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Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen

Create by Beyond Eve

Deutschland und die Weltgemeinschaft haben sich im Pariser Klimaabkommen 2015 dazu verpflichtet, die menschengemachte globale Erwärmung der Erde auf weniger als 2°C zu beschränken. Dieses Ziel ist nur noch zu erreichen, wenn sofort sowohl nationale wie auch internationale Vereinbarungen eingehalten werden. In der Ad-hoc-Stellungnahme „Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen“ fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina deshalb einen unmittelbaren Transformationsschub und beschreibt Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas, die schnell sozialverträglich und innovationsfördernd Wirkung entfalten können. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat diese Stellungnahme mitveröffentlicht. Die Tiefseeforscherin ist Sprecherin der interdisziplinären Arbeitsgruppe, die diese Ad-hoc-Stellungnahme verfasst hat.

Read: awi.de

Options for a Carbon Pricing Reform

Create by: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

German climate policy is in need of fundamental realignment. Under the EU Effort Sharing Regulation, Germany must reduce its emissions in the transport, heating, agricultural sectors and parts of the industrial and energy sectors by 38 percent until 2030 compared to 2005; otherwise, significant penalties are imminent. This requires much steeper carbon emission reductions than in previous years. The German government is therefore planning to pass a Climate Protection Law by the end of this year. Germany, however, cannot achieve its ambitious emission reduction targets on the basis of its current climate policy configuration. Existing economic incentives are insufficient to reduce emissions by the required amount, which is exacerbated by investors and innovators facing considerable uncertainties about the future direction of climate policy. In addition, the measures taken so far are socially unbalanced. The climate policy framework urgently requires realignment towards the central goal: mitigating carbon emissions. Carbon pricing should thus become the core instrument of climate policy.

Read: pik-potsdam.de

Bundesregierung treibt Digitalisierung des Bauens voran

Create by: ZUKUNFT BAU

Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist mit der Vertragsunterzeichnung das Nationale BIM-Kompetenzzentrum auf den Weg gebracht worden. Die beiden Bundesministerien werden das Nationale BIM-Kompetenzzentrum gemeinsam betreiben und so für ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen im Infrastruktur- und Hochbau sorgen. Ziel ist, die Digitalisierung im Bauwesen zu beschleunigen. Mit Aufbau und Betrieb wurde die planen-bauen 4.0 GmbH beauftragt.

Bundesminister Andreas Scheuer: "Die Zukunft gehört dem digitalen Bauwesen - modellbasiert, kooperativ und effizient in allen Leistungsphasen. Die Einrichtung des Kompetenzzentrums, in Ergänzung zur planmäßigen Umsetzung des Stufenplans, ist ein weiterer Meilenstein im Prozess der Digitalisierung des deutschen Bauwesens und eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung von Bundesbauprojekten. Zudem bietet die Methode ,Building Information Modelling‘ die Möglichkeit, neue Technologien, wie z. B. Künstliche Intelligenz, Robotik und 3D-Druck künftig effektiv zu integrieren."

Read: zukunftbau.de

Wie viel BIM verträgt ein Mittelstandsprojekt?

Create by: ZUKUNFT BAU

Wie viel BIM verträgt aktuell ein mittelgroßes Bauprojekt mit einem Bauvolumen von ca. 7,5 Mio. EUR netto mit Projektbeteiligten aus klein- und mittelständischen Unternehmen?

ntworten darauf gibt der BIM-Leitfaden für den Mittelstand. Er ging aus einem Forschungsprojekt hervor und richtet sich an Architekten, Fachplaner, BIM-Experten, Bauherren und Interessierte. Sie erhalten mit dem Leitfaden grundlegende fachliche Informationen zur Methodik BIM sowie Anwenderwissen, um BIM in eigenen mittelgroßen Bauprojekten initiieren, ausbauen oder qualitativ verbessern zu können.

Read: zukunftbau.de

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Anonymisierung – Schutzziele und Techniken

Create by Beyond Eve

Datenschutz ist ein hohes Gut in der digitalen Welt. Das »Kompetenzzentrum Öffentliche IT« (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS hat im Juni ein neues Whitepaper mit dem Schwerpunktthema Anonymisierung veröffentlicht.

Wer personenbezogene Daten erheben, auswerten oder weitergeben will, muss strenge Vorgaben beachten. Durch die Anonymisierung von Daten kann eine Brücke zwischen den Datenschutzinteressen der Einzelnen und der Nutzung von Daten geschlagen werden. Das spielt schon heute eine wichtige Rolle, nicht nur bei der Bereitstellung von statistischen Daten, sondern für alle Organisationen, die Daten offen zugänglich machen möchten. Anonymisierung wird damit beispielsweise zu einem Thema für jede Verwaltung, die sich den Prinzipien von Transparenz und Open Data verpflichtet fühlt.

Read: fokus.fraunhofer.de

GIS-ImmoRisk Naturgefahren

Create by Beyond Eve

Geoinformationssystem zur bundesweiten Risikoabschätzung von zukünftigen Klimafolgen für Immobilien
Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsvorhabens "GIS-ImmoRisk - Entwicklung eines Geoinformationssystems zur bundesweiten Risikoabschätzung von zukünftigen Klimafolgen für Immobilien" wurde die Web-Anwendung GIS-ImmoRisk Naturgefahren entwickelt. Neben der Bereitstellung von Gefährdungskarten und zielgruppengerechten Hintergrundinformationen insbesondere auch für Privateigentümer von Immobilien ermöglicht das System eine Risikoabschätzung, die auch eine Schadenserwartung für das jeweilige Gebäude ermittelt.

Mit dem Tool können Eigentümer und Investoren einschätzen, wie stark ihre Immobilien an jedwedem Standort in Deutschland extremer Hitze, Erdbeben, Waldbrand, Blitzschlag, Hagel, Sturm und starken Niederschlägen ausgesetzt sind. Darüber hinaus können Immobilieneigentümer durch Eingabe gebäudespezifischer Parameter ermitteln, wie gut ihre Immobilien gegen Extremwetter gewappnet sind.

Read: bbsr.bund.de

2019 EM2030 SDG Gender Index

Create by: Equal Measures 2030

In the 2019 Global Report “Harnessing the power of data for gender equality: Introducing the 2019 EM2030 SDG Gender Index”, we introduce the 2019 SDG Gender Index. The index is the most comprehensive tool available to explore the state of gender equality across 129 countries (covering 95% of the world’s girls and women), 14 of the 17 Sustainable Development Goals (SDGs), and 51 targets linked to issues inherent in the SDGs.

The 2019 SDG Gender Index finds that, with just 11 years to go until 2030, nearly 40% of the world’s girls and women – 1.4 billion – live in countries failing on gender equality.

Another 1.4 billion live in countries that “barely pass”. Even the highest-scoring countries have more to do, particularly on complex issues such as climate change, gender budgeting and public services, equal representation in powerful positions, gender pay gaps, and gender-based violence. No country in the world has reached the “last mile” on gender equality.

Read: data.em2030.org

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Untere Einkommensschicht von Lohnsteigerung abgehängt

Create by Beyond Eve

In Deutschland nehmen einerseits die Reallöhne insgesamt zu – die Statista-Grafik auf Basis von Daten des DIW zeigt jedoch, dass untere Einkommensschichten von dieser Entwicklung weniger profitieren. Ihre Löhne steigen weniger stark als die der oberen Einkommensschichten oder sinken sogar.

Für die Darstellung wurde die Bevölkerung nach der Höhe des Einkommens sortiert und in zehn gleich große Gruppen aufgeteilt, so genannte Dezile. Das unterste Dezil gibt die Einkommenssituation der ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung an, das oberste Dezil dementsprechend die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung. Die realen Einkommen der ArbeitnehmerInnen, die in das unterste Dezil fallen, sind seit 2014 gefallen, während sie in allen anderen Dezilen gestiegen sind. Die Einkommen wurden zur Vergleichbarkeit indexiert.

von Matthias Janson, Statista GmbH

Read: de.statista.com

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New York City is dead?

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Die Ratlosigkeit über die weitere Entwicklung der Stadt New York wächst. Die Preise für Mieten und Immobilien zielen auf eine win­zige Minderheit und das neue Milliardärsquartier rund um die Kultur-Zitadelle „The Shed“ markiert einen weiteren Schritt in diese Richtung. Wie solche Orte des globalen Eventkapitalismus städtebaulich funktionieren, macht die riesige Shoppingmall deutlich, die Hudson Yards von der Stadtstruktur von Manhattan abschneidet.

Read: bauwelt.de

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Pränataldiagnostik umfassend betrachtet

Create by

Der Deutsche Bundestag hat am 11. April 2019 in einer sogenannten Orientierungsdebatte über (nichtinvasive) vorgeburtliche genetische Bluttests diskutiert. Als aktuelle Informationsgrundlage konnten die Abgeordneten dabei bereits auf den eine Woche zuvor als Bundestagsdrucksache erschienenen Bericht »Aktueller Stand und Entwicklungen der Pränataldiagnostik« zugreifen. Nun stehen für die wichtige gesellschaftliche und politische Debatte der entsprechende TAB-Arbeitsbericht Nr. 184 sowie der zugehörige TAB-Fokus Nr. 23 in gedruckter Form und selbstverständlich auch online zur Verfügung.

Seit einigen Jahren sind neben invasiven Methoden zur vorgeburtlichen Erbuntersuchung des Fetus, wie Fruchtwasserpunktion, Bluttests verfügbar, die mit großer Wahrscheinlichkeit genetische Abweichungen, insbesondere die Trisomien 13, 18 und 21, erkennen lassen. Von einigen Seiten wurde in diesem Zusammenhang die Befürchtung geäußert, dass die Verfügbarkeit von früher anwendbaren und risikoarmen Testverfahren die genetische Pränataldiagnostik (PND) zur unreflektierten Standardmaßnahme der Schwangerenbetreuung werden lässt.

Read: tab-beim-bundestag.de

The Code of Capital

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A compelling explanation of how the law shapes the distribution of wealth
Capital is the defining feature of modern economies, yet most people have no idea where it actually comes from. What is it, exactly, that transforms mere wealth into an asset that automatically creates more wealth? The Code of Capital explains how capital is created behind closed doors in the offices of private attorneys, and why this little-known fact is one of the biggest reasons for the widening wealth gap between the holders of capital and everybody else.

In this revealing book, Katharina Pistor argues that the law selectively “codes” certain assets, endowing them with the capacity to protect and produce private wealth. With the right legal coding, any object, claim, or idea can be turned into capital—and lawyers are the keepers of the code. Pistor describes how they pick and choose among different legal systems and legal devices for the ones that best serve their clients’ needs, and how techniques that were first perfected centuries ago to code landholdings as capital are being used today to code stocks, bonds, ideas, and even expectations—assets that exist only in law.

Author: Katharina Pistor is the Edwin B. Parker Professor of Comparative Law and director of the Center on Global Legal Transformation at Columbia Law School. She is the coauthor of Law and Capitalism: What Corporate Crises Reveal about Legal Systems and Economic Development around the World and the coeditor of Governing Access to Essential Resources.

Published by Princeton University Press

Read: press.princeton.edu

Guiding the Future of Design

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Circularity: Guiding the Future of Design was created in collaboration with the students and staff of Central Saint Martins, University of the Arts London, and with inspiration from Global Fashion Agenda, and insights from the Ellen MacArthur Foundation. Collectively, their candor, and passion, shared through countless conversations and work sessions small and large, informed a resource with wide reaching application. We are also grateful to have drawn on the expertise of Nike product creators across categories. Through multi-day workshops and individual interviews, they graciously offered their considerations and best practices to inform how we all might design and create for greater circularity.

A special thanks to the industry leaders and innovators who generously allowed for their products, business models, and ideas to be featured in this guide as case studies.

Join the movement. Send your ideas, resources, best practices, and ideas to circulardesign@nike.com

Read: nikecirculardesign.com

Hard Rock and Heavy Metal: join the microbial deep-sea party!

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What gravity cores can tell us about the biogeochemistry of the Deep
The deep sea has fascinated mankind since the early odysseys across the oceans – many myths have been told about the depths of the sea with the dreaded Kraken and Moby Dick, sea serpents, and mermaids. So far during this cruise, we have not found any signs of such mystical creatures. However, there are much smaller, yet not less astonishing organisms inhabiting the deep sea, which are known as microorganisms, or microbes!

Read: oceanblogs.org

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Energie smart speichern – mit Zink und Luft

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Energiespeicher sind unerlässlich, wenn die Energiewende in Deutschland und die erneuerbaren Energien vorangebracht werden sollen. Am besten wäre es natürlich, sie nachhaltig und ressourcenschonend zu konzipieren. Einen neuen Ansatz haben dazu jetzt die FH Münster und die beiden Unternehmen EMG Automation und energy environment economics 3e vorgelegt: Ihr Speicher funktioniert allein mit Zink und Luft.

„Einer der Vorteile ist, dass Zink weltweit sehr verbreitet ist und sogar in Deutschland in der Erdkruste vorkommt“, sagt Prof. Dr. Peter Glösekötter vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, der das Projekt mit seinem Team federführend betreute. Gerade im Hinblick auf Ressourcenknappheit ist dies eine gute Nachricht. Edelmetalle und seltene Erden, die in vielen gängigen Energiespeichern verbaut sind, könnten mit der neuen Technologie eingespart werden. „Außerdem lässt sich Zink auch nach dem Einsatz im Speicher sehr gut weiterverwenden, unsere Zellen sind zu 98 Prozent recycelfähig“, so Glösekötter. Und der günstige Preis kann sich ebenfalls sehen lassen, wie Andre Löchte, wissenschaftlicher Mitarbeiter in Glösekötters Labor, ergänzt: „An Materialkosten fallen ungefähr 2 Euro pro Zelle an – davon benötigen wir zehn, um eine Kilowattstunde zu speichern.“

Read: fh-muenster.de

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Tierwohl und Umweltschutz – Zielkonflikt oder Win-Win-Situation

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Diese Studie beleuchtet, wie die vom BMEL geplante, dreistufige staatliche Tierwohlkennzeichnung auf Tierwohl und Umweltschutz wirkt. Zudem wird untersucht, wie die Kennzeichnung ergänzt werden könnte, um sowohl dem Tierwohl als auch dem Umweltschutz zu dienen.

In den „Anmerkungen zur Studie“ wird die Untersuchung auf die neuen Tierwohl-Kriterien ausgeweitet, die vom BMEL Anfang 2019 veröffentlicht wurden.

Aus Tierschutzsicht besteht Verbesserungsbedarf vor allem bei der Einstiegsstufe. Negative Auswirkungen auf die Umwelt sind durch die Tierwohlkennzeichnung jedoch kaum zu erwarten. Die Studie schlägt Verbesserungen für die weitere Ausgestaltung der Tierwohlkennzeichnung vor und soll helfen, die Kennzeichnung bei Kaufentscheidungen für Fleischprodukte besser einzuordnen.

Read: umweltbundesamt.de

Working conditions in a global perspective

Create by Beyond Eve

This report provides a comparative analysis of job quality covering approximately 1.2 billion of the world’s workers in the EU28, China, the Republic of Korea, Turkey, the United States (US), Spanish-speaking Central America (Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua and Panama), Argentina, Chile and Uruguay.

Good working conditions contribute to the well-being of workers and the success of enterprises. But unbundling the everyday reality of women and men at work is not a simple task. This is particularly true in in our changing world of work, where new technologies and new forms of work organization are continuously being integrated into our workplaces.

As a result of their shared commitment to the policy goals of ‘decent work’ and ‘improved job quality’, the International Labour Organization and the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, have partnered to produce this report which makes a unique contribution by providing a comparative overview of results from the most recent surveys on working conditions available across the world, covering approximately 1.2 billion of the world’s workers.

Read: ilo.org

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Wir müssen den Boden zurückerobern

Create by Beyond Eve

Wem gehören unsere Städte? Und wie werden sie wieder bezahlbar? Frauke Burgdorff im Gespräch über einen oft vergessenen Knackpunkt: den nachhaltigen Umgang mit Grund und Boden

Frau Burgdorff, Sie haben als Raumplanerin über 20 Jahre Erfahrung in der Stadtentwicklung. In der Zeit hat sich viel getan. Städte wie Frankfurt oder Berlin haben lange auf eine Aufwertung vernachlässigter Stadtteile gehofft. Aber genau die bringt jetzt neue Probleme?
Wir verzeichnen nicht nur in den größten Städten einen zunehmenden Einfluss internationaler Pensions- und Immobilienfonds. Das sind Anleger, die sich nicht für die Nutzung interessieren, sondern nur für die Rendite. Das hat in den 1990er-Jahren begonnen, als wir glaubten, dass dieses Kapital die Städte nach vorn brächte und ihre Konkurrenzfähigkeit verbesserte. Diese Geister, die wir riefen, kriegen wir nicht mehr raus aus unseren Städten.

Wie äußert sich das?
Die Bodenpreise sind in den letzten 20 Jahren um das Zwei- bis Dreifache gestiegen, in manchen Lagen bis um das Zehnfache. Dieser verteuerte Boden und die in der Folge verteuerten Mieten und Kaufpreise erzeugen am Ende eine Verdrängung nicht nur der Wohnungsmieter, sondern auch der Geschäfte und Gewerbemieter aus innerstädtischen gemischten Lagen. An deren Stelle treten zum Beispiel internationale Marken, die irre Preise für Flagship-Stores in Toplagen zahlen können.

Von Rosa Grewe

Read: dabonline.de

Treasures of the Deep

Create by Beyond Eve

Polymetallic Nodules – Formation and economic value of manganese nodules
The great resource potential of the deep sea was discovered during the first global marine research voyage conducted by the HMS Challenger in the 1870s. During the Challenger expedition, numerous unknown marine species of fauna were collected as well as potato-shaped mineral concretions in the Atlantic and Pacific Ocean: polymetallic nodules.

In the course of continuing marine research throughout the world ocean, a variety of deep-sea mineral deposits were discovered, including fields of polymetallic nodules, seafloor massive sulfides, and cobalt-rich crusts. The most extensive deposit of polymetallic nodules with economically viable amounts of copper (Cu), cobalt (Co), and nickel (Ni) is known in the Clarion-Clipperton Fracture Zone (CCZ) in the northeast Pacific Ocean between Hawaii and Mexico – an area approximately of the size of Europe.

As many metals needed for today’s high- and green-tech developments are contained in polymetallic nodules, the economic interest in polymetallic nodules is thriving. Societal demand for e.g. copper, lithium, and rare earth elements is increasing due to the extensive use of cell phones, laptops, and flat screen TVs as well as the growth of the renewable energy sector: photovoltaic cells, magnets in wind turbines, and electric car batteries depend on non-renewable resources. Continuous economic growth and the depletion of high-grade terrestrial ore deposits drive the exploration of alternative ore deposits as the recycling potential of critical materials is still limited.

by Jessica Volz, Sophie Paul and Julia M. Otte

Read: oceanblogs.org

Roger McNamee: “Facebook Is Terrible for America”

Create by Beyond Eve

Facebook’s loudest critic says social media profits by manipulating consumers.
Roger McNamee, a high-profile Silicon Valley investor, has become an urgent and sharp-tongued critic of the tech world’s largest and most influential companies.
Most notably, his ire is focused on Facebook, a company he helped launch with an early investment and then served as adviser to cofounder and CEO Mark Zuckerberg. McNamee paved the way for the hiring of COO Sheryl Sandberg and dissuaded Zuckerberg from selling the young company for $1 billion in 2006.

“I was so proud of Facebook. I thought Mark was different,” McNamee said during a conversation with veteran Wall Street Journal technology reporter Ann Grimes at Stanford Graduate School of Business in April, part of a series sponsored by the Corporations and Society Initiative led by professor Anat R. Admati. “I was blissfully a fan.”

by Bill Snyder
Copyright © Stanford Graduate School of Business

Read: gsb.stanford.edu

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Bodenschutz im Alltag

Create by: Umweltbundesamt

Auf dem Boden wachsen Nahrungsmittel, er speichert Wasser und Nährstoffe, er schützt uns vor Überschwemmungen und kann CO2 binden. Wir geben Tipps zum Bodenschutz im Garten, im Alltag und beim Bauen.

Bodenschutz im Garten
Lassen Sie Laub und Pflanzenreste im Garten. Im Winter bietet Laub vielen Tieren Schutz vor Kälte und Frost: Igeln, aber auch Würmern, Spinnen, Asseln und Insekten. Bakterien, Algen und Pilze zersetzen totes organisches Material, „reinigen“ den Boden und verwandeln das Laub und abgestorbene Pflanzenreste in wertvollen Humus.

Mehr Nährstoffe dank Gründüngung. Die Pflanzen werden erst ausgesät und dann im mehr oder weniger grünen Zustand in den Boden eingearbeitet. Dort wirken sie als natürlicher Dünger, außerdem lockert die Gründüngung den Boden und schützt vor Verschlämmung.

Mulch schützt den Boden vor Austrocknung und Frost. Als Mulchdecke kann z.B. Grasschnitt, Pflanzenreste oder Holzschnitzel verwendet werden. Die Bodenbedeckung unterdrückt unerwünschte Pflanzen und versorgt den Boden zusätzlich mit Nährstoffen.

Read: umweltbundesamt.de

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Geo-Location: Das Wo im Netz

Create by Beyond Eve

Immer mehr Dienste im Netz verwenden ortsbezogene Daten. Welche Technik steckt dahinter, wie werden die Daten verwendet und wie kann man die Verwendung kontrollieren?

Geodaten werden im Netz für unterschiedliche Zwecke erhoben und verwendet. Schon lange werden zum Beispiel Fotos von Nutzern mit den Koordinaten des Aufnahmeortes versehen. Aktuelle Kameras machen das ganz automatisch.

Aber auch viele weitere Inhalte und Daten können mit Geo-Koordinaten verknüpft werden. Auch das, was wir vom Internet zu sehen bekommen, hängt unter anderem vom eigenen Standort ab. Die Ergebnisse von Suchanfragen bei Google etwa sind je nach Standort des Nutzers unterschiedlich.

Read: irights.info

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Steuern und Abgaben in Deutschland besonders hoch

Create by Beyond Eve

Deutsche alleinstehende Arbeitnehmer ohne Kinder tragen im OECD-Vergleich die zweitgrößte Steuer- und Abgabenlast. 39,7 Prozent des Brutto-Einkommens kommen nicht bei den Arbeitnehmern an. Mehr ist es mit 39,8 Prozent nur in Belgien, wie die Grafik von Statista zeigt. Das geht aus einem jährlich erscheinenden OECD-Bericht hervor, für den die Abgaben in 36 Ländern verglichen werden.

Im Durchschnitt zahlen Arbeitnehmer in den entwickelten Industriestaaten mit 25,5 Prozent etwa ein Viertel ihres Einkommens. In Deutschland setzen sich die Abgaben etwa zur Hälfte aus der Einkommenssteuer und zur anderen Hälfte aus Sozialabgaben zusammen. Letztere sind damit höher als in fast allen anderen Ländern, außer Slowenien, wo sie bei 22,1 Prozent liegen.

von Hedda Nier

Read: de.statista.com

Facebook’s Ad Algorithm Is a Race and Gender Stereotyping Machine, New Study Suggests

Create by Beyond Eve

How exactly Facebook decides who sees what is one of the great pieces of forbidden knowledge in the information age, hidden away behind nondisclosure agreements, trade secrecy law, and a general culture of opacity. New research from experts at Northeastern University, the University of Southern California, and the public-interest advocacy group Upturn doesn’t reveal how Facebook’s targeting algorithms work, but does show an alarming outcome: They appear to deliver certain ads, including for housing and employment, in a way that aligns with race and gender stereotypes — even when advertisers ask for the ads to be exposed a broad, inclusive audience.

There are two basic steps to advertising on Facebook. The first is taken by advertisers when they choose certain segments of the Facebook population to target: Canadian women who enjoy badminton and Weezer, lacrosse dads over 40 with an interest in white genocide, and so forth. The second is taken by Facebook, when it makes an ad show up on certain peoples’ screens, reconciling the advertiser’s targeting preferences with the flow of people through Facebook’s apps and webpages in a given period of time. Advertisers can see which audiences ended up viewing the ad, but are never permitted to know the underlying logic of how those precise audiences were selected.

Read: theintercept.com

Discrimination through optimization: How Facebook's ad delivery can lead to skewed outcomes

Create by Beyond Eve

The enormous financial success of online advertising platforms is partially due to the precise targeting features they offer. Although researchers and journalists have found many ways that advertisers can target---or exclude---particular groups of users seeing their ads, comparatively little attention has been paid to the implications of the platform's ad delivery process, comprised of the platform's choices about who should see an ad.
It has been hypothesized that this process can "skew" ad delivery in ways that the advertisers do not intend, making some users less likely than others to see particular ads based on their demographic characteristics. In this paper, we demonstrate that such skewed delivery occurs on Facebook, due to market and financial optimization effects as well as the platform's own predictions about the "relevance" of ads to different groups of users. We find that both the advertiser's budget and the content of the ad each significantly contribute to the skew of Facebook's ad delivery. Critically, we observe significant skew in delivery along gender and racial lines for "real" ads for employment and housing opportunities despite neutral targeting parameters.
Our results demonstrate previously unknown mechanisms that can lead to potentially discriminatory ad delivery, even when advertisers set their targeting parameters to be highly inclusive. This underscores the need for policymakers and platforms to carefully consider the role of the ad delivery optimization run by ad platforms themselves---and not just the targeting choices of advertisers---in preventing discrimination in digital advertising.

by Muhammad Ali, Piotr Sapiezynski, Miranda Bogen, Aleksandra Korolova, Alan Mislove, Aaron Rieke
Cornell University

Read: arxiv.org

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Etwas Radikaleres muss passieren

Create by Beyond Eve

Am 27. September können Sie auf dem Deutschen Architektentag unter dem Motto „Relevanz“ über gesellschaftspolitische Verantwortung, sozialen Zusammenhalt und die Nachhaltigkeit unserer gebauten Lebensräume diskutieren – unter anderem mit Keynote-Speaker Reinier de Graaf vom Büro OMA. Kerstin Kuhnekath traf ihn vorab zum Gespräch.

Reinier de Graaf, Sie beschreiben in Ihrem Buch „Four Walls and a Roof“, was für ein Schock es für Sie als junger Architekt war, dass die berufliche Wirklichkeit nichts mit den Inhalten des Studiums zu tun hat. Fehlt der Bezug zur Realität in der Ausbildung von Architekten?

Das Problem ist, dass Architektur relativ isoliert vermittelt wird. Nach sechs Jahren Studium denkt man, dass es das Einzige ist, was es gibt und das zählt. Ich denke, es wäre gesünder, Architektur als Vor und Zurück zwischen der Architektur selbst und dem, was von Architekten abgefragt wird, zu begreifen. Wenn Letzteres fehlt, hindert das Architekten daran, effektvoll in der Gesellschaft zu handeln.

Read: dabonline.de

Ten Years After the Global Food Price Crisis

Create by Beyond Eve

Ten years after the global food price crisis, women are still disproportionately disadvantaged by structural and emerging market factors that mean that they bear the brunt of poverty and hunger. Women and smallholder farmers in particular have been negatively affected by trade policy, competitive markets, and the accumulation of private power. There is, however, insufficient data to assess gender inequalities in agriculture. This paper makes recomendations to increase foreign aid to agriculture, as well as national public investments, in a way that guarantees participation and the inclusion of those worst affected by food insecurity.

Read: policy-practice.oxfam.org.uk

Network Propaganda: Manipulation, Disinformation, and Radicalization in American Politics

Create by Beyond Eve

This book examines the shape, composition, and practices of the United States political media landscape. It explores the roots of the current epistemic crisis in political communication with a focus on the remarkable 2016 U.S. president election culminating in the victory of Donald Trump and the first year of his presidency. The authors present a detailed map of the American political media landscape based on the analysis of millions of stories and social media posts, revealing a highly polarized and asymmetric media ecosystem. Detailed case studies track the emergence and propagation of disinformation in the American public sphere that took advantage of structural weaknesses in the media institutions across the political spectrum. This book describes how the conservative faction led by Steve Bannon and funded by Robert Mercer was able to inject opposition research into the mainstream media agenda that left an unsubstantiated but indelible stain of corruption on the Clinton campaign. The authors also document how Fox News deflects negative coverage of President Trump and has promoted a series of exaggerated and fabricated counter narratives to defend the president against the damaging news coming out of the Mueller investigation. Based on an analysis of the actors that sought to influence political public discourse, this book argues that the current problems of media and democracy are not the result of Russian interference, behavioral microtargeting and algorithms on social media, political clickbait, hackers, sockpuppets, or trolls, but of asymmetric media structures decades in the making. The crisis is political, not technological.

by: Yochai Benkler, Robert Faris, and Hal Roberts

Published to Oxford Scholarship Online: October 2018

Read: oxfordscholarship.com

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Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen

Create by Beyond Eve

Deutschland hat bei den Bedingungen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch aufzuholen. Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März hat PwC seinen jährlichen „Women in Work Index“ veröffentlicht. Die Studie konzentriert sich auf das Jahr 2017 und untersucht die wirtschaftliche Stärkung von Frauen anhand mehrerer Kriterien, wie etwa die Einkommensgerechtigkeit, Zugang von Frauen zu Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsplatzsicherheit.

Demnach ist Island mit einer Indexbewertung von 79,1 Punkten der Spitzenreiter für Frauen auf dem Arbeitsmarkt, gefolgt von Schweden mit 76,1 und Neuseeland mit 73,6 Punkten. Deutschland liegt mit 62 Punkten auf Rang 18 der 33 Länder.

