Beyond Eve — More than one network

DIVSI U25-Studie: Euphorie war gestern

Erstellt von: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Einen wesentlichen Unterschied im Umgang mit der digitalen Welt bei den heute 14- bis 24-Jährigen im Vergleich zu Gleichaltrigen vor vier Jahren signalisiert bereits der Titel: Die Zeiten einer unbesorgten Nutzung der sich bietenden technischen Möglichkeiten sind Vergangenheit. Die Ergebnisse zeigen vielmehr: Der Hype ist vorbei, reine Euphorie war gestern.

Offliner sind inzwischen gänzlich von der U25-Landkarte verschwunden; gleichzeitig besitzen nahezu 100 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Smartphones und sind ganz selbstverständlich täglich online.

2014 bedeutete ein Mehr an Internetnutzung auch eine positivere Einstellung zum Internet. Heute reichen die Haltungen der sogenannten „Generation Internet“ von Glück über Ernüchterung bis hin zu Misstrauen und Angst vor Abhängigkeit.

Bei aller grundsätzlich chancenorientierten Einstellung zur digitalen Welt sehen 14- bis 24-Jährige vermehrt Online-Risiken und verspüren im Umgang mit dem Internet eine latente Unsicherheit. Knapp ein Drittel fürchtet, „internetsüchtig“ zu sein, und sogar doppelt so viele nehmen eine Beleidigungskultur wahr, die sie zum Teil davon abhält, die eigene Meinung zu äußern. Das vielfach vorgefasste Bild von sich kopflos in jedes digitale Abenteuer stürzenden Jugendlichen widerlegt die Studie eindrücklich. Ebenso entschieden lehnen sie selbst es ab, als „Digital Natives“ bezeichnet zu werden – auch, weil ihnen sehr wohl bewusst ist, welcher Anstrengungen es bedarf, souverän durchs digitale Dickicht zu navigieren.

Autor: Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet

Lesen: divsi.de

Arbeit an einer möglichen Zukunft der Architektur

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Begibt man sich auf die Suche danach, wie das Bauen von morgen aussehen könnte und welche Auswirkungen die Möglichkeiten digitaler Fer­tigung wohl auf die Architektur haben werden, dann ist die ETH Zürich eine erste Adresse. Vor zwei Jahren haben die acht Lehrstühle des Instituts für Technologie in der Architektur, das zum Departement Architektur gehört, gemeinsam einen Neubau auf dem Campus Hönggerberg bezogen, um konzentrierter forschen zu können. Im Erdgeschoss des Institutsgebäudes befindet sich in einer gut 750 Quadratmeter großen Halle mit dem Robotic Fabrication Laboratory die „weltweit erste Forschungsplattform im Bereich großmaßstäblicher, roboterbasierter Fabrikation“. Die ETH Zürich ist auch die Heiminstitution des seit 2014 vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaften finanzierten Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Digitale Fabrikation. Rund 60 Forscher aus sechs Disziplinen – Architektur, Tragwerksentwurf, Materialwissenschaft, Informatik, Regelungstechnik und Robotik – arbeiten im Rahmen des NFS Digitale Fabrikation mit dem ehrgeizigen Ziel zusammen, „die Architektur durch die nahtlose Verknüpfung digitaler Technologien mit dem physischen Bauprozess zu revolutionieren“.

Autor: Friedrich, Jan, Berlin

Lesen: bauwelt.de

Lernfähiges Dachtragwerk

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Forscher aus Stuttgart haben eine ultraleichte Dachkonstruktion aus Carbon- und Glasfasern entwickelt, die von einem Roboter ­ge­schnürt wird und sich selbständig weiterbauen kann.

Am Nachmittag sind für die Veranstaltung im Freien Schauer angesagt. Bloß gut, dass es einen Pavillon gibt. Selbst wenn bei den ersten Regentropfen nicht direkt alle Besucher darunter passen, kann er ja einfach weitergebaut werden.
Klingt im ersten Moment unmöglich, doch Achim Menges und Moritz Dörstelmann vom Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und Jan Kippers vom Institut für Tragkonstruktion und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart haben zusammen mit Thomas Auer von Transsolar Klima Engineering einen Pavillon entwickelt, der im Prinzip genau das leisten soll. Der „Elytra Filament Pavillon“ ist kein statischer, sondern ein dynamischer Raum. Die Besucher des Victoria & Albert Museums in London konnten sich 2016 im Garten des Museums davon überzeugen, wie er Zusammenhänge zwischen Raumnutzung und -generierung herstellt. Der Pavillon besteht aus Fasern, in die ein Sensorsystem integriert ist, das in Echtzeit Klimadaten erfasst, sich das Besucherverhalten merkt und die Ergebnisse in Zusammenhang mit der Spannung im Tragwerk bringt. All diese Informationen werden gesammelt und in einem Algorithmus verarbeitet. Der entscheidet, an welcher Stelle der Pavillon weiterwachsen oder rekonfiguriert werden kann. Ein Roboter vor Ort erledigt den Rest.

Text: Flagner, Beatrix, Berlin

Lesen: bauwelt.de

Ethik und Genetik

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Die Gen-Schere (CRISPR/Cas) verspricht als neue „Wunderwaffe“ der Lebenswissenschaften das Genom von Menschen, Tieren und Pflanzen gezielt zu verändern. Mediziner hoffen, mit der neuen Methode schwere Krankheiten zu heilen. Zwischen Hype und Hoffnung mischen sich kritische Stimmen, zumal bei Keimbahneingriffen an Embryonen auch zukünftige Generationen betroffen sind.

Über ethische Fragen zum Genome Editing macht sich vor allem die Forschungsstelle „Ethik der Genomeditierung“ (EGE) an der Universität Tübingen Gedanken. Dort haben wir den Leiter der Forschungsstelle, Robert Ranisch, getroffen und mit ihm unter anderem über Genom-Editierung, Embryonenselektion oder Gene-Drives gesprochen. Als Wissenschaftler untersucht Ranisch normative Fragen an den Schnittstellen von Technologie, Gesellschaft und Politik. Daneben arbeitet er im Bereich Ethikberatung und unterstützt Organisationen beim Aufbau guter Strukturen und erfolgreicher Wertekommunikation.

Lesen: forschergeist.de

Geothermie

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Mit der Geothermie will der Geologe Ingo Sass eine unerschöpfliche und vor allem klimafreundliche Energiequelle für den Alltagsgebrauch erkunden und erschließen. An seinem Lehrstuhl für Angewandte Geowissenschaften an der TU Darmstadt verbindet er dafür Ingenieurtechnik und Naturwissenschaften.

Das Energiepotenzial ist riesig: Unsere Erde ist im Kern 6.000 Grad Celsius heiß. Sie erzeugt damit einen Wärmestrom bis hin zur Erdoberfläche. Diese Geothermie ist eine mehr als nur alternative Energiequelle für die Beheizung von Wohngebäuden, Büros und Produktionshallen. Allerdings wird sie trotz vieler positiver Eigenschaften in Mitteleuropa noch viel zu wenig eingesetzt.

Ingo Sass will durch seine Lehr- und Forschungstätigkeit dazu beitragen, die Akzeptanz der Geothermie bei Immobilienbesitzern, Baubehörden, Energieanbietern und Unternehmen zu steigern sowie für die notwendige Planung zu sensibilisieren. Dafür sieht er drei Ansatzpunkte: fundiertes Wissen über Geothermie vermitteln, technische Risiken bei deren Nutzung minimieren, Deutschland trotz aller Widerstände zum wissenschaftlichen Top-Player auf diesen Gebieten machen.

Lesen: forschergeist.de

Offener Brief von 90 Ökonom/innen gegen Weltbankpläne zu Schattenbanken in der Entwicklungsfinanzierung

Erstellt von: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Offener Brief 92 renommierte Ökonom/innen aus zahlreichen Ländern warnen aus Anlaß der Weltbank-Jahrestagung in diesem offenen Brief davor, die Entwicklungs- und Infrastrukturfinanzierung auf das Schattenbanksystem umzustellen. Betroffen wären Sektoren der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur wie Transport, Wasser, Energie, Bildung und Gesundheit.

Im vergangenen Monat erinnerten Zentralbanker und Politiker in aller Welt an die weltweite Finanzkrise und die daraus gezogenen Lehren. Ihre Antwort lautet unisono: Wir haben jede Menge unternommen, um die Banken zu reformieren und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler vor der überzogenen Risikobereitschaft der Banken zu schützen, aber gegen das System der Schattenbanken sind wir nicht ausreichend vorgegangen. Hier endet der Konsens. Die Notenbanken fordern für sich mehr Kompetenzen, um mit den systemischen Risiken fertig zu werden, die von Schattenbanken ausgehen. Die Politiker dagegen fürchten Fehlanreize („Moral Hazard“), die durch künftige Rettungsmaßnahmen für Schattenbanken wie Lehman entstehen könnten.
Umso größer ist unsere Sorge, dass die gleichen Autoritäten das Schattenbankensystem im globalen Süden aktiv fördern. Gestützt auf Schlagworte wie Billions to Trillions und auf die neue Weltbank-Agenda Maximizing Finance for Development (MFD), sieht die neue Strategie zur Verwirklichung der Ziele für die nachhaltige Entwicklung so aus: Man nutze die Techniken des „Shadow banking“ um „investierbare“ Anlagemöglichkeiten in den Bereichen Infrastruktur, Wasserversorgung, Gesundheitswesen oder Bildung zu kreieren und auf diese Weise globale institutionelle Anleger für billionenschwere Investitionen zu gewinnen.

Lesen: boell.de

Maximizing Finance for Development (MFD)

Erstellt von Beyond Eve

Maximizing Finance for Development (MFD) is the World Bank Group’s approach to systematically leverage all sources of finance, expertise, and solutions to support developing countries’ sustainable growth. In embracing the Sustainable Development Goals (SDGs), countries’ resource needs surpass their own budgets and available donor funding. Meeting the SDGs demands that we find solutions to crowd in all possible sources of finance, innovation, and expertise to meet this challenge. The WBG institutions—IBRD, IDA, IFC, and MIGA—work in concert to help countries transform sectors to reduce poverty and inequality and support growth. We do this by improving the enabling environment, developing regulatory conditions, building capacity, putting in place standards, financing a first mover or innovator, and reducing risks.

Lesen: worldbank.org

Geht doch! Fußverkehr in Deutschland muss gestärkt werden

Erstellt von Beyond Eve

Die Bedeutung des Fußverkehrs wird unterschätzt. In deutschen Städten wird durchschnittlich jeder dritte Weg zu Fuß zurückgelegt. Im Auftrag des Umweltbundesamtes untersuchte das Difu, wie sich die Aufmerksamkeit für den Fußverkehr erhöhen lässt und unter welchen Voraussetzungen er gezielt gefördert werden kann.

Die Stärkung der aktiven Mobilität ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende und nicht zuletzt für attraktive, lebendige Städte. Während der Radverkehr mittlerweile im Fokus der Bundespolitik angekommen ist, fristet jedoch der Fußverkehr in Deutschland noch immer ein Nischendasein. In der Verkehrspolitik findet er selten Beachtung, da seine in Kilometer gemessene Verkehrsleistung vergleichsweise gering ist. Aber seine Bedeutung wird systematisch unterschätzt: In deutschen Städten wird im Durchschnitt jeder dritte Weg ausschließlich zu Fuß zurückgelegt, je nach Stadt kann dieser Anteil zwischen 25 und 45% schwanken. Und egal, ob auf dem Weg zum Parkplatz oder zu Haltestellen, auf vielen anderen Wegen sind wir zu Fuß unterwegs. Darüber hinaus sind viele Potenziale noch nicht gehoben: Viele Fahrten mit dem Pkw ließen sich durch Wege zu Fuß oder mit dem Rad ersetzen. Fast 50% aller mit dem Pkw zurückgelegten Wege sind unter 5 km lang; jede zehnte Pkw-Fahrt ist sogar kürzer als 1 km.

Lesen: difu.de

Radikaler Realismus für Klimagerechtigkeit

Erstellt von: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Die Begrenzung des Klimawandels auf 1,5°C ist möglich und machbar. In diesem Dossier gibt es Antworten auf die Frage, wie das gehen kann.

Dabei kann ein gutes Leben für alle ermöglicht sowie gleichzeitig unsere natürliche Umwelt geschützt werden. Wenn wir uns auf die dafür notwendige sozial-ökologische Transformation einlassen und sie aktiv gestalten. 1,5°C ist gleichzeitig unsere Chance, Klimagerechtigkeit zu erreichen.

Lesen: boell.de

So schnell muss die Welt den CO2-Ausstoß reduzieren

Erstellt von Beyond Eve

Der Weltklimarat hat errechnet, wie stark die Reduzierung der Emissionen in den kommenden Jahrzehnten ausfallen muss, damit die Erderwärmung auf anderthalb Grad im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters begrenzt werden kann. Wie die Infografik zeigt, sollte der Ausstoß bis 2050 auf Null reduziert werden. Bislang ist es noch nicht einmal gelungen, den Anstieg der Emissionen zu stoppen.

Autor: Matthias Janson

Lesen: de.statista.com

Netflix ist für 15% des Traffics verantwortlich

Erstellt von Beyond Eve

Das Internet ist vor allem eine gigantische Unterhaltungsmaschine. Das bestätigt auch die neueste Ausgabe des Global Internet Phenomena Reports von Sandvine. Demzufolge lässt sich der weltweite Downstream-Traffic zu 58 Prozent auf Video-Streaming zurückführen. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist allein Netflix für 15 Prozent des Internetverkehrs verantwortlich. YouTube (11,4 Prozent) liegt im Ranking der größten Traffic-Verursacher auf Platz drei. Amazon Prime (3,7 Prozent) liegt einstellig auf Platz sieben.

Quelle: DESTATIS

Autor: Mathias Brandt

Lesen: de.statista.com

Mobilität für alle! Gedanken zur Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik

Erstellt von Beyond Eve

Was hat Mobilität mit sozialer Gerechtigkeit zu tun? In der neuen FES-Publikation „Mobilität für alle!“ identifizieren Stephan Rammler und Oliver Schwedes eine doppelte Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik: zum einen den ungleichen Zugang zu und ungerechte Nutzungschancen von Verkehrssystemen und zum anderen die ungleiche soziale Betroffenheit durch die externen Effekte von Verkehrsprozessen.

