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"Jede gute Idee bekommt ihre Chance"

02.10.2019
Beginn 09:00 Uhr, Ende 19:00 Uhr

Wie geht Gute Arbeit im Zeitalter der digitalen und ökologischen Transformation? Das war das Thema der LABOR.A® 2019 in Berlin, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand.

Es gibt nicht viele Orte, an denen Wissenschaft, Politik und Praxis zusammenkommen. Dabei ist der Austausch wichtig, findet Christina Schildmann vom SPD-Parteivorstand: „Politik braucht Anstöße aus der Gesellschaft, sonst geht man schnell im Tagesgeschäft unter.“ Solche Anstöße gab es bei der LABOR.A reichlich, die die Hans-Böckler-Stiftung in diesem Jahr zum zweiten Mal ausrichtete. Rund 400 Menschen und 40 Organisationen waren Anfang Oktober nach Berlin gekommen, um über die Arbeitswelt von morgen zu diskutieren. Einen Ort der Ideenproduktion nannte Michael Guggemos, Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung, die LABOR.A. Ein wichtiger Ort in einer Zeit, in der Wünsche und Ansprüche vieler Menschen mit den realen Verhältnissen nicht mehr in Einklang zu bringen seien. Das Motto lautete daher: „Ideen für Arbeit“.

Der Auftaktabend stand im Zeichen des Klimawandels. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und Kajsa Borgnäs, Geschäftsführerin der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE, diskutierten über eine sozialverträgliche Klimapolitik. Beide warnten davor, die Diskussion um die sozialökologische Transformation einseitig als Verzichts- und Ausstiegsdebatte zu führen, da dies viele Menschen verunsichere. Stattdessen sollten sich Gewerkschaften für Innovationen starkmachen und über den Einstieg in neue Technologien sprechen, wobei Hoffmann den Einsatz für mehr Mitbestimmung bei der Digitalisierung und Weiterbildung hervorhob. Borgnäs verwies darauf, dass sich viele nachhaltige Technologien in frühen Entwicklungsphasen befänden. Eine kluge Kombination aus Industrie-, Innovations- und Investitionspolitik müsse den Unternehmen Planungssicherheit verschaffen, damit sich CO2-neutrale Techniken schnell durchsetzen.

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