Insgesamt schneiden die skandinavischen Länder im Ranking besonders gut ab und landen allesamt in den Top Ten. Aber auch in Slowenien, Polen und Belgien haben Frauen auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen, wie die Grafik von Statista zeigt. Die größte Verbesserung seit 2000 verzeichnet die Studie für Luxemburg und Polen, die größte Verschlechterung wurde für Portugal, die USA und Österreich ermittelt.

Neben der Länderbewertung zeigt die Studie auch: Ein Anstieg bei der Beschäftigung von Frauen bringt einen deutlichen Wirtschaftszuwachs. Würden beispielsweise die USA mit dem Beschäftigungsniveau von Schweden gleichziehen, würde die amerikanische Wirtschaft um 1,8 Milliarden US-Dollar wachsen. Würden alle OECD-Länder gleichziehen, läge das kollektive BIP-Wachstum bei 6 Milliarden US-Dollar.

von Hedda Nier

Read: de.statista.com

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EU-Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten

Create by Beyond Eve

EU-Verordnung: Ab dem 1.01.2021 gelten für Unionseinführer verbindliche Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold.
Einführer der genannten Minerale und Metalle in die EU (sog. Unionseinführer) müssen künftig Sorgfaltspflichten bezüglich ihrer Lieferketten aus Konflikt- und Hochrisikogebieten einhalten. Das legt die am 8. Juni 2017 in Kraft getretene EU-Verordnung zur „Festlegung von Pflichten zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erzen und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“ fest (Verordnungstext). Betroffen sind Unternehmen, deren jährliche Einfuhren bestimmte Mengenschwellen überschreiten. Sie müssen künftig nachweisen, dass sie die von der Verordnung erfassten Minerale und Metalle nur aus verantwortungsvollen Quellen beziehen. Neben Maßnahmen für einen verantwortungsvollen Rohstoffbezug regelt die Verordnung auch die Überwachung der Umsetzung der Verordnung auf Ebene der Mitgliedsstaaten.
Die EU-Verordnung hat zum Ziel, die Finanzierung von Konflikten durch Rohstoffe und Verletzungen von Menschenrechten bei der Gewinnung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen entlang der Lieferkette einzudämmen. Die Maßnahmen sind dabei auf die Lieferkette vom Rohstoffabbau bis zum Abnehmer von Hütten- und Raffinadeprodukten fokussiert.

Read: bgr.bund.de

The Rise of Surveillance Capitalism

Create by Beyond Eve

Join The Intercept’s senior correspondent Naomi Klein and Harvard Business School professor Shoshana Zuboff, author of “The Age of Surveillance Capitalism: The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power,” for an engaging discussion about the unprecedented form of power called “surveillance capitalism” and the quest by corporations to predict and control our behavior.

Shoshana Zuboff is the author of “The Age of Surveillance Capitalism: The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power.” This powerful new work integrates her lifelong themes: the digital revolution, the evolution of capitalism, and their implications for humanity in the 21st century. Zuboff is the Charles Edward Wilson professor emerita at Harvard Business School, and the author of the seminal “In the Age of the Smart Machine: The Future of Work and Power” and the influential “The Support Economy: Why Corporations Are Failing Individuals and the Next Episode of Capitalism” (with James Maxmin), along with many scholarly and popular articles.

Read: theintercept.com

International Rules for Social Media: Safeguarding Human Rights and Fighting Disinformation

Create by: Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut

Facebook, Wikipedia, YouTube and Twitter are increasingly becoming a vehicle for the strategic use of information by states (so-called dis/information operations). These platforms, which are conceptually defined as 'social media', provide their users with a wide range of opportunities to obtain information, to network, to form opinions and to communicate. It is clear that these processes need law and regulations. However, it is less obvious why existing procedures for the production of standards have so far been unable to successfully curb hate speech and disinformation.

Author: Mag. Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)

Read: hans-bredow-institut.de

Disinformation and ‘fake news’: Final Report published

Create by Beyond Eve

In a democracy, we need to experience a plurality of voices and, critically, to have the skills, experience and knowledge to gauge the veracity of those voices. While the Internet has brought many freedoms across the world and an unprecedented ability to communicate, it also carries the insidious ability to distort, to mislead and to produce hatred and instability. It functions on a scale and at a speed that is unprecedented in human history. One of the witnesses at our inquiry, Tristan Harris, from the US-based Center for Humane Technology, describes the current use of technology as “hijacking our minds and society”. We must use technology, instead, to free our minds and use regulation to restore democratic accountability. We must make sure that people stay in charge of the machines.

Read: parliament.uk

Liberty report exposes police forces’ use of discriminatory data to predict crime

Create by Beyond Eve

At least 14 UK police forces have used or intend to use discriminatory computer programs to predict where crime will be committed and by whom, according to new research published today by human rights organisation Liberty.

The new report, “Policing by Machine”, collates the results of 90 Freedom of Information requests sent to every force in the UK, laying bare the full extent of biased ‘predictive policing’ for the first time – and how it threatens everyone’s rights and freedoms.

It reveals that 14 forces are using, have previously used or are planning to use shady algorithms which ‘map’ future crime or predict who will commit or be a victim of crime, using biased police data.

Read: libertyhumanrights.org.uk

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Parkraummanagement lohnt sich!

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Immer mehr Einwohner, immer mehr Pendler, immer mehr Lieferverkehr: In den Straßen vieler Städte wird der Platz knapp, die Konkurrenz um die Nutzung des öffentlichen Raums wird größer. Hinzu kommt, dass Jahr für Jahr immer mehr und immer größere Autos zugelassen werden. Bis heute löst man das Problem meist damit, immer mehr Parkplätze bereitzustellen.

Diese Entwicklung stößt inzwischen an räumliche Grenzen, ein „Weiter so“ ist nicht mehr möglich. Zum einen beanspruchen auch andere Verkehrsteilnehmerinnen und Nutzergruppen den knappen öffentlichen Raum zunehmend für sich.

Read: agora-verkehrswende.de

Whistleblower Christopher Wylie joins fashion retailer H&M

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Christopher Wylie, the Canadian whistleblower who last year exposed the misuse of data by the political consulting firm Cambridge Analytica, has been hired by the Swedish fashion retailer H&M.

The business confirmed that it had signed a consultancy contract with Wylie, who will take the role of research director. His main focus will be “to help H&M group improve its capabilities within consumer, product and market insights. Besides that, he also supports our work on sustainable and ethical AI,” said a spokesperson for the retailer.

It comes after H&M reported its sixth consecutive quarter of falling profits, as well as an announcement in March that it had an increased level of unsold garments, worth more than $4bn (£3.05bn) in total. As a result, the company is stepping up its use of data and artificial intelligence to predict future sales and minimise such costs.

Read: theguardian.com

AI in Context

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In the new Data & Society report AI in Context, researchers Alexandra Mateescu and Madeleine Clare Elish show how automated and AI technologies are reconfiguring work at family-owned farms and grocery stores.

The report provides a holistic account of current challenges facing the integration of data-intensive technologies such as crop management tools and “smart” tractors in agricultural technology (a.k.a. “agtech”) and self-checkout stands in grocery stores.

The authors detail the ‘human infrastructures’ necessary to integrate AI systems: Frontline retail workers must guide confused customers through the self-checkout stands or step in when new tech in the aisles fail. Farmers might have more agency in deciding to adopt new technology, but cannot fully realize the promised benefits of AI without leveraging resources to make crop data legible to machines.

by Alexandra Mateescu, Madeleine Clare Elish

Read: datasociety.net

Online advertising

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Trends, benefits and risks for consumers
Online advertising is now the dominant form of advertising in many OECD countries, and offers businesses the ability to reach consumers in ways that could only have been imagined previously. Online advertising has the potential to benefit consumers through more relevant and timely advertising, and by funding a host of “free” online services. However, it also raises some new and complex challenges for consumers and consumer protection authorities. This report by the OECD’s Committee on Consumer Policy provides an introduction to the complex landscape that is online advertising. It outlines the potential benefits and risks for consumers, drawing on the behavioural insights literature where relevant.

by OECD

Read: oecd-ilibrary.org

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Weibliche (Selbst-)inszenierung in den sozialen Medien

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Die viel von jungen Menschen genutzten Online-Plattformen wie YouTube und Instagram bieten erst einmal jedem und jeder neue Chancen, sich darzustellen, die eigene Identität zu zeigen und sich eine Stimme zu geben. Doch die Ergebnisse mehrerer von der MaLisa Stiftung unterstützen Studien zeigen, dass Frauen auch auf diesen Plattformen unterrepräsentiert sind. Das Verhältnis 1:2 von weiblichen zu männlichen Protagonist.Innen, das sich in Kino und TV gezeigt hat, ist auch bei den 100 beliebtesten Musikvideos, den 100 beliebtesten YouTube-Kanälen und den Top 100 Instagrammer.Innen in Deutschland zu finden.

Die Geschlechterdarstellungen in den erfolgreichsten YouTube-Kanälen basieren zudem auf veraltet anmutenden Stereotypen: Während Frauen sich überwiegend im privaten Raum zeigen, Schminktipps geben und ihre Hobbies präsentieren (Basteln, Nähen, Kochen), bedienen Männer deutlich mehr Themen: von Unterhaltung über Musik bis zu Games, Comedy und Politik. In Musikvideos, die heute überwiegend über YouTube konsumiert werden, konnten diese beiden Ergebnisse ebenfalls beobachtet werden: Wir sehen noch immer mehrheitlich Frauen, die sexy und passiv inszeniert werden. Und der Anteil der Sängerinnen in den Top 100 liegt konstant bei einem Drittel. Auch auf Instagram sind insbesondere die Frauen erfolgreich, die einem normierten Schönheitsideal entsprechen. Sie sind dünn, langhaarig und beschäftigen sich hauptsächlich mit den Themen Mode, Ernährung und Beauty. Weibliche Selbstinszenierung findet hier nur in einem sehr begrenzten Korridor statt.

Read: malisastiftung.org

The Welfare Effects of Social Media

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The rise of social media has provoked both optimism about potential societal benefits and concern about harms such as addiction, depression, and political polarization. We present a randomized evaluation of the welfare effects of Facebook, focusing on US users in the run-up to the 2018 midterm election. We measured the willingness-to-accept of 2,844 Facebook users to deactivate their Facebook accounts for four weeks, then randomly assigned a subset to actually do so in a way that we verified. Using a suite of outcomes from both surveys and direct measurement, we show that Facebook deactivation (i) reduced online activity, including other social media, while increasing offline activities such as watching TV alone and socializing with family and friends; (ii) reduced both factual news knowledge and political polarization; (iii) increased subjective well-being; and (iv) caused a large persistent reduction in Facebook use after the experiment. We use participants’ pre-experiment and post-experiment Facebook valuations to quantify the extent to which factors such as projection bias might cause people to overvalue Facebook, finding that the magnitude of any such biases is likely minor relative to the large consumer surplus that Facebook generates.

Authors: Hunt Allcott, Luca Braghieri, Sarah Eichmeyer, and Matthew Gentzkow

Read: web.stanford.edu

The Illegal, Unreported and Unregulated Fishing Index

Create by

Incentives for illegal, unreported and unregulated (IUU) fishing are considerable given the financial benefits that can accrue in both large- and small-scale fishing operations, and in developed and developing countries alike. IUU fishing is a major threat to the sustainable exploitation of the world’s fisheries resources. The negative impacts of IUU fishing are environmental through its depleting effect on fish stocks; fisheries management is impacted by impairing scientific research; and it has profound social and economic impacts on communities, those working in the fisheries sector, and consumers.Many actions have been taken at international, regional and national levels to reduce IUU fishing. Indicator 14.6.1 of the Sustainable Development Goals (SDGs), related to SDG 14 ‘Life Below Water’, is dedicated to measuring achievements made towards the ambitious target of eliminating IUU fishing by 2020.

Read: iuufishingindex.net

Archäologische Studien im Datenmüll

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Welche Daten speichert Amazon über uns?

Jeder Nutzer hat das Recht bei seinen Dienstanbietern eine Kopie seiner Daten anzufordern. Doch wer macht das schon? Wir haben genau das getan. Das Ergebnis war nicht nur eine intensive und emotionale Brieffreundschaft mit der Datenschutz-Abteilung von Amazon. Das Ganze hat auch sehr viel Datenmüll zu Tage befördert. Amazon schickte eine Tabelle mit den letzten 15.000 Klicks – zu jedem Eintrag gab es bis zu 50 zusätzliche Angaben.

Auf den ersten Blick war klar: In diesen Datenbergen lohnt es sich zu wühlen. Genau das haben wir in den darauf folgenden Monaten getan. Mit einigen Analysen haben wir nach Auffälligkeiten und Mustern gesucht und diese auch gefunden. Amazon weiß, wann wir wo unterwegs waren, wie es um die Qualität unserer Internetverbindung steht, wie es um die Häufigkeit von um Familienbesuchen bestellt ist und und welche Zeitung wir lesen.

Der Vortrag erklärt auf unterhaltsame und kurzweilige Weise, was sich aus unserem Datenmüll mit einfachen Mitteln alles herauslesen lässt. Und warum es problematisch ist, wenn Amazon unsere Vorlieben irgendwann besser kennt, als enge Freunde. Als Bonus geben wir Euch noch die wichtigsten Tipps & Kniffe auf den Weg, wie ihr auch bei unkooperativen Unternehmen an Eure eigene Datenauskunft kommt.

Read: media.ccc.de

Smart Home - Smart Hack

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More than 10,000 different device manufacturers from all over the world use the basic platform (WIFI module, cloud, app) of a single company to technically implement their smart home products.
The analysis of this base shows considerable security deficiencies, also of a conceptual nature, and thus various points of attack, which affects millions of smart devices.
The lecture will present the functionality of smart devices in relation with the above-mentioned basic platform, show the extent of the security gaps using various attack scenarios and offer the community a solution for the secure use of the affected devices.

Read: media.ccc.de

OECD/G20 Base Erosion and Profit Shifting Project

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Addressing base erosion and profit shifting is a key priority of governments around the globe. In 2013, OECD and G20 countries, working together on an equal footing, adopted a 15-point Action Plan to address BEPS. Beyond securing revenues by realigning taxation with economic activities and value creation, the OECD/G20 BEPS Project aims to create a single set of consensus-based international tax rules to address BEPS, and hence to protect tax bases while offering increased certainty and predictability to taxpayers. In 2016, the OECD and G20 established an Inclusive Framework on BEPS to allow interested countries and jurisdictions to work with OECD and G20 members to develop standards on BEPS related issues and reviewing and monitoring the implementation of the whole BEPS Package. Over 100 countries and jurisdictions have joined the Inclusive Framework.

Read: oecd-ilibrary.org

Pseudo-Contract and Shared Meaning Analysis

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Over the last several decades, courts and legal scholars have struggled with whether or when to consider boilerplate text as contract. Recent attempts to draw all boilerplate text into “contract” seek to end that struggle but have shifted contract law away from its traditional focus on enforcing parties’ actual agreements and common understandings. This has required a series of ad hoc “fixes” to contract law reminiscent of the medieval use of “epicycles” to try to square geocentric theories of planetary motion with recalcitrant observations of a nongeocentric universe. This shift has been transforming the meanings of contract law’s central concepts. We view the shift as an undiagnosed paradigm slip, resulting in a generalized theory of “contract” as a mere assumption of risk that allows private obligations to be created unilaterally without reaching the actual agreements required by core contract law principles. Some now call this new sort of obligation “contract.” But it is pseudo-contract, resembling contract without fulfilling its necessary conditions of validity.

Published by Harvard Law Review, Vol. 132, No. 4, p. 1135 (2019)

Read: papers.ssrn.com

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Die Bilanz der "Trollfabrik"

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Die Internet Research Agency (IRA) ist ein Unternehmen aus Sankt Petersburg, dass als "Trollfabrik" der russischen Regierung gilt. Eine aktuellen Studie des an der Oxford-Universität angesiedelten Computational Propaganda Research Projects (COMPROP) zufolge haben die Propaganda-Experten der IRA während des US-Wahlkampfs 2016 auf allen großen Social Media-Plattformen Kampagnen gefahren. Am aktivsten waren die Staatstrolle auf Twitter. Über die Plattform wurden bis zu 60.000 Tweets im Monat abgesetzt. Das Ziel der IRA-Aktivitäten war laut COMPROP die Debatte zu vergiften und so die Gesellschaft zu spalten. Ferner ging es darum, das Vertrauen in staatliche Institutionen im Allgemeinen und Wahlen im Besonderen zu beschädigen.

Quelle: Statista

Read: de.statista.com

Urban transport for the day after tomorrow

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This study of the programme "Experimental Housing and Urban Development" (ExWoSt) aims to support and stimulate the discussion on the future of urban mobility. This is done by evaluating the current scientific landscape, and by designing five urban scenarios based on it. For a time horizon of up to 50 years, i.e. until about 2065, these urban scenarios represent a very broad range of imaginable transport and urban planning futures.

In recent years, transportation has changed in German cities. This is reflected in a greater use of environmentally friendly means of transport (bicycle, public transport), but also in the more flexible use of transport (inter- and multi-modality, increased use of sharing services). Increasing digital networking will significantly influence the mobility of tomorrow (smart mobility).
Objective

The objective of the project was to identify different possibilities of future developments of urban transport on the basis of current projects, concepts and visions. These were analysed with regard to their technical requirements and requirements for different players, and their possible course of action and scope of design. Finally, the results were structured and prepared in an action-oriented way.

Developments and background of smart mobility were prepared in order to qualify interested parties, stakeholders and decision makers for an open, but also critical handling of this complex topic.

Contractors of this research study was the consortium plan-werkStadt (Bremen, Project-Management), PTV AG (Karlsruhe) and Project-Office Friedrich von Borries (Berlin).

Read: bbsr.bund.de

The Disinformation Report

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For years, Russia has leveraged social media to wage a propaganda war with operations that initially targeted their own citizens and sphere of influence. In 2014, they broadened those operations to include the United States and ran a multi-year campaign to manipulate and influence Americans, exploiting social and political divisions. The scale was massive — reaching 126 million people on Facebook, posting 10.4 million tweets on Twitter, uploading 1,000+ videos to YouTube, and reaching over 20 million users on Instagram.

Information about the Internet Research Agency’s (IRA) activities has trickled out over the past three years, as researchers and journalists have combed the web, uncovering accounts and discovering memes. Finally, in late 2017, ahead of a series of Congressional hearings, Facebook, Twitter, and Alphabet each turned over a data set containing text, images, videos, and other content that they attributed to the IRA. The analysis that follows is New Knowledge’s independent investigation of this data set as provided to the United States Senate Select Committee on Intelligence.

Our report consists of two parts: a whitepaper focusing on the IRA’s tactics and messages, and a slide deck focusing on summary statistics, infographics, and thematic presentation of memes from organic Facebook Page and Instagram account posts. There is some overlap between the two parts, but each is intended to be a standalone document addressing different facets of the operation across the full scope of the millions of pieces of content in the data set. We recognize that there is a perhaps daunting amount of material in the report; the Table of Contents will help to zero in on the issues, tactics, or topics that are of greatest interest.

Read: newknowledge.com

The Global Gender Gap Report 2018

Create by: World Economic Forum - Shaping the Future of Education, Gender and Work

Gender parity is fundamental to whether and how economies and societies thrive. Ensuring the full development and appropriate deployment of half of the world’s total talent pool has a vast bearing on the growth, competitiveness and future-readiness of economies and businesses worldwide. The Global Gender Gap Report benchmarks 149 countries on their progress towards gender parity across four thematic dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival, and Political Empowerment. In addition, this year’s edition studies skills gender gaps related to Artificial Intelligence (AI).

Read: weforum.org

What we know about Russian Disinformation

Create by Beyond Eve

The Senate gave my research team data from social media companies. The picture that emerges is grim.

The Russian disinformation operations that affected the 2016 United States presidential election are by no means over. Indeed, as two new reports produced for the Senate Intelligence Committee make clear, Russian interference through social media — contrary to the suggestion of many prominent tech executives — is a chronic, widespread and identifiable condition that we must now aggressively manage.

The Senate committee asked two research teams, one of which I led, to investigate the full scope of the recent multiyear Russian operation to influence American opinion executed by a company called the Internet Research Agency. The Senate provided us with data attributed to the agency’s operations given to the Senate by Facebook, Twitter and Alphabet (Google’s parent company), companies whose platforms were manipulated for that purpose.

Our report, announced by the committee on Monday, concludes that Russia was able to masquerade successfully as a collection of American media entities, managing fake personas and developing communities of hundreds of thousands, building influence over a period of years and using it to manipulate and exploit existing political and societal divisions. While Russia is hardly the only geopolitical actor with a well-thumbed disinformation playbook, a look at the data — which concerned the Internet Research Agency’s operation over the last three years — reveals its enthusiasm for and commitment to modern information warfare.

Author: Renée DiResta
Ms. DiResta is the director of research at a cybersecurity company.

Read: nytimes.com

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Mehr Realismus, bitte!

Create by Beyond Eve

Die Erderwärmung lässt sich ohne Verkehrswende nicht wirksam bremsen. Der Strukturwandel verursacht zwar Kosten. Er muss trotzdem beschleunigt werden. Wer ihn ausbremst, unterschlägt die Kosten unterlassenen Klimaschutzes.

Schon ein wenig Arithmetik offenbart, wohin die Reise gehen muss.
Ziel des Pariser Abkommens ist es, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur „deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau“ zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, „um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen“.

Soll das 1,5-Grad-Ziel nicht verfehlt werden, können nach neuesten, bereits nach oben korrigierten Erkenntnissen des Weltklimarates IPCC, weltweit noch knapp 420 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden. Da momentan jährlich rund 42 Milliarden Tonnen emittiert werden ist das Budget bald aufgebraucht. Noch vor dem Jahr 2030.

Autor: Christian Hochfeld, Geschäftsführer, Agora Verkehrswende

Read: energiezukunft.eu

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Informatiker – die Bankster von morgen?

Create by: Gesellschaft für Informatik e.V.

Warum mein Berufsstand langsam anfangen sollte, sich für die Außenwelt zu interessieren, die ihm Pizza und Cola zahlt, und warum ein hippokratischer Eid für die Informatik benötigt wird.

Es gab einmal eine Berufsgruppe gefragter Experten, die hohe Gehälter kassierte und komplexe Produkte baute, die die Außenwelt nicht mehr verstand (sie selbst oft auch nicht, aber die Produkte verkauften sich ja). Diesen Experten war das egal, denn sie hatten ihre komfortable Subkultur mit ihrem eigenen Spezialjargon. Sie lösten eine Menge Probleme, die für sie in ihrer kleinen Welt bedeutend waren, hatten aber das Ganze aus dem Blick verloren. So veränderten sie die Gesellschaft global und in massiver Art und Weise, und stürzten am Schluss sogar viele ihrer Mitmenschen in prekäre Verhältnisse.

Read: gi.de

The Club of Rome Climate Emergency Plan

Create by: The Club of Rome

Climate change is the most pressing global challenge, constituting an existential threat to humanity. The Club of Rome – Climate Emergency Plan sets out 10 priority actions for all sectors and governments, and is an urgent wake up call. On December 4th 2018, Club of Rome Co-President Sandrine Dixson-Declève presented the Plan at the European Parliament to representatives from the EP, the European Commission, business and NGO leaders. The event was co-hosted by Heidi Hautala (MEP, VP European Parliament) and Jo Leinen (MEP).

Read: clubofrome.org

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Sektorkopplung - Optionen für die nächste Phase der Energiewende

Create by Beyond Eve

Die Entwicklung der deutschen Treibhausgasemissionen in den vergangenen Jahren steht im Gegensatz zum erklärten Ziel einer kontinuierlichen Absenkung – obwohl der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung fortwährend gestiegen ist. Dies ist nur eine von verschiedenen Beobachtungen, die am Anfang der Arbeitsgruppe „Sektorkopplung“ standen. Das Akademienprojekt kommt zu dem Schluss, dass die Klimaschutzziele nur erreicht werden können, wenn das Energiesystem ganzheitlich über alle Sektoren hinweg betrachtet und optimiert wird und sich die Gesellschaft dieser Aufgabe bewusst stellt.

Read: energiesysteme-zukunft.de

Der globale Insektenzusammenbruch

Create by Beyond Eve

Weltweit mehren sich Hinweise, dass Insekten massenhaft verschwinden. Ihr funktionaler Verlust könnte für die Menschheit noch gravierender sein als der Klimawandel.

Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass Arten aussterben oder auf Reste dezimiert werden: Der massenhafte Abschuss von Elefanten, Nashörnern, Löwen und Tigern, das Fangen und Töten von Singvögeln in Indonesien oder am Mittelmeer, die angebliche wissenschaftliche Jagd auf Wale oder das verbreitete Sterben von Fröschen und Salamandern lösen zwar hier und da noch Entsetzen aus. Doch wirklich durchgreifende Maßnahmen dagegen scheitern am fehlenden Geld und vor allem am Willen der handelnden Politiker. Dank effektiver Waffen, Fallen und Gifte gelingt es der Menschheit, sogar Arten zu vernichten, deren Bestand hunderte Millionen oder mehr Individuen umfasst(e).

Autor: Daniel Lingenhöhl

Read: spektrum.de

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Rohstoffkonsum steigt wieder an - auf 16,1 Tonnen pro Kopf und Jahr

Create by: Umweltbundesamt

UBA empfiehlt ermäßigte Mehrwertsteuer auf ressourcensparende Waren und Dienstleistungen
Das Umweltbundesamt (UBA) rät zu einer Reform der europäischen Regeln zur Mehrwertsteuer, um den Rohstoffverbrauch zu senken. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Was Ressourcen schont, muss billiger werden. Die Mitgliedstaaten brauchen mehr Möglichkeiten um ressourcenschonende Produkte mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu fördern. Für Reparaturdienstleistungen von einigen Waren wie Fahrrädern oder Kleidung erlaubt die EU das heute schon. Bei vielen anderen Produkten, wie Elektrogeräten, leider nicht. Das sollte sich grundlegend ändern.“ Laut neuestem UBA-Ressourcenbericht ist der deutsche Rohstoffkonsum seit dem Jahr 2000 zwar insgesamt um 17 Prozent gesunken. In den vergangenen Jahren stieg er jedoch wieder an. Jeder Deutsche konsumiert statistisch gesehen 16,1 Tonnen Rohstoffe pro Jahr – und liegt damit 10 Prozent über dem europäischen Durchschnitt.

Read: umweltbundesamt.de

High costs when environmental protection is neglected

Create by: Umweltbundesamt

One tonne of CO2 emissions causes damage worth 180 euros – German Environment Agency publishes updated cost rates
Excessive amounts of greenhouse gases, air pollutants and other environmental pollutants harm human health, destroy ecosystems and foster the extinction of animals and plants. Another result: economic losses including loss of production, crop losses or damage to buildings and infrastructure. There are established scientific methods which express this damage in monetary terms. The German Environment Agency (UBA) has updated its recommendations for the estimation of such damage and readjusted the costs of environmental impacts in the newly published Methodological Convention 3.0. The cost readjustments claim that one tonne of carbon dioxide (CO2) emissions, for example, incurs environmental costs of about 180 euros. When annualized for Germany's greenhouse gas emissions in 2016, total costs amount to about 164 billion euros. President Maria Krautzberger of the German Environment Agency said: "Measures to protect the environment and climate can save us and future generations billions of euros due to lower environmental and health costs. This must not be forgotten in the debate about air pollution control or the phase-out of coal."

Read: umweltbundesamt.de

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DIVSI U25-Studie: Euphorie war gestern

Create by: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Einen wesentlichen Unterschied im Umgang mit der digitalen Welt bei den heute 14- bis 24-Jährigen im Vergleich zu Gleichaltrigen vor vier Jahren signalisiert bereits der Titel: Die Zeiten einer unbesorgten Nutzung der sich bietenden technischen Möglichkeiten sind Vergangenheit. Die Ergebnisse zeigen vielmehr: Der Hype ist vorbei, reine Euphorie war gestern.

Offliner sind inzwischen gänzlich von der U25-Landkarte verschwunden; gleichzeitig besitzen nahezu 100 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Smartphones und sind ganz selbstverständlich täglich online.

2014 bedeutete ein Mehr an Internetnutzung auch eine positivere Einstellung zum Internet. Heute reichen die Haltungen der sogenannten „Generation Internet“ von Glück über Ernüchterung bis hin zu Misstrauen und Angst vor Abhängigkeit.

Bei aller grundsätzlich chancenorientierten Einstellung zur digitalen Welt sehen 14- bis 24-Jährige vermehrt Online-Risiken und verspüren im Umgang mit dem Internet eine latente Unsicherheit. Knapp ein Drittel fürchtet, „internetsüchtig“ zu sein, und sogar doppelt so viele nehmen eine Beleidigungskultur wahr, die sie zum Teil davon abhält, die eigene Meinung zu äußern. Das vielfach vorgefasste Bild von sich kopflos in jedes digitale Abenteuer stürzenden Jugendlichen widerlegt die Studie eindrücklich. Ebenso entschieden lehnen sie selbst es ab, als „Digital Natives“ bezeichnet zu werden – auch, weil ihnen sehr wohl bewusst ist, welcher Anstrengungen es bedarf, souverän durchs digitale Dickicht zu navigieren.

Autor: Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet

Read: divsi.de

Comment about Mark Zuckerbergs „Independent Governance and Oversight“

Create by: AlgorithmWatch gGmbH

Why Zuckerberg’s “Independent Governance and Oversight” board is not gonna fly (but some of his other ideas are at least worth discussing)
Mark Zuckerberg is all for regulation of social media all of sudden. What’s wrong with that picture?

