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Öffentliche-IT

Unter öffentlicher IT versteht man Informationstechnologien, die in einem öffentlichen Raum durch die gesamtgesellschaftliche Relevanz unter besonderer Berücksichtigung der staatlichen Verantwortung stehen.
Leitgedanke der öffentlichen IT ist eine möglichst reibungsfreie Form der gesellschaftlichen Kommunikation und Vernetzung zukünftiger Lebensbereiche (z. B. öffentliche Verwaltung und Zivilgesellschaft) und Infrastukturen (z. B. Energie, Verkehr, Gesundheit). Warum ist die Diskussion über öffentliche IT dringend erforderlich?
Informationstechnologien (IT) spielen im öffentlichen Leben eine wachsende Rolle. Nicht nur öffentliche und privatwirtschaftliche Leistungserstellung, auch die Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger werden durch die vermehrte Verwendung von Informationstechnologien nachhaltig beeinflusst.

Öffentliche IT ist weit mehr als Hard- und Software von Behörden. Öffentliche IT verdeutlicht die Notwendigkeit IT als kritische Infrastruktur wahrzunehmen.
Sie orientiert sich hierbei an der Vorstellung des öffentlichen Raumes ohne jedoch auf geographische Räume oder Eigentumsverhältnissen von Infrastrukturen zu fokussieren. Es rücken vielmehr die öffentlichen Funktionen und die staatliche Verantwortung in das Zentrum der Betrachtung. So wird zwischen den gesellschaftlichen Subsystemen der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und der Zivilgesellschaft unterschieden.
Gesellschaftlich relevante Kommunikation im Zusammenspiel dieser Subsysteme schaffen den öffentlichen Raum und die Notwendigkeit übergreifender Konzepte für eine einheitliche Infrastruktur.

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  • Programm
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Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

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