Lesen: fes.de

Kanada verbrennt Erdgas für Bitcoins – bis es zu heiß wird

Erstellt von Beyond Eve

Billiger Strom und Kälte locken Kryptowährungs-Schürfer nach Kanada. Manche Stromversorger freut's, andere wehren sich.

Die Goldgräber-Stimmung rund um Kryptowährungen sorgt für Verwerfungen auf kanadischen Strommärkten. Die dortigen geringen Strompreise locken so viele Unternehmen an, die Bitcoins und andere Kryptowährungen in großem Maßstab schürfen möchten, dass manche Stromanbieter nicht nachkommen. Doch es gibt auch Stromerzeuger, die sich über das Geschäft freuen.
Dazu zählt die Stadt Medicine Hat im Südosten der Provinz Alberta. Medicine Hat hat 63.000 Einwohner und sitzt auf einem Erdgasfeld, das salopp als All Hell for a Basement (Die ganze Hölle als Keller) bekannt ist. Der offizielle Slogan der Stadt lautet "The Gas City". Mit dem Erdgas wird billig Strom produziert, was der Stadt bereits mehrere große Fabriken und riesige Gewächshäuser eingebracht hat.

Autor: Daniel AJ Sokolov

Lesen: heise.de

"Nutzerfreundliches" Design und Tracking führen in die digitale Entmündigung

Erstellt von Beyond Eve

Internet und digitale Technik sind ein "Echtzeitlabor zur Verhaltensmessung" – der Philosoph Rainer Mühlhoff fordert auf der FIfFKon "kollektiven Datenschutz".

Die Datenjagd im digitalen Raum ist in vollem Gange. Im Internet sei eine universelle Infrastruktur zum Sammeln von Bewegungs- und Nutzungsdaten entstanden, der auch versierte Nutzer kaum entkommen könnten, konstatierte der Berliner Philosoph und Informatiker Rainer Mühlhoff am Freitag beim Jahrestreffen des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) in der Hauptstadt. Entstanden sei ein "Echtzeitlabor zur Verhaltensmessung mit verschiedenen Variationen". Die größtenteils unfreiwilligen Probanden bekämen von der massenhaften Überwachung wenig mit, was die gängigen Vorstellungen von Datenschutz unterlaufe.

Autor: Stefan Krempl

Lesen: heise.de

Unterwandert politisches Microtargeting die europäische Demokratie?

Erstellt von Beyond Eve

In diesem Interview mit Frédéric Dubois nehmen Tom Dobber und Natali Helberger politisches Microtargeting genauer unter die Lupe: eine von PolitikerInnen eingesetzte Technik, mit der einzelne WählerInnen durch individualisierte Nachrichten angesprochen werden, eingestellt auf deren Hintergrund, Einstellung, Glauben oder Sorgen. In Wahlkampfzeiten kann politisches Microtargeting dazu benutzt werden, um Wahlwerbung zu personalisieren. Zwischen den Wahlen wird es oft dafür verwendet, den Kreis der WählerInnen zu vergrößern, diese zu mobilisieren und bestehende WählerInnen zu binden.

Lesen: hiig.de

Twitter: Das Eliten-Netzwerk

Erstellt von: Hans-Bredow-Institut

Dr. Sascha Hölig untersuchte in einer Studie, inwiefern das Stimmungsbild auf Twitter, die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft abbildet. Das Fazit: Twitter fällt als Stimmungsbarometer durch. Im Interview auf WDR 5 sprach er heute mit Anja Backhaus über das „Eliten-Netzwerk“ und darüber, welche Gefahr es birgt, wenn es von Journalist(inne)n und Entscheidungsträger(inne)n überschätzt wird.

Dass Twitter nicht als Abbild unserer Gesellschaft dienen kann, liege schon allein daran, dass die tatsächlichen Nutzer(innen)zahlen in Deutschland sehr klein sind, erklärte Hölig im Interview. Nur ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland nutze Twitter täglich. Und davon nutzen es ca. 90 Prozent lediglich passiv. Die Zahl derer, die sich also aktiv am Twitter-Diskurs beteiligen und zum Stimmungsbild auf Twitter beitragen, sei sehr gering.

Lesen: hans-bredow-institut.de

Die digitale Stadt führt zur totalen Konformität

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas veröffentlichte wegweisende Schriften zum Städtebau wie „Delirious New York“ und „S, M, L, XL“ – inzwischen äußert er seine Ansichten vor allem in pointierten Interviews. Nathan Gardels von The WorldPost sprach mit dem Architekten über Globalisierung, regionale Identität und die Zukunft der Städte im di­gitalen Zeitalter.

Die chinesische Science-Fiction-Autorin Hao Jingfang beschreibt in ihrer Erzählung „Peking falten“ Städte im Zeitalter von Cyberspace und Smart Technology. Strukturen wie selbstfahrende Autos oder auch das Internet der Dinge entwickeln sich zu riesigen neuronalen Netzwerken, die eigene Intelligenz- und Bewusstseins-Strukturen entwickeln. Wie denken Sie darüber? Was bedeutet das für den Alltag der Städte?
Wenn wir Cyberspace freien Lauf lassen in Richtung einer Zukunft, die durch die Ideologie des Silicon Valley bestimmt wird, werden die Ingenieure paradoxerweise gerade wegen ihrer libertaristischen Denkungsart urbane Lebensräume für uns bereit stellen, die durch die Konformität der Algorithmen zerrüttet sind. Das wäre wohl ein neutrales Netzwerk, zugegeben, aber eines, das nach sehr eng gesteckten Vorgaben operiert.
Wie viele meiner Freunde bin ich bekennender Autofanatiker. Natürlich haben wir daher die Entwicklung von selbstfahrenden Autos sehr genau mitverfolgt. Klar ist, dass autonomes Fahren nur auf Kosten der totalen Gleichschaltung jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft funktionieren kann. Ein derartiges Mobilitätskonzept basiert darauf, dass ausnahmslos jede und jeder sich regelkonform verhält. Am Beispiel der selbstfahrenden Autos ist deutlich ablesbar, dass es eine Art eingebauten Mechanismus aus autoritativen Vorgaben gibt, damit die Flüsse im „Managed Space“ bzw. dem sogenannten Cyberspace überhaupt funktionieren. Immer mehr Menschen wird bei der Vorstellung einer solchen Zukunft unbehaglich zumute.

Text: Gardels, Nathan, Los Angeles

Lesen: bauwelt.de

Digitale Transformation im urbanen Raum: drei Beobachtungen

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Welche Erfahrungen machen die Städte aktuell beim Einsatz der digitalen Technologien? Darüber gibt es nur wenig belastbare Untersuchungen. Diese wären aber nötig, um die Versprechen der Anbieter digitaler Dienstleistungen zu prüfen. Braucht es mehr staatliche Regulierungen oder genügen die üblichen Aushandlungsprozesse? Der Autor macht Vorschläge zur Strukturierung der weiteren Debatte.

Aus der Perspektive der Stadtforschung erscheint die digitale Transformation als ein vielschichtiges Phänomen, über dessen Auswirkungen auf den Raum wir bisher kaum kohärente Einschätzungen besitzen. Digitale Transformation bezeichne ich als die fortschreitende Durchdringung aller Lebensbereiche durch digitale Technologien und Anwendungen – einschließlich Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Gesundheit, Bildung oder Freizeit.
Neue wissenschaftliche und technologische Erkenntnisse jagen sich im Wochenrhythmus. Einordnende, strukturierende Studien und Wirkungsuntersuchungen sind Mangelware. Medien überbieten sich entweder mit Begeisterungsstürmen über die technologischen Zukunftschancen oder warnen eindringlich vor dem Verschwinden des Menschen in einer digitalen Welt der Algorithmen und künstlichen Intelligenz. Aber wie sollen unsere Städte und Kommunen darauf antworten?

Text: Thierstein, Alain, München

Lesen: bauwelt.de

Nicht von Pseudolösungen ablenken lassen

Erstellt von: Heinrich Böll Stiftung e.V.

Interview Barbara Unmüßig, Stiftungs-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, spricht über radikal-realistische Strategien in der Klimapolitik, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C zu beschränken.

In wenigen Tagen veröffentlicht der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) seinen Sonderbericht zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1.5°C über vorindustriellem Niveau. Dieser Sonderbericht wurde 2015 beim Pariser Klima-Gipfel in Auftrag gegeben und soll sowohl die zu erwartenden Folgen des Klimawandels bei 1.5°C globaler Erwärmung wie auch Lösungspfade aufzeigen. Schon im Vorfeld hat es zum Teil heftige Debatten um den Bericht gegeben – warum?

Der Weltklimarat ist ein UN-Gremium, in dem Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zum Klimawandel und seinen Folgen und möglichen Pfaden zur Lösung der Klimakrise zusammentragen. Gleichzeitig ist der IPCC auch ein zwischenstaatlicher Ausschuss, also auch ein politisches Gremium, das die Berichte des Weltklimarates abnehmen muss. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass im Weltklimarat nicht nur wissenschaftlich, sondern auch politisch gerungen und verhandelt wird, mit welchen Botschaften er dann an die Öffentlichkeit geht. Im Vorfeld des Sonderberichts zum 1,5-Grad-Ziel, der in wenigen Tagen erscheinen wird, wird heftigst diskutiert, ob und wie dieses ambitionierte Ziel zu erreichen ist.

Autorin: Barbara Unmüßig

Lesen: boell.de

Stau- und Pendlerstudie

Erstellt von Beyond Eve

Frankfurt am Main ist Deutschlands Pendlerhauptstadt. In keiner anderen Großstadt ist der Anteil der Einpendler an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort so hoch wie hier. Arbeitnehmer machen dabei weder an Stadt-, Kreis- noch Ländergrenzen Halt. Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist über ihre Arbeitnehmer stark miteinander vernetzt.
Immer mehr Pendler prägen das Bild auf den Straßen und Schienen - zum einen ein Ausdruck der Wachstumsdynamik, zum anderen wird so der Druck auf alle Verkehrsträger erhöht. Die regionalen Wirtschaftskammern setzen sich daher für eine zukunftsfähige Ausgestatung und überregionale Verknüpfungen der Verkehrsinfrastruktur über die Landesgrenzen hinweg ein.

Lesen: frankfurt-main.ihk.de

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Melinda Gates' New Research Reveals Alarming Diversity Numbers

Erstellt von Beyond Eve

Executives at tech companies say gender diversity matters. They opine that there aren’t enough women in tech, and express outrage and frustration that just 11 percent of senior tech leaders are women. But in reality they spend very little of their philanthropic dollars attempting to close this gender and race gap, according to new research released today by Melinda Gates in partnership with McKinsey & Company.

Lesen: wired.com

Data Science in den Geowissenschaften

Erstellt von: Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Data Science, Datenwissenschaft, befasst sich mit der Extraktion von Information und Wissen aus Daten. Sie umfasst Methoden, Prozesse, Algorithmen und Technologien zu Management, Verarbeitung, Aufbereitung und Analyse von Daten. Data Science ist ein interdisziplinäres Wissenschaftsfeld, das Konzepte und Techniken aus den Fächern Mathematik, Statistik, Informationstechnologie sowie Anwendungsdisziplinen, wie z.B. Geowissenschaften,verwendet. Der Begriff Data Science ist nicht neu, er wurde vor allem in der Statistik mit dem Aufkommen der computergestützten Datenverarbeitung und Datenanalyse verwendet. Eigene wissenschaftliche Schriftenreihen entstanden wie Data Science Journal und The Journal of Data Science. Data Science geht inzwischen über die Statistik hinaus und umfasst einen viel breiteren Ansatz zur Extraktion von Wissen aus Daten. Dazu gehören Aufbau von Datenbanken und Dateninfrastrukturen, Datenintegration, Datenanalytik und Datenexploration, Informationsvisualisierung sowie die Entwicklung von Informationstechnologien für die Verarbeitung von großen Datenmengen – „Big Data“.
Neuartige technologische Entwicklungen in den Bereichen analytische Datenbanken, Analysemethoden, Cloud Computing, paralleles Rechnen und Software-as-a-Service schufen die Basis für die breite Anwendung von Data Science. Sie befassen sich mit den besonderen Herausforderungen an die Verarbeitung, Aufbereitung und Analyse von großen, komplexen Datenmengen. Vor allem Entwicklungen im Bereich Data Mining und maschinellem Lernen eröffnen neue Wege der Informationsextraktion aus Daten.
Sie ermöglichen es, Relationen und Muster zu extrahieren und damit Schlüsse aus Daten zu ziehen, die über die Datenanalyse mit Tabellenkalkulationsprogrammen weit hinausgehen.

Lesen: gfz-potsdam.de

Internettracking

Erstellt von Beyond Eve

Individuelle Werbung beängstigt Internetnutzer ob des dafür offenbar vorhandenen, oft sehr intimen Wissens über den jeweiligen Nutzer, individuell sortierte Suchergebnisse können eine scheinbare Einheitlichkeit von Meinungen ebenso vorgaukeln wie eine Alternativlosigkeit bestimmter Handlungsmöglichkeiten – und das alles geschieht auf der Basis von Internettracking. Was für Unternehmen wesentlicher Teil des Geschäftsmodells ist, kann nicht nur wirtschaftliche Fehlentscheidungen jedes Einzelnen begünstigen, sondern Diskriminierung fortschreiben und die freie Meinungsbildung behindern. Deshalb stellen wir wirtschaftliche und technische Hintergründe zum Internettracking dar, bewerten seine Auswirkungen und zeigen entsprechenden staatlichen und gesellschaftlichen Handlungsbedarf auf.

