Beyond EVE
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Im Norden verschwendet, im Süden verwendet - Gefahren und Chancen des Exports von E-Schrott

22.05.2019
Beginn 15:00 Uhr, Ende 19:30 Uhr

Ein Leben ohne Kühlschrank, Handy oder Laptop? Undenkbar in Zeiten fortschreitender Digitalisierung. Doch was passiert mit den Geräten, wenn sie kaputt oder veraltet sind? Das Thema Elektroschrott und der derzeitige Umgang damit sind noch unzureichend diskutiert. Laut des Global E-waste Monitors 2017 produziert jede/r Deutsche jährlich etwa 23 kg E- Schrott. Weltweit werden nur 20 % der ausgedienten Elektrogeräte formell recycelt, der Großteil gelangt als illegale Ware in Länder des Globalen Südens. Fernab vom Nutzungsland wird dort die Wertschöpfungskette durch Reparatur und Weiterverkauf ergänzt. Zehntausende Menschen zerlegen und verbrennen behelfsmäßig den verbleibenden E-Schrott auf Deponien, um die enthaltenen Wertstoffe zu extrahieren. Dies führt zu enormen Belastungen von Umwelt und Gesundheit durch z.B. verseuchte Böden und giftige Dämpfe. Trotzdem bieten diese Praktiken vielen Menschen eine Lebensgrundlage.

Mit:

  • Ellen Gunsilius, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (GIZ)
  • Dr. Christian Hagelüken, Umicore AG & Co KG
  • Andreas Manhart, Öko-Institut e.V.
  • Philipp Sommer, Deutsche Umwelthilfe e.V.

Filmscreening im Anschluss: Welcome to Sodom - Dein Smartphone ist schon hier (2018)
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität zu Berlin

Anmeldung: nein

Typ

  • Diskussionsforum
Kontakt

Heinrich Böll Stiftung e.V.
Joanna Barelkowska
E-Mail: barelkowska@boell.de
Telefon: +49 28534 -306

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