In an almost 5,000 word “blog post”, Zuckerberg (plus we assume two dozen or so of the company’s public policy hacks and lawyers) has laid out Facebook’s idea of how to deal with the crisis the company is facing. The article’s titled “A Blueprint for Content Governance and Enforcement” and structured in 9 parts:

  1. Community Standards
  2. Proactively Identifying Harmful Content
  3. Discouraging Borderline Content
  4. Giving People Control and Allowing More Content
  5. Addressing Algorithmic Bias
  6. Building an Appeals Process
  7. Independent Governance and Oversight
  8. Creating Transparency and Enabling Research
  9. Working Together on Regulation
Read: algorithmwatch.org

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Arbeit an einer möglichen Zukunft der Architektur

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Begibt man sich auf die Suche danach, wie das Bauen von morgen aussehen könnte und welche Auswirkungen die Möglichkeiten digitaler Fer­tigung wohl auf die Architektur haben werden, dann ist die ETH Zürich eine erste Adresse. Vor zwei Jahren haben die acht Lehrstühle des Instituts für Technologie in der Architektur, das zum Departement Architektur gehört, gemeinsam einen Neubau auf dem Campus Hönggerberg bezogen, um konzentrierter forschen zu können. Im Erdgeschoss des Institutsgebäudes befindet sich in einer gut 750 Quadratmeter großen Halle mit dem Robotic Fabrication Laboratory die „weltweit erste Forschungsplattform im Bereich großmaßstäblicher, roboterbasierter Fabrikation“. Die ETH Zürich ist auch die Heiminstitution des seit 2014 vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaften finanzierten Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Digitale Fabrikation. Rund 60 Forscher aus sechs Disziplinen – Architektur, Tragwerksentwurf, Materialwissenschaft, Informatik, Regelungstechnik und Robotik – arbeiten im Rahmen des NFS Digitale Fabrikation mit dem ehrgeizigen Ziel zusammen, „die Architektur durch die nahtlose Verknüpfung digitaler Technologien mit dem physischen Bauprozess zu revolutionieren“.

Autor: Friedrich, Jan, Berlin

Read: bauwelt.de

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Lernfähiges Dachtragwerk

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Forscher aus Stuttgart haben eine ultraleichte Dachkonstruktion aus Carbon- und Glasfasern entwickelt, die von einem Roboter ­ge­schnürt wird und sich selbständig weiterbauen kann.

Am Nachmittag sind für die Veranstaltung im Freien Schauer angesagt. Bloß gut, dass es einen Pavillon gibt. Selbst wenn bei den ersten Regentropfen nicht direkt alle Besucher darunter passen, kann er ja einfach weitergebaut werden.
Klingt im ersten Moment unmöglich, doch Achim Menges und Moritz Dörstelmann vom Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und Jan Kippers vom Institut für Tragkonstruktion und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart haben zusammen mit Thomas Auer von Transsolar Klima Engineering einen Pavillon entwickelt, der im Prinzip genau das leisten soll. Der „Elytra Filament Pavillon“ ist kein statischer, sondern ein dynamischer Raum. Die Besucher des Victoria & Albert Museums in London konnten sich 2016 im Garten des Museums davon überzeugen, wie er Zusammenhänge zwischen Raumnutzung und -generierung herstellt. Der Pavillon besteht aus Fasern, in die ein Sensorsystem integriert ist, das in Echtzeit Klimadaten erfasst, sich das Besucherverhalten merkt und die Ergebnisse in Zusammenhang mit der Spannung im Tragwerk bringt. All diese Informationen werden gesammelt und in einem Algorithmus verarbeitet. Der entscheidet, an welcher Stelle der Pavillon weiterwachsen oder rekonfiguriert werden kann. Ein Roboter vor Ort erledigt den Rest.

Text: Flagner, Beatrix, Berlin

Read: bauwelt.de

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Elemente einer „Kritik der Künstlichen Vernunft“– Anmerkungen zu Hawkings Warnung und einer „Computerethik“

Create by: Gesellschaft für Informatik e.V.

Ein Expertenbeitrag von Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Information Management Institut IMI, Hochschule Aschaffenburg und Sprecher der GI-Fachgruppe „Software- und Service-Markt“

Sind Computer dem Menschen überlegen?
Im Sommer 2018 wird in der akademischen und öffentlichen Diskussion intensiv vor Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt, nicht zuletzt unterstützt durch diese Aussage des berühmten Physikers Stephen Hawking:

„Computer werden intelligenter sein als Menschen, es besteht also die Gefahr, dass die Geräte eigene Intelligenz entwickeln und die Welt dominieren werden. (Stephen William Hawking, 2001)“

Es wächst ein Unbehagen angesichts der zunehmenden Automatisierung in Beruf und Alltag. Es wird befürchtet, dass die KI den Menschen in absehbarer Zeit überlegen sein, und die Gesellschaft von Maschinen beherrscht werden wird – in einem imperium computatrum. Es muss daher eine Antwort auf die Generalfrage möglich sein und gefunden werden, ob der „normale Mensch“ einer drohenden Beherrschung seiner Existenz durch „die Maschinen“ (noch) ausweichen kann. Welche konkreten Maßnahmen sind gegebenenfalls hierfür zu ergreifen?

Read: gi.de

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance

Create by: Goethe Universität Frankfurt am Main - Normativeorders

Europe is a key normative power. Its legitimacy as a force for ensuring the reign of rule of law in international relations is unparalleled. It also packs an economic punch. In data protection and the fight against cybercrime, European norms have been successfully globalized. The time is right to take the next step: Europe must now become the international normative leader for developing a new deal on internet governance. To ensure this, European powers should commit to rules that work in security, economic development and human rights on the internet and implement them in a reinvigorated IGF.

Read: publikationen.ub.uni-frankfurt.de

Ethik und Genetik

Create by

Die Gen-Schere (CRISPR/Cas) verspricht als neue „Wunderwaffe“ der Lebenswissenschaften das Genom von Menschen, Tieren und Pflanzen gezielt zu verändern. Mediziner hoffen, mit der neuen Methode schwere Krankheiten zu heilen. Zwischen Hype und Hoffnung mischen sich kritische Stimmen, zumal bei Keimbahneingriffen an Embryonen auch zukünftige Generationen betroffen sind.

Über ethische Fragen zum Genome Editing macht sich vor allem die Forschungsstelle „Ethik der Genomeditierung“ (EGE) an der Universität Tübingen Gedanken. Dort haben wir den Leiter der Forschungsstelle, Robert Ranisch, getroffen und mit ihm unter anderem über Genom-Editierung, Embryonenselektion oder Gene-Drives gesprochen. Als Wissenschaftler untersucht Ranisch normative Fragen an den Schnittstellen von Technologie, Gesellschaft und Politik. Daneben arbeitet er im Bereich Ethikberatung und unterstützt Organisationen beim Aufbau guter Strukturen und erfolgreicher Wertekommunikation.

Read: forschergeist.de

Transformation is Feasable

Create by: The Club of Rome

The dual adoption of the UN Sustainable Development Goals (SDGs) together with the Paris Climate Agreement, both in 2015, represents a global turning point. We have never before had such a universal development plan for people and planet. For the first time in human history the world has agreed on a democratically adopted roadmap for humanity’s future, which aims at attaining socially inclusive and highly aspirational socio-economic development goals, within globally defined environmental targets. Humanity’s grand ambition is surely to aim at an inclusive and prosperous world development within a stable and resilient Earth system. This human quest is to attain as many of the SDGs as possible by 2030, and then continue following a sustainable global trajectory well beyond the next 12 years. This report has identified one such possible, smarter pathway to success through five transformative and synergistic actions.

Authors: Sony Kapoor Managing Director re-define.org; Dr. Belay Begashaw Director SDG Center for Africa

Read: clubofrome.org

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Mikroplastik-Trennverfahren

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Während sich Makroplastik mit einfachen Methoden sammeln und untersuchen lässt, gestaltet sich die Bestimmung von Mikroplastik im Sediment ungleich aufwändiger.

Wie kann es überhaupt gelingen, diese mikroskopisch kleinen Plastikteilchen in einer Strand-Sedimentprobe nachzuweisen?

Eine Arbeitsgruppe des GEOMAR-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel hat dazu ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist Mikroplastik aus Sedimentproben zu extrahieren. Die Methode macht sich den Dichteunterschied zwischen natürlich vorkommendem Strandsediment und Polymeren zunutze.

Read: oceanblogs.org

Geothermie

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Mit der Geothermie will der Geologe Ingo Sass eine unerschöpfliche und vor allem klimafreundliche Energiequelle für den Alltagsgebrauch erkunden und erschließen. An seinem Lehrstuhl für Angewandte Geowissenschaften an der TU Darmstadt verbindet er dafür Ingenieurtechnik und Naturwissenschaften.

Das Energiepotenzial ist riesig: Unsere Erde ist im Kern 6.000 Grad Celsius heiß. Sie erzeugt damit einen Wärmestrom bis hin zur Erdoberfläche. Diese Geothermie ist eine mehr als nur alternative Energiequelle für die Beheizung von Wohngebäuden, Büros und Produktionshallen. Allerdings wird sie trotz vieler positiver Eigenschaften in Mitteleuropa noch viel zu wenig eingesetzt.

Ingo Sass will durch seine Lehr- und Forschungstätigkeit dazu beitragen, die Akzeptanz der Geothermie bei Immobilienbesitzern, Baubehörden, Energieanbietern und Unternehmen zu steigern sowie für die notwendige Planung zu sensibilisieren. Dafür sieht er drei Ansatzpunkte: fundiertes Wissen über Geothermie vermitteln, technische Risiken bei deren Nutzung minimieren, Deutschland trotz aller Widerstände zum wissenschaftlichen Top-Player auf diesen Gebieten machen.

Read: forschergeist.de

Maximizing Finance for Development (MFD)

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Maximizing Finance for Development (MFD) is the World Bank Group’s approach to systematically leverage all sources of finance, expertise, and solutions to support developing countries’ sustainable growth. In embracing the Sustainable Development Goals (SDGs), countries’ resource needs surpass their own budgets and available donor funding. Meeting the SDGs demands that we find solutions to crowd in all possible sources of finance, innovation, and expertise to meet this challenge. The WBG institutions—IBRD, IDA, IFC, and MIGA—work in concert to help countries transform sectors to reduce poverty and inequality and support growth. We do this by improving the enabling environment, developing regulatory conditions, building capacity, putting in place standards, financing a first mover or innovator, and reducing risks.

Read: worldbank.org

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Geht doch! Fußverkehr in Deutschland muss gestärkt werden

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Die Bedeutung des Fußverkehrs wird unterschätzt. In deutschen Städten wird durchschnittlich jeder dritte Weg zu Fuß zurückgelegt. Im Auftrag des Umweltbundesamtes untersuchte das Difu, wie sich die Aufmerksamkeit für den Fußverkehr erhöhen lässt und unter welchen Voraussetzungen er gezielt gefördert werden kann.

Die Stärkung der aktiven Mobilität ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende und nicht zuletzt für attraktive, lebendige Städte. Während der Radverkehr mittlerweile im Fokus der Bundespolitik angekommen ist, fristet jedoch der Fußverkehr in Deutschland noch immer ein Nischendasein. In der Verkehrspolitik findet er selten Beachtung, da seine in Kilometer gemessene Verkehrsleistung vergleichsweise gering ist. Aber seine Bedeutung wird systematisch unterschätzt: In deutschen Städten wird im Durchschnitt jeder dritte Weg ausschließlich zu Fuß zurückgelegt, je nach Stadt kann dieser Anteil zwischen 25 und 45% schwanken. Und egal, ob auf dem Weg zum Parkplatz oder zu Haltestellen, auf vielen anderen Wegen sind wir zu Fuß unterwegs. Darüber hinaus sind viele Potenziale noch nicht gehoben: Viele Fahrten mit dem Pkw ließen sich durch Wege zu Fuß oder mit dem Rad ersetzen. Fast 50% aller mit dem Pkw zurückgelegten Wege sind unter 5 km lang; jede zehnte Pkw-Fahrt ist sogar kürzer als 1 km.

Read: difu.de

Radikaler Realismus für Klimagerechtigkeit

Create by: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Die Begrenzung des Klimawandels auf 1,5°C ist möglich und machbar. In diesem Dossier gibt es Antworten auf die Frage, wie das gehen kann.

Dabei kann ein gutes Leben für alle ermöglicht sowie gleichzeitig unsere natürliche Umwelt geschützt werden. Wenn wir uns auf die dafür notwendige sozial-ökologische Transformation einlassen und sie aktiv gestalten. 1,5°C ist gleichzeitig unsere Chance, Klimagerechtigkeit zu erreichen.

Read: boell.de

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So schnell muss die Welt den CO2-Ausstoß reduzieren

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Der Weltklimarat hat errechnet, wie stark die Reduzierung der Emissionen in den kommenden Jahrzehnten ausfallen muss, damit die Erderwärmung auf anderthalb Grad im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters begrenzt werden kann. Wie die Infografik zeigt, sollte der Ausstoß bis 2050 auf Null reduziert werden. Bislang ist es noch nicht einmal gelungen, den Anstieg der Emissionen zu stoppen.

Autor: Matthias Janson

Read: de.statista.com

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Netflix ist für 15% des Traffics verantwortlich

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Das Internet ist vor allem eine gigantische Unterhaltungsmaschine. Das bestätigt auch die neueste Ausgabe des Global Internet Phenomena Reports von Sandvine. Demzufolge lässt sich der weltweite Downstream-Traffic zu 58 Prozent auf Video-Streaming zurückführen. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist allein Netflix für 15 Prozent des Internetverkehrs verantwortlich. YouTube (11,4 Prozent) liegt im Ranking der größten Traffic-Verursacher auf Platz drei. Amazon Prime (3,7 Prozent) liegt einstellig auf Platz sieben.

Quelle: DESTATIS

Autor: Mathias Brandt

Read: de.statista.com

Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus

Create by Beyond Eve

Gegen den Big-Other-Kapitalismus ist Big Brother harmlos. Die Menschheit steht am Scheideweg, sagt die Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff. Bekommt die Politik die wachsende Macht der High-Tech-Giganten in den Griff? Oder überlassen wir uns der verborgenen Logik des Überwachungskapitalismus? Wie reagieren wir auf die neuen Methoden der Verhaltensauswertung und -manipulation, die unsere Autonomie bedrohen? Akzeptieren wir die neuen Formen sozialer Ungleichheit? Ist Widerstand ohnehin zwecklos?

Zuboff bewertet die soziale, politische, ökonomische und technologische Bedeutung der großen Veränderung, die wir erleben. Sie zeichnet ein unmissverständliches Bild der neuen Märkte, auf denen Menschen nur noch Quelle eines kostenlosen Rohstoffs sind - Lieferanten von Verhaltensdaten. Noch haben wir es in der Hand, wie das nächste Kapitel des Kapitalismus aussehen wird. Meistern wir das Digitale oder sind wir seine Sklaven? Es ist unsere Entscheidung!

Campus Verlag

Read: campus.de

Mobilität für alle! Gedanken zur Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik

Create by: Friedrich Ebert Stiftung

Was hat Mobilität mit sozialer Gerechtigkeit zu tun? In der neuen FES-Publikation „Mobilität für alle!“ identifizieren Stephan Rammler und Oliver Schwedes eine doppelte Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik: zum einen den ungleichen Zugang zu und ungerechte Nutzungschancen von Verkehrssystemen und zum anderen die ungleiche soziale Betroffenheit durch die externen Effekte von Verkehrsprozessen.

Read: fes.de

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Kanada verbrennt Erdgas für Bitcoins – bis es zu heiß wird

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Billiger Strom und Kälte locken Kryptowährungs-Schürfer nach Kanada. Manche Stromversorger freut's, andere wehren sich.

Die Goldgräber-Stimmung rund um Kryptowährungen sorgt für Verwerfungen auf kanadischen Strommärkten. Die dortigen geringen Strompreise locken so viele Unternehmen an, die Bitcoins und andere Kryptowährungen in großem Maßstab schürfen möchten, dass manche Stromanbieter nicht nachkommen. Doch es gibt auch Stromerzeuger, die sich über das Geschäft freuen.
Dazu zählt die Stadt Medicine Hat im Südosten der Provinz Alberta. Medicine Hat hat 63.000 Einwohner und sitzt auf einem Erdgasfeld, das salopp als All Hell for a Basement (Die ganze Hölle als Keller) bekannt ist. Der offizielle Slogan der Stadt lautet "The Gas City". Mit dem Erdgas wird billig Strom produziert, was der Stadt bereits mehrere große Fabriken und riesige Gewächshäuser eingebracht hat.

Autor: Daniel AJ Sokolov

Read: heise.de

"Nutzerfreundliches" Design und Tracking führen in die digitale Entmündigung

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Internet und digitale Technik sind ein "Echtzeitlabor zur Verhaltensmessung" – der Philosoph Rainer Mühlhoff fordert auf der FIfFKon "kollektiven Datenschutz".

Die Datenjagd im digitalen Raum ist in vollem Gange. Im Internet sei eine universelle Infrastruktur zum Sammeln von Bewegungs- und Nutzungsdaten entstanden, der auch versierte Nutzer kaum entkommen könnten, konstatierte der Berliner Philosoph und Informatiker Rainer Mühlhoff am Freitag beim Jahrestreffen des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) in der Hauptstadt. Entstanden sei ein "Echtzeitlabor zur Verhaltensmessung mit verschiedenen Variationen". Die größtenteils unfreiwilligen Probanden bekämen von der massenhaften Überwachung wenig mit, was die gängigen Vorstellungen von Datenschutz unterlaufe.

Autor: Stefan Krempl

Read: heise.de

Unterwandert politisches Microtargeting die europäische Demokratie?

Create by Beyond Eve

In diesem Interview mit Frédéric Dubois nehmen Tom Dobber und Natali Helberger politisches Microtargeting genauer unter die Lupe: eine von PolitikerInnen eingesetzte Technik, mit der einzelne WählerInnen durch individualisierte Nachrichten angesprochen werden, eingestellt auf deren Hintergrund, Einstellung, Glauben oder Sorgen. In Wahlkampfzeiten kann politisches Microtargeting dazu benutzt werden, um Wahlwerbung zu personalisieren. Zwischen den Wahlen wird es oft dafür verwendet, den Kreis der WählerInnen zu vergrößern, diese zu mobilisieren und bestehende WählerInnen zu binden.

Read: hiig.de

Twitter: Das Eliten-Netzwerk

Create by: Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut

Dr. Sascha Hölig untersuchte in einer Studie, inwiefern das Stimmungsbild auf Twitter, die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft abbildet. Das Fazit: Twitter fällt als Stimmungsbarometer durch. Im Interview auf WDR 5 sprach er heute mit Anja Backhaus über das „Eliten-Netzwerk“ und darüber, welche Gefahr es birgt, wenn es von Journalist(inne)n und Entscheidungsträger(inne)n überschätzt wird.

Dass Twitter nicht als Abbild unserer Gesellschaft dienen kann, liege schon allein daran, dass die tatsächlichen Nutzer(innen)zahlen in Deutschland sehr klein sind, erklärte Hölig im Interview. Nur ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland nutze Twitter täglich. Und davon nutzen es ca. 90 Prozent lediglich passiv. Die Zahl derer, die sich also aktiv am Twitter-Diskurs beteiligen und zum Stimmungsbild auf Twitter beitragen, sei sehr gering.

Read: hans-bredow-institut.de

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Die digitale Stadt führt zur totalen Konformität

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas veröffentlichte wegweisende Schriften zum Städtebau wie „Delirious New York“ und „S, M, L, XL“ – inzwischen äußert er seine Ansichten vor allem in pointierten Interviews. Nathan Gardels von The WorldPost sprach mit dem Architekten über Globalisierung, regionale Identität und die Zukunft der Städte im di­gitalen Zeitalter.

Die chinesische Science-Fiction-Autorin Hao Jingfang beschreibt in ihrer Erzählung „Peking falten“ Städte im Zeitalter von Cyberspace und Smart Technology. Strukturen wie selbstfahrende Autos oder auch das Internet der Dinge entwickeln sich zu riesigen neuronalen Netzwerken, die eigene Intelligenz- und Bewusstseins-Strukturen entwickeln. Wie denken Sie darüber? Was bedeutet das für den Alltag der Städte?
Wenn wir Cyberspace freien Lauf lassen in Richtung einer Zukunft, die durch die Ideologie des Silicon Valley bestimmt wird, werden die Ingenieure paradoxerweise gerade wegen ihrer libertaristischen Denkungsart urbane Lebensräume für uns bereit stellen, die durch die Konformität der Algorithmen zerrüttet sind. Das wäre wohl ein neutrales Netzwerk, zugegeben, aber eines, das nach sehr eng gesteckten Vorgaben operiert.
Wie viele meiner Freunde bin ich bekennender Autofanatiker. Natürlich haben wir daher die Entwicklung von selbstfahrenden Autos sehr genau mitverfolgt. Klar ist, dass autonomes Fahren nur auf Kosten der totalen Gleichschaltung jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft funktionieren kann. Ein derartiges Mobilitätskonzept basiert darauf, dass ausnahmslos jede und jeder sich regelkonform verhält. Am Beispiel der selbstfahrenden Autos ist deutlich ablesbar, dass es eine Art eingebauten Mechanismus aus autoritativen Vorgaben gibt, damit die Flüsse im „Managed Space“ bzw. dem sogenannten Cyberspace überhaupt funktionieren. Immer mehr Menschen wird bei der Vorstellung einer solchen Zukunft unbehaglich zumute.

Text: Gardels, Nathan, Los Angeles

Read: bauwelt.de

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Digitale Transformation im urbanen Raum: drei Beobachtungen

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Welche Erfahrungen machen die Städte aktuell beim Einsatz der digitalen Technologien? Darüber gibt es nur wenig belastbare Untersuchungen. Diese wären aber nötig, um die Versprechen der Anbieter digitaler Dienstleistungen zu prüfen. Braucht es mehr staatliche Regulierungen oder genügen die üblichen Aushandlungsprozesse? Der Autor macht Vorschläge zur Strukturierung der weiteren Debatte.

Aus der Perspektive der Stadtforschung erscheint die digitale Transformation als ein vielschichtiges Phänomen, über dessen Auswirkungen auf den Raum wir bisher kaum kohärente Einschätzungen besitzen. Digitale Transformation bezeichne ich als die fortschreitende Durchdringung aller Lebensbereiche durch digitale Technologien und Anwendungen – einschließlich Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Gesundheit, Bildung oder Freizeit.
Neue wissenschaftliche und technologische Erkenntnisse jagen sich im Wochenrhythmus. Einordnende, strukturierende Studien und Wirkungsuntersuchungen sind Mangelware. Medien überbieten sich entweder mit Begeisterungsstürmen über die technologischen Zukunftschancen oder warnen eindringlich vor dem Verschwinden des Menschen in einer digitalen Welt der Algorithmen und künstlichen Intelligenz. Aber wie sollen unsere Städte und Kommunen darauf antworten?

Text: Thierstein, Alain, München

Read: bauwelt.de

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Nicht von Pseudolösungen ablenken lassen

Create by: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Interview Barbara Unmüßig, Stiftungs-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, spricht über radikal-realistische Strategien in der Klimapolitik, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C zu beschränken.

In wenigen Tagen veröffentlicht der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) seinen Sonderbericht zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1.5°C über vorindustriellem Niveau. Dieser Sonderbericht wurde 2015 beim Pariser Klima-Gipfel in Auftrag gegeben und soll sowohl die zu erwartenden Folgen des Klimawandels bei 1.5°C globaler Erwärmung wie auch Lösungspfade aufzeigen. Schon im Vorfeld hat es zum Teil heftige Debatten um den Bericht gegeben – warum?

Der Weltklimarat ist ein UN-Gremium, in dem Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zum Klimawandel und seinen Folgen und möglichen Pfaden zur Lösung der Klimakrise zusammentragen. Gleichzeitig ist der IPCC auch ein zwischenstaatlicher Ausschuss, also auch ein politisches Gremium, das die Berichte des Weltklimarates abnehmen muss. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass im Weltklimarat nicht nur wissenschaftlich, sondern auch politisch gerungen und verhandelt wird, mit welchen Botschaften er dann an die Öffentlichkeit geht. Im Vorfeld des Sonderberichts zum 1,5-Grad-Ziel, der in wenigen Tagen erscheinen wird, wird heftigst diskutiert, ob und wie dieses ambitionierte Ziel zu erreichen ist.

Autorin: Barbara Unmüßig

Read: boell.de

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Stau- und Pendlerstudie

Create by Beyond Eve

Frankfurt am Main ist Deutschlands Pendlerhauptstadt. In keiner anderen Großstadt ist der Anteil der Einpendler an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort so hoch wie hier. Arbeitnehmer machen dabei weder an Stadt-, Kreis- noch Ländergrenzen Halt. Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist über ihre Arbeitnehmer stark miteinander vernetzt.
Immer mehr Pendler prägen das Bild auf den Straßen und Schienen - zum einen ein Ausdruck der Wachstumsdynamik, zum anderen wird so der Druck auf alle Verkehrsträger erhöht. Die regionalen Wirtschaftskammern setzen sich daher für eine zukunftsfähige Ausgestatung und überregionale Verknüpfungen der Verkehrsinfrastruktur über die Landesgrenzen hinweg ein.

Read: frankfurt-main.ihk.de

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Meeresspiegelanstieg und seine Auswirkungen auf die Bevölkerung

Create by Beyond Eve

Der Anstieg der globalen Mitteltemperatur hat zum einem das Schmelzen des Eises und zum anderen die thermische Ausdehnung des Meerwassers zur Folge. „Der Meeresspiegel ist seit der letzten Eiszeit vor allem durch Schmelzwasser um rund 125 Meter gestiegen. Im letzten Jahrhundert hat sich mit dem Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde auch der Ozean erwärmt und als Folge ausgedehnt. Gletscher und Eisschilde schmelzen mit alarmierender Geschwindigkeit, und das dabei entstehende Süßwasser läuft über Flüsse in die Meere. Der Meeresspiegel ist seit 1990 im weltweiten Durchschnitt um knapp 20 Zentimeter gestiegen. Die gegenwärtige Rate liegt bei 0,35 Millimeter pro Jahr. Steigt die Erdtemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere drei bis vier Grad an, könnte der Meeresspiegel um bis zu einem Meter steigen.“
„Bei weltweit gleichbleibendem Anstieg des CO2-Ausstoßes würde der globale Meeresspiegel in 300 Jahren bis zu fünf Meter über dem jetzigen Stand liegen.“

Quelle: Deutscher Bundestag

Read: bundestag.de

Melinda Gates' New Research Reveals Alarming Diversity Numbers

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Executives at tech companies say gender diversity matters. They opine that there aren’t enough women in tech, and express outrage and frustration that just 11 percent of senior tech leaders are women. But in reality they spend very little of their philanthropic dollars attempting to close this gender and race gap, according to new research released today by Melinda Gates in partnership with McKinsey & Company.

Read: wired.com

Education at a Glance 2018

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Education at a Glance: OECD Indicators is the authoritative source for information on the state of education around the world. It provides data on the structure, finances and performance of education systems in the 35 OECD and a number of partner countries. With more than 100 charts and tables, Education at a Glance 2018 imparts key information on the output of educational institutions, the impact of learning across countries, and worldwide access, participation and progression in education. It also investigates the financial resources invested in education, as well as teachers, the learning environment and the organisation of schools. The 2018 edition presents a new focus on equity in education, investigating how progress through education and the associated learning and labour market outcomes are impacted by dimensions such as gender, the educational attainment of parents, immigrant background, and regional location. The publication introduces a chapter dedicated to Target 4.5 of Sustainable Development Goal 4 on equity in education, providing an assessment of where OECD and partner countries stand in providing equal access to quality education at all levels. Finally, new indicators are introduced on equity in entry to and graduation from tertiary education, and the levels of decision-making in education systems. New data are also available on the statutory and actual salaries of school heads, as well as trend data on expenditure on early childhood education and care and the enrolment of children in all registered early childhood education and care settings. More data are available on the OECD educational database.

Read: oecd-ilibrary.org

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Data Science in den Geowissenschaften

Create by: Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Data Science, Datenwissenschaft, befasst sich mit der Extraktion von Information und Wissen aus Daten. Sie umfasst Methoden, Prozesse, Algorithmen und Technologien zu Management, Verarbeitung, Aufbereitung und Analyse von Daten. Data Science ist ein interdisziplinäres Wissenschaftsfeld, das Konzepte und Techniken aus den Fächern Mathematik, Statistik, Informationstechnologie sowie Anwendungsdisziplinen, wie z.B. Geowissenschaften,verwendet. Der Begriff Data Science ist nicht neu, er wurde vor allem in der Statistik mit dem Aufkommen der computergestützten Datenverarbeitung und Datenanalyse verwendet. Eigene wissenschaftliche Schriftenreihen entstanden wie Data Science Journal und The Journal of Data Science. Data Science geht inzwischen über die Statistik hinaus und umfasst einen viel breiteren Ansatz zur Extraktion von Wissen aus Daten. Dazu gehören Aufbau von Datenbanken und Dateninfrastrukturen, Datenintegration, Datenanalytik und Datenexploration, Informationsvisualisierung sowie die Entwicklung von Informationstechnologien für die Verarbeitung von großen Datenmengen – „Big Data“.
Neuartige technologische Entwicklungen in den Bereichen analytische Datenbanken, Analysemethoden, Cloud Computing, paralleles Rechnen und Software-as-a-Service schufen die Basis für die breite Anwendung von Data Science. Sie befassen sich mit den besonderen Herausforderungen an die Verarbeitung, Aufbereitung und Analyse von großen, komplexen Datenmengen. Vor allem Entwicklungen im Bereich Data Mining und maschinellem Lernen eröffnen neue Wege der Informationsextraktion aus Daten.
Sie ermöglichen es, Relationen und Muster zu extrahieren und damit Schlüsse aus Daten zu ziehen, die über die Datenanalyse mit Tabellenkalkulationsprogrammen weit hinausgehen.