Lesen: oeffentliche-it.de

Umparken – Den öffentlichen Raum gerechter verteilen

Erstellt von Beyond Eve

In vielen Städten ist das Parken eines der brennendsten Themen der Verkehrspolitik. Der Umgang mit knappem öffentlichem Raum sollte rational erfolgen, diese Logik gilt auch für Kfz-Stellplätze. Autos werden durchschnittlich nur eine Stunde pro Tag bewegt, manche Fahrzeuge stehen sogar wochenlang ungenutzt herum - die von ihnen belegten Parkplätze können nicht anderweitig genutzt werden. Um die legitimen Ansprüche aller zu berücksichtigen, ist eine gerechte und effektive Verteilung der vorhandenen Fläche notwendig. Parkraummanagement lässt den Parkdruck sinken, nützt der lokalen Wirtschaft, reduziert das Unfallrisiko im Straßenverkehr und macht öffentliche Räume wieder frei für Menschen, die zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Lesen: agora-verkehrswende.de

Dringender Appell für mehr Meeres- und Klimaschutz

Erstellt von Beyond Eve

In Kiel trafen sich mehr als 300 Forschende aus 33 Ländern, um im Rahmen einer internationalen Fachtagung über die Abnahme des Sauerstoffs im Ozean und die Ursachen und Konsequenzen zu diskutieren. Zum Abschluss der Konferenz veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun einen eindringlichen Appell, die „Kieler Erklärung“, in dem sie zu mehr Meeres- und Klimaschutz aufrufen.

Die Zahlen sind alarmierend: In den vergangenen 50 Jahren hat der Ozean global zwei Prozent Sauerstoff verloren. Die Wassermenge im offenen Ozean, in der jeglicher Sauerstoff fehlt, ist um mehr als das Vierfache gewachsen. Als wesentliche Gründe gelten die zunehmende Erwärmung, aber auch die Überdüngung der Ozeane. Langfristig gefährden diese Veränderungen nicht nur das Leben in weiten Teilen der Weltmeere, auch Rückwirkungen auf die Atmosphäre werden erwartet, wenn sich in sauerstofffreiem Wasser Treibhausgase wie Lachgas und Methan bilden.

Lesen: geomar.de

Erneuerbare Energien ohne heiße Luft

Erstellt von Beyond Eve

„Erneuerbare Energien – ohne heiße Luft“ bietet dem Leser einen unaufgeregten und faszinierenden Einblick in das Thema der erneuerbaren Energien. In einer humorvollen, lockeren Art werden alle Möglichkeiten, aber auch die Grenzen präsentiert, so dass der Leser ein echtes Verständnis aufbauen und in jeder Diskussion zu diesem Thema ernsthaft mitreden kann.

Wie viel Energie benötigt unser moderner Lebensstil und können wir diesen überhaupt aus erneuerbaren Quellen bestreiten? Welche Möglichkeiten zur Energiegewinnung gibt es, welche könnte es überhaupt noch geben und wie groß ist deren Potenzial? Mit einem einfachen Kniff schaffen es die Autoren, dass man plötzlich alle noch so komplizierten Zahlen rund um das Thema der erneuerbaren Energien verstehen und einen Bezug dazu herstellen kann.

Einige der grundlegende Ideen von „Erneuerbare Energien – ohne heiße Luft” basieren auf dem Buch von David MacKay aus Cambridge aus dem Jahr 2008 (ebenfalls UIT Verlag Cambridge), auch wenn der gesamte Inhalt speziell für Deutschland neu geschrieben und neu konzipiert worden ist. Christian Holler kannte David MacKay aus seiner Zeit in Cambridge. David war begeistert von seiner Idee einer komplett neuen Version für Deutschland, erkrankte aber kurz danach schwer und starb im jungen Alter von 48 Jahren.

Informationen finden Sie auf den Seiten des Verlags: UIT Cambridge, ISBN: 9781906860882
In Deutschland wird das Buch vertrieben durch den Oekom Verlag, ISBN-13: 978-3-96238-080-9

Lesen: ohne-heisse-luft.de

Zurückhalten bitte! Nutzerakzeptanz im automatisierten Fahrzeug

Erstellt von: Fraunhofer-Gesellschaft - Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS

Im Rahmen des iKoPA-Projekts wird bei Fraunhofer FOKUS ein interaktiver Simulator zur virtuellen Erprobung des automatisierten Fahrens und zur Analyse der Nutzerakzeptanz entwickelt. Dazu wurden verschiedene Fahrszenarien erstellt, in denen Studierende der TU Berlin das Systemverhalten überwachen und in schwierigen Situationen eingreifen mussten. In einer Siegerehrung wurde der Studentin mit dem besten Testfahrt-Ergebnis ein Preis überreicht.

Damit die Forschung und Entwicklung vollautomatisierter Fahrzeuge auch in Deutschland weiter vorangetrieben werden kann, ist die Akzeptanz potenzieller Nutzerinnen und Nutzer gegenüber automatisierten Fahrzeugen entscheidend. Im Rahmen der iKoPA-Forschungsinitiative wird ein Simulator zur virtuellen Erprobung des automatisierten Fahrens entwickelt, mit dem Nutzer in einem realistischen Auto-Cockpit verschiedene Fahrszenarien erleben können. Wie in einem echten automatisierten Fahrzeug dreht sich das Lenkrad im Simulator eigenständig, während der Benutzer eine virtuelle Fahrt durch eine 3D-Welt sieht, projiziert auf eine große Leinwand. Dabei können verschiedene Fahrszenarien simuliert werden, beispielsweise eine störungsfreie Fahrt ohne andere Verkehrsteilnehmer unter idealen Bedingungen. Allerdings ist es auch möglich, komplexe Verkehrssituationen zu simulieren, in denen ein Eingreifen der Nutzer notwendig wird, um eine Kollision mit plötzlich auftauchenden Hindernissen zu verhindern. Außerdem können auch Systemfehler, wie unerwartete rapide Geschwindigkeitserhöhung, dichtes Auffahren durch Sensorungenauigkeiten oder auch ein Hackerangriff nachgestellt werden.

Lesen: fokus.fraunhofer.de

Social Media Vorstände sagen vor Kongressausschuss aus

Erstellt von Beyond Eve

Sheryl Sandberg, COO von Facebook und Jack Dorsey, CEO von Twitter, sagen vor dem Kongressausschuss, zu der möglichen Einflussnahme durch anonyme Accounts auf die kommenden Wahlen, aus. Russland soll, nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste, über anonyme Accounts von Facebook und Twitter Einfluss auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 genommen haben.

Der demokratische Vice-Chairman Mark Warner, sagte zu Beginn der Anhörung: "Die Ära des Wilden Westens im Netz geht zu Ende. Was danach kommt, ist aber noch nicht klar."

Lesen: youtube.com

Der Teufel steckt in den Standardeinstellungen

Erstellt von Beyond Eve

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist nun 100 Tage alt geworden. Sie hat das Leben der Menschen in Europa höchstens marginal verändert. Die Abmahnwelle, die manche befürchtet hatten, ist bislang ausgeblieben. Die Konsequenzen für große Tech-Konzerne, die viele erhofft hatten, halten sich ebenfalls in Grenzen. Zumindest haben EU-Bürger mehr Mitspracherecht, was mit ihren persönlichen Daten passiert. Die beiden digitalen Grundkonstanten, das ungelesene Kleingedruckte und die unveränderten Standardeinstellungen, zeigen, wie überfällig das ist - und dass die DSGVO in dieser Hinsicht immer noch nicht weit genug geht.

Von Simon Hurtz

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Lesen: sueddeutsche.de

Baukulturbericht 2018/19 Erbe – Bestand – Zukunft

Erstellt von Beyond Eve

Der Baukulturbericht 2018/19 "Erbe – Bestand – Zukunft" fokussiert schwerpunktmäßig die Bedeutung und die Potenziale unseres Gebäudebestands, mit dem Ziel neue Perspektiven für das gebaute Erbe zu eröffnen. Bestandsarchitekturen und -infrastrukturen sind nicht nur kulturell bedeutend: Sie verfügen über soziale, ökologische und ökonomische Werte, in denen der Schlüssel für eine zukunftsweisende Baukultur liegt.

Lesen: bundesstiftung-baukultur.de

Google übermittelt Mastercard-Transaktionsdaten an seine Online-Werbekunden

Erstellt von Beyond Eve

Hat der Nutzer nach dem Surfen einen Artikel im Laden um die Ecke gekauft? Google will es wissen und hat dazu Transaktionsdaten von Mastercard eingekauft.

Im vergangenen Jahr konnten Werbekunden von Google prüfen, ob sich der Klick auf eine Online-Anzeige mit einem Offline-Kauf per Kreditkarte in einem US-Einzelhandelsgeschäft verknüpfen ließ. Dazu haben Google und Mastercard eine bislang geheim gehaltene Vereinbarung getroffen: Google kauft massenhaft Kreditkarten-Transaktionsdaten von Mastercard und korreliert sie mit den Klicks seiner Benutzer auf Online-Werbung. Darüber berichtet die Nachrichtenseite Bloomberg.

von Tilman Wittenhorst

Quelle: Heise

Lesen: heise.de

Her mit meinen Daten!

Erstellt von Beyond Eve

Was wissen Facebook und Netflix über mich? Und welche Daten speichern Onlinehändler über die Jahre? Die Datenschutz-Grundverordnung gibt Nutzern neue Auskunftsrechte. Spiegel Online hat den Test gemacht.

Am Ende des Artikels finden Sie alle Links zu den Auskunftsseiten der großen Portalen

Lesen: spiegel.de

Klimaschutz im Verkehr: Maßnahmen zur Erreichung des Sektorziels 2030

Erstellt von Beyond Eve

in ihrem Koalitionsvertrag vom Februar 2018 haben sich Union und SPD zum Pariser Klimaschutzabkommen ebenso bekannt wie zu den sektoralen Klimaschutzzielen, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode vom Bundeskabinett beschlossen worden sind. Für den Verkehrssektor bedeutet das: Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2030 um 40 bis 42 Prozent sinken. Nachdem der CO2-Ausstoß des Verkehrs im vergangenen Vierteljahrhundert nicht etwa gesunken, sondern sogar leicht gestiegen ist, liegt die Latte nun hoch und Richtungsentscheidungen sind zeitnah zu treffen, soll das 2030er Ziel nicht außer Reichweite geraten.

Deshalb gehört nicht viel Fantasie zu der Prognose, dass sich die verkehrspolitische Debatte der Zukunft vor allem um eine Frage drehen wird: Was ist zu tun, damit der Verkehr liefert? Damit die Erörterung dieser Frage an der Sache orientiert bleibt haben wir das Öko-Institut und das ICCT beauftragt, die Wirkungen verschiedener denkbarer Maßnahmen und Maßnahmenpakete auf die CO2-Emissionen des Verkehrs zu untersuchen und zu quantifizieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass es den einen zielführenden Hebel nicht geben wird. Das 40-Prozent-Ziel ist nur mit einem Bündel von Maßnahmen erreichbar, darunter auch solche, die politisch umstritten sind.

Lesen: agora-verkehrswende.de

Das Endlager der digitalen Revolution

Erstellt von Beyond Eve

Der Dokumentarfilm "Welcome to Sodom" erzählt vom Leben in den Feuern der Elektromülldeponie Agbogbloshie

Wie weißer Pulverschnee sieht die Asche aus, die den Boden von Agbogbloshie bedeckt. Der "Sodom" genannte Stadtteil der ghanaischen Hauptstadt Accra, der vom Sumpfgebiet zu einer der größten Elektromülldeponien der Welt umgewandelt wurde.
Der weiße Staub, der auf 1.600 Hektar Land verstreut liegt, ist die Asche von 250.000 Tonnen Elektroschrott, die jährlich hier landen und in offenen Feuern von den Anwohnern "recycelt" werden. Die knapp 6.000 Bewohner von Agbogbloshie sind die Goldschürfer, die ihren Lebensunterhalt aus der Asche der digitalen Revolution zusammensammeln. Ein kleiner Junge benutzt dazu einen selbstgebauten Elektromagneten, der die letzten Metallpartikel aus dem Boden saugt.

© Camino Filmverleih

Lesen: heise.de

Die Bildungscloud

Erstellt von: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

Die zunehmende Schnelllebigkeit des Wissens erzwingt mehr Transparenz der verfügbaren Angebote, eine höhere Geschwindigkeit der Bereitstellung aktueller und adaptiver Inhalte sowie neue, agile Partizipationsmöglichkeiten beim Austausch über die Lerninhalte. Alle Menschen sollen mit digitalen Angeboten bestmöglich beim Lernen unterstützt werden. Digitale Lösungen helfen dabei, den vorhandenen individuellen Bildungsbedarf wesentlich leichter zu erkennen. Mit der Vision einer Bildungscloud kann ein interaktives von überall verfügbares Wissensreservoir für Deutschland geschaffen werden.

Lesen: hpi.de

Klimaneutral leben: Die CO² Bilanz im Blick

Erstellt von: Umweltbundesamt

Klimaschutz ist wichtig. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von 12 Tonnen CO² auf unter 1 Tonne CO² pro Person und Jahr. Das ist die Position des Umweltbundesamtes im Einklang mit der internationalen Staatengemeinschaft. Hierzu müssen wir noch viel tun. Insbesondere brauchen wir wirksame staatliche Rahmenbedingungen.

Aber schon heute können wir als Einzelne vorausgehen. Wir können nicht nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise CO² vermeiden – bei uns und bei anderen. Der UBA-CO²-Rechner hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Wo stehen Sie heute? Was sind Ihre zentralen Stellschrauben? Welchen Beitrag können Sie zukünftig für den Klimaschutz leisten?

Lesen: uba.co2-rechner.de

Gender equality: paving the way

Erstellt von: Zonta International - Zonta Club Frankfurt II Rhein-Main

Conference to launch the Council of Europe Gender Equality Strategy 2018-2023

The conference was organised by the Gender Equality Commission of the Council of Europe in partnership with the Department for Gender Equality, Ministry of Foreign Affairs of Denmark.

The aim of the conference was to address current and emerging challenges which prevent a faster pace of progress to achieve substantive and full gender equality, and to discuss the way forward in implementing the new Council of Europe Gender Equality Strategy.

The conference focused on women in decision-making, the human rights of women and girl migrants, refugee and asylum seeking women and girls, gender stereotypes and sexism, and the role of men in the gender equality agenda.

