Hoffnung der Verwandlung von Arbeit in höhere 
 Tätigkeit\, Weimar: Metropolis Verlag.\n\nWir erbitten eine Anmeldung mit
  Anschrift bis zum 15. Oktober 2020 per E-Mail
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201028T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201028T200000
LOCATION:Hochschulstraße 1 \, Darmstadt (Deutschland) 
BEGIN:VALARM
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:Über die Erfindung der Kreativität im Kapitalismus
TRIGGER:-PT30M
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