Read: gfz-potsdam.de

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Internettracking

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Individuelle Werbung beängstigt Internetnutzer ob des dafür offenbar vorhandenen, oft sehr intimen Wissens über den jeweiligen Nutzer, individuell sortierte Suchergebnisse können eine scheinbare Einheitlichkeit von Meinungen ebenso vorgaukeln wie eine Alternativlosigkeit bestimmter Handlungsmöglichkeiten – und das alles geschieht auf der Basis von Internettracking. Was für Unternehmen wesentlicher Teil des Geschäftsmodells ist, kann nicht nur wirtschaftliche Fehlentscheidungen jedes Einzelnen begünstigen, sondern Diskriminierung fortschreiben und die freie Meinungsbildung behindern. Deshalb stellen wir wirtschaftliche und technische Hintergründe zum Internettracking dar, bewerten seine Auswirkungen und zeigen entsprechenden staatlichen und gesellschaftlichen Handlungsbedarf auf.

Read: oeffentliche-it.de

Umparken – Den öffentlichen Raum gerechter verteilen

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In vielen Städten ist das Parken eines der brennendsten Themen der Verkehrspolitik. Der Umgang mit knappem öffentlichem Raum sollte rational erfolgen, diese Logik gilt auch für Kfz-Stellplätze. Autos werden durchschnittlich nur eine Stunde pro Tag bewegt, manche Fahrzeuge stehen sogar wochenlang ungenutzt herum - die von ihnen belegten Parkplätze können nicht anderweitig genutzt werden. Um die legitimen Ansprüche aller zu berücksichtigen, ist eine gerechte und effektive Verteilung der vorhandenen Fläche notwendig. Parkraummanagement lässt den Parkdruck sinken, nützt der lokalen Wirtschaft, reduziert das Unfallrisiko im Straßenverkehr und macht öffentliche Räume wieder frei für Menschen, die zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Read: agora-verkehrswende.de

Urgent appeal for more marine and climate protection

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More than 300 scientists from 33 countries met in Kiel at an international conference to discuss the decline of oxygen in the ocean, the causes and the consequences. At the conclusion of the conference, the scientists now published a haunting appeal, the "Kiel Declaration", in which they call urgently for more marine and climate protection.

The numbers are alarming: over the past 50 years, oxygen has decreased by two percent in the global ocean. The volume of oxygen-depleted waters, has grown more than fourfold. The main reasons are the increasing global warming, but also the over-fertilization of the oceans. In the long term, these changes will not only jeopardize life in large parts of the world's oceans, but also feedbacks to the atmosphere are expected, as greenhouse gases such as nitrous oxide and methane form in oxygen-free water.

Read: geomar.de

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Erneuerbare Energien ohne heiße Luft

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„Erneuerbare Energien – ohne heiße Luft“ bietet dem Leser einen unaufgeregten und faszinierenden Einblick in das Thema der erneuerbaren Energien. In einer humorvollen, lockeren Art werden alle Möglichkeiten, aber auch die Grenzen präsentiert, so dass der Leser ein echtes Verständnis aufbauen und in jeder Diskussion zu diesem Thema ernsthaft mitreden kann.

Wie viel Energie benötigt unser moderner Lebensstil und können wir diesen überhaupt aus erneuerbaren Quellen bestreiten? Welche Möglichkeiten zur Energiegewinnung gibt es, welche könnte es überhaupt noch geben und wie groß ist deren Potenzial? Mit einem einfachen Kniff schaffen es die Autoren, dass man plötzlich alle noch so komplizierten Zahlen rund um das Thema der erneuerbaren Energien verstehen und einen Bezug dazu herstellen kann.

Einige der grundlegende Ideen von „Erneuerbare Energien – ohne heiße Luft” basieren auf dem Buch von David MacKay aus Cambridge aus dem Jahr 2008 (ebenfalls UIT Verlag Cambridge), auch wenn der gesamte Inhalt speziell für Deutschland neu geschrieben und neu konzipiert worden ist. Christian Holler kannte David MacKay aus seiner Zeit in Cambridge. David war begeistert von seiner Idee einer komplett neuen Version für Deutschland, erkrankte aber kurz danach schwer und starb im jungen Alter von 48 Jahren.

Informationen finden Sie auf den Seiten des Verlags: UIT Cambridge, ISBN: 9781906860882
In Deutschland wird das Buch vertrieben durch den Oekom Verlag, ISBN-13: 978-3-96238-080-9

Read: ohne-heisse-luft.de

Please stand back! User acceptance in automated vehicles

Create by

As part of the iKoPA project, Fraunhofer FOKUS is developing an interactive simulator for the virtual testing of automated driving and for the analysis of user acceptance. To this end, various driving scenarios were created in which students of the TU Berlin had to monitor the system behavior and intervene in difficult situations. The student with the best test drive result was awarded a prize.

In order for research and development of fully automated vehicles to continue in Germany, the acceptance of potential users of automated vehicles is crucial. As part of the iKoPA research initiative, a simulator for the virtual testing of automated driving is being developed with which users can experience various driving scenarios in a realistic car cockpit. As in a real automated vehicle, the steering wheel turns on its own in the simulator, while the user sees a virtual journey through a 3D world, projected onto a large screen. Various driving scenarios can be simulated, such as an undisturbed drive without other road users under ideal conditions. However, it is also possible to simulate complex traffic situations in which user intervention is necessary to prevent a collision with sudden obstacles. In addition, system errors such as unexpected rapid increases in speed, close driving due to sensor inaccuracies or hacker attacks can also be simulated.

Read: fokus.fraunhofer.de

Social Media Vorstände sagen vor Kongressausschuss aus

Create by Beyond Eve

Sheryl Sandberg, COO von Facebook und Jack Dorsey, CEO von Twitter, sagen vor dem Kongressausschuss, zu der möglichen Einflussnahme durch anonyme Accounts auf die kommenden Wahlen, aus. Russland soll, nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste, über anonyme Accounts von Facebook und Twitter Einfluss auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 genommen haben.

Der demokratische Vice-Chairman Mark Warner, sagte zu Beginn der Anhörung: "Die Ära des Wilden Westens im Netz geht zu Ende. Was danach kommt, ist aber noch nicht klar."

Read: youtube.com

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Der Teufel steckt in den Standardeinstellungen

Create by Beyond Eve

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist nun 100 Tage alt geworden. Sie hat das Leben der Menschen in Europa höchstens marginal verändert. Die Abmahnwelle, die manche befürchtet hatten, ist bislang ausgeblieben. Die Konsequenzen für große Tech-Konzerne, die viele erhofft hatten, halten sich ebenfalls in Grenzen. Zumindest haben EU-Bürger mehr Mitspracherecht, was mit ihren persönlichen Daten passiert. Die beiden digitalen Grundkonstanten, das ungelesene Kleingedruckte und die unveränderten Standardeinstellungen, zeigen, wie überfällig das ist - und dass die DSGVO in dieser Hinsicht immer noch nicht weit genug geht.

Von Simon Hurtz

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Read: sueddeutsche.de

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Baukulturbericht 2018/19 Erbe – Bestand – Zukunft

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Der Baukulturbericht 2018/19 "Erbe – Bestand – Zukunft" fokussiert schwerpunktmäßig die Bedeutung und die Potenziale unseres Gebäudebestands, mit dem Ziel neue Perspektiven für das gebaute Erbe zu eröffnen. Bestandsarchitekturen und -infrastrukturen sind nicht nur kulturell bedeutend: Sie verfügen über soziale, ökologische und ökonomische Werte, in denen der Schlüssel für eine zukunftsweisende Baukultur liegt.

Read: bundesstiftung-baukultur.de

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Google übermittelt Mastercard-Transaktionsdaten an seine Online-Werbekunden

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Hat der Nutzer nach dem Surfen einen Artikel im Laden um die Ecke gekauft? Google will es wissen und hat dazu Transaktionsdaten von Mastercard eingekauft.

Im vergangenen Jahr konnten Werbekunden von Google prüfen, ob sich der Klick auf eine Online-Anzeige mit einem Offline-Kauf per Kreditkarte in einem US-Einzelhandelsgeschäft verknüpfen ließ. Dazu haben Google und Mastercard eine bislang geheim gehaltene Vereinbarung getroffen: Google kauft massenhaft Kreditkarten-Transaktionsdaten von Mastercard und korreliert sie mit den Klicks seiner Benutzer auf Online-Werbung. Darüber berichtet die Nachrichtenseite Bloomberg.

von Tilman Wittenhorst

Quelle: Heise

Read: heise.de

Twitter: Durchbrechen der Echokammer kann Polarisierung verstärken

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Verfolgen konservative Twitter-Nutzer Tweets mit klar demokratischem Inhalt, verfestigt sich ihre Haltung nach einem Monat. Unter liberalen Twitter-Usern ist eine entsprechende Entwicklung kaum zu beobachten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam aus den USA. Die Wissenschaftler wollten mit Hilfe einiger neuer Methoden wie zum Beispiel dem Einsatz von Twitter-Bots herausfinden, welche Folgen ein gezieltes Senden von Informationen des politischen Gegners in Echo-Kammern hat und ob auf diese Weise ein Beitrag zur Entschärfung der gesellschaftlichen Polarisierung in den USA geleistet werden könnte. Ihre Untersuchung weist jedoch darauf hin, dass das Gegenteil der Fall sein könnte. Weitere Forschung sei jedoch dringend geboten, um allgemeingültigen Aussagen treffen zu können, so die Forscher.

Read: sciencemediacenter.de

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Her mit meinen Daten!

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Was wissen Facebook und Netflix über mich? Und welche Daten speichern Onlinehändler über die Jahre? Die Datenschutz-Grundverordnung gibt Nutzern neue Auskunftsrechte. Spiegel Online hat den Test gemacht.

Am Ende des Artikels finden Sie alle Links zu den Auskunftsseiten der großen Portalen

Read: spiegel.de

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Klimaschutz im Verkehr: Maßnahmen zur Erreichung des Sektorziels 2030

Create by Beyond Eve

in ihrem Koalitionsvertrag vom Februar 2018 haben sich Union und SPD zum Pariser Klimaschutzabkommen ebenso bekannt wie zu den sektoralen Klimaschutzzielen, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode vom Bundeskabinett beschlossen worden sind. Für den Verkehrssektor bedeutet das: Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2030 um 40 bis 42 Prozent sinken. Nachdem der CO2-Ausstoß des Verkehrs im vergangenen Vierteljahrhundert nicht etwa gesunken, sondern sogar leicht gestiegen ist, liegt die Latte nun hoch und Richtungsentscheidungen sind zeitnah zu treffen, soll das 2030er Ziel nicht außer Reichweite geraten.

Deshalb gehört nicht viel Fantasie zu der Prognose, dass sich die verkehrspolitische Debatte der Zukunft vor allem um eine Frage drehen wird: Was ist zu tun, damit der Verkehr liefert? Damit die Erörterung dieser Frage an der Sache orientiert bleibt haben wir das Öko-Institut und das ICCT beauftragt, die Wirkungen verschiedener denkbarer Maßnahmen und Maßnahmenpakete auf die CO2-Emissionen des Verkehrs zu untersuchen und zu quantifizieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass es den einen zielführenden Hebel nicht geben wird. Das 40-Prozent-Ziel ist nur mit einem Bündel von Maßnahmen erreichbar, darunter auch solche, die politisch umstritten sind.

Read: agora-verkehrswende.de

The Unlikely Activists Who Took On Silicon Valley — and Won

Create by Beyond Eve

Mining personal data has become a trillion-dollar business — which is why activists are pushing laws to curb the practice, and why Facebook and other companies are desperate to stop them.

The way Alastair Mactaggart usually tells the story of his awakening — the way he told it even before he became the most improbable, and perhaps the most important, privacy activist in America — begins with wine and pizza in the hills above Oakland, Calif. It was a few years ago, on a night Mactaggart and his wife had invited some friends over for dinner. One was a software engineer at Google, whose search and video sites are visited by over a billion people a month. As evening settled in, Mactaggart asked his friend, half-seriously, if he should be worried about everything Google knew about him. “I expected one of those answers you get from airline pilots about plane crashes,” Mactaggart recalled recently. “You know — ‘Oh, there’s nothing to worry about.’ ” Instead, his friend told him there was plenty to worry about. If people really knew what we had on them, the Google engineer said, they would flip out.

Author: Nicholas Confessore

Read: nytimes.com

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Das Endlager der digitalen Revolution

Create by Beyond Eve

Der Dokumentarfilm "Welcome to Sodom" erzählt vom Leben in den Feuern der Elektromülldeponie Agbogbloshie

Wie weißer Pulverschnee sieht die Asche aus, die den Boden von Agbogbloshie bedeckt. Der "Sodom" genannte Stadtteil der ghanaischen Hauptstadt Accra, der vom Sumpfgebiet zu einer der größten Elektromülldeponien der Welt umgewandelt wurde.
Der weiße Staub, der auf 1.600 Hektar Land verstreut liegt, ist die Asche von 250.000 Tonnen Elektroschrott, die jährlich hier landen und in offenen Feuern von den Anwohnern "recycelt" werden. Die knapp 6.000 Bewohner von Agbogbloshie sind die Goldschürfer, die ihren Lebensunterhalt aus der Asche der digitalen Revolution zusammensammeln. Ein kleiner Junge benutzt dazu einen selbstgebauten Elektromagneten, der die letzten Metallpartikel aus dem Boden saugt.

© Camino Filmverleih

Read: heise.de

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Die Bildungscloud

Create by: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

Die zunehmende Schnelllebigkeit des Wissens erzwingt mehr Transparenz der verfügbaren Angebote, eine höhere Geschwindigkeit der Bereitstellung aktueller und adaptiver Inhalte sowie neue, agile Partizipationsmöglichkeiten beim Austausch über die Lerninhalte. Alle Menschen sollen mit digitalen Angeboten bestmöglich beim Lernen unterstützt werden. Digitale Lösungen helfen dabei, den vorhandenen individuellen Bildungsbedarf wesentlich leichter zu erkennen. Mit der Vision einer Bildungscloud kann ein interaktives von überall verfügbares Wissensreservoir für Deutschland geschaffen werden.

Read: hpi.de

Just & In-Time Climate Policy: Four Initiatives for a Fair Transformation

Create by

Limiting global warming to well below 2°C requires the rapid decarbonization of the global economy. If this enterprise fails, we will jeopardize the life-support systems of future generations. The longer the transformation towards climate compatibility is delayed, the more severe the risks and damage will be for a growing number of people. The transformation requirements and the damage caused by climate change have an unequal temporal, geographical and social distribution – as do the respective possibilities for dealing with them. The WBGU therefore proposes a just & in-time transformation that takes into account all people affected, empowers them, holds those responsible for climate change accountable, and creates both global and national prospects for the future. The WBGU proposes that the German Federal Government should promote four exemplary initiatives of a just & in-time climate policy targeting (1) the people affected by the structural change towards climate compatibility (e.g. in coal-mining regions), (2) the legal rights of people harmed by climate change, (3) the dignified migration of people who lose their native countries due to climate change, and (4) the creation of financing instruments for just & in-time transformation processes.

Read: wbgu.de

Klimaneutral leben: Die CO² Bilanz im Blick

Create by: Umweltbundesamt

Klimaschutz ist wichtig. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von 12 Tonnen CO² auf unter 1 Tonne CO² pro Person und Jahr. Das ist die Position des Umweltbundesamtes im Einklang mit der internationalen Staatengemeinschaft. Hierzu müssen wir noch viel tun. Insbesondere brauchen wir wirksame staatliche Rahmenbedingungen.

Aber schon heute können wir als Einzelne vorausgehen. Wir können nicht nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise CO² vermeiden – bei uns und bei anderen. Der UBA-CO²-Rechner hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Wo stehen Sie heute? Was sind Ihre zentralen Stellschrauben? Welchen Beitrag können Sie zukünftig für den Klimaschutz leisten?

Read: uba.co2-rechner.de

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Eckpunkte der Bundesregierung für eine Strategie Künstliche Intelligenz

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Die Bundesregierung wird bis Ende November dieses Jahres eine Strategie Künstliche Intelligenz (KI) erarbeiten und diese auf dem Digital-Gipfel 2018 in Nürnberg öffentlich vorstellen. Die vorliegenden Eckpunkte bauen unter anderem auf den Empfehlungen des Fachforums Autonome Systeme der Hightech-Strategie vom 20. März 2017 und der Expertenanhörung auf Einladung der Bundeskanzlerin am 29. Mai 2018 sowie Vorarbeiten der Bundesministerien auf. Die Bundesregierung wird zur Erstellung der Strategie weitere Expertenanhörungen u.a. zu speziellen Anwendungsfeldern und dem Ordnungsrahmen sowie zu sozialen Fragestellungen durchführen. Außerdem wird es einen Konsultationsprozess mit bundesweit arbeitenden Verbänden, Organisationen und Institutionen geben. Die Eckpunkte dienen als Grundlage für den Prozess der Erarbeitung der Strategie und geben Orientierung für Ziele und Handlungsfelder der Strategie sowie der unmittelbar von den Ressorts einzuleitenden Maßnahmen bis zur Verabschiedung der Strategie im Kabinett.

Quelle: BMBF

Read: bmbf.de

The Death of a Once Great City

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The fall of New York and the urban crisis of affluence
New York has been my home for more than forty years, from the year after the city’s supposed nadir in 1975, when it nearly went bankrupt. I have seen all the periods of boom and bust since, almost all of them related to the “paper economy” of finance and real estate speculation that took over the city long before it did the rest of the nation. But I have never seen what is going on now: the systematic, wholesale transformation of New York into a reserve of the obscenely wealthy and the barely here—a place increasingly devoid of the idiosyncrasy, the complexity, the opportunity, and the roiling excitement that make a city great.

Author: Kevin Baker

Read: harpers.org

Flipping the switch: making use of carbon price dollars for health and education

Create by: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

While health systems, clean water and education are a plain given in many parts of the world, millions of people still do not have sufficient access to these basic public goods. In fact, carbon prices could make substantial financial resources available for succeeding with the global Sustainable Development Goals (SDGs) set by the United Nations, a team of scientists now finds. At the same time, carbon pricing could be a central contribution to meet global climate targets and limit global warming to well below 2°C until the end of the century.

“Currently we have a twofold problem,” explains lead author Max Franks from the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK): “There is a huge underprovision of basic necessary public goods such as public health systems, access to schools and clean water. On the other hand greenhouse gas emissions are still rising and there is an overuse of the atmosphere, a global common good, as a disposal space for these emissions”. So far, the two problems have mostly been dealt with separately. “But if you look at both climate and sustainable development policies at the same time, it turns out that carbon pricing could indeed address both problems simultaneously and effectively,” Franks says.

Read: pik-potsdam.de

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Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland

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Analyse des Stellenwerts im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte

Die Sharing Economy ist ein ganzer Wirtschaftsbereich, der aus den neuen digitalen Technologien heraus entstanden ist. In Deutschland hat das Interesse an der Sharing Economy seit dem Jahr 2013 zugenommen. Seit Mitte des Jahres 2014 sind die Suchanfragen dann noch einmal deutlich gestiegen. Das Konzept, Güter zu teilen statt zu besitzen, ist bekanntermaßen nicht neu (Demary, 2015, 4). Bibliotheken oder auch genossenschaftliches Eigentum sind nur zwei Beispiele, die eine lange Tradition haben. Neu an der Sharing Economy ist insbesondere die Bedeutung digitaler Technologie (OECD, 2017, 282)

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit DICE Consult

Read: bmwi.de

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Klimawandel

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Interview zum Thema Klimawandel

Stefan Rahmstorf ist Ozeanograph und Klimaforscher am renommierten Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er an der niederländischen Nordsee. Die Leidenschaft für das Meer war also früh geweckt. Nach dem Studium der physikalischen Ozeanographie schälte sich das Klima als Forschungsgegenstand schnell heraus: „Klima ist letztlich Physik“, sagt Rahmstorf, „und der Ozean ist einer der wichtigsten Teile des Klimasystems.“

Und so sprechen wir in dieser Episode über die Folgen des Meeresspiegelanstieges, der nicht mehr gestoppt werden kann, selbst wenn es gelingen würde, den weiteren Anstieg der globalen Erwärmung zu stoppen. Die großen Eismassen auf Grönland und der westantarktische Eisschild werden vermutlich noch über Jahrhunderte weiter abschmelzen - mit unabsehbaren Folgen: Zum einen Hitzeextreme sowie zum anderen extreme Niederschläge, die mit dem zunehmendem Wasserdampf in der Luft deutlich öfter auftreten (werden).

„Es ist sehr deprimierend, wie lethargisch die Menschheit auf diese existenzielle Bedrohung reagiert“, sagt Rahmstorf, der auch die Bundesregierung in Sachen Klimawandel beraten hat. Denn der Klimawandel kann ganze Staaten und das friedliche Zusammenleben der Menschheit destabilisieren. Höchste Zeit zu Handeln!"

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Read: forschergeist.de

Anders arbeiten

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Der schönste Job der Welt? Die Arbeitsbedingungen in vielen Architekturbüros sind nach wie vor miserabel. Insbesondere Eltern, die die Selbstausbeutung nicht mehr mitgehen können, werden verdrängt. Doch das kann sich die Branche nicht mehr lange leisten. Fünf Führungskräfte berichten, wie eine neue Arbeitskultur gelingen kann.

Es gibt ein Problem: Der Bauwirtschaft geht es gut. Das ist deshalb ein Problem, weil Architekturbüros sich erstmals seit Langem Gedanken machen müssen, wie sie Fachkräfte bekommen und halten. Ihr Image als Arbeitsort war lange so schlecht, dass viele Mitarbeiter in die Wirtschaft oder den öffentlichen Dienst wechselten. In den Architekturbüros blieb eine Monokultur der besonders Arbeit­samen und Begeisterten. Dieser Mythos wurde gerne gepflegt.

Quelle Deutsches Architektenblatt

Autorin: Rosa Grewe

Read: dabonline.de

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Google, Facebook & Co

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Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus

Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere „Gratis“-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird „Scoring“ genannt. Wer zum Beispiel im „richtigen“ Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards.

Read: digitalcourage.de

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Biodiversitätsflächen zur Minderung der Umweltauswirkungen von Pflanzenschutzmitteln

Create by: Umweltbundesamt

Anforderungen an Kompensationsmaßnahmen im Risikomanagement

Die Biodiversität im Agrarbereich ist in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Unerwünschte Nahrungsnetzeffekte von Pflanzenschutzmitteln (PSM) tragen dazu bei. Eine Verringerung dieser Auswirkungen ist möglich, indem der Einsatz biodiversitätsschädigender PSM mit der Zulassung unter den Vorbehalt gestellt wird, dass ein ausreichender Anteil an unbehandelten Biodiversitätsflächen (im Gutachten als Kompensationsflächen bezeichnet) vorhanden ist. Das Gutachten bewertet den Bedarf an solchen Flächen, die ökologische Wertigkeit verschiedener Flächentypen und deren Einbettung in Agrarumweltprogramme. Die Autoren schlagen ein flexibles Punktesystem für die Ermittlung und Anerkennung der vorhandenen Biodiversitätsflächen vor.

Read: umweltbundesamt.de

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Können Roboter zu guter Pflege beitragen?

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Seit Jahren steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, während es immer schwieriger wird, Pflegekräfte in ausreichender Zahl zu rekrutieren. Angesichts der sich abzeichnenden demografischen Herausforderungen rücken zunehmend die Potenziale der Servicerobotik in den Fokus, um Pflegekräfte entlasten sowie Pflegebedürftige im Alltag unterstützen zu können. Für diverse Aufgaben in der Altenpflege befinden sich entsprechende Prototypen in der Entwicklung und vereinzelt auch bereits im Einsatz. Der TAB-Arbeitsbericht »Robotik und assistive Neurotechnologien in der Pflege« befasst sich mit den gesellschaftlichen Implikationen dieser Entwicklung, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Klärung normativer Fragen und die Möglichkeiten zur prospektiven Gestaltung der Technikentwicklung gelegt wird.

Der TAB-Bericht zeigt den technologischen Entwicklungsstand auf und führt die konkreten Anwendungsfelder von Robotern in der Pflege an. Es zeigt sich, dass trotz langjähriger Entwicklungsbemühungen erst eine Handvoll Produkte in der Pflegepraxis Fuß gefasst hat. Dass sich robotische Pflegeanwendungen bislang noch nicht verbreitet durchgesetzt haben, ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass den Bedürfnissen und Problemlagen der Pflegebedürftigen im Entwicklungsprozess bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Ausgangs- und Orientierungspunkt bei der Entwicklung neuer Technologien sollten deshalb die tatsächlichen Unterstützungsbedarfe potenzieller Nutzerinnen und Nutzer und nicht die technische Machbarkeit sein. Im TAB-Bericht werden anhand konkreter Beispiele die Anforderungen an eine Technikentwicklung aufgezeigt, die sich stärker an den Bedürfnissen Pflegebedürftiger und der sie Pflegenden orientiert.

Read: tab-beim-bundestag.de

Economic inequality by gender

Create by: Our World in Data

In this entry we present data and research on economic inequalities between men and women. Here is an overview of some of the points we cover below:

  • All over the world men tend to earn more than women.
  • Women are often underrepresented in senior positions within firms, while at the same time they tend to be overrepresented in low-paying jobs.
  • In many countries men are more likely to own land and control productive assets than women.
  • Women often have limited influence over important household decisions, including how their own personal earned income is spent. [Jump to this section]

Whenever the data allows it, we also discuss below how these inequalities have been changing over time. As we show, although economic gender inequalities remain common and large, they are today smaller than they used to be some decades ago.

  • In most countries the gender pay gap has decreased in the last couple of decades.
  • Gender-equal inheritance systems, which were rare until recently, are now common across the world.
  • Composite indices that cover multiple dimensions show that on the whole gender inequalities have been shrinking substantially over the last century.
Read: ourworldindata.org

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Ausschuss Bodenpolitik

Create by: Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e.V.

Die Bodenpreise funktionieren gegenwärtig wie Verstärker vorhandener, stadtentwicklungspolitisch relevanter Trends. In Wachstumsregionen verteuern sie das Wohnen, in Schrumpfungsregionen destabilisieren sie die private Altersvorsorge auf Basis von (Wohn)eigentum. Unter anderem diese Symptome sind Anlässe dafür, dass bodenpolitische Fragen wieder grundsätzlich diskutiert werden und dass die Diskussion aus der Weltverbesserer-Nische herausgetreten und in den Leitmedien angekommen ist.

Die DASL hat diese „Bewegung“ weitestgehend distanziert betrachtet und bisher keinen aktiven Beitrag dazu geleistet. Die Akademieversammlung hat am 13. Oktober 2017 in Berlin das Präsidium einstimmig beauftragt, sich zur Bodenfrage mit einer Stellungnahme an die Bundesregierung zu wenden. Die Frage, mit welcher Intensität sich die DASL mit ihrem spezifischen praxisorientierten und gleichwohl langfristigen und grundsätzlichen Anspruch der Bodenfrage widmet und welche Wirkung sie sich von dieser Beschäftigung für sich und für die Stadtentwicklungspolitik erhofft ist damit noch nicht geklärt.

Read: dasl.de

Städtetag will weg von der "autogerechten Stadt"

Create by Beyond Eve

Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für alle, fasst Markus Lewe, der Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Münster, zusammen: "Zunächst einmal geht es nicht nur darum, weg vom Auto zu kommen. Sondern es geht um die entscheidende Frage, wie Leute wieder mehr Lebenszeit gewinnen können, indem sie nicht im Stau stehen. Es geht auch darum, wieder die Lebensräume in einer Stadt zu nutzen, wo sonst die Autos stehen. Es geht um attraktive, integrierte Verkehrskonzepte: Dass man bereit ist, auf das Autofahren zu verzichten und auf öffentliche Nahverkehrsträger umzusteigen. Auf vernünftige Fahrradsysteme, auf neue und moderne, digital gesteuerte Systeme. Das wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein."

Mehr dazu bei Deutschlandfunk

Read: deutschlandfunk.de

Ripe for change

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Ending human suffering in supermarket supply chains
Inequality is rampant across the global economy, and the agro-food sector is no exception. At the top, big supermarkets and other corporate food giants dominate global food markets, allowing them to squeeze value from vast supply chains that span the globe, while at the bottom the bargaining power of small-scale farmers and workers has been steadily eroded in many of the countries from which they source.

The result is widespread human suffering among the women and men producing food for supermarkets around the world. It doesn’t have to be this way. Governments, food companies, small-scale farmers and workers, and citizens around the world can all help to rebalance power in food supply chains and ensure they more fairly reward those producing our food.

This report launches Oxfam’s new campaign to expose the root causes behind human suffering in food supply chains and to mobilize the power of people around the world to help end it, starting with a focus on the role of supermarkets.

by Oxfam

Read: oxfam.org

US-Kongress: Facebook legt Umfang der Datensammelei offen

Create by Beyond Eve

Spätestens seit des Cambridge-Analytica-Datenskandals und dem Inkrafttreten der DSGVO dürfte auch dem letzten Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook klar sein, wie umfangreich das amerikanische Unternehmen beim Sammeln der Nutzerdaten vorgeht. Nun liegt dem US-Kongress ein Dokument vor, das diverse Praktiken bestätigt.

Als Facebook die eigenen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen im Zuge der europäischen Datenschutzgrundverordnung aktualisierte, gab der Konzern an, den Nutzern gegenüber transparenter auftreten zu wollen. Damals deutete sich bereits an, dass unter anderem die Mausbewegungen oder Browserdaten der Verbraucher aufgezeichnet und gegebenenfalls analysiert werden. Nach der Anhörung des Facebook-CEOs Mark Zuckerberg vor dem Kongress der Vereinigten Staaten blieb das Unternehmen einige Antworten schuldig, die nun mit einem 229 Seiten umfassenden PDF-Dokument beantwortet werden sollen.