Conference videos are now available:

Lesen: coe.int

Eckpunkte der Bundesregierung für eine Strategie Künstliche Intelligenz

Erstellt von Beyond Eve

Die Bundesregierung wird bis Ende November dieses Jahres eine Strategie Künstliche Intelligenz (KI) erarbeiten und diese auf dem Digital-Gipfel 2018 in Nürnberg öffentlich vorstellen. Die vorliegenden Eckpunkte bauen unter anderem auf den Empfehlungen des Fachforums Autonome Systeme der Hightech-Strategie vom 20. März 2017 und der Expertenanhörung auf Einladung der Bundeskanzlerin am 29. Mai 2018 sowie Vorarbeiten der Bundesministerien auf. Die Bundesregierung wird zur Erstellung der Strategie weitere Expertenanhörungen u.a. zu speziellen Anwendungsfeldern und dem Ordnungsrahmen sowie zu sozialen Fragestellungen durchführen. Außerdem wird es einen Konsultationsprozess mit bundesweit arbeitenden Verbänden, Organisationen und Institutionen geben. Die Eckpunkte dienen als Grundlage für den Prozess der Erarbeitung der Strategie und geben Orientierung für Ziele und Handlungsfelder der Strategie sowie der unmittelbar von den Ressorts einzuleitenden Maßnahmen bis zur Verabschiedung der Strategie im Kabinett.

Quelle: BMBF

Lesen: bmbf.de

Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen

Erstellt von: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Während Gesundheitssysteme, sauberes Wasser und Bildung in vielen Teilen der Welt eine Selbstverständlichkeit sind, haben Millionen von Menschen immer noch keinen ausreichenden Zugang zu diesen grundlegenden öffentlichen Gütern. CO2-Preise könnten allerdings erhebliche finanzielle Mittel für die von den Vereinten Nationen festgelegten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bereitstellen, das zeigt ein Team von Wissenschaftlern nun auf. Gleichzeitig könnten CO2-Preise einen zentralen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C bis zum Ende des Jahrhunderts leisten.

„Derzeit haben wir ein doppeltes Probleme", erklärt Leitautor Max Franks vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK): „Es gibt einerseits in vielen Ländern eine enorme Unterversorgung bei grundlegenden öffentlichen Gütern wie Gesundheitssystemen, Zugang zu Schulen oder sauberem Wasser. Andererseits steigen gleichzeitig die Treibhausgasemissionen weiter an, und es gibt eine Übernutzung der Atmosphäre - ein globales Gemeingut - als Deponieraum für diese Emissionen." Bisher wurden die beiden Probleme einzeln angegangen. „Aber wenn man sich Klimapolitik und die Politik für eine nachhaltige Entwicklung zusammen ansieht, zeigt sich deutlich, dass CO2-Preise tatsächlich beide Probleme gleichzeitig und effektiv angehen können", sagt Franks.

Lesen: pik-potsdam.de

Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland

Erstellt von Beyond Eve

Analyse des Stellenwerts im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte

Die Sharing Economy ist ein ganzer Wirtschaftsbereich, der aus den neuen digitalen Technologien heraus entstanden ist. In Deutschland hat das Interesse an der Sharing Economy seit dem Jahr 2013 zugenommen. Seit Mitte des Jahres 2014 sind die Suchanfragen dann noch einmal deutlich gestiegen. Das Konzept, Güter zu teilen statt zu besitzen, ist bekanntermaßen nicht neu (Demary, 2015, 4). Bibliotheken oder auch genossenschaftliches Eigentum sind nur zwei Beispiele, die eine lange Tradition haben. Neu an der Sharing Economy ist insbesondere die Bedeutung digitaler Technologie (OECD, 2017, 282)

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit DICE Consult

Lesen: bmwi.de

Klimawandel

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Interview zum Thema Klimawandel

Stefan Rahmstorf ist Ozeanograph und Klimaforscher am renommierten Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er an der niederländischen Nordsee. Die Leidenschaft für das Meer war also früh geweckt. Nach dem Studium der physikalischen Ozeanographie schälte sich das Klima als Forschungsgegenstand schnell heraus: „Klima ist letztlich Physik“, sagt Rahmstorf, „und der Ozean ist einer der wichtigsten Teile des Klimasystems.“

Und so sprechen wir in dieser Episode über die Folgen des Meeresspiegelanstieges, der nicht mehr gestoppt werden kann, selbst wenn es gelingen würde, den weiteren Anstieg der globalen Erwärmung zu stoppen. Die großen Eismassen auf Grönland und der westantarktische Eisschild werden vermutlich noch über Jahrhunderte weiter abschmelzen - mit unabsehbaren Folgen: Zum einen Hitzeextreme sowie zum anderen extreme Niederschläge, die mit dem zunehmendem Wasserdampf in der Luft deutlich öfter auftreten (werden).

„Es ist sehr deprimierend, wie lethargisch die Menschheit auf diese existenzielle Bedrohung reagiert“, sagt Rahmstorf, der auch die Bundesregierung in Sachen Klimawandel beraten hat. Denn der Klimawandel kann ganze Staaten und das friedliche Zusammenleben der Menschheit destabilisieren. Höchste Zeit zu Handeln!"

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Lesen: forschergeist.de

Anders arbeiten

Erstellt von Beyond Eve

Der schönste Job der Welt? Die Arbeitsbedingungen in vielen Architekturbüros sind nach wie vor miserabel. Insbesondere Eltern, die die Selbstausbeutung nicht mehr mitgehen können, werden verdrängt. Doch das kann sich die Branche nicht mehr lange leisten. Fünf Führungskräfte berichten, wie eine neue Arbeitskultur gelingen kann.

Es gibt ein Problem: Der Bauwirtschaft geht es gut. Das ist deshalb ein Problem, weil Architekturbüros sich erstmals seit Langem Gedanken machen müssen, wie sie Fachkräfte bekommen und halten. Ihr Image als Arbeitsort war lange so schlecht, dass viele Mitarbeiter in die Wirtschaft oder den öffentlichen Dienst wechselten. In den Architekturbüros blieb eine Monokultur der besonders Arbeit­samen und Begeisterten. Dieser Mythos wurde gerne gepflegt.

Quelle Deutsches Architektenblatt

Autorin: Rosa Grewe

Lesen: dabonline.de

Google, Facebook & Co

Erstellt von: digitalcourage

Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus

Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere „Gratis“-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird „Scoring“ genannt. Wer zum Beispiel im „richtigen“ Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards.

Lesen: digitalcourage.de

Biodiversitätsflächen zur Minderung der Umweltauswirkungen von Pflanzenschutzmitteln

Erstellt von: Umweltbundesamt

Anforderungen an Kompensationsmaßnahmen im Risikomanagement

Die Biodiversität im Agrarbereich ist in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Unerwünschte Nahrungsnetzeffekte von Pflanzenschutzmitteln (PSM) tragen dazu bei. Eine Verringerung dieser Auswirkungen ist möglich, indem der Einsatz biodiversitätsschädigender PSM mit der Zulassung unter den Vorbehalt gestellt wird, dass ein ausreichender Anteil an unbehandelten Biodiversitätsflächen (im Gutachten als Kompensationsflächen bezeichnet) vorhanden ist. Das Gutachten bewertet den Bedarf an solchen Flächen, die ökologische Wertigkeit verschiedener Flächentypen und deren Einbettung in Agrarumweltprogramme. Die Autoren schlagen ein flexibles Punktesystem für die Ermittlung und Anerkennung der vorhandenen Biodiversitätsflächen vor.

Lesen: umweltbundesamt.de

Können Roboter zu guter Pflege beitragen?

Erstellt von: KIT - Karlsruher Institut für Technologie - Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Seit Jahren steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, während es immer schwieriger wird, Pflegekräfte in ausreichender Zahl zu rekrutieren. Angesichts der sich abzeichnenden demografischen Herausforderungen rücken zunehmend die Potenziale der Servicerobotik in den Fokus, um Pflegekräfte entlasten sowie Pflegebedürftige im Alltag unterstützen zu können. Für diverse Aufgaben in der Altenpflege befinden sich entsprechende Prototypen in der Entwicklung und vereinzelt auch bereits im Einsatz. Der TAB-Arbeitsbericht »Robotik und assistive Neurotechnologien in der Pflege« befasst sich mit den gesellschaftlichen Implikationen dieser Entwicklung, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Klärung normativer Fragen und die Möglichkeiten zur prospektiven Gestaltung der Technikentwicklung gelegt wird.

Der TAB-Bericht zeigt den technologischen Entwicklungsstand auf und führt die konkreten Anwendungsfelder von Robotern in der Pflege an. Es zeigt sich, dass trotz langjähriger Entwicklungsbemühungen erst eine Handvoll Produkte in der Pflegepraxis Fuß gefasst hat. Dass sich robotische Pflegeanwendungen bislang noch nicht verbreitet durchgesetzt haben, ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass den Bedürfnissen und Problemlagen der Pflegebedürftigen im Entwicklungsprozess bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Ausgangs- und Orientierungspunkt bei der Entwicklung neuer Technologien sollten deshalb die tatsächlichen Unterstützungsbedarfe potenzieller Nutzerinnen und Nutzer und nicht die technische Machbarkeit sein. Im TAB-Bericht werden anhand konkreter Beispiele die Anforderungen an eine Technikentwicklung aufgezeigt, die sich stärker an den Bedürfnissen Pflegebedürftiger und der sie Pflegenden orientiert.

Lesen: tab-beim-bundestag.de

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Economic inequality by gender

Erstellt von: Our World in Data

In this entry we present data and research on economic inequalities between men and women. Here is an overview of some of the points we cover below:

  • All over the world men tend to earn more than women.
  • Women are often underrepresented in senior positions within firms, while at the same time they tend to be overrepresented in low-paying jobs.
  • In many countries men are more likely to own land and control productive assets than women.
  • Women often have limited influence over important household decisions, including how their own personal earned income is spent. [Jump to this section]

Whenever the data allows it, we also discuss below how these inequalities have been changing over time. As we show, although economic gender inequalities remain common and large, they are today smaller than they used to be some decades ago.

  • In most countries the gender pay gap has decreased in the last couple of decades.
  • Gender-equal inheritance systems, which were rare until recently, are now common across the world.
  • Composite indices that cover multiple dimensions show that on the whole gender inequalities have been shrinking substantially over the last century.
Lesen: ourworldindata.org

Städtetag will weg von der "autogerechten Stadt"

Erstellt von Beyond Eve

Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für alle, fasst Markus Lewe, der Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Münster, zusammen: "Zunächst einmal geht es nicht nur darum, weg vom Auto zu kommen. Sondern es geht um die entscheidende Frage, wie Leute wieder mehr Lebenszeit gewinnen können, indem sie nicht im Stau stehen. Es geht auch darum, wieder die Lebensräume in einer Stadt zu nutzen, wo sonst die Autos stehen. Es geht um attraktive, integrierte Verkehrskonzepte: Dass man bereit ist, auf das Autofahren zu verzichten und auf öffentliche Nahverkehrsträger umzusteigen. Auf vernünftige Fahrradsysteme, auf neue und moderne, digital gesteuerte Systeme. Das wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein."

Mehr dazu bei Deutschlandfunk

Lesen: deutschlandfunk.de

US-Kongress: Facebook legt Umfang der Datensammelei offen

Erstellt von Beyond Eve

Spätestens seit des Cambridge-Analytica-Datenskandals und dem Inkrafttreten der DSGVO dürfte auch dem letzten Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook klar sein, wie umfangreich das amerikanische Unternehmen beim Sammeln der Nutzerdaten vorgeht. Nun liegt dem US-Kongress ein Dokument vor, das diverse Praktiken bestätigt.

Als Facebook die eigenen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen im Zuge der europäischen Datenschutzgrundverordnung aktualisierte, gab der Konzern an, den Nutzern gegenüber transparenter auftreten zu wollen. Damals deutete sich bereits an, dass unter anderem die Mausbewegungen oder Browserdaten der Verbraucher aufgezeichnet und gegebenenfalls analysiert werden. Nach der Anhörung des Facebook-CEOs Mark Zuckerberg vor dem Kongress der Vereinigten Staaten blieb das Unternehmen einige Antworten schuldig, die nun mit einem 229 Seiten umfassenden PDF-Dokument beantwortet werden sollen.

Lesen: computerbase.de

Der unterschätzte Klimawandel: Von Jetstreams, versinkenden Städten und Todeszonen im Meer

Erstellt von: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Klimamodelle hätten einige wichtige Aspekte des Klimawandels bisher unterschätzt, so der weltweit renommierte Klimaforscher Stefan Rahmstorf. Arktis und Antarktis schmelzen deutlich schneller als bisher angenommen. Bereits bei einen Meeresspiegelanstieg von unter einem Meter seien Küstenstädte wie New York durch eine Zunahme von Sturmfluten existentiell bedroht. Die Veränderung von Luftströmungen wie dem Jetstream führe zu vermehrten Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Kälteeinbrüchen und Starkregen. Da 50 Jahre auf die Klimawissenschaften kaum reagiert wurde, sei nun ein sehr schneller Ausstieg aus den fossilen Energien notwendig. Doch der Bundesregierung fehle dazu der politische Wille. Die enorm hohen Subventionen für Öl, Gas und Kohle müssen rasch abgebaut und neue Kohlekraftwerke verhindert werden.

Gast in der Sendung:
Stefan Rahmstorf, Co-Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Professor für die Physik der Ozeane an der Universität Potsdam

Lesen: kontext-tv.de

Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst

Erstellt von Beyond Eve

»Ein unglaublich gutes, dringendes und wichtiges Buch« Zadie Smith

Jaron Lanier, Tech-Guru und Vordenker des Internets, liefert zehn bestechende Gründe, warum wir mit Social Media Schluss machen müssen. Facebook, Google & Co. überwachen uns, manipulieren unser Verhalten, machen Politik unmöglich und uns zu ekligen, rechthaberischen Menschen. Social Media ist ein allgegenwärtiger Käfig geworden, dem wir nicht entfliehen können. Lanier hat ein aufrüttelndes Buch geschrieben, das seine Erkenntnisse als Insider des Silicon Valleys wiedergibt und dazu anregt, das eigenen Verhalten in den sozialen Netzwerken zu überdenken. Wenn wir den Kampf mit dem Wahnsinn unserer Zeit nicht verlieren wollen, bleibt uns nur eine Möglichkeit: Löschen wir all unsere Accounts! Ein Buch, das jeder lesen muss, der sich im Netz bewegt!

