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Arbeit: der blinde Fleck der Demokratie

19.06.2018
Beginn 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion in der Reihe „Achtung: Demokratie!“

Bis zu 80 Prozent unserer Tageszeit verbringen wir mit Arbeit. Heute ist Arbeit mehr als reiner Broterwerb. Sie ist ein wichtiger Bestandteil sozialer Teilhabe und ist neben anderen Faktoren identitätsbildend. Über die Arbeit bilden wir unsere sozialen Netzwerke, die manchmal ein Leben lang halten. Dennoch wird die Sphäre der Arbeit in der Regel nicht untersucht, wenn es um die Frage des Zustands der Demokratie geht. Wie steht es denn um die demokratischen Strukturen in der Arbeitswelt?

In Deutschland gibt es besondere, historisch gewachsene Mitbestimmungsstrukturen. Durch die Sozialpartnerschaft sind die Gestaltungsmöglichkeiten von Arbeitnehmerinnen festgelegt. Doch die traditionelle Mitbestimmung steckt in der Krise, wie Mitgliederschwund und Tarifflucht zeigen. Gleichzeitig befindet sich die Arbeitswelt im Umbruch: Digitalisierung, Globalisierung und Flexibilisierung stellen Unternehmen und Arbeitnehmerinnen gleichermaßen vor Herausforderungen. Weite Teile der Gesellschaft scheinen davon verunsichert zu sein.

Podiumsdiskussion mit:
Thomas Lühr (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München)
Dr. Christine Unterrainer (Universität Innsbruck)
Stefanie Lassmann (ver.di)
Clemens Melzer** (Deliver Union Kampagne/FAU)

Moderation:
Nicolas Morgenroth (Kolleg „Gute Arbeit“/WZB)

Typ

  • Diskussionsforum
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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
E-Mail: wzb@wzb.eu
Telefon: +49 30 25491 0
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