Read: computerbase.de

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Der unterschätzte Klimawandel: Von Jetstreams, versinkenden Städten und Todeszonen im Meer

Create by: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Klimamodelle hätten einige wichtige Aspekte des Klimawandels bisher unterschätzt, so der weltweit renommierte Klimaforscher Stefan Rahmstorf. Arktis und Antarktis schmelzen deutlich schneller als bisher angenommen. Bereits bei einen Meeresspiegelanstieg von unter einem Meter seien Küstenstädte wie New York durch eine Zunahme von Sturmfluten existentiell bedroht. Die Veränderung von Luftströmungen wie dem Jetstream führe zu vermehrten Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Kälteeinbrüchen und Starkregen. Da 50 Jahre auf die Klimawissenschaften kaum reagiert wurde, sei nun ein sehr schneller Ausstieg aus den fossilen Energien notwendig. Doch der Bundesregierung fehle dazu der politische Wille. Die enorm hohen Subventionen für Öl, Gas und Kohle müssen rasch abgebaut und neue Kohlekraftwerke verhindert werden.

Gast in der Sendung:
Stefan Rahmstorf, Co-Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Professor für die Physik der Ozeane an der Universität Potsdam

Read: kontext-tv.de

CO₂ and other Greenhouse Gas Emissions

Create by: Our World in Data

Carbon dioxide (CO2) is a gas essential for life—animals exhale it, plants sequester it. It exists in Earth's atmosphere in comparably small concentrations, but is vital for sustaining life. CO2 is also known as a greenhouse gas (GHG)—a gas that absorbs and emits thermal radiation, creating the 'greenhouse effect'. Along with other greenhouse gases, such as nitrous oxide and methane, CO2 is important in sustaining a habitable temperature for the planet: if there were absolutely no GHGs, our planet would simply be too cold. It has been estimated that without these gases, the average surface temperature of the Earth would be about -18 degrees celsius.

Since the Industrial Revolution, however, energy-driven consumption of fossil fuels has led to a rapid increase in CO2 emissions, disrupting the global carbon cycle and leading to a planetary warming impact. Global warming and a changing climate have a range of potential ecological, physical and health impacts, including extreme weather events (such as floods, droughts, storms, and heatwaves); sea-level rise; altered crop growth; and disrupted water systems. The most extensive source of analysis on the potential impacts of climatic change can be found in the 5th Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) report; this presents full coverage of all impacts in its chapter on Impacts, Adaptation, and Vulnerability. In light of this evidence, UN member parties have set a target of limiting average warming to 2 degrees celsius above pre-industrial temperatures.

This entry provides a historical to present day perspective of how CO2 emissions have evolved, how emissions are distributed, and the key factors that both drive these trends and hold the key to mitigating climate change.

Read: ourworldindata.org

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Gute Arbeit gegen Pflegenotstand

Create by: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Die Aufwertung sozialer Berufe ist dringend notwendig. Wie das gelingen kann, zeigt eine aktuelle Analyse.

In Deutschland herrscht Pflegenotstand, überall fehlen Fachkräfte. Wer daran etwas ändern will, muss laut einer Studie von Dorothea Voss und Christina Schildmann die Arbeitsbedingungen in den sozialen Berufen verbessern. Die Forscherinnen von der Hans-Böckler-Stiftung zeigen anhand zahlreicher Daten, wo die Probleme liegen – und wo Veränderungen ansetzen müssen. „Soziale Dienstleistungen sind Teil der gesellschaftlichen Infrastruktur“, so Voss und Schildmann. Eine moderne Gesellschaft, in der Frauen sowie Männer am Arbeitsmarkt teilhaben und die darüber hinaus immer älter wird, sei auf eine solche Infrastruktur dringend angewiesen. „Wo sie nicht zur Verfügung steht, wird das Leben im Alltag oft zur Zerreißprobe.“

Ein zentraler Faktor, der soziale Dienstleistungsberufe unattraktiv macht, ist das relativ niedrige Einkommen. Viele Beschäftigte sind zudem körperlich und seelisch überlastet, oft als Folge zu schlechter Personalausstattung. Arbeit am Abend oder am Wochenende ist keine Seltenheit, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert. Hinzu kommt, dass ein unübersichtliches Ausbildungssystem die berufliche Mobilität und die Entwicklung im Lebensverlauf erschwert. „Benötigt werden konkrete Schritte für die Aufwertung sozialer Dienstleistungsarbeit – und zwar beim Entgelt, der Personalbemessung, der Arbeitszeit und der beruflichen Entwicklung“, so Voss und Schildmann.

Read: boeckler.de

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Jenseits des Quellcodes

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Machine Behavior Studies als neuer Ansatz zur Betrachtung künstlicher Intelligenzen

Die Zuckerberg-Anhörungen im US Senat und EU Parlament stehen exemplarisch für die Art und Weise, wie über Algorithmen und Künstliche Intelligenzen in der Öffentlichkeit diskutiert wird: „Dafür haben wir einen Algorithmus“ setzt einer Debatte oft den Schlusspunkt, als wären damit alle Fragen schon beantwortet. Dabei ist es natürlich korrekt, dass wir alle bereits jetzt in unserem Alltag von Algorithmen und KI profitieren. Sei es bei der Websuche, bei der Nutzung von Heimassistenzen oder den Vorschlägen für unsere Spotify-Playlist – Algorithmen nehmen uns Arbeit und Entscheidungen ab, für die Menschen alleine zu lange brauchen würden, die zu komplex oder gar unmöglich zu bewältigen wären. Hier sollen – so zumindest der Anspruch – Algorithmen schnell zuverlässige, wirksame und korrekte Lösungen anbieten.

Autor: Michael Puntschuh

Read: irights-lab.de

(Un)berechenbar - Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft

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Wie wirken datenbasierte Technologien, Algorithmisierung und Automatisierung auf staatliches Handeln, auf politisch-administrative Prozesse, auf Regierungspraktiken und -rationalitäten? Nach welchen Logiken entsteht Öffentlichkeit in den von algorithmischen Schaltungsprozessen strukturierten digitalen Kommunikationsräumen? Welche neuen Handlungsräume und Perspektiven eröffnen sich für Regierungs- und Verwaltungshandeln, wie wirken datenbasierte Technologien aber auch wieder auf diese zurück? Welche politischen, demokratietheoretischen, rechtlichen und ethischen Fragestellungen ergeben sich? Diese Kernfragen werden in der Publikation aus der Perspektive der Verwaltungswissenschaften, der Rechtswissenschaften, der politischen Theorie, der Informatik und Gesellschaft, der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Politik und Zivilgesellschaft beleuchtet.

Read: oeffentliche-it.de

Between Discourse and Defamation: HPI Researchers Analyze Online Comments

Create by: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

It has long ceased to exist on the sites of “Bloomberg,” “Reuters,” and “The Verge.” In the Swiss newspaper “Neuer Zürcher Zeitung” and the German daily “Süddeutsche Zeitung,” it appears only sporadically, and under a watchful eye. We are talking about the comments section that accompanies online articles. In recent years, comment posting has become a genuine challenge for almost every journalistic medium. While initially harboring the promise of a deliberative democracy, the comment column has now often become a place for defamation, polemics and aggression. In their research work, senior researcher Ralf Krestel and HPI PhD candidate Julian Risch are putting Internet user comments to the test. They presented their first research results on 4 June at the NAACL Conference in New Orleans.

Read: hpi.de

Ethics and algorithmic processes for decision making and decision support

Create by: AlgorithmWatch gGmbH

Far from being a thing of the future, automated decision-making informed by algorithms (ADM) is already a widespread phenomenon in our contemporary society. It is used in contexts as varied as advanced driver assistance systems, where cars are caused to brake in case of danger, and software packages that decide whether or not a person is eligible for a bank loan. Actions of government are also increasingly supported by ADM systems, whether in “predictive policing” or deciding whether a person should be released from prison. What is more, ADM is only just in its infancy: in just a few years’ time, every single person will be affected daily in one way or another by decisions reached using algorithmic processes. Automation is set to play a part in every area of politics and law.

Current ethical debates about the consequences of automation generally focus on the rights of individuals. However, algorithmic processes – the major component of automated systems – exhibit a collective dimension first and foremost. This can only be addressed partially at the level of individual rights. For this reason, existing ethical and legal criteria are not suitable (or, at least, are inadequate) when considering algorithms generally. They lead to a conceptual blurring with regard to issues such as privacy and discrimination, when information that could potentially be misused to discriminate illegitimately is declared private. Our aim in the present article is, first, to bring a measure of clarity to the debate so that such blurring can be avoided in the future. In addition to this, we discuss ethical criteria for technology which, in the form of universal abstract principles, are to be applied to all societal contexts.

Read: algorithmwatch.org

Ten Arguments For Deleting Your Social Media Accounts Right Now

Create by Beyond Eve

'A blisteringly good, urgent, essential read' ZADIE SMITH

Jaron Lanier, the world-famous Silicon Valley scientist-pioneer and 'high-tech genius' (Sunday Times) who first alerted us to the dangers of social media, explains why its toxic effects are at the heart of its design, and explains in ten simple arguments why liberating yourself from its hold will transform your life and the world for the better.

Social media is making us sadder, angrier, less empathetic, more fearful, more isolated and more tribal. In recent months it has become horribly clear that social media is not bringing us together – it is tearing us apart. In Ten Arguments For Deleting Your Social Media Accounts Right Now Jaron Lanier draws on his insider's expertise to explain precisely how social media works – by deploying constant surveillance and subconscious manipulation of its users – and why its cruel and dangerous effects are at the heart of its current business model and design. As well as offering ten simple arguments for liberating yourself from its addictive hold, his witty and urgent manifesto outlines a vision for an alternative that provides all the benefits of social media without the harm.

So, if you want a happier life, a more just and peaceful world, or merely the chance to think for yourself without being monitored and influenced by the richest corporations in history, then the best thing you can do, for now, is delete your social media accounts – right now. You will almost certainly become a calmer and possibly a nicer person in the process.

© 2018 Penguin Books

Read: penguin.co.uk

Digitaler Wandel & Nachhaltigkeit

Create by Beyond Eve

Es wäre absurd zu behaupten, dass der digitale Wandel aus dem Blickwinkel globaler Nachhaltigkeitsbetrachtung überhaupt nichts Gutes bewirkt hätte. Allein die zahlreichen Verbesserungen, die durch die massenhafte Verbreitung von Mobilfunk und Smartphones im globalen Süden erzielt wurden, sprechen dagegen. Eine Plattform wie Ushahidi.com, auf der Nutzer Daten für gemeinwohldienliche Zwecke wie Wahlmonitoring oder Krisenreaktion bereitstellen, konnte beispielsweise nur auf dieser technischen Grundlage entstehen.

Aber nicht nur von innen, über die massenhaft in Hosentaschen sitzenden Smartphones verändert Technologie Entwicklungschancen, sondern auch gewissermaßen von außen: So ermöglicht die Muster-Analyse von Satellitenbildern heute nicht nur effizientere Landwirtschaft (das sogenannte Smart Farming, das wir immer dringender brauchen, um alle jetzigen und erst recht alle zukünftigen Menschen zu ernähren), sondern es können auf diese Weise auch soziale Strukturen viel zielgenauer ausgewertet werden.

Autor: Dr. Tobias Knobloch, Stiftung Neue Verantwortung

Read: medium.com

Die neuen Gelehrten des Netzes

Create by Beyond Eve

Viele Wissenschaftler gucken nicht über ihren Tellerrand hinaus

Unsere Sorge über verändertes Informationsverhalten der Digital Natives sollten wir nicht der Kulturkritik überlassen. Was sagen die Medienwissenschaften? Welchen Beitrag leisten die Wirtschaftswissenschaften, besonders die Innovationsforschung? Was trägt die experimentelle Psychologie bei? Und die Soziologen, die Technikhistorie, die Designforschung?

Das Problem ist, dass viele Wissenschaftler nicht über ihren Tellerrand hinausschauen. Bis heute werden die experimentellen Paradigmen der Kognitionsforschung nicht in die Nutzerforschung implementiert. Die Literaturwissenschaftler könnten das benachbarte Büro der Korpuslinguisten aufsuchen. Und die Kunstgeschichte sollte erkennen, dass Bilder nicht mehr analog, sondern digital sind. Da der Umbau des Schiffes jetzt und auf hoher See erfolgt, können wir nicht warten, bis die Digital Natives Texte produzieren, anstatt sie zu verlinken.

Autor: Jens Loescher

Quelle: Der Tagesspiegel

Read: tagesspiegel.de

Political topic-communities and their framing practices in the Dutch Twittersphere

Create by Beyond Eve

In light of the need for political plurality and informed debate this study questions information distribution and curation on Twitter. We contribute to the understanding of ideological homophily by exploring the notion of the ‘echo chamber’. Using a sample of two weeks of Dutch Twitter data, we combine network analysis of retweet networks, with qualitative reading and categorisation of engagement with media content in tweets within political topic communities. We found that media references were predominantly framed in affirmative ways in relation to the referenced medium content. Our findings show that users consciously select media messages that correspond with the general sentiment within their topic community, or frame them accordingly. We see this as a willful ‘echo chamber’, or a ‘repillarisation’.

Author: Wieringa, M. & van Geenen, D. & Schäfer, M. T. & Gorzeman, L. (2018). Political topic-communities and their framing practices in the Dutch Twittersphere. Internet Policy Review, 7(2). DOI: 10.14763/2018.2.793

Read: policyreview.info

Österreichischer Film Gender Report 2012-2016

Create by: FC Gloria – Frauen Vernetzung Film

Eklatant ungleiche Geschlechterverhältnisse in allen Bereichen der österreichischen Filmbranche

Das Österreichische Filminstitut und das Bundeskanzleramt gaben – nicht zuletzt durch unsere langjährige Initiative – einem parlamentarischen Entschließungsantrag folgend im Jahr 2017 die Erstellung eines “Film Gender Reports” in Auftrag. Die Umsetzung übernahmen Ao. Univ.-Prof. Dr. Mag. Eva Flicker und Lena Lisa Vogelmann, BA BA, vom Institut für Soziologie der Universität Wien.
Die zentralen Ergebnisse wurden am 7. Mai 2018 präsentiert.

Den katastrophalen Status Quo der Ungleichheit in unserer Branche kann man nun Schwarz auf Weiß und sehr differenziert in einer Kurzfassung nachlesen. Die gesamte Studie (ca. 200 Seiten) wird in etwa zwei Monaten veröffentlicht werden. Der Bericht untersucht die Geschlechterverhältnisse im Filmschaffen erstmals österreichweit und umfassend, um Transparenz und Bewusstsein zu schaffen und bestehende Maßnahmen zu evaluieren.

Read: fc-gloria.at

Rentenkommission muss geschlechtergerecht denken

Create by: Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am Donnerstag, den 3. Mai 2018, die Mitglieder der Rentenkommission vorgestellt, die – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – bis März 2020 Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme aufzeigen soll.

Immerhin vier der zehn Mitglieder der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ sind Frauen. Das Ziel der paritätischen Gremienbesetzung ist damit fast erreicht. Gleichzeitig wurden u.a. mit Annelie Buntenbach (DGB), und Prof. Dr. Simone Scherger (Universität Bremen) Personen einbezogen, die Geschlechtergerechtigkeit in der Rente mitdenken.

Auftrag der Kommission ist es, vor dem Hintergrund im Wandel begriffener Beschäftigungsstrukturen und demographischen Veränderungen ein neues Fundament für die gesetzliche, private und betriebliche Rente zu entwickeln. „Der Entwurf für einen verlässlichen Generationenvertrag trägt allerdings nur dann, wenn auch die Frage nach einer angemessenen Alterssicherung von Frauen beantwortet wird“, so die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig. „Der Gender Pension Gap, das heißt die Differenz der Alterseinkommen zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland mit 46 Prozent besonders hoch ist, darf nicht weiter zementiert werden.“

Read: djb.de

Gender equality: paving the way

Create by: Zonta International - Zonta Club Frankfurt II Rhein-Main

Conference to launch the Council of Europe Gender Equality Strategy 2018-2023

The conference was organised by the Gender Equality Commission of the Council of Europe in partnership with the Department for Gender Equality, Ministry of Foreign Affairs of Denmark.

The aim of the conference was to address current and emerging challenges which prevent a faster pace of progress to achieve substantive and full gender equality, and to discuss the way forward in implementing the new Council of Europe Gender Equality Strategy.

The conference focused on women in decision-making, the human rights of women and girl migrants, refugee and asylum seeking women and girls, gender stereotypes and sexism, and the role of men in the gender equality agenda.

Conference videos are now available:

Read: coe.int

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Die grünsten Städte der Welt

Create by Beyond Eve

Wer sich bei einem Kurzurlaub nicht zwischen Stadt und Natur entscheiden kann, könnte in einem aktuellen Ranking der Reiseplattform Travelbird sein passendes Urlaubsziel finden. Untersucht wurden für Kurztrips beliebte Städte in den 50 größten OECD-Ländern auf ihr Naturangebot.

Demnach ist die isländische Stadt Reykjavik mit 410,8 Quadratmetern Grünfläche je Einwohner die grünste Stadt der Welt. Zehn Prozent der Stadt bestehen aus Naturschutzgebiet, insgesamt liegt der Anteil an Grünfläche bei gut 18 Prozent. Wenn es um den Flächenanteil geht, ist Prag führend: Mehr als die Hälfte der Stadt besteht aus Grünfläche, wie die Grafik von Statista zeigt.

von Hedda Nier

Read: de.statista.com

Gesundheit und Datenschutz

Create by Beyond Eve

Wie smart sind Gesundheits-Apps tatsächlich?

Kleine digitale Helfer gibt es für alle Lebensbereiche. Seit einiger Zeit sind besonders Apps, die dabei helfen sollen, die eigene Fitness und Gesundheit zu optimieren, beliebt. Dafür werden zum Teil intime Daten ausgewertet und gespeichert.

In seinem neuen Buch „Die smarte Diktatur“ befasst sich der Sozialpsychologe und Autor Harald Welzer unter anderem mit diesem Thema. Er weist auf die Gefahren hin, wenn gerade sensible Gesundheitsdaten gespeichert und ausgewertet werden. Wo bleibt da der Schutz des Privaten?

Aus wirtschaftlicher Sicht nähert sich dem Thema dagegen Peter Ohnemus, Entwickler einer Fitness-App. Für ihn steht die Optimierung der eigenen Gesundheit mithilfe digitaler Medien im Vordergrund. Die dabei gesammelten Daten bilden für ihn auch eine Lösung für Probleme des bestehenden Gesundheitssystems. Ein Thema. Viele Sichtweisen. Darüber spricht Andreas Bönte mit seinen Gästen in „nacht:sicht“.

Quelle: BR alpha

Read: br.de

25 new films by female directors you need to see in 2018

Create by Beyond Eve

Start getting excited for new works from Amma Asante, Marielle Heller and Mia Hansen-Løve.

It’s an oft repeated fact that there are far too few female directors being given a chance to make films. You can roll out the numbers – that in 2016 female directors made up accounted for just seven per cent of Hollywood’s total output. You could also peel away the imbalance for a moment and highlight the number of brilliant female directors headlining an array of titles coming out in 2018. With that in mind, here are 25 new works by female filmmakers worth keeping an eye out for.

Read: lwlies.com

Germany: Towards Stronger, Fairer and Greener Growth

Create by Beyond Eve

Overall, the German economy is performing very well. Still, many citizens feel they do not sufficiently benefit from Germany’s good economic performance, as evidenced by the outcomes of the recent election. They perceive that their well-being is compromised by technological change, foreign competition and the arrival of migrants. Germany’s new government will have to tackle these issues by making growth not only stronger, but also fairer and greener. This report identifies key policy reforms to help the country achieve this goal, to foster productivity gains, boost public investment and ensuring that everybody can benefit from Germany’s strong economy and that no one is left behind. The German government needs the right labour, education and tax policies to foster access to quality jobs for everyone, including women, youth, the elderly and immigrants, while meeting the country’s climate objectives. The OECD is proud of its long-standing policy dialogue with Germany and looks forward to supporting the new government. Together, let us design, promote and implement better policies for better lives in Germany and worldwide.

Read: oecd-ilibrary.org

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Liken und vergleichen – wann ist es digitale Sucht?

Create by Beyond Eve

Soziale Medien sollen Menschen zusammenführen und die Kommunikation erleichtern. Tatsächlich aber können Facebook und Co. ganz schön unsoziale Folgen haben: Einsamkeit, Kontrollverlust und Konflikte mit den Freunden. Die Frage ist, was davor schützt.

Quelle: Deutschlandfunk von Lisa Hänel

Read: deutschlandfunk.de

Warum Sie keine Angst vor Künstlicher Intelligenz haben sollten

Create by: AlgorithmWatch gGmbH

Sind Maschinen mit „KI“ intelligent? Haben sie Gefühle und einen eigenen Willen? Sind sie zu Bosheit und Heimtücke fähig? Diese Fragen wurden nach der Kommerzialisierung des Automobils zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Gerichten verschiedener Länder verhandelt. Dass die gleichen Unsicherheiten und Fragen ein Jahrhundert später mit der zunehmenden Kommerzialisierung von KI wieder auftauchen, rechtfertigt einen Rückblick auf die Debatte, die mit der Einführung eines neuen Verkehrsmittels einherging.

Die Idee einer automatisierten Gesellschaft, in der Roboter den Arbeitsplatz und das eigene Zuhause bevölkern, war eine der Utopien – und Dystopien –, mit denen die Literatur auf die Einführung von Automatisierungssystemen reagierte. Anfang des 20. Jahrhunderts brachten Autos und Ampeln die Automatisierung buchstäblich auf die Straße. Seitdem hat die Zahl der Maschinen und automatisierten Prozesse in unserem Leben exponentiell zugenommen: Waschmaschinen, Geldautomaten, Kameralinsen, Türen, Autowaschanlagen, Thermostate… Die Angst, die sie anfänglich ausgelöst haben, ist einer Routine gewichen. Automatisierung ist so allgegenwärtig, dass wir sie nicht einmal bemerken, wenn wir auf sie stoßen.

Autorin: Lorena Jaume-Palasí

Read: algorithmwatch.org

djb kritisiert unzureichende Änderungen bei der Steuer- und Abgabenbelastung von Frauen im Nationalen Reformprogramm 2018

Create by: Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle

Pressemitteilung vom 25.04.2018

Auf Vorschlag der EU-Kommission hat der Rat im letzten Jahr Deutschland im Rahmen des Europäischen Semesters zum wiederholten Mal auf die hohe steuerliche Belastung von Zweitverdienenden hingewiesen und angemahnt, Fehlanreize, die Zweitverdienende von einer Erwerbstätigkeit abhalten, zu verringern und den Übergang in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu erleichtern. Nach den inzwischen regelmäßig veröffentlichten Zahlen zur Steuer- und Abgabenbelastung von Zweitverdienenden, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt, steht Deutschland nach wie vor besonders schlecht da. Als Gründe für die hohe finanzielle Belastung, die vor allem Frauen trifft, nennt die EU ausdrücklich die gemeinsame Einkommensteuerveranlagung von Ehegatten, das heißt das Ehegattensplitting und die kostenfreie Krankenversicherung nicht erwerbstätiger Ehegatten.

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Read: djb.de

Die digitale Medizin

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Das Projekt „Medizin im digitalen Zeitalter“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Beruf des Arztes verändert und wie sich die Ausbildung daran anpassen muss. Leiter dieses Projektes ist Sebastian Kuhn, Oberarzt und Lehrbeauftragter am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

Auch in der Medizin ist der beschleunigte technologische Fortschritt bemerkbar, denn in der medizinischen Praxis und Forschung kommen bereits diverse digitale Techniken zum Einsatz. Dazu zählen sowohl Daten- und Biobanken von Patienten, die mithilfe einer leistungsstarken Informationstechnologie ausgewertet werden können, als auch Bereiche wie eHealth oder mHealth (Mobile Health), also Smart-Systeme für elektronische Lösungen der Gesundheitsfürsorge auf mobilen Geräten. Durch Personalisierung, Robotik und Digitalisierung erschließen sich neue Wege in Diagnostik und Therapie. Die Telemedizin wird ein zunehmend wichtiger Lösungsweg, um auch zukünftig den hohen Versorgungsstandard aufrechterhalten und die Versorgung strukturschwacher Regionen gewährleisten zu können.

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Read: forschergeist.de

Der Cambridge Analytica-Skandal und die Folgen

Create by Beyond Eve

86 Prozent der aktuellen und früheren Facebook-Nutzer haben wenig oder gar kein Vertrauen, dass das Netzwerk mit ihren persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht. Das geht aus der April-Ausgabe des ARD-DeutschlandTRENDs hervor. Konkrete Folgen scheint dieses Misstrauen aber bislang nur begrenzt zu haben: zwei Prozent der befragten Internetnutzer geben an, Facebook infolge des kürzlich bekannt öffentlich gewordenen Cambridge Analytica-Skandals, weitere zwölf Prozent haben ihre Nutzung aufgrund der Berichte rund um das Thema reduziert.

Read: de.statista.com

Toxic Twitter - A Toxic Place for Women

Create by Beyond Eve

As a company, Twitter is failing to respect women's rights online.
Twitter is a social media platform used by hundreds of millions of people around the world to debate, network and share information with each other. From high-level female politicians to journalists, activists, writers and bloggers, to women who simply want to know what’s happening around them - Twitter can be a powerful tool for women to make connections and express themselves. In fact, the company has touted itself as a place where ‘every voice has the power to impact the world’.

But for many women, Twitter is a platform where violence and abuse against them flourishes, often with little accountability. As a company, Twitter is failing in its responsibility to respect women’s rights online by inadequately investigating and responding to reports of violence and abuse in a transparent manner.

Between December 2016 and March 2018, Amnesty International conducted qualitative and quantitative research about women’s experiences on social media platforms including the scale, nature and impact of violence and abuse directed towards women on Twitter.

Read the Full Report by Amnesty International

Read: amnesty.org

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Die Kunst des Wissens

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Über die Wirkung von Wissenschaft auf die Gesellschaft und wie sich unsere Bildung ändern muss.

Der Astrophysiker Harald Lesch ist ein echtes Multitalent: Er ist nicht nur Physikprofessor in München, sondern tritt auch als Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist oder als Moderator im TV in Erscheinung. Bei all diesen vielen verschiedenen Tätigkeiten stechen die kommunikativen Fähigkeiten von Harald Lesch besonders heraus: Er ist einfach ein ganz wunderbarer Erklärbär. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Stifterverband haben ihm deshalb schon 2005 den „Communicator-Preis“ für seine mitreißende und fundierte Art, Wissenschaft zu vermitteln, verliehen.

In dieser Folge sprechen wir mit ihm über Wissenschaftsskeptiker und wie man mit ihnen umgeht, über das sich weiter verschlechternde Verhältnis von Wissenschaft und Politik, über den Klimawandel, die Schule und über das Geschichtenerzählen. Denn wir müssen, so Lesch, endlich damit beginnen, unseren Kindern die eine große Geschichte über unseren gefährdeten Planeten zu erzählen. Nur so können wir Bewusstsein schaffen und Verantwortung stärken. Und nur so können wir den haltlosen Erzählungen der Leugner und Skeptiker etwas Überzeugendes entgegenhalten.

Quelle: Forschergeist / Stifterverband

Read: forschergeist.de

Engagiert euch – Nicht!

Create by: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert

Parteien und Bundesregierung erwarten, dass sich Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Grundrechte engagieren. Doch wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu einen Verein gründen, können sie Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bekommen.

In einer groß angelegten empirischen Studie können wir den Widerspruch zwischen politischem Anspruch und aktueller Gesetzeslage nachweisen. Finanzämter beurteilen gleiche Fälle völlig verschieden - vor allem, wenn die Anliegen der Vereine politisch aufgeladen sind. Statt bürgerschaftliches Engagement großzügig zu fördern und rechtlich abzusichern, führt die Praxis der Finanzämter zu großer Rechtsunsicherheit für Initiativen, die sich selbstlos engagieren möchten.

Zum Nachweis dieses Befundes wurden gleiche Vereinssatzungen an alle bundesweit zuständigen Finanzämter geschickt. Das Bundesfinanzministerium versuchte, die Studie zu verhindern, als es davon erfuhr - ohne Erfolg.

Autoren: Stefan Diefenbach-Trommer, Jannika Marré, Jan-Hendrik Klugkist, Melina Schmidt

Read: b-b-e.de

Jugendmobilität innerhalb Deutschlands fördern

Create by: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

2017 verschärfte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt wieder: Trotz einer Zunahme von Ausbildungsangeboten waren Ende September bundesweit mehr als 80.000 Bewerbende bei der Bundesagentur für Arbeit als „noch suchend“ gemeldet. Ein Grund dafür: Jugendliche finden den gewünschten Ausbildungsplatz nicht in ihrer Region. Wie können wir sie zu mehr Mobilität ermutigen? Hierzu geben Expertinnen und Experten in dem Policy Paper Empfehlungen. Die Heimat für eine Ausbildung zu verlassen ist ein tiefer Einschnitt. Daher spielt beim Jugendwohnen die sozialpädagogische Begleitung eine große Rolle.

Read: kas.de

Scale and Concentration of land ownership in Scotland

Create by Beyond Eve

Scotland’s land reform body is calling for evidence about the impact of concentration of land ownership in Scotland, as it publishes a report and discussion paper on the issue today Thursday 22 March, 2018.

