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Privatsphäre _ Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?

02.04.2019
Start 20:00

Marina Weisband war bundesweit das Gesicht der Piraten. Von 2011 bis 2012 war sie politische Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei.
Weisband (*1987) wächst in Kiew auf und zieht 1994 mit ihren Eltern nach Deutschland, wo die Familie in Wuppertal ein neues Zuhause findet. Nach dem Abitur studiert sie ab 2006 Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 2013 schließt sie ihr Studium als Diplom-Psychologin ab.
2009 wird Marina Weisband Mitglied der Piratenpartei. Für die Uni-Piraten in Münster sitzt sie von Dezember 2010 bis November 2011 im 53. Studierendenparlament der Universität Münster. Sie ist Mitglied des Kreisverbandes Münster im Landesverband Nordrhein-Westfalen und im Mai 2011 wird sie zur Politischen Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland gewählt. Sie ist für die Meinungsbildung innerhalb der Partei zuständig sowie für die Repräsentation nach außen. Als Mitglieder der Partei im Oktober 2011 erstmals an der Bundespressekonferenz teilnehmen, ist auch Marina Weisband dabei. Als Ziele der Partei nennt Weisband vor allem „Bildung in allen Schattierungen“ sowie „Freiheit im Internet und Transparenz politischer Prozesse“. 2012 lässt sie sich nicht erneut zur Wahl aufstellen, um ihr Diplom in Psychologie abzuschließen und 2015 tritt sie schließlich aus der Partei aus.
Weisbands politische Schwerpunkte liegen weiterhin in den Bereichen der Bildung und der Bürgerbeteiligung. So gründet sie nach dem formellen Ausstieg aus der Politik ein Demokratie-Projekt für Schulen namens „Aula“, das von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Verein Politik Digital getragen wird und in dessen Rahmen Schüler lernen sollen, sich demokratisch an Schulentscheidungen zu beteiligen. Digital unterstützt wird das Projekt mit der Software Liquid Democracy. Außerdem ist Marina Weisband Radio-Kolumnistin beim Deutschlandfunk und sitzt im wissenschaftlichen Beirat der AOK Nordost.

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