© 2018 Penguin Books

Deutsche Übersetzung Verlag Hoffmann & Campe

Lesen: hoffmann-und-campe.de

CO₂ and other Greenhouse Gas Emissions

Erstellt von: Our World in Data

Carbon dioxide (CO2) is a gas essential for life—animals exhale it, plants sequester it. It exists in Earth's atmosphere in comparably small concentrations, but is vital for sustaining life. CO2 is also known as a greenhouse gas (GHG)—a gas that absorbs and emits thermal radiation, creating the 'greenhouse effect'. Along with other greenhouse gases, such as nitrous oxide and methane, CO2 is important in sustaining a habitable temperature for the planet: if there were absolutely no GHGs, our planet would simply be too cold. It has been estimated that without these gases, the average surface temperature of the Earth would be about -18 degrees celsius.

Since the Industrial Revolution, however, energy-driven consumption of fossil fuels has led to a rapid increase in CO2 emissions, disrupting the global carbon cycle and leading to a planetary warming impact. Global warming and a changing climate have a range of potential ecological, physical and health impacts, including extreme weather events (such as floods, droughts, storms, and heatwaves); sea-level rise; altered crop growth; and disrupted water systems. The most extensive source of analysis on the potential impacts of climatic change can be found in the 5th Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) report; this presents full coverage of all impacts in its chapter on Impacts, Adaptation, and Vulnerability. In light of this evidence, UN member parties have set a target of limiting average warming to 2 degrees celsius above pre-industrial temperatures.

This entry provides a historical to present day perspective of how CO2 emissions have evolved, how emissions are distributed, and the key factors that both drive these trends and hold the key to mitigating climate change.

Lesen: ourworldindata.org

Gute Arbeit gegen Pflegenotstand

Erstellt von: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Die Aufwertung sozialer Berufe ist dringend notwendig. Wie das gelingen kann, zeigt eine aktuelle Analyse.

In Deutschland herrscht Pflegenotstand, überall fehlen Fachkräfte. Wer daran etwas ändern will, muss laut einer Studie von Dorothea Voss und Christina Schildmann die Arbeitsbedingungen in den sozialen Berufen verbessern. Die Forscherinnen von der Hans-Böckler-Stiftung zeigen anhand zahlreicher Daten, wo die Probleme liegen – und wo Veränderungen ansetzen müssen. „Soziale Dienstleistungen sind Teil der gesellschaftlichen Infrastruktur“, so Voss und Schildmann. Eine moderne Gesellschaft, in der Frauen sowie Männer am Arbeitsmarkt teilhaben und die darüber hinaus immer älter wird, sei auf eine solche Infrastruktur dringend angewiesen. „Wo sie nicht zur Verfügung steht, wird das Leben im Alltag oft zur Zerreißprobe.“

Ein zentraler Faktor, der soziale Dienstleistungsberufe unattraktiv macht, ist das relativ niedrige Einkommen. Viele Beschäftigte sind zudem körperlich und seelisch überlastet, oft als Folge zu schlechter Personalausstattung. Arbeit am Abend oder am Wochenende ist keine Seltenheit, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert. Hinzu kommt, dass ein unübersichtliches Ausbildungssystem die berufliche Mobilität und die Entwicklung im Lebensverlauf erschwert. „Benötigt werden konkrete Schritte für die Aufwertung sozialer Dienstleistungsarbeit – und zwar beim Entgelt, der Personalbemessung, der Arbeitszeit und der beruflichen Entwicklung“, so Voss und Schildmann.

Lesen: boeckler.de

Jenseits des Quellcodes

Erstellt von Beyond Eve

Machine Behavior Studies als neuer Ansatz zur Betrachtung künstlicher Intelligenzen

Die Zuckerberg-Anhörungen im US Senat und EU Parlament stehen exemplarisch für die Art und Weise, wie über Algorithmen und Künstliche Intelligenzen in der Öffentlichkeit diskutiert wird: „Dafür haben wir einen Algorithmus“ setzt einer Debatte oft den Schlusspunkt, als wären damit alle Fragen schon beantwortet. Dabei ist es natürlich korrekt, dass wir alle bereits jetzt in unserem Alltag von Algorithmen und KI profitieren. Sei es bei der Websuche, bei der Nutzung von Heimassistenzen oder den Vorschlägen für unsere Spotify-Playlist – Algorithmen nehmen uns Arbeit und Entscheidungen ab, für die Menschen alleine zu lange brauchen würden, die zu komplex oder gar unmöglich zu bewältigen wären. Hier sollen – so zumindest der Anspruch – Algorithmen schnell zuverlässige, wirksame und korrekte Lösungen anbieten.

Autor: Michael Puntschuh

Lesen: irights-lab.de

(Un)berechenbar - Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft

Erstellt von Beyond Eve

Wie wirken datenbasierte Technologien, Algorithmisierung und Automatisierung auf staatliches Handeln, auf politisch-administrative Prozesse, auf Regierungspraktiken und -rationalitäten? Nach welchen Logiken entsteht Öffentlichkeit in den von algorithmischen Schaltungsprozessen strukturierten digitalen Kommunikationsräumen? Welche neuen Handlungsräume und Perspektiven eröffnen sich für Regierungs- und Verwaltungshandeln, wie wirken datenbasierte Technologien aber auch wieder auf diese zurück? Welche politischen, demokratietheoretischen, rechtlichen und ethischen Fragestellungen ergeben sich? Diese Kernfragen werden in der Publikation aus der Perspektive der Verwaltungswissenschaften, der Rechtswissenschaften, der politischen Theorie, der Informatik und Gesellschaft, der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Politik und Zivilgesellschaft beleuchtet.

Lesen: beyond-eve.com

Zwischen Diskurs und Diskreditierung: HPI-Forscher analysieren Online-Kommentare

Erstellt von Beyond Eve

Auf den Seiten von Bloomberg, Reuters und The Verge geht es schon lange nicht mehr, bei der Neuen Zürcher Zeitung und der Süddeutschen Zeitung nur noch punktuell und unter Aufsicht: Die Kommentarfunktion für Online-Artikel ist in den letzten Jahren für fast jedes journalistische Medium zu einer echten Herausforderung avanciert. Weckten die Kommentarspalten im Netz als neue Räume für die deliberative Demokratie am Anfang vielerorts Hoffnungen, fallen sie in den letzten Jahren zunehmend durch Diffamierung, Polemik und Aggressivität auf. Senior Researcher Dr. Ralf Krestel und HPI-Doktorand Julian Risch stellen in ihrer Forschung die Nutzerkommentare im Internet auf den Prüfstand. Erste Forschungsergebnisse präsentieren sie am 4. Juni auf der NAACL-Konferenz in New Orleans.

Lesen: hpi.de

Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung

Erstellt von: AlgorithmWatch gGmbH

Aktuelle ethische Debatten über die Folgen von Automatisierungsprozessen konzentrieren sich auf die Rechte von Individuen. Doch algorithmisch gesteuerte Prozesse haben eine kollektive Dimension. Wie kann man ihr besser gerecht werden? Ein Vorschlag. Von Algorithmen gesteuerte, automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decision-making, ADM) nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Diese Entwicklung steht gerade erst an ihrem Anfang. In wenigen Jahren werden alle Bürgerinnen und Bürger täglich auf die eine oder andere Art von Entscheidungen dieser Systeme betroffen sein. Automatisierung wird alle politischen und rechtlichen Felder erfassen.

Die gegenwärtige ethische Debatte um die Folgen von Automatisierung fokussiert auf individualrechtliche Aspekte. Jedoch weisen algorithmische Prozesse, die die Automatisierung vor allem ausmachen, primär eine kollektive Dimension auf. Diese kann nur partiell individualrechtlich adressiert werden. Die bestehenden ethischen und rechtlichen Kriterien sind aus diesem Grund für eine allgemeine Betrachtung nicht geeignet oder zumindest unzulänglich. Sie führen daher zu begrifflichen Vermischungen, wie etwa bei den Themen Privatheit und Diskriminierung, indem Informationen, die potentiell für illegitime Diskriminierung missbraucht werden können, als private Informationen deklariert werden.

Lesen: algorithmwatch.org

Digitaler Wandel & Nachhaltigkeit

Erstellt von Beyond Eve

Es wäre absurd zu behaupten, dass der digitale Wandel aus dem Blickwinkel globaler Nachhaltigkeitsbetrachtung überhaupt nichts Gutes bewirkt hätte. Allein die zahlreichen Verbesserungen, die durch die massenhafte Verbreitung von Mobilfunk und Smartphones im globalen Süden erzielt wurden, sprechen dagegen. Eine Plattform wie Ushahidi.com, auf der Nutzer Daten für gemeinwohldienliche Zwecke wie Wahlmonitoring oder Krisenreaktion bereitstellen, konnte beispielsweise nur auf dieser technischen Grundlage entstehen.

Aber nicht nur von innen, über die massenhaft in Hosentaschen sitzenden Smartphones verändert Technologie Entwicklungschancen, sondern auch gewissermaßen von außen: So ermöglicht die Muster-Analyse von Satellitenbildern heute nicht nur effizientere Landwirtschaft (das sogenannte Smart Farming, das wir immer dringender brauchen, um alle jetzigen und erst recht alle zukünftigen Menschen zu ernähren), sondern es können auf diese Weise auch soziale Strukturen viel zielgenauer ausgewertet werden.

Autor: Dr. Tobias Knobloch, Stiftung Neue Verantwortung

Lesen: medium.com

Die neuen Gelehrten des Netzes

Erstellt von Beyond Eve

Viele Wissenschaftler gucken nicht über ihren Tellerrand hinaus

Unsere Sorge über verändertes Informationsverhalten der Digital Natives sollten wir nicht der Kulturkritik überlassen. Was sagen die Medienwissenschaften? Welchen Beitrag leisten die Wirtschaftswissenschaften, besonders die Innovationsforschung? Was trägt die experimentelle Psychologie bei? Und die Soziologen, die Technikhistorie, die Designforschung?

Das Problem ist, dass viele Wissenschaftler nicht über ihren Tellerrand hinausschauen. Bis heute werden die experimentellen Paradigmen der Kognitionsforschung nicht in die Nutzerforschung implementiert. Die Literaturwissenschaftler könnten das benachbarte Büro der Korpuslinguisten aufsuchen. Und die Kunstgeschichte sollte erkennen, dass Bilder nicht mehr analog, sondern digital sind. Da der Umbau des Schiffes jetzt und auf hoher See erfolgt, können wir nicht warten, bis die Digital Natives Texte produzieren, anstatt sie zu verlinken.

Autor: Jens Loescher

Quelle: Der Tagesspiegel

Lesen: tagesspiegel.de

Political topic-communities and their framing practices in the Dutch Twittersphere

Erstellt von Beyond Eve

In light of the need for political plurality and informed debate this study questions information distribution and curation on Twitter. We contribute to the understanding of ideological homophily by exploring the notion of the ‘echo chamber’. Using a sample of two weeks of Dutch Twitter data, we combine network analysis of retweet networks, with qualitative reading and categorisation of engagement with media content in tweets within political topic communities. We found that media references were predominantly framed in affirmative ways in relation to the referenced medium content. Our findings show that users consciously select media messages that correspond with the general sentiment within their topic community, or frame them accordingly. We see this as a willful ‘echo chamber’, or a ‘repillarisation’.

Author: Wieringa, M. & van Geenen, D. & Schäfer, M. T. & Gorzeman, L. (2018). Political topic-communities and their framing practices in the Dutch Twittersphere. Internet Policy Review, 7(2). DOI: 10.14763/2018.2.793

Lesen: policyreview.info

Österreichischer Film Gender Report 2012-2016

Erstellt von: FC Gloria – Frauen Vernetzung Film

Eklatant ungleiche Geschlechterverhältnisse in allen Bereichen der österreichischen Filmbranche

Das Österreichische Filminstitut und das Bundeskanzleramt gaben – nicht zuletzt durch unsere langjährige Initiative – einem parlamentarischen Entschließungsantrag folgend im Jahr 2017 die Erstellung eines “Film Gender Reports” in Auftrag. Die Umsetzung übernahmen Ao. Univ.-Prof. Dr. Mag. Eva Flicker und Lena Lisa Vogelmann, BA BA, vom Institut für Soziologie der Universität Wien.
Die zentralen Ergebnisse wurden am 7. Mai 2018 präsentiert.

Den katastrophalen Status Quo der Ungleichheit in unserer Branche kann man nun Schwarz auf Weiß und sehr differenziert in einer Kurzfassung nachlesen. Die gesamte Studie (ca. 200 Seiten) wird in etwa zwei Monaten veröffentlicht werden. Der Bericht untersucht die Geschlechterverhältnisse im Filmschaffen erstmals österreichweit und umfassend, um Transparenz und Bewusstsein zu schaffen und bestehende Maßnahmen zu evaluieren.

Diese Ungleichstellung wollen wir natürlich ehebaldig beseitigt sehen. Die dafür notwendigen strukturellen Maßnahmen (Quoten etc.) betreffen alle Bereiche in der Filmbranche, von der Ausbildung bis zum Verleih. Und sie betreffen alle Filmschaffenden.
Wir wollen, dass die Frauen in der Filmbranche die gleichen Chancen bekommen wie ihre männlichen Kollegen.

Lesen: fc-gloria.at

Rentenkommission muss geschlechtergerecht denken

Erstellt von: Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am Donnerstag, den 3. Mai 2018, die Mitglieder der Rentenkommission vorgestellt, die – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – bis März 2020 Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme aufzeigen soll.

Immerhin vier der zehn Mitglieder der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ sind Frauen. Das Ziel der paritätischen Gremienbesetzung ist damit fast erreicht. Gleichzeitig wurden u.a. mit Annelie Buntenbach (DGB), und Prof. Dr. Simone Scherger (Universität Bremen) Personen einbezogen, die Geschlechtergerechtigkeit in der Rente mitdenken.