The Scottish Land Commission research report looks at international approaches to limiting scale and concentration of land ownership.
It accompanies an independent discussion paper on land ownership issues in Scotland Land: for the many, not the few? Limitations on the scale of land ownership written by former MSP, Peter Peacock, designed to stimulate public debate.
At the same time as publishing the discussion paper and research report, the Commission is launching an open call for evidence of people’s experiences of issues associated with concentration of land ownership.
The purpose of the call for evidence is to help the Commission better understand the issues that people associate with concentrated land ownership from the perspective of those directly involved or affected.

It plans to publish a review later in 2018, and now wants to gather examples and evidence, both positive and negative, and to hear from people who live and/or work in areas where.

Source: Scottish Land Commission

Read: landcommission.gov.scot

Recommendations on Machine-Learned ADM Presented to the European Commission in Brussels

Create by Beyond Eve

Informatics Europe, the ACM Europe Council and the ACM Europe Policy Committee joined members from the European Commission in an event in Brussels to offer policy makers and industry 10 specific recommendations addressing the challenges posed by the increasing presence of Machine Learning (ML) and Automated Decision Making (ADM) systems in almost every aspect of modern life.

The recommendations were published as a white paper “When Computers Decide: European Recommendations on Machine-Learned Automated Decision Making.” This new report outlines the technical, ethical, legal, economic, societal and educational ramifications of ADM to be considered. The topics raised in the “When Computers Decide” white paper were the focus of a panel discussion at the Brussels Marriott Hotel Grand Place on 15 March 2018. Panelists were:

  • James Larus (Moderator), Professor and Dean of the School of Computer and Communication Sciences at EPFL, Informatics Europe Board
  • Oliver Grau, Associate Director of Operations, Intel Visual Computing Institute, ACM Europe Council
  • Chris Hankin, Co-Director of the Institute for Security Science and Technology and Professor of Computing Science at Imperial College London, ACM Europe Council Chair
  • Johannes Klumpers, Head of the Scientific Advisory Mechanism, EU Commission DG Research and Innovation
  • Lucilla Sioli, Director of Digital Industry, EU Commission DG CONNECT
Read: informatics-europe.org

Den Markt steuern

Create by Beyond Eve

Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch wie? Und wird mit einer Neuauflage Grund und Boden fairer besteuert? Aktuell diskutierte Reformmodelle – und ihre Folgen für den Städtebau.

Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf den Grundbesitz. Es gibt eine Grundsteuer A auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft und eine Grundsteuer B auf bebaute und bebaubare Grundstücke. Berechnungsgrundlage sind dabei nicht die tatsächlichen Grundstückswerte, sondern sogenannte Einheitswerte, die für die alten Bundesländer auf das Jahr 1964, für die neuen Bundesländer sogar auf 1935 zurückreichen. Ursprünglich war vorgesehen, die Einheitswerte im sechsjährigen Turnus zu aktualisieren. Doch dazu kam es nie.
Der Bundesfinanzhof sieht inzwischen mit den völlig veralteten Einheitswerten den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Grundgesetz) verletzt. Im Januar hat sich das Bundesverfassungsgericht mit dieser Frage befasst. Das Gericht betonte in der mündlichen Verhandlung, dass im Falle der Verfassungswidrigkeit die Gewährung einer großzügigen Übergangsfrist mitnichten selbstverständlich sei. Das Urteil ist noch in diesem Frühjahr zu erwarten. Für die Kommunen ist eine schnell umsetzbare Reform dringend notwendig – sonst drohen ihnen große Einnahmeausfälle.

Text: Wilke, Henry, Berlin; Kriese, Ulrich, Basel

Quelle: Bauwelt

Read: bauwelt.de

Rebecca Parsons, die Technikchefin der Beratungsfirma "Thought Works", kämpft für mehr Frauen in der IT-Branche.

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Sie könnte auch einfach nur ihren Job machen. Rebecca Parsons, promovierte Informatikerin, sei die "Mischung aus einer Fachfrau mit tiefen IT-Kenntnissen und einer Führungspersönlichkeit", lobt sie ein früherer Kollege. Sie blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Software-Branche zurück. Vor 18 Jahren ging sie zu der Beratungsfirma Thought Works, heute ist sie deren Technikchefin.

Doch viele wie sie gibt es noch immer nicht. Deshalb spricht sie das Thema "Frauen in der Techbranche" immer wieder an, auch weil sie es für ein sehr grundsätzliches hält. "Studien mit Blindtests haben gezeigt, dass auch Frauen mehr Männer einstellen als Frauen", sagt sie, "und sie bezahlen Frauen auch weniger - das ist ein Problem der Menschen, nicht der Männer."

von Helmut Martin Jung

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Read: sueddeutsche.de

Wie weiblich ist die IT?

Create by Beyond Eve

Der Anteil von Frauen in der IT-Branche ist nach wie vor gering. Wie die Grafik von Statista zeigt, liegt der Anteil weiblicher IT-Fachkräfte bei Apple bei 23 Prozent, bei Google sind es 20 und bei Facebook und Amazon sind es jeweils 19 Prozent – der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen in den USA liegt hingegen bei 43 Prozent.

Eine aktuelle Auswertung der IT-Jobplattform Honeypot zeigt, dass Bulgarien beim Frauenanteil in der IT-Branche am besten aufgestellt ist. Aber auch dort sind es bei einem Frauenanteil von 46,9 Prozent an allen Erwerbstätigen nur 30,3 Prozent in der IT-Branche. Deutschland liegt mit nur 16,6 Prozent auf Platz 20 von 41 ausgewerteten OECD- und EU-Ländern.

Und auch bei der Bezahlung stehen wir hierzulande nicht gut da: Der unbereinigte Gender Pay Gap liegt hierzulande bei 21 Prozent, in der Tech-Branche sind es laut Honeypot sogar 25 Prozent. Ausgewertet wurden dafür OECD- und Eurostat-Daten.

Quelle: STATISTA

Read: de.statista.com

Final report of the High Level Expert Group on Fake News and Online Disinformation

Create by Beyond Eve

In January 2018, the European Commission set up a high-level group of experts ("the HLEG") to advise on policy initiatives to counter fake news and disinformation spread online. The main deliverable of the HLEG was a report designed to review best practices in the light of fundamental principles, and suitable responses stemming from such principles.

The analysis presented in the Report starts from a shared understanding of disinformation as a phenomenon that goes well beyond the term "fake news". Disinformation as defined in this Report includes all forms of false, inaccurate, or misleading information designed, presented and promoted to intentionally cause public harm or for profit. It does not cover issues arising from the creation and dissemination online of illegal content (notably defamation, hate speech, incitement to violence), which are subject to regulatory remedies under EU or national laws, nor other forms of deliberate but not misleading distortions of facts such a satire and parody.

The HLEG advises the Commission against simplistic solutions. Any form of censorship either public or private should clearly be avoided. The HLEG's recommendations aim instead to provide short-term responses to the most pressing problems, longer-term responses to increase societal resilience to disinformation, and a framework for ensuring that the effectiveness of these responses is continuously evaluated, while new evidence-based responses are developed.

The multi-dimensional approach recommended by the HLEG is based on a number of interconnected and mutually reinforcing responses. These responses rest on five pillars designed to:

  1. enhance transparency of online news, involving an adequate and privacy-compliant sharing of data about the systems that enable their circulation online;
  2. promote media and information literacy to counter disinformation and help users navigate the digital media environment;
  3. develop tools for empowering users and journalists to tackle disinformation and foster a positive engagement with fast-evolving information technologies;
  4. safeguard the diversity and sustainability of the European news media ecosystem, and
  5. promote continued research on the impact of disinformation in Europe to evaluate the measures taken by different actors and constantly adjust the necessary responses.

Source: European Commission

Read: ec.europa.eu

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Urbane Resilienz

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Jochen Rabe ist Professor für „Urbane Resilienz und Digitalisierung“ am Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin. Am ECDF werden Zukunftsfragen erörtert, zum Beispiel: Wie bewältigen die Städte und unsere Wohnquartiere den rasanten urbanen Wandel? Wie belastbar und erneuerungsfähig sind die Quartiere und Infrastrukturen? Ist Digitalisierung nur Prozesstreiber des Wandels der Städte oder ist sie auch Schlüssel zur Beseitigung von urbanen Defiziten? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich die Urbane Resilienzforschung, über die wir in dieser Episode sprechen. Urbane Resilienz, also die Wiedererneuerungkräfte unserer Städte im Angesicht immer schnelleren Entwicklungsdrucks, rückt in Anbetracht der globalen Herausforderungen u.a. der Urbanisierung, des Klimawandels oder der Ressourcenknappheit zunehmend in den Fokus der Forschung und Politik. In Abgrenzung zu überwiegend technologiegetriebenen SMART City Konzepten, stellt Jochen Rabe die rapide Digitalisierung unserer Städte in den Kontext der Resilienz und erforscht, inwieweit Digitalisierungsprozesse die Erneuerungs- und Widerstandskräfte unserer Städte stärken oder auch schwächen können.

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Read: forschergeist.de

The spread of true and false news online

Create by Beyond Eve

There is worldwide concern over false news and the possibility that it can influence political, economic, and social well-being. To understand how false news spreads, Vosoughi et al. used a data set of rumor cascades on Twitter from 2006 to 2017. About 126,000 rumors were spread by ∼3 million people. False news reached more people than the truth; the top 1% of false news cascades diffused to between 1000 and 100,000 people, whereas the truth rarely diffused to more than 1000 people. Falsehood also diffused faster than the truth. The degree of novelty and the emotional reactions of recipients may be responsible for the differences observed.

Source: Science; Authors Soroush Vosoughi, Deb Roy, Sinan Aral MIT

Read: science.sciencemag.org

Increase in gender gap in the digital sector - Study on Women in the Digital Age

Create by Beyond Eve

This new study on Women in Digital Age reports that there is a growing gap between men and women's participation in the digital sector in education, career and entrepreneurship.
The study, launched by the European Commission, found that, despite the growing demand of ICT specialists and digital profiles, the percentage of Europeans with ICT-related education is decreasing. Although this is a common trend for both genders, there are lesser women than men who are taking up ICT related jobs and education.

The main findings of this study are:

  • There are four times more men than women in Europe with ICT-related studies. There is a decrease in women taking up ICT related higher education when compared to 2011.
  • The share of men working in the digital sector is 3.1 times greater than the share of women.
  • The annual productivity loss for the European economy of women leaving their digital jobs to become inactive is calculated to be about EUR 16.2 billion
    -Although female owned start-ups are more likely to be successful, there is decrease in participation, leadership and investment in the entrepreneurial digital sector.

Data trends and qualitative analysis suggest that gender inequality in the digital sphere is essentially a result of the persistence of strong unconscious biases about what is appropriate and what capacities each gender has, as well as about the technologies themselves which requires a fundamental cultural change.
The Digital Education Action Plan announced by the Commission is a step towards addressing this gender gap by encouraging girls and boys to take up ICT related education and be able to adapt to the needs of the digital age.
Commissioner Mariya Gabriel has announced actions that will be implemented in the course of the next two years to facilitate more women to be able to participate in the digital sector through digital skills, higher education in ICT related areas and startups.

Read: ec.europa.eu

Sozialer Aufstieg in Deutschland schwerer als bislang angenommen

Create by: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

In Deutschland hängt der soziale Status einer Person maßgeblich vom sozialen Status der Vorfahren ab. Etwa lassen Bildungsgrad oder Berufsstand der Ur-Großeltern noch auf den ihrer Nachfahren heute in der vierten Generation schließen. Soziale Ungleichheit baut sich also sehr viel langsamer ab als bislang geglaubt. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie unter Beteiligung des IfW.

Die soziale Mobilität in Deutschland ist deutlich geringer als bislang angenommen. Sebastian Braun, Arbeitsmarktforscher am Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), und Jan Stuhler, Universität Madrid, untersuchten Daten, die über vier Generationen hinweg den sozialen Status von Familien in Deutsch-land im 20. Jahrhundert beschreiben. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich 60 Prozent der für den sozialen Status einer Person maßgeblichen Faktoren von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Dazu könnten Lebensumstände wie das gesellschaftliche Netzwerk zählen, aber auch vererbte Begabungen. Das Ergebnis gilt unabhängig davon, ob der soziale Status anhand des Bildungsgrads oder des Berufs gemessen wird. Ihre Studie ist in der März-Ausgabe des renommierten Economic Journal erschienen.

Read: ifw-kiel.de

Wie Frauen aus der Architektur fallen

Create by: n-ails e.V.

Um die Sichtbarkeit von Architektinnen ging es nicht nur in der Ausstellung „Frau Architekt“ im DAM, sondern an deren Rande auch am 3. Februar 2018 beim Symposium „Yes, we plan!“. Von den Planerinnennetzwerken in Deutschland initiierte, zeigte es viele Probleme und Lösungen für eine gleichberechtigte Baubranche. Nur eines blieb unsichtbar: die Männer in der Architektur.

Read: dabonline.de

The Time is Right for Europe to Take the Lead in Global Internet Governance

Create by: Goethe Universität Frankfurt am Main - Normativeorders

Europe is a key normative power. Its legitimacy as a force for ensuring the reign of rule of law in international relations is unparalleled. It also packs an economic punch. In data protection and the fight against cybercrime, European norms have been successfully globalized. The time is right to take the next step: Europe must now become the international normative leader for developing a new deal on internet governance. To ensure this, European powers should commit to rules that work in security, economic development and human rights on the internet and implement them in a reinvigorated IGF.

by Matthias C. Kettemann

Read: publikationen.ub.uni-frankfurt.de

Fairness in Precision Medicine

Create by Beyond Eve

Fairness in Precision Medicine is the first report to deeply examine the potential for biased and discriminatory outcomes in the emerging field of “precision medicine,” or “the effort to collect, integrate, and analyze multiple sources of data in order to develop individualized insights about health and disease.” Supported by the Robert Wood Johnson Foundation, the report is the first in a new series of research projects at Data & Society focused on the future of health data.

The authors–Data & Society Postdoctoral Scholar Dr. Kadija Ferryman and Data & Society Researcher Mikaela Pitcan–present insights on emergent tensions in the field arising from extensive qualitative interviews with biomedical researchers, bioethicists, technologists, and patient advocates.

Among the report’s key findings is a potential for bias and discrimination both in datasets (through a lack of cohort diversity; technical processes of data collection and cleaning; or the specific incorporation of electronic health record data) and in outcomes (through too much focus on individual responsibility for health; or the marginalization of population groups with lower health literacy or in less resourced areas).

Read: datasociety.net

Missing Figures, The Cyber Security Gender Gap

Create by Beyond Eve

By 2020, the number of Internet- enabled devices, also referred to as the Internet of Things (IoT), is expected to exceed thirty billion. The number of security breaches alone is anticipated to incur a global cost of six trillion dollars per year by that time, increasing from three trillion in 2016. While the cybersecurity industry will require approximately six million workers to meet its projected job demand by 2019, many positions will remain unfilled without more female cybersecurity professionals. Currently, women comprise only 11 percent of global cybersecurity professionals.
Women’s underrepresentation in cybersecurity is not just an economic workplace issue, but also has a profound impact on the type of technologies being developed and hence impacts everyone in the digital age.
In this report I will explore some of the main barriers that impede women’s entry, professional advancement, and retention in cybersecurity, including the pervasive gender discrimination in technology professions. Next, I will examine three core reasons why it is essential to get more women in cybersecurity, namely (1) to maximize innovation potential; (2) to expand usability of digital products to meet the needs of all consumers; and (3) to strengthen the global economy by fulfilling the cybersecurity industry’s rapidly growing job demand. Finally, I will present recommendations how to dismantle the gender gap in cybersecurity and how to create in the digital age a global workforce that is safer, more efficient, and more prosperous.

Author: Spencer Beall

Read: wiisglobal.org

Bias already exists in search engine results, and it’s only going to get worse

Create by Beyond Eve

The internet might seem like a level playing field, but it isn’t. Safiya Umoja Noble came face to face with that fact one day when she used Google’s search engine to look for subjects her nieces might find interesting. She entered the term “black girls” and came back with pages dominated by pornography.

Noble, a USC Annenberg communications professor, was horrified but not surprised. For years she has been arguing that the values of the web reflect its builders—mostly white, Western men—and do not represent minorities and women. Her latest book, Algorithms of Oppression, details research she started after that fateful Google search, and it explores the hidden structures that shape how we get information through the internet.

by Jackie Snow

Read: technologyreview.com

Vorsicht vor der „Temperatur-Schuldenfalle“

Create by: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - GEOMAR

Künstliche Abkühlung der Atmosphäre mit Aerosolen birgt Langzeitrisiko
Das Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Staatengemeinschaft, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Doch die menschengemachten Treibhausgasemissionen nehmen weiter zu statt ab. Können großtechnische Maßnahmen zur Klimaregulierung, sogenanntes Climate Engineering, eine Lösung sein? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature warnt Professor Andreas Oschlies vom GEOMAR vor einem unterschätzten Langzeit-Risiko einer vorgeschlagenen Climate-Engineering-Maßnahme, die die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.

Read: futureocean.org

Die Stadt vom Internet aus neu denken?

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Googles Mutterkonzern Alphabet plant einen Stadtteil in Toronto. Facebook baut ein eigenes Stadtviertel in Menlo Park. Apple bezieht sein neues Hauptquartier in Cupertino. Es wird deutlich: Die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley spielen eine immer stärkere Rolle in der Stadtentwicklung. Gleichzeitig hat sich eine neue Generation von Digitalunternehmen im Zentrum von San Francisco niedergelassen, darunter Airbnb, Twitter und Uber. Dort sorgt die hohe Konzentration an Wagniskapital für hochbezahlte Jobs und explodierende Immobilienpreise. Die Folgen sind bekannt: Gentrifizierung, Wohnungslosigkeit, Verlust lokaler Identität. In der kalifornischen Hightech-Region öffnet sich mit großer Wucht ein Spannungsfeld: Das Silicon Valley zwischen digital-urbanem Aufbruch und Wohnungskrise.
Text: Albers, Hans-Hermann, Berlin; Hartenstein, Felix, Berlin

Quelle: Bauwelt

Read: bauwelt.de

Frauen in Kultur und Medien - Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge

Create by: Deutscher Kulturrat - Projektbüro "Frauen in Kultur & Medien"

Wie viele Frauen studieren und arbeiten in künstlerischen Fächern, und was verdienen sie? Sind sie in führender Position oder in Beratungs- und Entscheidungsgremien in der Kultur-und Medienbranche tätig, und welche Stolpersteine, aber auch Ermutigungen und Förderungen, gibt es? Wie ist Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb erreichbar?

Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Studie des Deutschen Kulturrates. Hierzu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Gleichstellung dargestellt, sich mit der Gleichstellungspolitik an Hochschulen befasst, die Diskussion in den verschiedenen künstlerischen Sparten referiert und Künstlerinnen, Kulturmanagerinnen und Verantwortliche aus Kulturunternehmen interviewt.

Es werden Daten zu den Frauen in Kulturberufen allgemein, zum Studentinnenanteil in den verschiedenen künstlerischen Fächern, zum Einkommen von Künstlerinnen und Künstlern, zur Vertretung von Frauen in Aufsichtsgremien von Rundfunkanstalten, zur Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und zur Präsenz von Frauen in Bundeskulturverbänden zusammengestellt.

Das Buch schließt mit konkreten Vorschlägen an Politik, Verwaltung, Kultureinrichtungen, Rundfunkanstalten, Fördereinrichtungen und Kulturverbände wie mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann.

Von Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Brüheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler

Read: kulturrat.de

Individualized, supportive care key to positive childbirth experience, says WHO

Create by Beyond Eve

WHO has issued new recommendations to establish global care standards for healthy pregnant women and reduce unnecessary medical interventions.

Worldwide, an estimated 140 million births take place every year. Most of these occur without complications for women and their babies. Yet, over the past 20 years, practitioners have increased the use of interventions that were previously only used to avoid risks or treat complications, such as oxytocin infusion to speed up labour or caesarean sections.

“We want women to give birth in a safe environment with skilled birth attendants in well-equipped facilities. However, the increasing medicalization of normal childbirth processes are undermining a woman’s own capability to give birth and negatively impacting her birth experience,” says Dr Princess Nothemba Simelela, WHO Assistant Director-General for Family, Women, Children and Adolescents.

Read: who.int

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Für eine echte Mobilitätswende muss man sich mit völlig neuen Dingen beschäftigen. Zum Beispiel wohin mit den vielen Fahrrädern?

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Das Rad gilt als Hoffnungsträger einer platzsparenden Mobilität. Doch auch wenn es nur ein Zehntel der PkW-Stellfläche benötigt, kann sich die Zahl schnell summieren. Zeit für Fahrrad-Tiefgaragen wie der weltgrößten Anlage in Utrecht.
In dem Land, in dem der Radverkehr fließt wie Honig, in dem es mehr Fahrräder gibt als Einwohner, in diesem gelobten Land für Velo-Liebhaber kursieren Beschwerden über den Zustand der Radinfrastruktur. Das mag ein Ihr-Niederländer-meckert-auf-hohem-Niveau-Kopfschütteln hervorrufen – tatsächlich ächzt die große Radnation unter Begleiterscheinungen ihrer vielen „fiets“. Ein Holländer legt im Schnitt 1000 Kilometer im Jahr mit dem Rad zurück (zum Vergleich: jeder Deutsche schafft nur schlappe 300). In vielen Städten liegt der Radanteil an allen Verkehrswegen bei über 40 Prozent. Die Folge: Staus und Drängeleien auf Radwegen. Beschwerden zielen aber auch auf den Mangel an sicheren und bequemen Abstellmöglichkeiten. Das trifft vor allem auf Bahnhöfe zu, an denen sich die Räder zu Metallbergen türmen und manche Zugänge und Sichtachsen vermauern.

Quelle: Bauwelt Ausgabe 22/2017

Read: bauwelt.de

Humanoide Roboter für die Industrie in greifbarer Nähe

Create by Beyond Eve

Selbstlernende Lösungen treiben die Entwicklung von Assistenzsystemen und kollaborierenden Robotern voran.

Wer schon einmal die Mimik des humanoiden Roboters Sophia der Hongkonger Firma Hanson Robotics gesehen hat, der hat bereits einen Eindruck davon, wie menschenähnlich die Robotik in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) inzwischen ist. Das kann auch für industrielle Anwendungen interessant sein. Dort geht es allerdings weniger um smartes Auftreten, sondern vor allem darum, Menschen bei monotonen oder ergonomisch ungünstigen Arbeitsschritten zu entlasten.

Quelle: VDI Nachrichten

Read: vdi-nachrichten.com

kurzum - Kompetenzvermittlung in der Arbeit 4.0

Create by: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde, von Arbeit 4.0 ist die Rede, im angelsächsischen Raum von Future of Work. Einig ist man sich in der Erkenntnis, dass die Arbeitswelt komplexer wird und dass es neue Kompetenzen braucht. Qualifikationen nehmen an Bedeutung zu, lebenslanges Lernen wird proklamiert. Das sind keine bahnbrechenden Erkenntnisse. So richtig diese Feststellungen auch sind, neu sind sie nicht. Sie gelten seit Beginn des Industriezeitalters. Der Wandel der Arbeitswelt vollzieht sich kontinuierlich, er muss gestaltet werden. Panikmache ist unangebracht.

Read: kas.de

Sicherheitsprobleme lösen: Online-Kurs hilft Computernutzern bei Schutz

Create by: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

Von jüngsten Mikroprozessor-Sicherheitslücken wie Meltdown und Spectre bis hin zur Abwehr von Cyberattacken reichen die Inhalte eines kostenlosen Online-Kurses, den das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in englischer Sprache allen Internetnutzern weltweit anbietet. Er trägt den Titel "Internet Security for Beginners" und startet am 26. Februar auf der Internet-Bildungsplattform openHPI des von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestifteten Universitätsinstituts. Anmeldung ist online möglich unter HPI Vorkenntnisse erfordert der von Institutsleiter Prof. Christoph Meinel geleitete Kurs nicht

Read: hpi.de

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Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin

Create by: Initiative D21 - Initiative D21

Der Gesundheitssektor und die moderne Medizin sind durch das Innovationspotenzial der KI und der daraus resultierenden Auswirkungen auf herkömmliche Verfahrens- und Behandlungsweisen in besonderem Maße betroffen. Unter dem Einfluss der Digitalisierung ist die Medizin bereits seit längerem und auch in Zukunft einem andauernden Wandel unterworfen.

Autoren: Astrid Aupperle, Thomas Langkabel, Niklas Giersberg (Microsoft Deutschland GmbH)

Read: initiatived21.de

Finanzsektor: Frauenanteile in Spitzengremien steigen langsamer als zu Beginn des Jahrzehnts

Create by: German Institute for Economic Research

Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der 100 größten Banken in Deutschland ist im vergangenen Jahr jeweils leicht auf knapp neun beziehungsweise 23 Prozent gestiegen. Bei den 60 größten Versicherungen ist die Dynamik hingegen zum Erliegen gekommen: In beiden Gremien ging der Frauenanteil etwas zurück, auf gut neun beziehungsweise knapp 22 Prozent. Das DIW Berlin untersucht seit mittlerweile mehr als zehn Jahren, inwieweit Frauen in den Spitzengremien von Banken und Versicherungen vertreten sind. Einer Phase der Stagnation in den Jahren 2006 bis 2010 folgte anschließend bis 2014/2015 eine Zeit dynamischerer Zuwächse, bevor es anschließend größtenteils wieder langsamer bergauf ging. Eine lineare Fortsetzung der durchschnittlichen Entwicklung der vergangenen elf Jahre erscheint unwahrscheinlich, da die meisten Finanzunternehmen nach Erreichen der 30-Prozent-Zielmarke den Frauenanteil in Aufsichtsräten nicht weiter steigern. Forcieren könnte die Entwicklung eine Änderung der Unternehmenskultur. Hierzu gehören ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen – auch unterhalb des Vorstands – und deren zeitnahe Umsetzung sowie eine modernere Unternehmensorganisation. So könnten neue Vorbilder entstehen und Geschlechterstereotypen abgebaut werden.

Von Elke Holst und Katharina Wrohlich

Read: diw.de

Apple, Amazon and Google spent record sums to lobby Trump earlier this summer

Create by Beyond Eve

Amazon, Apple and Google each spent record sums lobbying President Donald Trump and the rest of Washington, D.C., over the past three months, new federal records show, shelling out a combined $10 million to shape federal policy on everything from privacy to immigration reform.

It’s the most expensive quarter ever for these tech giants, many of which found themselves face to face with Trump in June as the White House commenced a new effort to modernize the inner-workings of the U.S. government and tackle regulations around drones and other emerging technologies.

Source: RECODE vom 21.07.2017

Read: recode.net

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D21-Digital-Index 2017 / 2018

Create by: Initiative D21 - Initiative D21

Die große Gesellschaftsstudie D21-Digital-Index bietet ein jährliches Lagebild zum Digitalisierungsgrad der Gesellschaft in Deutschland. Befragt werden knapp 20.500 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren inklusive der Offliner. Damit bildet der D21-Digital-Index die gesamte deutsche Bevölkerung ab.

In diesem Jahr betrachtet die Studie erstmalig die Akzeptanz und Nutzung von intelligenten Geräten durch die Bevölkerung. Weitere Themen, die im Zeitverlauf betrachten werden: Digitalkompetenzen, Arbeit digital, Gerätenutzung, Zugang zum Internet, Vielfältigkeit der Nutzung und die Einstellung der Menschen zu digitalen Themen. Wie immer schlüsselt die Studie u. a. nach Altersgruppen und Geschlecht auf.

Read: initiatived21.de

Unternehmen müssen sich ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen setzen

Create by: German Institute for Economic Research

Auszug aus DIW weekly, interview mit PD Dr. Elke Holst

Frage: Was müsste in Deutschland geschehen, damit der Frauenanteil in Führungspositionen schneller zunimmt?

Antwort: Künftig wird es zunehmend darum gehen, alle Hierarchieebenen ausreichend mit Frauen zu besetzen. Damit wird der Pool an Frauen, aus dem Spitzenpositionen besetzt werden können, immer größer. Erforderlich sind hier ambitionierte Unternehmensziele und deren zeitnahe Umsetzung. Erfolg hat diese Strategie, wenn sie mit einer Modernisierung der Unternehmenskultur und -organisation einhergeht.

Read: diw.de

Why our Screens make us less happy

Create by Beyond Eve

Ein interessanter TED Talk zur Veränderung der Gesellschaft durch die Erhöhung der Online Zeiten.

What are our screens and devices doing to us? Psychologist Adam Alter studies how much time screens steal from us and how they're getting away with it. He shares why all those hours you spend staring at your smartphone, tablet or computer might be making you miserable -- and what you can do about it.

Source: TED

Read: ted.com

Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr

Create by Beyond Eve

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Homophobie, Rassismus und Sexismus im Fußball / Nina Degele ; Caroline Janz. - Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft, 2011

Der Fußball erfreut sich weltweit größter Beliebtheit und steht gemeinhin für Werte wie Fairness, Toleranz und gegenseitigen Respekt. Allein der Deutsche
Fußball-Bund zählt inzwischen mehr als 26.000 Vereine, in denen 6,3 Millionen Menschen aktiv oder passiv am Ball sind. Das Besondere an diesem Sport ist, dass sich auf dem Platz Menschen unterschiedlicher ethnischer oder sozialer Herkunft auf Augenhöhe begegnen (können). Damit erfüllt der Fußball zugleich eine wichtige integrative sowie soziale Funktion und trägt idealerweise zum Abbau von Vorurteilen bei. Dennoch kommt es gerade auch im Fußball immer wieder zu Ausgrenzungen aufgrund der sexuellen Orientierung, des Geschlechts oder der Nationalität.

