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Wie wir das 1.5 Grad Ziel noch erreichen könnten

16.01.2019
Beginn 10:00 Uhr, Ende 11:00 Uhr

Im Klimaabkommen von Paris einigten sich Ende 2015 alle Staaten auf das Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst auf maximal 1,5 Grad zu beschränken. Im Oktober 2018 legte der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) einen Sonderbericht vor, der zeigt, dass das 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar ist, aber nur wenn die von Menschen verursachten CO2-Emissionen ab 2020 drastisch sinken und ab Mitte diesen Jahrhunderts netto null sind. Ist das ein realistisches Szenario? Welche Rolle können (oder müssen?) sogenannte „negative Emissionen“ spielen, also das Entfernen von Kohlendioxid aus der Atmosphäre? Entsprechende CO2-Entnahmetechnologien fallen unter den Oberbegriff „Climate Engineering“. Am GEOMAR untersucht eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Oschlies das Potenzial, aber auch mögliche Risiken und Nebenwirkungen derartiger Methoden, die von großskaliger Aufforstung über eine Veränderung der Ozeanchemie bis hin zu riesigen Anlagen zum Herausfiltern von CO2 aus der Atmosphäre reichen. In seinem öffentlichen Vortrag „Wie wir das 1,5-Grad-Ziel noch erreichen könnten“ geht Professor Oschlies der Frage nach, ob und wie das ehrgeizige Klimaziel noch zu realisieren ist und welche gesellschaftlichen Entscheidungen dafür sehr schnell getroffen und auch umgesetzt werden müssen.

Typ

  • Vortrag
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