Auftrag der Kommission ist es, vor dem Hintergrund im Wandel begriffener Beschäftigungsstrukturen und demographischen Veränderungen ein neues Fundament für die gesetzliche, private und betriebliche Rente zu entwickeln. „Der Entwurf für einen verlässlichen Generationenvertrag trägt allerdings nur dann, wenn auch die Frage nach einer angemessenen Alterssicherung von Frauen beantwortet wird“, so die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig. „Der Gender Pension Gap, das heißt die Differenz der Alterseinkommen zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland mit 46 Prozent besonders hoch ist, darf nicht weiter zementiert werden.“

Lesen: djb.de

Gesundheit und Datenschutz

Erstellt von Beyond Eve

Wie smart sind Gesundheits-Apps tatsächlich?

Kleine digitale Helfer gibt es für alle Lebensbereiche. Seit einiger Zeit sind besonders Apps, die dabei helfen sollen, die eigene Fitness und Gesundheit zu optimieren, beliebt. Dafür werden zum Teil intime Daten ausgewertet und gespeichert.

In seinem neuen Buch „Die smarte Diktatur“ befasst sich der Sozialpsychologe und Autor Harald Welzer unter anderem mit diesem Thema. Er weist auf die Gefahren hin, wenn gerade sensible Gesundheitsdaten gespeichert und ausgewertet werden. Wo bleibt da der Schutz des Privaten?

Aus wirtschaftlicher Sicht nähert sich dem Thema dagegen Peter Ohnemus, Entwickler einer Fitness-App. Für ihn steht die Optimierung der eigenen Gesundheit mithilfe digitaler Medien im Vordergrund. Die dabei gesammelten Daten bilden für ihn auch eine Lösung für Probleme des bestehenden Gesundheitssystems. Ein Thema. Viele Sichtweisen. Darüber spricht Andreas Bönte mit seinen Gästen in „nacht:sicht“.

Quelle: BR alpha

Lesen: br.de

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25 new films by female directors you need to see in 2018

Erstellt von Beyond Eve

Start getting excited for new works from Amma Asante, Marielle Heller and Mia Hansen-Løve.

It’s an oft repeated fact that there are far too few female directors being given a chance to make films. You can roll out the numbers – that in 2016 female directors made up accounted for just seven per cent of Hollywood’s total output. You could also peel away the imbalance for a moment and highlight the number of brilliant female directors headlining an array of titles coming out in 2018. With that in mind, here are 25 new works by female filmmakers worth keeping an eye out for.

Lesen: lwlies.com

Liken und vergleichen – wann ist es digitale Sucht?

Erstellt von Beyond Eve

Soziale Medien sollen Menschen zusammenführen und die Kommunikation erleichtern. Tatsächlich aber können Facebook und Co. ganz schön unsoziale Folgen haben: Einsamkeit, Kontrollverlust und Konflikte mit den Freunden. Die Frage ist, was davor schützt.

Quelle: Deutschlandfunk von Lisa Hänel

Lesen: deutschlandfunk.de

Warum Sie keine Angst vor Künstlicher Intelligenz haben sollten

Erstellt von: AlgorithmWatch gGmbH

Sind Maschinen mit „KI“ intelligent? Haben sie Gefühle und einen eigenen Willen? Sind sie zu Bosheit und Heimtücke fähig? Diese Fragen wurden nach der Kommerzialisierung des Automobils zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Gerichten verschiedener Länder verhandelt. Dass die gleichen Unsicherheiten und Fragen ein Jahrhundert später mit der zunehmenden Kommerzialisierung von KI wieder auftauchen, rechtfertigt einen Rückblick auf die Debatte, die mit der Einführung eines neuen Verkehrsmittels einherging.

Die Idee einer automatisierten Gesellschaft, in der Roboter den Arbeitsplatz und das eigene Zuhause bevölkern, war eine der Utopien – und Dystopien –, mit denen die Literatur auf die Einführung von Automatisierungssystemen reagierte. Anfang des 20. Jahrhunderts brachten Autos und Ampeln die Automatisierung buchstäblich auf die Straße. Seitdem hat die Zahl der Maschinen und automatisierten Prozesse in unserem Leben exponentiell zugenommen: Waschmaschinen, Geldautomaten, Kameralinsen, Türen, Autowaschanlagen, Thermostate… Die Angst, die sie anfänglich ausgelöst haben, ist einer Routine gewichen. Automatisierung ist so allgegenwärtig, dass wir sie nicht einmal bemerken, wenn wir auf sie stoßen.

Autorin: Lorena Jaume-Palasí

Lesen: algorithmwatch.org

djb kritisiert unzureichende Änderungen bei der Steuer- und Abgabenbelastung von Frauen im Nationalen Reformprogramm 2018

Erstellt von: Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb) - Bundesgeschäftsstelle

Pressemitteilung vom 25.04.2018

Auf Vorschlag der EU-Kommission hat der Rat im letzten Jahr Deutschland im Rahmen des Europäischen Semesters zum wiederholten Mal auf die hohe steuerliche Belastung von Zweitverdienenden hingewiesen und angemahnt, Fehlanreize, die Zweitverdienende von einer Erwerbstätigkeit abhalten, zu verringern und den Übergang in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu erleichtern. Nach den inzwischen regelmäßig veröffentlichten Zahlen zur Steuer- und Abgabenbelastung von Zweitverdienenden, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt, steht Deutschland nach wie vor besonders schlecht da. Als Gründe für die hohe finanzielle Belastung, die vor allem Frauen trifft, nennt die EU ausdrücklich die gemeinsame Einkommensteuerveranlagung von Ehegatten, das heißt das Ehegattensplitting und die kostenfreie Krankenversicherung nicht erwerbstätiger Ehegatten.

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Lesen: djb.de

Die digitale Medizin

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Das Projekt „Medizin im digitalen Zeitalter“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Beruf des Arztes verändert und wie sich die Ausbildung daran anpassen muss. Leiter dieses Projektes ist Sebastian Kuhn, Oberarzt und Lehrbeauftragter am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

Auch in der Medizin ist der beschleunigte technologische Fortschritt bemerkbar, denn in der medizinischen Praxis und Forschung kommen bereits diverse digitale Techniken zum Einsatz. Dazu zählen sowohl Daten- und Biobanken von Patienten, die mithilfe einer leistungsstarken Informationstechnologie ausgewertet werden können, als auch Bereiche wie eHealth oder mHealth (Mobile Health), also Smart-Systeme für elektronische Lösungen der Gesundheitsfürsorge auf mobilen Geräten. Durch Personalisierung, Robotik und Digitalisierung erschließen sich neue Wege in Diagnostik und Therapie. Die Telemedizin wird ein zunehmend wichtiger Lösungsweg, um auch zukünftig den hohen Versorgungsstandard aufrechterhalten und die Versorgung strukturschwacher Regionen gewährleisten zu können.

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Lesen: forschergeist.de

Der Cambridge Analytica-Skandal und die Folgen

Erstellt von Beyond Eve

86 Prozent der aktuellen und früheren Facebook-Nutzer haben wenig oder gar kein Vertrauen, dass das Netzwerk mit ihren persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht. Das geht aus der April-Ausgabe des ARD-DeutschlandTRENDs hervor. Konkrete Folgen scheint dieses Misstrauen aber bislang nur begrenzt zu haben: zwei Prozent der befragten Internetnutzer geben an, Facebook infolge des kürzlich bekannt öffentlich gewordenen Cambridge Analytica-Skandals, weitere zwölf Prozent haben ihre Nutzung aufgrund der Berichte rund um das Thema reduziert.

Lesen: de.statista.com

Toxic Twitter - A Toxic Place for Women

Erstellt von Beyond Eve

As a company, Twitter is failing to respect women's rights online.
Twitter is a social media platform used by hundreds of millions of people around the world to debate, network and share information with each other. From high-level female politicians to journalists, activists, writers and bloggers, to women who simply want to know what’s happening around them - Twitter can be a powerful tool for women to make connections and express themselves. In fact, the company has touted itself as a place where ‘every voice has the power to impact the world’.

But for many women, Twitter is a platform where violence and abuse against them flourishes, often with little accountability. As a company, Twitter is failing in its responsibility to respect women’s rights online by inadequately investigating and responding to reports of violence and abuse in a transparent manner.

Between December 2016 and March 2018, Amnesty International conducted qualitative and quantitative research about women’s experiences on social media platforms including the scale, nature and impact of violence and abuse directed towards women on Twitter.

Read teh Full Report by Amnesty International

Lesen: amnesty.org

Die Kunst des Wissens

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Über die Wirkung von Wissenschaft auf die Gesellschaft und wie sich unsere Bildung ändern muss.

Der Astrophysiker Harald Lesch ist ein echtes Multitalent: Er ist nicht nur Physikprofessor in München, sondern tritt auch als Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist oder als Moderator im TV in Erscheinung. Bei all diesen vielen verschiedenen Tätigkeiten stechen die kommunikativen Fähigkeiten von Harald Lesch besonders heraus: Er ist einfach ein ganz wunderbarer Erklärbär. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Stifterverband haben ihm deshalb schon 2005 den „Communicator-Preis“ für seine mitreißende und fundierte Art, Wissenschaft zu vermitteln, verliehen.

In dieser Folge sprechen wir mit ihm über Wissenschaftsskeptiker und wie man mit ihnen umgeht, über das sich weiter verschlechternde Verhältnis von Wissenschaft und Politik, über den Klimawandel, die Schule und über das Geschichtenerzählen. Denn wir müssen, so Lesch, endlich damit beginnen, unseren Kindern die eine große Geschichte über unseren gefährdeten Planeten zu erzählen. Nur so können wir Bewusstsein schaffen und Verantwortung stärken. Und nur so können wir den haltlosen Erzählungen der Leugner und Skeptiker etwas Überzeugendes entgegenhalten.

Quelle: Forschergeist / Stifterverband

Lesen: forschergeist.de

Engagiert euch – Nicht!

Erstellt von: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert

Parteien und Bundesregierung erwarten, dass sich Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Grundrechte engagieren. Doch wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu einen Verein gründen, können sie Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bekommen.

In einer groß angelegten empirischen Studie können wir den Widerspruch zwischen politischem Anspruch und aktueller Gesetzeslage nachweisen. Finanzämter beurteilen gleiche Fälle völlig verschieden - vor allem, wenn die Anliegen der Vereine politisch aufgeladen sind. Statt bürgerschaftliches Engagement großzügig zu fördern und rechtlich abzusichern, führt die Praxis der Finanzämter zu großer Rechtsunsicherheit für Initiativen, die sich selbstlos engagieren möchten.

Zum Nachweis dieses Befundes wurden gleiche Vereinssatzungen an alle bundesweit zuständigen Finanzämter geschickt. Das Bundesfinanzministerium versuchte, die Studie zu verhindern, als es davon erfuhr - ohne Erfolg.

Autoren: Stefan Diefenbach-Trommer, Jannika Marré, Jan-Hendrik Klugkist, Melina Schmidt

Lesen: b-b-e.de

Jugendmobilität innerhalb Deutschlands fördern

Erstellt von: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

2017 verschärfte sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt wieder: Trotz einer Zunahme von Ausbildungsangeboten waren Ende September bundesweit mehr als 80.000 Bewerbende bei der Bundesagentur für Arbeit als „noch suchend“ gemeldet. Ein Grund dafür: Jugendliche finden den gewünschten Ausbildungsplatz nicht in ihrer Region. Wie können wir sie zu mehr Mobilität ermutigen? Hierzu geben Expertinnen und Experten in dem Policy Paper Empfehlungen. Die Heimat für eine Ausbildung zu verlassen ist ein tiefer Einschnitt. Daher spielt beim Jugendwohnen die sozialpädagogische Begleitung eine große Rolle.

Lesen: kas.de

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Scale and Concentration of land ownership in Scotland

Erstellt von Beyond Eve

Scotland’s land reform body is calling for evidence about the impact of concentration of land ownership in Scotland, as it publishes a report and discussion paper on the issue today Thursday 22 March, 2018.

The Scottish Land Commission research report looks at international approaches to limiting scale and concentration of land ownership.
It accompanies an independent discussion paper on land ownership issues in Scotland Land: for the many, not the few? Limitations on the scale of land ownership written by former MSP, Peter Peacock, designed to stimulate public debate.
At the same time as publishing the discussion paper and research report, the Commission is launching an open call for evidence of people’s experiences of issues associated with concentration of land ownership.
The purpose of the call for evidence is to help the Commission better understand the issues that people associate with concentrated land ownership from the perspective of those directly involved or affected.

It plans to publish a review later in 2018, and now wants to gather examples and evidence, both positive and negative, and to hear from people who live and/or work in areas where.

Source: Scottish Land Commission

Lesen: landcommission.gov.scot

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Recommendations on Machine-Learned ADM Presented to the European Commission in Brussels

Erstellt von Beyond Eve

Informatics Europe, the ACM Europe Council and the ACM Europe Policy Committee joined members from the European Commission in an event in Brussels to offer policy makers and industry 10 specific recommendations addressing the challenges posed by the increasing presence of Machine Learning (ML) and Automated Decision Making (ADM) systems in almost every aspect of modern life.

The recommendations were published as a white paper “When Computers Decide: European Recommendations on Machine-Learned Automated Decision Making.” This new report outlines the technical, ethical, legal, economic, societal and educational ramifications of ADM to be considered. The topics raised in the “When Computers Decide” white paper were the focus of a panel discussion at the Brussels Marriott Hotel Grand Place on 15 March 2018. Panelists were:

  • James Larus (Moderator), Professor and Dean of the School of Computer and Communication Sciences at EPFL, Informatics Europe Board
  • Oliver Grau, Associate Director of Operations, Intel Visual Computing Institute, ACM Europe Council
  • Chris Hankin, Co-Director of the Institute for Security Science and Technology and Professor of Computing Science at Imperial College London, ACM Europe Council Chair
  • Johannes Klumpers, Head of the Scientific Advisory Mechanism, EU Commission DG Research and Innovation
  • Lucilla Sioli, Director of Digital Industry, EU Commission DG CONNECT
Lesen: informatics-europe.org

Den Markt steuern

Erstellt von Beyond Eve

Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch wie? Und wird mit einer Neuauflage Grund und Boden fairer besteuert? Aktuell diskutierte Reformmodelle – und ihre Folgen für den Städtebau.

Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf den Grundbesitz. Es gibt eine Grundsteuer A auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft und eine Grundsteuer B auf bebaute und bebaubare Grundstücke. Berechnungsgrundlage sind dabei nicht die tatsächlichen Grundstückswerte, sondern sogenannte Einheitswerte, die für die alten Bundesländer auf das Jahr 1964, für die neuen Bundesländer sogar auf 1935 zurückreichen. Ursprünglich war vorgesehen, die Einheitswerte im sechsjährigen Turnus zu aktualisieren. Doch dazu kam es nie.
Der Bundesfinanzhof sieht inzwischen mit den völlig veralteten Einheitswerten den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Grundgesetz) verletzt. Im Januar hat sich das Bundesverfassungsgericht mit dieser Frage befasst. Das Gericht betonte in der mündlichen Verhandlung, dass im Falle der Verfassungswidrigkeit die Gewährung einer großzügigen Übergangsfrist mitnichten selbstverständlich sei. Das Urteil ist noch in diesem Frühjahr zu erwarten. Für die Kommunen ist eine schnell umsetzbare Reform dringend notwendig – sonst drohen ihnen große Einnahmeausfälle.

Text: Wilke, Henry, Berlin; Kriese, Ulrich, Basel

Quelle: Bauwelt

Lesen: bauwelt.de

Rebecca Parsons, die Technikchefin der Beratungsfirma "Thought Works", kämpft für mehr Frauen in der IT-Branche.

Erstellt von Beyond Eve

Sie könnte auch einfach nur ihren Job machen. Rebecca Parsons, promovierte Informatikerin, sei die "Mischung aus einer Fachfrau mit tiefen IT-Kenntnissen und einer Führungspersönlichkeit", lobt sie ein früherer Kollege. Sie blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Software-Branche zurück. Vor 18 Jahren ging sie zu der Beratungsfirma Thought Works, heute ist sie deren Technikchefin.

Doch viele wie sie gibt es noch immer nicht. Deshalb spricht sie das Thema "Frauen in der Techbranche" immer wieder an, auch weil sie es für ein sehr grundsätzliches hält. "Studien mit Blindtests haben gezeigt, dass auch Frauen mehr Männer einstellen als Frauen", sagt sie, "und sie bezahlen Frauen auch weniger - das ist ein Problem der Menschen, nicht der Männer."

von Helmut Martin Jung

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Lesen: sueddeutsche.de

Wie weiblich ist die IT?

Erstellt von Beyond Eve

Der Anteil von Frauen in der IT-Branche ist nach wie vor gering. Wie die Grafik von Statista zeigt, liegt der Anteil weiblicher IT-Fachkräfte bei Apple bei 23 Prozent, bei Google sind es 20 und bei Facebook und Amazon sind es jeweils 19 Prozent – der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen in den USA liegt hingegen bei 43 Prozent.

Eine aktuelle Auswertung der IT-Jobplattform Honeypot zeigt, dass Bulgarien beim Frauenanteil in der IT-Branche am besten aufgestellt ist. Aber auch dort sind es bei einem Frauenanteil von 46,9 Prozent an allen Erwerbstätigen nur 30,3 Prozent in der IT-Branche. Deutschland liegt mit nur 16,6 Prozent auf Platz 20 von 41 ausgewerteten OECD- und EU-Ländern.

Und auch bei der Bezahlung stehen wir hierzulande nicht gut da: Der unbereinigte Gender Pay Gap liegt hierzulande bei 21 Prozent, in der Tech-Branche sind es laut Honeypot sogar 25 Prozent. Ausgewertet wurden dafür OECD- und Eurostat-Daten.

Quelle: STATISTA

Lesen: de.statista.com

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Final report of the High Level Expert Group on Fake News and Online Disinformation

Erstellt von Beyond Eve

In January 2018, the European Commission set up a high-level group of experts ("the HLEG") to advise on policy initiatives to counter fake news and disinformation spread online. The main deliverable of the HLEG was a report designed to review best practices in the light of fundamental principles, and suitable responses stemming from such principles.

The analysis presented in the Report starts from a shared understanding of disinformation as a phenomenon that goes well beyond the term "fake news". Disinformation as defined in this Report includes all forms of false, inaccurate, or misleading information designed, presented and promoted to intentionally cause public harm or for profit. It does not cover issues arising from the creation and dissemination online of illegal content (notably defamation, hate speech, incitement to violence), which are subject to regulatory remedies under EU or national laws, nor other forms of deliberate but not misleading distortions of facts such a satire and parody.

The HLEG advises the Commission against simplistic solutions. Any form of censorship either public or private should clearly be avoided. The HLEG's recommendations aim instead to provide short-term responses to the most pressing problems, longer-term responses to increase societal resilience to disinformation, and a framework for ensuring that the effectiveness of these responses is continuously evaluated, while new evidence-based responses are developed.

The multi-dimensional approach recommended by the HLEG is based on a number of interconnected and mutually reinforcing responses. These responses rest on five pillars designed to:

  1. enhance transparency of online news, involving an adequate and privacy-compliant sharing of data about the systems that enable their circulation online;
  2. promote media and information literacy to counter disinformation and help users navigate the digital media environment;
  3. develop tools for empowering users and journalists to tackle disinformation and foster a positive engagement with fast-evolving information technologies;
  4. safeguard the diversity and sustainability of the European news media ecosystem, and
  5. promote continued research on the impact of disinformation in Europe to evaluate the measures taken by different actors and constantly adjust the necessary responses.

Source: European Commission

Lesen: ec.europa.eu

Urbane Resilienz

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Jochen Rabe ist Professor für „Urbane Resilienz und Digitalisierung“ am Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin. Am ECDF werden Zukunftsfragen erörtert, zum Beispiel: Wie bewältigen die Städte und unsere Wohnquartiere den rasanten urbanen Wandel? Wie belastbar und erneuerungsfähig sind die Quartiere und Infrastrukturen? Ist Digitalisierung nur Prozesstreiber des Wandels der Städte oder ist sie auch Schlüssel zur Beseitigung von urbanen Defiziten? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich die Urbane Resilienzforschung, über die wir in dieser Episode sprechen. Urbane Resilienz, also die Wiedererneuerungkräfte unserer Städte im Angesicht immer schnelleren Entwicklungsdrucks, rückt in Anbetracht der globalen Herausforderungen u.a. der Urbanisierung, des Klimawandels oder der Ressourcenknappheit zunehmend in den Fokus der Forschung und Politik. In Abgrenzung zu überwiegend technologiegetriebenen SMART City Konzepten, stellt Jochen Rabe die rapide Digitalisierung unserer Städte in den Kontext der Resilienz und erforscht, inwieweit Digitalisierungsprozesse die Erneuerungs- und Widerstandskräfte unserer Städte stärken oder auch schwächen können.

Quelle: Forschergeist.de des Stifterverband

Lesen: forschergeist.de

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The spread of true and false news online

Erstellt von Beyond Eve

There is worldwide concern over false news and the possibility that it can influence political, economic, and social well-being. To understand how false news spreads, Vosoughi et al. used a data set of rumor cascades on Twitter from 2006 to 2017. About 126,000 rumors were spread by ∼3 million people. False news reached more people than the truth; the top 1% of false news cascades diffused to between 1000 and 100,000 people, whereas the truth rarely diffused to more than 1000 people. Falsehood also diffused faster than the truth. The degree of novelty and the emotional reactions of recipients may be responsible for the differences observed.

Source: Science; Authors Soroush Vosoughi, Deb Roy, Sinan Aral MIT

Lesen: science.sciencemag.org

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Increase in gender gap in the digital sector - Study on Women in the Digital Age

Erstellt von Beyond Eve

This new study on Women in Digital Age reports that there is a growing gap between men and women's participation in the digital sector in education, career and entrepreneurship.
The study, launched by the European Commission, found that, despite the growing demand of ICT specialists and digital profiles, the percentage of Europeans with ICT-related education is decreasing. Although this is a common trend for both genders, there are lesser women than men who are taking up ICT related jobs and education.

The main findings of this study are:

  • There are four times more men than women in Europe with ICT-related studies. There is a decrease in women taking up ICT related higher education when compared to 2011.
  • The share of men working in the digital sector is 3.1 times greater than the share of women.
  • The annual productivity loss for the European economy of women leaving their digital jobs to become inactive is calculated to be about EUR 16.2 billion
    -Although female owned start-ups are more likely to be successful, there is decrease in participation, leadership and investment in the entrepreneurial digital sector.

Data trends and qualitative analysis suggest that gender inequality in the digital sphere is essentially a result of the persistence of strong unconscious biases about what is appropriate and what capacities each gender has, as well as about the technologies themselves which requires a fundamental cultural change.
The Digital Education Action Plan announced by the Commission is a step towards addressing this gender gap by encouraging girls and boys to take up ICT related education and be able to adapt to the needs of the digital age.
Commissioner Mariya Gabriel has announced actions that will be implemented in the course of the next two years to facilitate more women to be able to participate in the digital sector through digital skills, higher education in ICT related areas and startups.

Lesen: ec.europa.eu

Sozialer Aufstieg in Deutschland schwerer als bislang angenommen

Erstellt von: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

In Deutschland hängt der soziale Status einer Person maßgeblich vom sozialen Status der Vorfahren ab. Etwa lassen Bildungsgrad oder Berufsstand der Ur-Großeltern noch auf den ihrer Nachfahren heute in der vierten Generation schließen. Soziale Ungleichheit baut sich also sehr viel langsamer ab als bislang geglaubt. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie unter Beteiligung des IfW.

Die soziale Mobilität in Deutschland ist deutlich geringer als bislang angenommen. Sebastian Braun, Arbeitsmarktforscher am Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), und Jan Stuhler, Universität Madrid, untersuchten Daten, die über vier Generationen hinweg den sozialen Status von Familien in Deutsch-land im 20. Jahrhundert beschreiben. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich 60 Prozent der für den sozialen Status einer Person maßgeblichen Faktoren von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Dazu könnten Lebensumstände wie das gesellschaftliche Netzwerk zählen, aber auch vererbte Begabungen. Das Ergebnis gilt unabhängig davon, ob der soziale Status anhand des Bildungsgrads oder des Berufs gemessen wird. Ihre Studie ist in der März-Ausgabe des renommierten Economic Journal erschienen.

Lesen: ifw-kiel.de

Wie Frauen aus der Architektur fallen

Erstellt von: n-ails e.V.

Um die Sichtbarkeit von Architektinnen ging es nicht nur in der Ausstellung „Frau Architekt“ im DAM, sondern an deren Rande auch am 3. Februar 2018 beim Symposium „Yes, we plan!“. Von den Planerinnennetzwerken in Deutschland initiierte, zeigte es viele Probleme und Lösungen für eine gleichberechtigte Baubranche. Nur eines blieb unsichtbar: die Männer in der Architektur.

Lesen: dabonline.de

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Bias already exists in search engine results, and it’s only going to get worse

Erstellt von Beyond Eve

The internet might seem like a level playing field, but it isn’t. Safiya Umoja Noble came face to face with that fact one day when she used Google’s search engine to look for subjects her nieces might find interesting. She entered the term “black girls” and came back with pages dominated by pornography.

Noble, a USC Annenberg communications professor, was horrified but not surprised. For years she has been arguing that the values of the web reflect its builders—mostly white, Western men—and do not represent minorities and women. Her latest book, Algorithms of Oppression, details research she started after that fateful Google search, and it explores the hidden structures that shape how we get information through the internet.

by Jackie Snow

Lesen: technologyreview.com

PIK Research Days: „Wühlt weiter in Euren Taschen"

Erstellt von: PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Wissenschaftler und Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich diese Woche zur jährlichen 'Roadshow' wissenschaftlicher Erfolge und Diskussionen zu zukünftigen Projekten. Klimamigration, Gesundheit, Meeresspiegel, Jetstreams, Eisverluste in der Antarktis, Kohlenstoffpreise - das waren nur einige der Themen, die von den vier Forschungsbereichen des PIK vorgestellt wurden. Die diesjährigen Research Days setzten den Fokus insbesondere auf den bevorstehenden 1,5°C IPCC-Sonderbericht, und auf Digitalisierung.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Research Days war der globale Wandel und Big Data, künstliche Intelligenz, die informationstechnische Revolution mit einem Vortrag von Ina Schieferdecker, Direktorin des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung zu globalen Umweltveränderungen, WBGU. Unter dem Titel „Digitalisierung - nicht nur das Klima wird die Welt verändern" hob sie insbesondere die Herausforderungen des Wandels hervor. Auch PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber bezeichnete die Digitalisierung als „eine neue Schwelle der menschlichen Entwicklung – aber wir können diese auch nutzbringend für unsere Umwelt einsetzen“. Er betonte auch, dass die Digitalisierung eine große Chance sein kann, aber auch Risiken birgt: „Wir können das nicht allein dem Silicon Valley überlassen, denn künstliche Intelligenz könnte unsere Zivilisation schneller zerstören als der Klimawandel.“

Lesen:

Vorsicht vor der „Temperatur-Schuldenfalle“

Erstellt von: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - GEOMAR

Künstliche Abkühlung der Atmosphäre mit Aerosolen birgt Langzeitrisiko
Das Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet die internationale Staatengemeinschaft, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Doch die menschengemachten Treibhausgasemissionen nehmen weiter zu statt ab. Können großtechnische Maßnahmen zur Klimaregulierung, sogenanntes Climate Engineering, eine Lösung sein? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature warnt Professor Andreas Oschlies vom GEOMAR vor einem unterschätzten Langzeit-Risiko einer vorgeschlagenen Climate-Engineering-Maßnahme, die die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.

Lesen: futureocean.org

Die Stadt vom Internet aus neu denken?