Read: library.fes.de

Fehler am Drücker

Create by Beyond Eve

Warum sollten IT Entwickler mit Menschen aus anderen Berufsdisziplinen zusammenarbeiten? Dies zeigt eindrücklich ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Fehlerpotentiale in der Bedienung von medizinischen Geräten. Das kann nicht nur zu einem tödlichen Fehler führen, sondern auch zum Aussortieren von Geräten.

Read: sueddeutsche.de

DIVSI Studie über die Kommunikation im privat-geschäftlichen Bereich

Create by: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Nie zuvor haben die Menschen mehr kommuniziert als in unserem digitalen Zeitalter. Was vielleicht daran liegt, dass es so viele unterschiedliche Angebote dafür gibt. E-Mail, die Vielzahl der Sozialen Netzwerke mit ihren individuellen Möglichkeiten, natürlich immer noch das gute alte Telefon oder Fax, dazu der klassische Brief, selten sorgfältig von Hand geschrieben.

Dabei hat der Bürger, abgesehen vom privaten Bereich, im Außen- Umgang – etwa mit Behörden, Dienstleistern oder Versicherungen – oft nicht mehr die Wahl, welchen Kommunikationsweg er nutzen will. Immer öfter schreibt ihm die jeweilige Institution faktisch vor, wie er mit ihr in Kontakt zu treten hat. Das, was ursprünglich ein Angebot war, ist insoweit längst zu einer obligatorischen Infrastruktur mutiert, die genutzt werden muss und ohne die keine Teilhabe möglich ist.

Dieser privat-geschäftliche Bereich der Kommunikation zwischen dem Individuum auf der einen Seite sowie Unternehmen, Behörden oder beispielsweise ärztlichen Versorgern auf der anderen Seite bildet bislang eine Grauzone. Hier gibt es kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse darüber, wie die Kommunikation abläuft oder ablaufen sollte. Dabei werden gerade in diesem Sektor sensible und höchst personenbezogene Daten übermittelt.

Die vorliegende Studie will diese Lücke schließen. Sie geht der Frage nach, wie privat-geschäftliche Kommunikation im Alltag heute aussieht. Noch gibt es zwar unverändert konkrete Vorschriften, wonach bestimmte Dokumente als Brief zugestellt werden müssen. Wie lange das so bleibt, kann mit Garantie niemand vorhersagen.

Read: divsi.de

Hacker und Hippies: Die Neuprogrammierung der Stadt

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Wenn die Stadtverwaltung ihren Aufgaben nicht mehr nachkommt, kann man sich beschweren – oder die Sache selbst in die Hand nehmen. In San Francisco arbeiten Künstler und Bewohner mit digitalen Strategien an den Alltagsproblemen der Stadt. Sie scheuen sich weder vor offenen Daten noch vor der Zusammenarbeit mit der Polizei und IT-Firmen. Die Autorin ist Teil dieser Szene.

Autor: Melchor, Josette, San Francisco (US)

Read: bauwelt.de

Von Cloud-Computing bis Social Media: Datenschutz im digitalen Zeitalter

Create by: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Unsere heutige Zeit ist geprägt von einer unablässigen Erreichbarkeit: Die Digitalisierung und die damit einhergehenden technischen Errungenschaften scheinen uns fest im Griff zu haben. Ein Leben ohne Smartphone und Tablet – für viele undenkbar. Uns wird ermöglicht, verschiedenste Inhalte im Nullkommanichts über die immaterielle Datenautobahn in die Welt hinauszutragen. Von dieser neuartigen Art der Informationszirkulation und -beschaffung profitieren wir zweifelsohne. Mit Hinblick auf Dystopien wie etwa Orwells „1984“ stellt sich allerdings auch die Frage nach dem gegebenen Maß an Datenschutz sowie -sicherheit.

Von Jenna Eatough

Read: divsi.de

(Geschlechter)Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen

Create by Beyond Eve

Die Studie dokumentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts "(Geschlechter)-Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen“, das durch die fnanzielle Förderung aus dem Gleichstellungsfonds 2015 und dem Frauenförderfonds 2016 der Universität Hamburg ermöglicht wurde. Das Projekt wurde in Kooperation der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und der Bucerius Law School durchgeführt.

Quelle: Uni Hamburg

Read: uni-hamburg.de

Diffusion of innovations by Everett Rogers

Create by Beyond Eve

Diffusion of innovations is a theory that seeks to explain how, why, and at what rate new ideas and technology spread. Everett Rogers, a professor of communication studies, popularized the theory in his book Diffusion of Innovations; the book was first published in 1962, and is now in its fifth edition (2003). Rogers argues that diffusion is the process by which an innovation is communicated over time among the participants in a social system. The origins of the diffusion of innovations theory are varied and span multiple disciplines.

Rogers proposes that four main elements influence the spread of a new idea: the innovation itself, communication channels, time, and a social system. This process relies heavily on human capital. The innovation must be widely adopted in order to self-sustain. Within the rate of adoption, there is a point at which an innovation reaches critical mass.

Source: Wikipedia
Video: YouTube Everett Rogers "Diffusion of Innovations" Speech

Read: en.wikipedia.org

48/104 Declaration on the Elimination of Violence against Women

Create by: UN Women Nationales Komitee Deutschland e. V.

Noch einmal zum Nachlesen "Erklärung über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen" der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1993

The General Assembly,
Recognizing the urgent need for the universal application to women of the rights and principles with regard to equality, security, liberty, integrity and dignity of all human beings,

Noting that those rights and principles are enshrined in international instruments, including the Universal Declaration of Human Rights, the International Covenant on Civil and Political Rights, the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and the Convention against Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment,

Source: United Nations

Read: un-documents.net

TEDWomen Talk How architecture can create dignity for all

Create by Beyond Eve

Ein kluger Mann zu guter Architektur, die für alle gemacht ist.

If architect and writer John Cary has his way, women will never need to stand in pointlessly long bathroom lines again. Lines like these are representative of a more serious issue, Cary says: the lack of diversity in design that leads to thoughtless, compassionless spaces. Design has a unique ability to dignify and make people feel valued, respected, honored and seen -- but the flip side is also true. Cary calls for architects and designers to expand their ranks and commit to serving the public good, not just the privileged few. "Well-designed spaces are not just a matter of taste or a questions of aesthetics," he says. "They literally shape our ideas about who we are in the world and what we deserve." And we all deserve better.

Source: TEDWomen November 2017

Read: ted.com

Presseerklärung der Berliner Erklärung 2017

Create by Beyond Eve

Sondierungsgespräche
Gleichstellungspolitik darf nicht auf zwei Zeilen reduziert werden

Berlin, 17. November 2017: Die in der Berliner Erklärung 2017 zusammengeschlossenen Frauenverbände stellen fest: Unsere Kernforderungen zur Gleichstellungspolitik sind im aktuellen Sondierungsstand nicht berücksichtigt.

Die Verhandlungsergebnisse zum Kinderbetreuungsausbau oder zum Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit sind wichtig, uns fehlen aber progressive Schritte in der Gleichstellungspolitik. Zwei Zeilen ist nach den Ergebnissen der Sondierung alles, was die Beteiligten Parteien gemeinsam an Handlungsbedarf in der Gleichstellungspolitik ausmachen können.
Quelle: Berliner Erklärung

Read: berlinererklaerung.de

Gender, Technik und Mobilität

Create by Beyond Eve

»Gender, Technik und Mobilität« ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, welches innovative, soziotechnische Lösungen für gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, demographischen Wandel und globalisierte Märkte erarbeitet. Der Begriff Gender steht für gesellschaftliche Vielfalt, die mit anderen Kategorien sozialer Ungleichheit verschränkt ist:
Alter, körperliche Befähigung, Ethnizität und soziale Lage.
Quelle: TU Braunschweig

Read: tu-braunschweig.de

Time to recharge: Corporate action and inaction to tackle abuses in the cobalt supply chain

Create by Beyond Eve

This report builds on This is What We Die For (AFR 62/3183/2016), first published by Amnesty International and Afrewatch in 2016, which showed how cobalt mined by children and adults in hazardous conditions in the DRC entered the supply chains of many of the world’s biggest brands. This report assesses the policies and practices of 29 companies and how much their cobalt-sourcing practices have improved since then. While there have been signs of progress by some companies, too many continue to lag behind. Company responses sought in the production of this report can be found in document AFR 62/7418/2017 available by Amnesty International.

Read: amnesty.org

ENTGELTUNGLEICHHEIT Zahlen, Daten, Fakten

Create by: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (gemessen an den jeweiligen durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten). Die Höhe des Gender Pay Gap blieb in den letzten Jahren erstaunlich konstant. Umso dringlicher stellt sich die Frage nach möglichen Ursachen für die geringere Entlohnung von Frauen.

Read: boeckler.de

Duft und Riechen

Create by

„Wir sollten im Leben öfter mal unserer Nase vertrauen“, sagt der Biologe und Mediziner Hanns Hatt. Kein Wunder: Sein Gebiet ist die Geruchsforschung. Mit seinem Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Uni in Bochum ist er auf diesem Gebiet weltweit ziemlich einzigartig. Und überaus erfolgreich. Seine Forschungen über das Riechen eröffnen völlig neue Horizonte, beispielsweise in der Medizin. Neue Erkenntnisse in der Erkennung von Prostata- oder Darmkrebs sind nicht zuletzt ihm zu verdanken.

Und so lernen wir in dieser Folge wie das Riechen überhaupt funktioniert, was Düfte mit Lernen und Empfindungen zu tun haben, dass wir schon im Mutterleib riechen können und durch die Geruchswelt unserer Mutter geprägt werden, dass bestimmte Düfte die Menschen vertrauensvoller machen können, dass Düfte auch im Marketing wichtig sind, wie man mit den richtigen Düften auch junge Menschen zu Tausenden in den Kölner Dom locken kann und warum die Uni Bochum einen eigenen Duft namens „Knowledge“ bekommen hat.

Am Schluss erfahren wir noch Wissenswertes über die 'Union der Akademien der Wissenschaften' (deren Präsident Hanns Hatt ist), wie sich die Akademien neuen Vermittlungsaufgaben widmen, und diskutieren über manch wilde Auswüchse von „Open Access-Journals“, die sich in einer Art Startup-Phase befinden, in der alles machbar zu sein scheint.

Read: forschergeist.de

Politische Inszenierungen

Create by Beyond Eve

Auch im Bundestagswahlkampf 2017 spielten die sozialen Netzwerke eine immer größere Rolle. Allen voran kommt Facebook eine herausgehobene Bedeutung zu. Eine Studie, die im Auftrag der FES vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich erarbeitet wurde, analysiert die Facebook-Auftritte bundesdeutscher Parteien und zeigt auf, welche Inhalte transportiert und welche Resonanzen erzeugt wurden.

Eine Inhalts- und Resonanzanalyse der Facebook-Seiten bundesdeutscher Parteien / Durchgeführt vom Forschungsinstitut öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung; Jens Lucht, Linards Udris, Daniel Vogler. - Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Politische Akademie, 2017. - 38 Seiten = 2,7 MB PDF-File. -
Electronic ed.: Bonn : FES, 2018
ISBN 978-3-96250-039-9

Read: library.fes.de

Global Gender Gap Report 2017

Create by: World Economic Forum - Shaping the Future of Education, Gender and Work

Gender parity is fundamental to whether and how economies and societies thrive. Ensuring the full development and appropriate deployment of half of the world’s total talent pool has a vast bearing on the growth, competitiveness and future-readiness of economies and businesses worldwide. The Global Gender Gap Report benchmarks 144 countries on their progress towards gender parity across four thematic dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival, and Political Empowerment. In addition, this year’s edition also analyses the dynamics of gender gaps across industry talent pools and occupations.

Quelle: World Economic Forum

Read: weforum.org

Corporations and Society

Create by Beyond Eve

If corporate managers create “shareholder value” as commonly practiced, do they automatically serve the best interests of their shareholders and those of society? If not, what is the root cause of the problem, and is it important? Anat Admati, the George G.C. Parker Professor of Finance and Economics at the Stanford Graduate School of Business, and named “one of the 100 most influential people in the world” by Time Magazine, will show how standard corporate governance practices can cause significant distortions and inefficiencies because corporations and governments often fail to create and enforce effective rules to prevent harm and to ensure proper accountability. This Stanford GSB Fall Reunion/Alumni Weekend faculty presentation was recorded on October 27, 2017.

Read: youtu.be

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eGovernment MONITOR 2017

Create by: Initiative D21 - Initiative D21

Die Zahlen des eGovernment MONITORs zeigen weiterhin ein ernüchterndes Lagebild zur E-Government-Nutzung: Die Nutzung von digitalen Behördendienstleistungen sinkt in diesem Jahr, somit zeigt sich im Langzeittrend seit 2012 eine Stagnation der E-Government-Nutzung. Auch sind gerade einmal knapp die Hälfte der Nutzenden in Deutschland mit den vorhandenen digitalen Angeboten zufrieden. Die Gründe bleiben: Online-Angebote sind nicht bekannt, die Anschaffung zusätzlicher Hardware ist notwendig, oder aber auch dass eine vollständige Abwicklung im Internet nicht möglich ist. In einer digitalisierten Welt, in der sich alles unkompliziert online erledigen lässt, hält die deutsche Verwaltung nicht Schritt, daher sinkt die Zufriedenheit der Befragten auch so auffallend. Es fehlt an Anreizsystemen, z. B. über Gebühren- oder Zeitersparnis, um der Bevölkerung den digitalen Weg schmackhaft zu machen.

Read: initiatived21.de

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Frauen in Kultur und Medien: Ein Europäischer Vergleich

Create by: Hertie School of Governance

Ein Team am Centre for Cultural Policy führt unter der Leitung von Helmut K. Anheier eine umfassende Bestandsaufnahme der Kunst-, Kultur- und Medienbranche als Arbeitsgebiet für Frauen in ausgewählten europäischen Ländern durch. Dabei geht es nicht nur darum, Deutschland im internationalen Vergleich zu verorten, sondern auch von den Erfahrungen anderer Länder im Sinne von „Best Practice“ zu lernen. Die vorläufigen Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Untersuchung werden auf einer internationalen Podiumsdiskussion debattiert. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion und eines Onlineaustauschs mit Experteninnen der untersuchten Länder werden in den praxisorientierten Abschlussbericht einfließen.

Read: hertie-school.org

Smartphones are weapons of mass manipulation

Create by Beyond Eve

If, like an ever-growing majority of people in the U.S., you own a smartphone, you might have the sense that apps in the age of the pocket-sized computer are designed to keep your attention as long as possible. You might not have the sense that they’re manipulating you one tap, swipe, or notification at a time.

But Tristan Harris thinks that’s just what’s happening to the billions of us who use social networks like Facebook, Instagram, Snapchat, and Twitter, and he’s on a mission to steer us toward potential solutions—or at least to get us to acknowledge that this manipulation is, in fact, going on.

by Rachel Metz

Quelle: MIT Technology Review

Read: technologyreview.com

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Bodenpolitische Agenda 2020-2030

Create by Beyond Eve

Warum wir für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik eine andere Bodenpolitik brauchen.

Boden ist ein knappes Gut. Er wird vor allem in wachsenden Stadtregionen mehr und mehr zu ei-ner lukrativen und sicheren Anlage für internationale Finanzinvestoren. Die seit der Weltfinanzkrise exorbitant gestiegenen Bodenpreise führten dort in den letzten zehn Jahren zu stark steigenden Immobilienpreisen und Mieten. Der Anteil der Grundstückskosten an den Gestehungskosten einer Wohnung überschreitet in attraktiven Lagen bereits die 50 %-Grenze. Wer Bürgerinnen und Bürger mit geringen und immer häufiger sogar solche mit mittleren Einkommen auch morgen noch mit an-gemessenem Wohnraum versorgen will, wer attraktive, lebenswerte Städte mit einer ausreichen-den öffentlichen Infrastruktur erhalten und dabei den Erfordernissen des Klimawandels und der Klimaanpassung gerecht werden will, der muss sich also heute mehr denn je der Bodenfrage stel-len. Die Kommunen haben dies genauso erkannt wie die am Gemeinwohl orientierten Teile der Immobilienwirtschaft. Nachhaltige Stadtentwicklungspolitik und soziale Wohnungspolitik sind ohne eine aktive und konsistente Bodenpolitik aller administrativen Ebenen langfristig nicht umsetzbar. Die Städte und Gemeinden müssen in diesem besonderen Handlungsfeld ihre verlorene Steue-rungskraft zurückgewinnen. Dies erfordert die konsequente Anwendung bestehender Konzepte und Instrumentarien. Vor allem aber muss der instrumentelle Gestaltungsrahmen kurzfristig den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Hierzu müssen dringlich Lücken geschlossen, Fehlan-reize ausgeräumt und der kommunalen Ebene effiziente Instrumentarien an die Hand gegeben werden. Die Antworten auf die Bodenfrage liegen hiermit auf dem Tisch – es gilt nun die Kerninstrumente konzertiert umzusetzen.

Read: difu.de

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Führung ohne Vielfalt?

Create by: AllBright Stiftung

Ein Teil der deutschen Börsenunternehmen bleibt bei der Erneuerung der Führungsstrukturen zurück
Die Erhöhung des Frauenanteils in den Unternehmensführungen verläuft in zwei Geschwindigkeiten: Am 1. September 2017 bestehen die Vorstände der 160 an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen noch immer zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Herkunft, Alter und Ausbildung sehr ähnlich sind. Nur die großen DAX-Konzerne haben begonnen, ihre Führungsstrukturen nachhaltig zu erneuern: ihre Vorstände werden weiblicher und internationaler. Die kleineren und mittelgroßen Unternehmen zögern und drohen, den Anschluss zu verlieren.

Read: allbright-stiftung.de

We're building a dystopia just to make people chlick on ads

Create by Beyond Eve

We're building an artificial intelligence-powered dystopia, one click at a time, says techno-sociologist Zeynep Tufekci. In an eye-opening talk, she details how the same algorithms companies like Facebook, Google and Amazon use to get you to click on ads are also used to organize your access to political and social information. And the machines aren't even the real threat. What we need to understand is how the powerful might use AI to control us -- and what we can do in response.

Read: ted.com

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Brisante Wiederkehr. Ist das Wohnhochhaus die Antwort auf die Wohnungsfrage?

Create by Beyond Eve

Das Wohnhochhaus ist schon ob seiner größeren Masse und städtischen Dominanz ein Zwitter zwischen Architektur und Städtebau. Den steigenden Bedarf nach billigem Wohnraum kann es nicht stillen. Aber strategisch ist der Bautyp als Sonderform von entscheidender Bedeutung für die polyzentrische Stadt der kommenden Jahrzehnte. Alleinstehende Solitäre sind keine Lösung.

Text: Geipel, Kaye, Berlin

Read: bauwelt.de

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Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz

Create by Beyond Eve

Aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung

Die Teilnahme von Frauen am Arbeitsmarkt hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Im Jahr 2015 lag die Erwerbstätigenquote von Frauen mit fast 70 Prozent (69,8) unter derjenigen der Männer (77,7 Prozent). Es bestehen nach wie vor signifikante Geschlechterunterschiede: Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihres Arbeitsvolumens, ihrer Löhne und Gehälter sowie ihrer Anteile in Führungspositionen. So waren in Deutschland im Jahr 2014 etwa 45 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit beschäftigt, wohingegen es bei Männern nur 9 Prozent waren. Bei Frauen und Männern mit Kindern sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede besonders ausgeprägt: 71 Prozent der Mütter arbeiten Teilzeit, jedoch nur 4 Prozent der Väter. Während 46 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Frauen sind, sind es unter den geringfügig entlohnten Beschäftigten 64 Prozent. Diese und andere Punkte führen regelmäßig zu öffentlichen Diskussionen über die Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Read: bmas.de

Key Messages on the World Bank Group’s 2017 Guidance on PPP Contracts

Create by: Heinrich Böll Stiftung e.V.

The World Bank Group plans to promote the Guidance in borrowing countries to facilitate the process of designing and negotiating PPP contracts. The first of such roll-out of the Guidance will take place at the African Roundtable on Infrastructure Governance in South Africa in November, convened by the World Bank Group, African Development Bank, Global Infrastructure Hub, the OECD and others, and involving the PPP units of African governments that are participating in the G20 Compact with Africa and the Programme for Infrastructure Development in Africa or PIDA. Work in other regions will follow.

According to the World Bank Group, the Guidance is a living document that can reflect changes and updates as needs arise. The World Bank Group should reflect the comments from Foley Hoag’s legal analysis in the next update of the Guidance and prior to the World Bank Group’s promotion of the Guidance to and training of any agency of the World Bank Group’s borrowing countries. In due course, the World Bank Group should also consider how to incorporate fiscal, economic, environmental and social dimensions of sustainability in PPP contractual provisions, including climate change, environmental and social considerations.

The Guidance puts the interest of the private partner ahead of the public interest in many ways, including by: Follow the Link

Read: us.boell.org

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Bildung auf einen Blick - Ein Bericht der OECD

Create by Beyond Eve

Wie funktionieren die Bildungssysteme anderer Länder? Und von welchen Ländern können wir noch etwas lernen? Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ vergleicht die Bildungssysteme von 46 Staaten. Er wird jährlich herausgegeben von der OECD.
Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ (Education at a Glance) bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 35 Ländern der OECD sowie elf Partnerländern. Rund 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich der Bildungssysteme.

OECD: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD für „Organisation for Economic Cooperation and Development“) hat 35 Mitgliedsstaaten. Ihre Arbeitsfelder reichen von Bildung, über Umwelt und Nachhaltigkeit bis hin zu Migration und Entwicklungszusammenarbeit. Ein wesentlicher Teil der Arbeit der OECD besteht darin, Daten zu erheben. Rund 300 Berichte veröffentlicht die Organisation jedes Jahr. Darunter sind „Bildung auf einen Blick“ und „PISA“ .

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, hier finden Sie auch den vollständigen Bericht)

Read: bmbf.de

Women CEOs choose gender equality

Create by: Stiftelsen AllBright

The AllBright report 2017 shows modest progress. The proportion of women increases by a percentage point from last year, reaching 21 per cent. The same bleak result is seen in CEO positions where women are stuck at six per cent. Those believing in rapid change towards gender equality must be disappointed.

Around 85 per cent of companies are still dominated by men and thus hindering improvement.

Read: static1.squarespace.com

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Angriff der Algorithmen

Create by Beyond Eve

Von der Hedgefonds-Managerin zur Occupy-Aktivistin: Cathy O'Neil, die führende Datenexpertin, analysiert die zerstörerische Kraft der Algorithmen.

Algorithmen nehmen Einfluss auf unser Leben: Von ihnen hängt es ab, ob man etwa einen Kredit für sein Haus erhält und wie viel man für die Krankenversicherung bezahlt. Cathy O’Neil, ehemalige Hedgefonds-Managerin und heute Big-Data-Whistleblowerin, erklärt, wie Algorithmen in der Theorie objektive Entscheidungen ermöglichen, im wirklichen Leben aber mächtigen Interessen folgen. Algorithmen nehmen Einfluss auf die Politik, gefährden freie Wahlen und manipulieren über soziale Netzwerke sogar die Demokratie. Cathy O’Neils dringlicher Appell zeigt, wie sie Diskriminierung und Ungleichheit verstärken und so zu Waffen werden, die das Fundament unserer Gesellschaft erschüttern.

Cathy O’Neil, Angriff der Algorithmen. Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden übersetzt aus dem Englischen von Karsten Petersen

© 2017 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Read: hanser-literaturverlage.de

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Vorstellung der Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas

Create by Beyond Eve

Sozialminister Stefan Grüttner: „Wir wollen Initiativen ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird. Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit“

Wiesbaden. Der Hessische Sozial- und Arbeitsminister Stefan Grüttner präsentierte heute zusammen mit der Geschäftsführerin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität, Dr. Christa Larsen, die Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas mit Daten für Hessen und seinen 26 Regionen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern dokumentieren. „Die Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit. Die Bewertung von Arbeit muss sich an der Leistung und nicht am Geschlecht orientieren. Deshalb hat sich die Hessische Landesregierung vorgenommen, Initiativen zu ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird“, betonte Grüttner.

Die erhobenen Daten mit dem Bezugsjahr 2015 sind im Hessischen Lohnatlas nach den Merkmalen Geschlecht, Berufssektoren, Staatsangehörigkeit und Qualifikationsniveau ausgewertet worden mit Fokus auf den sozialversicherpflichtig beschäftigten Frauen und Männern in Vollzeit. Im Vergleich von Frauen und Männern, die beide in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, verdienten Frauen in Hessen 2015 durchschnittlich 14 Prozent weniger, wobei auch regionale Unterschiede bei der Höhe der Lohnungleichheit festgestellt worden sind.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Read: soziales.hessen.de

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Handlungsempfehlungen zur Umsetzung mulitmodaler Verkehrsangebote

Create by: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Wie sind wir in der Stadt von Morgen unterwegs? Wenn wir die Stadt lebenswerter und den Verkehr umweltfreundlicher gestalten wollen, ist die Antwort darauf: Multimodal.

Eine lebenswerte Stadt bietet genug Platz für Begegnung und Entspannung. Die Straßen sind nicht mehr nur für den Autoverkehr da – ob fahrend oder parkend – sondern für die Menschen. Ein hochwertiges Bus- und Bahnangebot oder gute Radwege erreichen bereits viele Bürgerinnen und Bürger, doch längst noch nicht genug. Jedes Verkehrsmittel hat seine spezifischen Vorteile, ist allein aber nicht in der Lage, für alle ein ausreichendes Maß an Mobilität zu bieten. Das Ziel muss daher sein, ein überzeugendes, multimodales Gesamtpaket zu schnüren, mit dem sich die Vorteile der verschiedenen Verkehrsmittel einfach nutzen und kombinieren lassen.

Einige Stadtparlamente, Verkehrsbetriebe und StartUps nehmen sich der Sache bereits an und gelangen zu vielfältigen Lösungsansätzen:
Nahverkehrsunternehmen bieten Leihfahrräder an, Mobilitätsangebote erhalten vom Radweg bis zum Fahrplanheft ein einheitliches Design und ein ÖPNV-Ticket ermöglicht Zugang zu sämtlichen Car- und BikesharingAngeboten. Mit dem Projekt »Multimodal unterwegs – intelligent vernetzt durch die
Stadt der Zukunft« stößt der VCD den Austausch zwischen allen Akteuren an. Wir stellen Good Practice-Beispiele vor und geben grundlegende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines multimodalen, umweltfreundlichen Verkehrssystems. So kann der Wandel zu einer autoarmen und lebenswerten Stadt gelingen.

Read: vcd.org

The Effects of Digitalization on Gender Equality in the G20 Economies

Create by: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

This study investigates how the digital revolution, which is characterized by artificial intelligence, big data, cloud computing and mobile robotics, will affect gender equality in G20 countries, and how governments and non-governmental initiatives may exploit the new digital technologies to narrow these gender gaps in the future. The study focuses on four areas to derive its policy recommendations. First, it assesses if digital technologies will affect gender equality in the foreseeable future by replacing women’s jobs to a different extent than men’s jobs. Second, it determines the state of the art in gender equality and gender-oriented policies in labor markets, financial inclusion and entrepreneurship in the G20 countries. Third, it identifies deficits in women’s digital inclusion that may impair the effectiveness of digitally empowered gender policies. It also shows how digital technologies may empower women. And fourth, it provides three detailed case studies: on gender policies in two selected countries, India and South Africa, and on digitally empowered strategies for reducing the gender gap in angel investment.

Read: ifw-members.ifw-kiel.de

Melinda Gates and Fei-Fei Li Want to Liberate AI from “Guys With Hoodies”

Create by Beyond Eve

Artificial intelligence has a diversity problem. Too many of the people creating it share a similar background. To renowned researcher Fei-Fei Li, this paucity of viewpoints constitutes a crisis: “As an educator, as a woman, as a woman of color, as a mother, I’m increasingly worried,” she says. “AI is about to make the biggest changes to humanity, and we’re missing a whole generation of diverse technologists and leaders.” From the chair next to her, Melinda Gates affirms this, adding, “If we don’t get women and people of color at the table — real technologists doing the real work — we will bias systems. Trying to reverse that a decade or two from now will be so much more difficult, if not close to impossible.”

Read: wired.com

Meeresatlas

Create by Beyond Eve

12 kurze Lektionen über das Meer und die Menschen
Die Meere leiden durch den Klimawandel. Durch starke Übernutzung treiben wir Raubbau am Meer. Versauerung, Erwärmung und Meeresspiegelanstieg verändern bereits Lebensräume. Machen wir weiter wie bisher, werden viele Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.

Fast die halbe Erde ist von Meeresgebieten bedeckt, die jenseits nationaler Hoheitsgewalt liegen („areas beyond national jurisdiction“). Sie gehören zu den heute am wenigsten global geschützten und verantwortungsvoll verwalteten Gebieten der Erde. Das ist angesichts der Bedeutung der Meere für unsere Ernährung, den Schutz des Klimas und für die Biodiversität verantwortungslos und muss sich schnell ändern.

Read: meeresatlas.org

Wahlkampf der Bots – wie sehr beeinflussen Propaganda-Maschinen die Meinungsbildung?

Create by: Science Media Center Germany gGmbH

Social Bots haben in der Vergangenheit vor allem bei drei überregional relevanten, politischen Ereignissen eine Rolle gespielt: dem Ukrainekonflikt, dem Brexit und der amerikanischen Präsidentschaftswahl. Sie wurden eingesetzt, um das öffentliche Meinungsbild zu verzerren. So wurden zum Beispiel fast 19 Prozent der Tweets im Kontext der amerikanischen Wahlen von Bots gesendet [1].

Die Meinungen über die Wirkung von Social Bots gehen weit auseinander. Manche Politiker und Experten befürchten, dass Social Bots auch in Deutschland Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen und den Ausgang der kommenden Wahlen beeinflussen könnten, während andere die Wirkung dieser Bots für noch vergleichsweise geringhalten. Einen guten Überblick über die verschiedenen Positionen bietet das Video der Anhörung zum Thema Social Bots im Bundestag [2].

Dieses Fact Sheet des Science Media Center Germany enthält grundsätzliche Informationen über Social Bots, eine Zusammenfassung gängiger Theorien zu deren Wirkung sowie weiterführende Hinweise auf Studien und Recherchequellen.

Read: sciencemediacenter.de

Wer leistet unbezahlte Arbeit?

Create by: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich.
Aktuelle Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal

Rechnet man berufliche und unbezahlte häusliche Arbeit zusammen, so unterscheidet sich die Gesamtarbeitszeit für erwerbstätige Frauen und Männer nur wenig. Doch ist bei Männern (in Vollzeit) mit 73 Prozent der größte Teil der Gesamtarbeit bezahlte Arbeitszeit, wohingegen teilzeitbeschäftigte Frauen nur für 43 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit entlohnt werden und den größeren Teil unbezahlt leisten. Gleichstellungspolitik sollte daher berufliche Gleichstellung von Frauen mit Anreizen für eine Umverteilung von unbezahlter Arbeit hin zu Männern verknüpfen und für beide Geschlechter bessere Bedingungen für die
Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit schaffen.

Read: boeckler.de

Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema

Create by: Otto Brenner Stiftung

Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken

Die Untersuchung verfolgt ein gesellschaftspolitisches Interesse: Welches Bild der "Arbeit der Zukunft" wird von meinungsbildenden Medien gezeichnet? Welche Hoffnungen und Ängste beherrschen die öffentliche Debatte? Welche inhaltlichen Aspekte spielen eine Rolle, welche Gesichtspunkte werden selten aufgegriffen? Der Untertitel der Studie diagnostiziert eine "Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken". Analysiert wurden sieben Tageszeitungen und vier Wochenblätter.

Autoren: Hans-Jürgen Arlt, Martin Kempe, Sven Osterberg

Read: otto-brenner-stiftung.de

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Rethinking Privacy Self-Management and Data Sovereignty in the Age of Big Data

Create by Beyond Eve

Tagtäglich hinterlassen wir Unmengen an Datenspuren. Durch soziale Medien, Suchmaschinen und das Internet der Dinge entstehen heute in kurzer Zeit so viele Daten wie in der gesamten Menschheitsgeschichte davor. Der Beitrag macht Vorschläge für drei Konzepte zum Umgang mit personenbezogenen Daten, die sowohl den Anforderungen von Big Data als auch den berechtigen Schutzinteressen des Individuums gerecht werden sollen. Im Zentrum steht dabei das Ideal der Datensouveränität, das nur durch ein Ineinandergreifen individueller, unternehmerischer und staatlicher Verantwortung erreicht werden kann.

Copyright: Bertelsmann

Read: bertelsmann-stiftung.de

How a handful of tech companies control billions of minds every day

Create by Beyond Eve

A handful of people working at a handful of tech companies steer the thoughts of billions of people every day, says design thinker Tristan Harris. From Facebook notifications to Snapstreaks to YouTube autoplays, they're all competing for one thing: your attention. Harris shares how these companies prey on our psychology for their own profit and calls for a design renaissance in which our tech instead encourages us to live out the timeline we want.

Read: ted.com

Social Bots

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Social Bots sind Computerprogramme, die darauf ausgerichtet sind, in sozialen Netzwerken, beispielsweise auf Facebook oder Twitter, maschinell erstellte Beiträge wie Kommentare, Antworten oder Meinungsäußerungen zu generieren, um Diskurse zu beeinflussen oder zu manipulieren. Sie sind in der Lage, sinnvolle Texte zu erzeugen, die von Menschen geschriebenen Inhalten ähneln. Die Menschenähnlichkeit wird auch dadurch suggeriert, dass Social Bots nicht immer nur politisch agieren und kommentieren, sondern auch Belangloses posten, etwa Kommentare zu Fußballergebnissen oder Hinweise auf Serieninhalte. Für Menschen ist es also nur selten offensichtlich, dass die Beiträge von einer Maschine stammen.

Fakeaccounts von Social Bots, d. h. gefälschte Nutzerprofile, hinter denen keine authentische Person steht, lassen sich leicht vervielfachen, sodass beispielsweise auf Twitter tausende Benutzerkonten geschaffen werden können, die wiederum zehntausende Tweets pro Tag erzeugen. Es wird vermutet und ist teilweise auch belegt, dass Social Bots sowohl von Staaten als auch von Unternehmen und Interessengruppen gezielt eingesetzt werden.

Read: tab-beim-bundestag.de

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Bots produzieren mehr Traffic als Menschen

Create by Beyond Eve

48,2 Prozent des Webtraffics gehen laut Bot Traffic Report von Incapsula, einem Anbieter für Website-Security, direkt auf menschliche Aktivitäten zurück. Weitere 22,9 Prozent werden durch harmlose Bots verursacht. Ein Beispiel hierfür sind automatische Computerprogramme, die für Suchmaschinen Inhalte von Web-Angeboten indexieren. Der Rest des nichtmenschlichen Traffics wird durch schädliche Bots wie Impersonator (führen z.B. DDoS-Attacken aus oder verbreiten Propaganda), Content-Scraper (kopieren Inhalte von Seiten), Hacking-Tools oder Spam-Bots verursacht.

Quelle: Statista

Read: de.statista.com

Private Equity plagued by macho culture

Create by: Stiftelsen AllBright

Only three per cent of all partners in private equity (PE) firms are women, while 15 out of 18 firms have management teams consisting of men only. Not a single role model for gender equality can be found in one of society’s heaviest spheres of power.

Virtually all people in Sweden are affected by private equity firms’ operations in some way. The firms have a total turnover of about 300 billion SEK, which is approximately eight per cent of Sweden’s GDP. These firms have a huge influence on the economy and society. But only a few women are invited.

Read: static1.squarespace.com

New Urban Agenda: Implementation Demands Concerted Effort Now

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The New Urban Agenda (NUA) adopted in 2016 at the Habitat III Conference (the third United Nations Conference on Housing and Sustainable Urban Development) is to serve as a framework for global urban development over the next twenty years. The conference offered the first chance to transfer these sustainability and legally- binding climatemitigation goals to the level of the cities.

The NUA deals with the development and sustainable design of cities. The document includes almost all the topics of sustainable urban development debated in the last few years. These include the creation of inclusive and people-oriented settlements, resource and climate protection, strengthening the resilience of cities, improving living conditions for all city dwellers including those in informal settlements, and the ‘right to the city’, a controversial topic in the negotiations which refers to the discourse on the right to a collectively designed and used urban space. These important topics and positive guiding concepts were compiled for the first time in a document adopted by the international community. In addition, municipalities and cities were recognized as key actors of sustainable development, which also represented one of the key concerns of Germany’s Federal Government in the process.

Read: wbgu.de

How sustainable is Germany?

Create by: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

The report presents the "New Magic Square of economic policy". It has four goals: material welfare and economic stability; sustainability of government activity and government finances; social sustainability and ecological sustainability. Every goal contains a set of indicators which allows to measure advances and regressions in attaining the goals. The square is used to find conflicts and complementarities between different social and economic goals and how to avoid conflicts among them as best as possible.In an evaluation of the indicators for the latest election period, stark differences in the rate of attainment of the goals are found: government finances have developed well. The debt ratio has decreased and the government registers financial surpluses. But none of the ecological goals has been met. Especially greenhouse gas emissions have not sufficiently decreased. Although employment has reached record heights both household poverty and income inequality have not decreased.Complementarities are found between GDP growth and employment and the sustainability of government finances: because of the growth of nominal GDP, tax income has developed very positively which has led to a decrease of government deficits. There is a conflict between GDP growth and ecological sustainability: if the economy is not further decarbonized, economic growth will increase greenhouse gas emissions.

Author: Fabian Lindner

Read: boeckler.de

Expert warns of big data's dark side in 'Weapons of Math Destruction'

Create by Beyond Eve

Whether we know it or not, complex algorithms make decisions that affect nearly every aspect of our lives, determining whether we can borrow money or get hired, how much we pay for goods online, our TV and music choices, and how closely our neighborhood is policed.

Thanks to the technological advances of big data, businesses tout such algorithms as tools that optimize our experiences, providing better predictive accuracy about customer needs and greater efficiency in the delivery of goods and services. And they do so, the explanation goes, without the distortion of human prejudice because they're calculations based solely on numbers, which makes them inherently trustworthy.

Sounds good, but it's simply not true, says Harvard-trained mathematician Cathy O'Neil, Ph.D. '99. In her new book, "Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy," the data scientist argues that the mathematical models underpinning these algorithms aren't just flawed, they are encoded opinions and biases disguised as empirical fact, silently introducing and enforcing inequities that inflict harm right under our noses.

Read: phys.org

Humanity on the move: Unlocking the transformative power of cities

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The momentum of urbanization and its impacts are so massive that we must face up to this trend.

What kind of homes should people live in? Where can they settle? How close may their neighbours encroach on them? These questions are as old as our civilization, but in the 21st century they are being asked in a new way. Because this century is characterized by a contradiction dynamic that eclipses much of our previous experience of social change: rapidly growing populations in many developing countries versus shrinking populations in some industrialized countries; the enrichment of tiny elites versus the ongoing economic marginalization of the majority; guarded luxury real estate surrounded by squalid, poor neighbourhoods in many megacities; improved access to basic supplies and services for billions of Earth dwellers, while at the same time their long-term life-support systems are being destroyed by resource looting, climate change and environmental pollution. The present report outlines the special challenges and opportunities faced in this century by cities from the perspective of the necessary transformation towards sustainability. One characteristic feature of the debate on the search for solutions is the enormous diversity of instruments and solution pathways. Consequently, there can be no blueprint for sustainable urban development.

Read: wbgu.de

The journey to sustainable food

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In February 2013, Oxfam launched the Behind the Brands campaign to challenge the ‘Big 10’ food and beverage companies on their social and environmental policies and practices, and to amplify the voices of key stakeholders such as farmers, communities, consumers and investors calling on them to take action. This report provides an overview of the progress made over the past three years.

The companies have made significant new commitments to improve social and environmental standards in their vast supply chains. But the companies must now ensure that their suppliers actually change their practices in line with the commitments made. And to accelerate the transformation towards a more sustainable food system, the companies must go further and adopt new business models in their supply chains to ensure that more of the power and the value reach the farmers and workers who produce their ingredients.

by Oxfam

Read: oxfam.org

Repräsentative Erhebung von Pro -Kopf - Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland

Create by Beyond Eve

The findings for individual per capita energy consumption and CO²-emissions in this representative survey are largely in line with the results of similar studies. In the cases of discrepancies these can be explained by differences in study design or survey population. The bi- and multivariate analyses revealed a strong correlation between individual energy consumption and personal income and education level. The per capita energy consumption increases with age, is higher among men than women, and decreases by trend with the number of persons per household. It declines when moving from south to north in Germany, and is higher in the country’s western federal states compared with eastern. Remarkably, the per capita energy consumption is above average among those social milieus demonstrating higher levels of environmental awareness. Detailed analyses of the different areas of energy consumption reveal complex correlations with socio-demographic characteristics and attitudes.

Autoren: Silke Kleinhückelkotten, H.-Peter Neitzke ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung, Hannover
Stephanie Moser, University of Bern, Centre for Development and Environment (CDE), Bern, Schweiz

Read: umweltbundesamt.de

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Smart City – Marketingparadies mit Totalüberwachung

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Lesen Sie alle Artikel unserer Reihe über das Internet der Dinge!

Ein bequemer Parkplatz in der Innenstadt, ohne suchen zu müssen. Straßenlaternen, die wie von Zauberhand immer dann aufleuchten, wenn wir sie gerade brauchen. Und Sicherheit jederzeit und überall. Das Konzept der Smart Cities verspricht soziale und fortschrittliche Städte, die noch dazu klimafreundlich sein sollen. Klar, irgendwo müssen bei solch einem Wunderwerk Abstriche gemacht werden – und in diesem Fall ist Datensicherheit die Leidtragende. Denn „Smart City“ ist ein Modebegriff, den Unternehmen für Marketingzwecke missbrauchen und mit dem Totalüberwachung eine hübsche Fassade vorgesetzt wird.
Was genau sind Smart Cities, was sollen sie leisten, inwiefern sind sie hilfreich und wo schränken sie unsere Freiheit ein? Bringen sie uns wirklich unserem Traum einer effizienteren Stadt näher oder entfernen wir uns mit den aktuellen Entwicklungen davon?

Read: digitalcourage.de

Digitale Demokratie statt Datendiktatur

Create by Beyond Eve

Big Data, Nudging, Verhaltenssteuerung: Droht uns die Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz? Ein gemeinsamer Appell zur Sicherung von Freiheit und Demokratie.

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen." Immanuel Kant, Was ist Aufklärung? (1784)

Die digitale Revolution ist in vollem Gange. Wie wird sie unsere Welt verändern? Jedes Jahr verdoppelt sich die Menge an Daten, die wir produzieren. Mit anderen Worten: Allein 2015 kommen so viele Daten hinzu wie in der gesamten Menschheitsgeschichte bis 2014 zusammen. Pro Minute senden wir Hunderttausende von Google-Anfragen und Facebookposts. Sie verraten, was wir denken und fühlen. Bald sind die Gegenstände um uns herum mit dem "Internet der Dinge" verbunden, vielleicht auch unsere Kleidung. In zehn Jahren wird es schätzungsweise 150 Milliarden vernetzte Messsensoren geben, 20-mal mehr als heute Menschen auf der Erde. Dann wird sich die Datenmenge alle zwölf Stunden verdoppeln. Viele Unternehmen versuchen jetzt, diese "Big Data" in Big Money zu verwandeln.

Autoren: Dirk Helbing, Bruno S. Frey, Gerd Gigerenzer, Ernst Hafen, Michael Hagner, Yvonne Hofstetter, Jeroen van den Hoven, Roberto V. Zicari und Andrej Zwitter

Read: spektrum.de

Carbon and inequality: from Kyoto to Paris

Create by Beyond Eve

Trends in the global inequality of carbon emissions (1998-2013) & prospects for an equitable adaptation fund

This study presents evolutions in the global distribution of CO2 e emissions (CO2 and other Green House Gases) between world individuals from 1998 and 2013 and examines different strategies to finance a global climate adaptation fund based on efforts shared among high world emitters rather than high-income countries. To this end, we combine data on historical trends in per capita country-level CO2e emissions, consumption-based CO2e emissions data, within-country income inequality and a simple income-CO2e elasticity model. We show that global CO2e emissions inequalities between individuals decreased from Kyoto to Paris, due to the rise of top and mid income groups in developing countries and the relative stagnation of incomes and emissions of the majority of the population in industrialized economies. Income and CO2e emissions inequalities however increased within countries over the period. Global CO2e emissions remain highly concentrated today: top 10% emitters contribute to about 45% of global emissions, while bottom 50% emitters contribute to 13% of global emissions. Top 10% emitters live on all continents, with one third of them from emerging countries.

by: Lucas Chancel, Iddri & Paris School of Economics
Thomas Piketty, Paris School of Economics

Read: piketty.pse.ens.fr

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Cradle To Cradle

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Mit seinen Thesen und konkreten Vorschlägen mit einem holistischen Ansatz zu einer Umgestaltung der industriellen Produktion auf vollständige Wiederverwendung eingesetzter Rohstoffe hat Michael Braungart ein Umdenken ausgelöst. Der Chemiker propagiert ein ewiges Leben von Produkten und das Verständnis, dass alles ein Nährstoff ist, der erhalten werden muss. Seine harte Kritik an bestehenden Produktionsmethoden zeigt auf Basis eines klaren wissenschaftlichen Verständnisses die zahlreichen Fehlentwicklungen auf, unter der die Welt derzeit leidet.

Read: forschergeist.de

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Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Papst Franziskus’ Enzyklika „Laudato si“, im Juni 2015 in Rom vorgestellt, fordert ein grundsätzlich anderes politisches Bewusstsein für die desaströsen Wechselwirkungen von globaler Stadtentwicklung und Klimakrise. Auszüge aus dem Text:

95. Die Umwelt ist ein kollektives Gut, ein Erbe der gesamten Menschheit und eine Verantwortung für alle. Wenn sich jemand etwas aneignet, dann nur, um es zum Wohl aller zu verwalten. Wenn wir das nicht tun, belasten wir unser Gewissen damit, die Existenz der anderen zu leugnen. Deshalb haben die Bischöfe von Neuseeland sich gefragt, was das Gebot „du sollst nicht töten“ bedeutet, wenn „zwanzig Prozent der Weltbevölkerung Ressourcen in solchem Maß verbrauchen, dass sie den armen Nationen und den kommenden Generationen das rauben, was diese zum Überleben brauchen“.

Text: Papst Franziskus, Rom

Read: bauwelt.de

The Roomba Now Sees and Maps a Home

Create by Beyond Eve

The world’s most successful home robot, the Roomba, is getting some new skills. The robotic vacuum cleaner is gaining a camera and image-processing software that will let it find its way around an area as it cleans.

Up until now, the device from iRobot has relied on a rather simple approach to navigation. It moved more or less randomly, using sensors to change direction whenever faced with an obstacle or the top of a set of steps. This gets the job done, but it’s hardly very efficient or intelligent.

The Roomba 980, announced by iRobot CEO Colin Angle at an event in New York today, follows a new approach. It comes with a camera that captures images of a room, and software that compares these images to gradually build up a map of the robot’s surroundings and determine its location.

Read: technologyreview.com

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Innovativ, Digital und Nachhaltig mit Geoinformationsmanagement

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Smarte Lösungen für Ihre Herausforderungen

Heutige Städte stehen vor der Herausforderung die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine nachhaltige Entwicklung zu betreiben. smart? In Kombination mit Technologie bedeutet »smart«, dass Städte ihre Ressourcen intelligenter und effizienter als bisher nutzen.

Wir unterstützen Sie bei dieser Aufgabe mit maßgeschneiderten Technologien für eine effiziente Vernetzung und den lebendigen Informationsaustausch von Bürgerservice, Wohnen und Mobilität über Bildung, Energie- und Gesundheitsversorgung bis hin zur öffentlichen Sicherheit reichen die Felder, in denen eine Stadt mit unserer Unterstützung smart ist oder smart(er) werden kann. Dies steigert die Lebensqualität und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

Read: igd.fraunhofer.de

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Digitales Bürgerschaftliches Engagement

Create by Beyond Eve

Fußballtrainer im Verein, einem älterem Menschen über die Straße helfen, bei OpenStreetMap Geoinformationen eintragen – alles freiwillig ausgeübte Tätigkeiten im Dienste des Gemeinwohls, die nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sind. Die Tätigkeitsfelder dieses für die Gesellschaft so enorm wichtigen Engagements entwickeln sich immer ein bisschen fort. In unserer digitalen Gesellschaft findet bürgerschaftliches Engagement immer häufiger auch digital statt oder wird digital unterstützt.Dieses Whitepaper beleuchtet daher die Bedeutung der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft für das bürgerschaftliche Engagement.

Read: oeffentliche-it.de

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Gold, Gas und Gier

Create by: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Eine Spurensuche im Rohstoffkasino Papua-Neuguinea
Was haben die Sorgen der Bevölkerung in Papua-Neuguinea mit unserem Lebensstil zu tun? Die Antwort ist einfach: jede Menge! Denn der Rohstoffsektor in Papua-Neuguinea gehört zu den am schnellsten wachsenden in der Welt. Und das liegt auch an uns. Es gibt in dem Inselstaat zum Beispiel großangelegte Minen- und Erdgasprojekte, in großer Zahl werden vor der Küste Thunfische gefangen und im Landesinneren auf riesigen Plantagen Palmöle produziert. Außerdem entsteht in Papua-Neuguineas Gewässern das erste Tiefseebergbauprojekt der Welt.
Doch Auflagen gibt es für die ausländischen Investoren keine. Die Folgen sind sowohl für die Umwelt als auch für die Bevölkerung in diesem sozial tief gespaltenen Land verheerend. Es ist unser konsumorientierter Lebensstil, der den globalen Wettlauf um Zugang und Kontrolle der natürlichen Ressourcen antreibt. Da unser Produktionsmodell auf der Ausbeutung von Ressourcen basiert und stetiges Wachstum anstrebt, steigt die Bereitschaft, die Förderung gerade fossiler Ressourcen – aber auch erneuerbarer – trotz hoher ökologischer und sozialer Kosten und Risiken auszuweiten.
Die Europäische Union propagiert zwar Ressourceneffizienz, betreibt aber mit ihrer Rohstoffstrategie vor allem eine aggressive Handels- und Investitionspolitik, um europäischen Firmen Zugang zu Rohstoffquellen zu sichern. Auch die Bundesrepublik Deutschland gilt zwar umwelt- und ressourcenpolitisch international als Vorreiterin, aber ihre Rohstoffstrategie bedient in erster Linie die Interessen der rohstoffintensiven Industrien und setzt hierfür auch entwicklungspolitische Instrumente und Gelder ein.

Read: boell.de

Architektur der Gesellschaft

Create by Beyond Eve

Architektur ist Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung: Gebauter Raum verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Spezifika der jeweiligen gesellschaftlichen Epoche. (Stadt-)Architektur reklamiert Geld und Macht ebenso wie sie deren Nichtvorhandensein signalisiert. Sie offenbart soziale Unterschiede, setzt Akzente, lässt Glanz und Elend gleichermaßen ins Auge springen.

In der Repräsentationsarchitektur der Moderne und Postmoderne spiegeln sich Hybris, Narzissmus und die Konkurrenzkämpfe unserer Zeit. Für ein städtebauliches Programm, das Ästhetik, sozialen Ausgleich und ökologische Belange bündelt (Philosophie/Ethik der Architektur), bedarf es entschiedener politischer Weichenstellungen.

Architektur kann auf subtile Weise dazu beitragen, Grenzen zu ziehen: bestimmten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu bestimmten Orten zu erschweren oder gar zu verweigern. Kluge Stadtplanung kann und muss sozialer Verdrängung und Ausgrenzung vorbeugen. Nicht nur dafür ist es wichtig zu wissen, was Architektur hinsichtlich des Sozialen vermag.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Read: bpb.de

Elf Monate Immobilienkrise in Greater Las Vegas

Create by Beyond Eve

Im November 2008 rutschte der US-Immobilienmarkt weiter nach unten. Die Neubauverkäufe erreichten den tiefsten Stand seit 18 Jahren, für das dritte Quartal wird ein nie dagewesener Preisverfall gemeldet. Die Boomstadt Las Vegas führt die Liste der besonders betroffenen Städte an; seit Sommer 2006 sind die Preise um 40 Prozent gefallen. Das Review Journal, eine der beiden großen Tageszeitungen von Las Vegas, dokumentierte die Immobilienkrise in vielen Artikeln, und betroffene Leser schrieben zurück. Wir haben aus den Nachrichten eine Chronologie der Krise zusammengestellt und entsprechende Leserzuschriften dazugesellt. Deutlich wird, dass der Verfall der Hauspreise nur ein Indikator für die Krise ist. Im Zentrum der Kritik steht die städtebauliche und ökologische Konzeption der neuen Siedlungen.

Kaye Geipel

Read: bauwelt.de

World in Transition: Future Bioenergy and Sustainable Land Use

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In view of the major opportunities and risks associated with it, and the complexity of the subject, bioenergy policy has in a short time become a challenging political task for regulators and planners – a task which can only be accomplished through worldwide cooperation and the creation of an international framework. WBGU’s central message is that use should be made of the sustainable potential of bioenergy which can be tapped all over the world, provided that risks to sustainability are excluded. In particular, the use of bioenergy must not endanger food security or the goals of nature conservation and climate change mitigation.

Read: wbgu.de

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Das Ende der Wohnungspolitik?

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

In einer Gesellschaft, in der die Armut um sich greift, bleibt der Bedarf an günstigem Wohnraum auf absehbare Zeit konstant oder steigt sogar. Solange der soziale Konsens nicht zerbrochen ist, bleibt der Staat also in der Pflicht. Die Diskussion darüber, ob er weiterhin selbst Lebensraum bauen, verwalten und instand halten oder künftig stärker auf andere Möglichkeiten setzen sollte, darf nicht Finanzexperten überlassen werden. Damit politische Ziele aber überhaupt ins Auge gefasst werden können, sind finanzielle und ordnungspolitische Aspekte von denen der Wohnungspolitik sorgfältiger als bisher zu unterscheiden.

Text: Sotelo, Ramon

Read: bauwelt.de

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Von Höllenhunden und Festungen

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Bund, Länder und Kommunen haben in den letzten zehn Jahren Hunderttausende Wohnungen privatisiert. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur, gleich ist aber oft der Name des Käufers: Cerberus, Fortress und Deutsche Annington. Woher kommen diese Kapitalgesellschaften, was ist ihre Strategie, und welche Folgen könnte ihr Agieren für den deutschen Wohnungsmarkt und für die Entwicklung der Städte und Quartiere haben?

Text: Kockelkorn, Anne, Berlin

Read: bauwelt.de

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Ware Wohnung

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Die Privatisierung des öffentlichen Wohnungsbestands ist bislang in erster Linie ein Thema unter Finanzexperten. Mit der bevorstehenden Einführung des Anlageinstruments REIT in Deutschland ist aber die Zeit gekommen, dass sich auch Stadtplaner und Architekten mit den Chancen und Risiken der Verkäufe befassen. Vieles mag dafür sprechen, dass sich der Staat anderen Aufgaben widmet als der Verwaltung von Wohnungen. Eine Privatisierung bietet Spielräume, in denen das öffentliche Interesse behandelt werden muss. Die Zukunft der Wohnungsbaugesellschaften ist nicht nur eine haushälterische Frage, sondern von eminent politischem Gehalt.

Text: Brinkmann, Ulrich, Berlin

Read: bauwelt.de

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Was sind eigentlich REITs?

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Seit Anfang des Jahres gibt es auch in Deutschland den Entwurf für ein REIT-Gesetz. Der deutsche REIT (Real Estate Investment Trusts) soll Kapitalströme ins Land lenken und bislang immobilen Unternehmensbesitz verflüssigen. Wohngebäude sind ihm aus ideologischen Gründen ein Tabu, weshalb deutsche Wohnungsbaugesellschaften nach wie vor nur in der Ferne am Parkett gehandelt werden können. Vergleicht man den REIT mit herkömmlichen Immobilienfonds, offenbaren sich die konstruktiven Besonderheiten dieser Anlageform und die histori schen Bedingtheiten ihres Siegeszugs.

Read: bauwelt.de

Pulp Architecture

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Pulp Architektur ist nicht unbedingt ein neues Architekturkonzept, Pulp ist Strategie, Haltung, Partei, Alibi, Motor, Maschine, ist Googeln, Scrollen, ist auch Widerstand, Optimismus, Verführung, Überdruss, vielleicht sogar Ethik (die Liste ist unvollständig). Wenn Bewegung für die heutige Existenz wesentlich ist, dann kann Pulp Architektur immer nur ein „movement-in-progress“ sein. Pulp ist die Reaktion auf soziale, kulturelle und ökonomische Veränderungen. Pulp macht sich die Terminologie der Finanz- und Geschäftswelt zu eigen, um Planungsverdrossenheit zu unterminieren. Pulp ist auch eine Antwort auf Unberechenbarkeit, Terror, Überwachung und Irreführung in der Politik. Pulp kann zwar die Neuen Medien nicht links liegen lassen, kann aber ihre Bedeutung für die Architektur neu ausloten. Pulp untersucht, wie diese und jene Bedingungen die Architektur neu aufstellen könnten. Pulp ist ein Zustand des „dazwischen“ statt des „darin“, ist gleichzeitig Theorie und Antitheorie. Pulp ist eine mobile Architektur, die – so scheint es – lieber am Rand bleiben will. Pulp ist Trans-Urbanismus und Trans-Architektur. Pulp eckt an, bevor es glattgebügelt werden kann. Pulp Architektur respektiert das System der Stararchitekten und lehnt es zugleich ab. Pulp stellt die gängige Architektur genauso in Frage wie die Architektur der Außenseiter. Pulp Architektur ist geprägt von Film, Straßenkultur, Kunst, Theater, Terror, Big Brother, Hackerethik, Shopping, Krieg und den neuen Medien. Pulp ist nicht nur Fiktion.

Text: Connah, Roger, Ruthin

Read: bauwelt.de

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SolarCity - taugt das Konzept?

Create by: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Die Geschichte der SolarCity reicht bis Anfang der neunziger Jahre zurück, als die Linzer Stadtregierung den Entschluss zu einem ehrgeizigen Stadterweiterungsprojekt fasste, um sich der Menge von Wohnungssuchenden konzeptionell anzunehmen. Linz hatte sich in diesen Jahren zu einem der größten Wirtschaftsräume Österreichs entwickelt, und bei 120.000 Arbeitsplätzen im Großraum der Stadt war und ist auch heute der Zuzugswille der Bevölkerung entsprechend groß. Nachdem innerstädtisch kaum mehr Freiflächen für den Wohnbau zur Verfügung standen, musste man planerisch auf die „grüne Wiese“ ins eingemeindete Umland ausweichen und legte die erwähnte Stadterweiterung für bis zu 20.000 Einwohnern an. Die Stadt beauftragte den damals bereits 80- jährigen Architekten und Stadtplaner Roland Rainer mit der Erarbeitung einer städtebaulichen Studie.

Text: Eiblmayr, Judith, Wien

Read: bauwelt.de