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Googles Mutterkonzern Alphabet plant einen Stadtteil in Toronto. Facebook baut ein eigenes Stadtviertel in Menlo Park. Apple bezieht sein neues Hauptquartier in Cupertino. Es wird deutlich: Die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley spielen eine immer stärkere Rolle in der Stadtentwicklung. Gleichzeitig hat sich eine neue Generation von Digitalunternehmen im Zentrum von San Francisco niedergelassen, darunter Airbnb, Twitter und Uber. Dort sorgt die hohe Konzentration an Wagniskapital für hochbezahlte Jobs und explodierende Immobilienpreise. Die Folgen sind bekannt: Gentrifizierung, Wohnungslosigkeit, Verlust lokaler Identität. In der kalifornischen Hightech-Region öffnet sich mit großer Wucht ein Spannungsfeld: Das Silicon Valley zwischen digital-urbanem Aufbruch und Wohnungskrise.
Text: Albers, Hans-Hermann, Berlin; Hartenstein, Felix, Berlin

Quelle: Bauwelt

Lesen: bauwelt.de

Frauen in Kultur und Medien - Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge

Erstellt von: Deutscher Kulturrat - Projektbüro "Frauen in Kultur & Medien"

Wie viele Frauen studieren und arbeiten in künstlerischen Fächern, und was verdienen sie? Sind sie in führender Position oder in Beratungs- und Entscheidungsgremien in der Kultur-und Medienbranche tätig, und welche Stolpersteine, aber auch Ermutigungen und Förderungen, gibt es? Wie ist Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb erreichbar?

Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Studie des Deutschen Kulturrates. Hierzu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Gleichstellung dargestellt, sich mit der Gleichstellungspolitik an Hochschulen befasst, die Diskussion in den verschiedenen künstlerischen Sparten referiert und Künstlerinnen, Kulturmanagerinnen und Verantwortliche aus Kulturunternehmen interviewt.

Es werden Daten zu den Frauen in Kulturberufen allgemein, zum Studentinnenanteil in den verschiedenen künstlerischen Fächern, zum Einkommen von Künstlerinnen und Künstlern, zur Vertretung von Frauen in Aufsichtsgremien von Rundfunkanstalten, zur Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und zur Präsenz von Frauen in Bundeskulturverbänden zusammengestellt.

Das Buch schließt mit konkreten Vorschlägen an Politik, Verwaltung, Kultureinrichtungen, Rundfunkanstalten, Fördereinrichtungen und Kulturverbände wie mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann.

Von Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Brüheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler

Lesen: kulturrat.de

Individualized, supportive care key to positive childbirth experience, says WHO

Erstellt von Beyond Eve

WHO has issued new recommendations to establish global care standards for healthy pregnant women and reduce unnecessary medical interventions.

Worldwide, an estimated 140 million births take place every year. Most of these occur without complications for women and their babies. Yet, over the past 20 years, practitioners have increased the use of interventions that were previously only used to avoid risks or treat complications, such as oxytocin infusion to speed up labour or caesarean sections.

“We want women to give birth in a safe environment with skilled birth attendants in well-equipped facilities. However, the increasing medicalization of normal childbirth processes are undermining a woman’s own capability to give birth and negatively impacting her birth experience,” says Dr Princess Nothemba Simelela, WHO Assistant Director-General for Family, Women, Children and Adolescents.

Lesen: who.int

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Für eine echte Mobilitätswende muss man sich mit völlig neuen Dingen beschäftigen. Zum Beispiel wohin mit den vielen Fahrrädern?

Fahrradparkhaus Utrecht Centraal

Das Rad gilt als Hoffnungsträger einer platzsparenden Mobilität. Doch auch wenn es nur ein Zehntel der PkW-Stellfläche benötigt, kann sich die Zahl schnell summieren. Zeit für Fahrrad-Tiefgaragen wie der weltgrößten Anlage in Utrecht.
In dem Land, in dem der Radverkehr fließt wie Honig, in dem es mehr Fahrräder gibt als Einwohner, in diesem gelobten Land für Velo-Liebhaber kursieren Beschwerden über den Zustand der Radinfrastruktur. Das mag ein Ihr-Niederländer-meckert-auf-hohem-Niveau-Kopfschütteln hervorrufen – tatsächlich ächzt die große Radnation unter Begleiterscheinungen ihrer vielen „fiets“. Ein Holländer legt im Schnitt 1000 Kilometer im Jahr mit dem Rad zurück (zum Vergleich: jeder Deutsche schafft nur schlappe 300). In vielen Städten liegt der Radanteil an allen Verkehrswegen bei über 40 Prozent. Die Folge: Staus und Drängeleien auf Radwegen. Beschwerden zielen aber auch auf den Mangel an sicheren und bequemen Abstellmöglichkeiten. Das trifft vor allem auf Bahnhöfe zu, an denen sich die Räder zu Metallbergen türmen und manche Zugänge und Sichtachsen vermauern.

Quelle: Bauwelt Ausgabe 22/2017

Lesen: bauwelt.de

Humanoide Roboter für die Industrie in greifbarer Nähe

Erstellt von Beyond Eve

Selbstlernende Lösungen treiben die Entwicklung von Assistenzsystemen und kollaborierenden Robotern voran.

Wer schon einmal die Mimik des humanoiden Roboters Sophia der Hongkonger Firma Hanson Robotics gesehen hat, der hat bereits einen Eindruck davon, wie menschenähnlich die Robotik in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) inzwischen ist. Das kann auch für industrielle Anwendungen interessant sein. Dort geht es allerdings weniger um smartes Auftreten, sondern vor allem darum, Menschen bei monotonen oder ergonomisch ungünstigen Arbeitsschritten zu entlasten.

Quelle: VDI Nachrichten

Lesen: vdi-nachrichten.com

kurzum - Kompetenzvermittlung in der Arbeit 4.0

Erstellt von: Konrad Adenauer Stiftung e.V. - Familien- und Frauenpolitik

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde, von Arbeit 4.0 ist die Rede, im angelsächsischen Raum von Future of Work. Einig ist man sich in der Erkenntnis, dass die Arbeitswelt komplexer wird und dass es neue Kompetenzen braucht. Qualifikationen nehmen an Bedeutung zu, lebenslanges Lernen wird proklamiert. Das sind keine bahnbrechenden Erkenntnisse. So richtig diese Feststellungen auch sind, neu sind sie nicht. Sie gelten seit Beginn des Industriezeitalters. Der Wandel der Arbeitswelt vollzieht sich kontinuierlich, er muss gestaltet werden. Panikmache ist unangebracht.

Lesen: kas.de

Sicherheitsprobleme lösen: Online-Kurs hilft Computernutzern bei Schutz

Erstellt von: Universität Potsdam - Hasso Plattner Institut

Von jüngsten Mikroprozessor-Sicherheitslücken wie Meltdown und Spectre bis hin zur Abwehr von Cyberattacken reichen die Inhalte eines kostenlosen Online-Kurses, den das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in englischer Sprache allen Internetnutzern weltweit anbietet. Er trägt den Titel "Internet Security for Beginners" und startet am 26. Februar auf der Internet-Bildungsplattform openHPI des von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestifteten Universitätsinstituts. Anmeldung ist online möglich unter HPI Vorkenntnisse erfordert der von Institutsleiter Prof. Christoph Meinel geleitete Kurs nicht

Lesen: hpi.de

Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin

Erstellt von: Initiative D21 - Initiative D21

Der Gesundheitssektor und die moderne Medizin sind durch das Innovationspotenzial der KI und der daraus resultierenden Auswirkungen auf herkömmliche Verfahrens- und Behandlungsweisen in besonderem Maße betroffen. Unter dem Einfluss der Digitalisierung ist die Medizin bereits seit längerem und auch in Zukunft einem andauernden Wandel unterworfen.

Autoren: Astrid Aupperle, Thomas Langkabel, Niklas Giersberg (Microsoft Deutschland GmbH)

Lesen: initiatived21.de

Finanzsektor: Frauenanteile in Spitzengremien steigen langsamer als zu Beginn des Jahrzehnts

Erstellt von: DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin

Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der 100 größten Banken in Deutschland ist im vergangenen Jahr jeweils leicht auf knapp neun beziehungsweise 23 Prozent gestiegen. Bei den 60 größten Versicherungen ist die Dynamik hingegen zum Erliegen gekommen: In beiden Gremien ging der Frauenanteil etwas zurück, auf gut neun beziehungsweise knapp 22 Prozent. Das DIW Berlin untersucht seit mittlerweile mehr als zehn Jahren, inwieweit Frauen in den Spitzengremien von Banken und Versicherungen vertreten sind. Einer Phase der Stagnation in den Jahren 2006 bis 2010 folgte anschließend bis 2014/2015 eine Zeit dynamischerer Zuwächse, bevor es anschließend größtenteils wieder langsamer bergauf ging. Eine lineare Fortsetzung der durchschnittlichen Entwicklung der vergangenen elf Jahre erscheint unwahrscheinlich, da die meisten Finanzunternehmen nach Erreichen der 30-Prozent-Zielmarke den Frauenanteil in Aufsichtsräten nicht weiter steigern. Forcieren könnte die Entwicklung eine Änderung der Unternehmenskultur. Hierzu gehören ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen – auch unterhalb des Vorstands – und deren zeitnahe Umsetzung sowie eine modernere Unternehmensorganisation. So könnten neue Vorbilder entstehen und Geschlechterstereotypen abgebaut werden.

Von Elke Holst und Katharina Wrohlich

Lesen: diw.de

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Apple, Amazon and Google spent record sums to lobby Trump earlier this summer

Erstellt von Beyond Eve

Amazon, Apple and Google each spent record sums lobbying President Donald Trump and the rest of Washington, D.C., over the past three months, new federal records show, shelling out a combined $10 million to shape federal policy on everything from privacy to immigration reform.

It’s the most expensive quarter ever for these tech giants, many of which found themselves face to face with Trump in June as the White House commenced a new effort to modernize the inner-workings of the U.S. government and tackle regulations around drones and other emerging technologies.

Source: RECODE vom 21.07.2017

Lesen: recode.net

D21-Digital-Index 2017 / 2018

Erstellt von: Initiative D21 - Initiative D21

Die große Gesellschaftsstudie D21-Digital-Index bietet ein jährliches Lagebild zum Digitalisierungsgrad der Gesellschaft in Deutschland. Befragt werden knapp 20.500 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren inklusive der Offliner. Damit bildet der D21-Digital-Index die gesamte deutsche Bevölkerung ab.

In diesem Jahr betrachtet die Studie erstmalig die Akzeptanz und Nutzung von intelligenten Geräten durch die Bevölkerung. Weitere Themen, die im Zeitverlauf betrachten werden: Digitalkompetenzen, Arbeit digital, Gerätenutzung, Zugang zum Internet, Vielfältigkeit der Nutzung und die Einstellung der Menschen zu digitalen Themen. Wie immer schlüsselt die Studie u. a. nach Altersgruppen und Geschlecht auf.

Lesen: initiatived21.de

Unternehmen müssen sich ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen setzen

Erstellt von: DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin

Auszug aus DIW weekly, interview mit PD Dr. Elke Holst

Frage: Was müsste in Deutschland geschehen, damit der Frauenanteil in Führungspositionen schneller zunimmt?

Antwort: Künftig wird es zunehmend darum gehen, alle Hierarchieebenen ausreichend mit Frauen zu besetzen. Damit wird der Pool an Frauen, aus dem Spitzenpositionen besetzt werden können, immer größer. Erforderlich sind hier ambitionierte Unternehmensziele und deren zeitnahe Umsetzung. Erfolg hat diese Strategie, wenn sie mit einer Modernisierung der Unternehmenskultur und -organisation einhergeht.

Lesen: diw.de

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Why our Screens make us less happy

Erstellt von Beyond Eve

Ein interessanter TED Talk zur Veränderung der Gesellschaft durch die Erhöhung der Online Zeiten.

What are our screens and devices doing to us? Psychologist Adam Alter studies how much time screens steal from us and how they're getting away with it. He shares why all those hours you spend staring at your smartphone, tablet or computer might be making you miserable -- and what you can do about it.

Source: TED

Lesen: ted.com

Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr

Erstellt von Beyond Eve

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Homophobie, Rassismus und Sexismus im Fußball / Nina Degele ; Caroline Janz. - Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft, 2011

Der Fußball erfreut sich weltweit größter Beliebtheit und steht gemeinhin für Werte wie Fairness, Toleranz und gegenseitigen Respekt. Allein der Deutsche
Fußball-Bund zählt inzwischen mehr als 26.000 Vereine, in denen 6,3 Millionen Menschen aktiv oder passiv am Ball sind. Das Besondere an diesem Sport ist, dass sich auf dem Platz Menschen unterschiedlicher ethnischer oder sozialer Herkunft auf Augenhöhe begegnen (können). Damit erfüllt der Fußball zugleich eine wichtige integrative sowie soziale Funktion und trägt idealerweise zum Abbau von Vorurteilen bei. Dennoch kommt es gerade auch im Fußball immer wieder zu Ausgrenzungen aufgrund der sexuellen Orientierung, des Geschlechts oder der Nationalität.

Lesen: library.fes.de

Fehler am Drücker

Erstellt von Beyond Eve

Warum sollten IT Entwickler mit Menschen aus anderen Berufsdisziplinen zusammenarbeiten? Dies zeigt eindrücklich ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Fehlerpotentiale in der Bedienung von medizinischen Geräten. Das kann nicht nur zu einem tödlichen Fehler führen, sondern auch zum Aussortieren von Geräten.

Lesen: sueddeutsche.de

DIVSI Studie über die Kommunikation im privat-geschäftlichen Bereich

Erstellt von: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Nie zuvor haben die Menschen mehr kommuniziert als in unserem digitalen Zeitalter. Was vielleicht daran liegt, dass es so viele unterschiedliche Angebote dafür gibt. E-Mail, die Vielzahl der Sozialen Netzwerke mit ihren individuellen Möglichkeiten, natürlich immer noch das gute alte Telefon oder Fax, dazu der klassische Brief, selten sorgfältig von Hand geschrieben.

Dabei hat der Bürger, abgesehen vom privaten Bereich, im Außen- Umgang – etwa mit Behörden, Dienstleistern oder Versicherungen – oft nicht mehr die Wahl, welchen Kommunikationsweg er nutzen will. Immer öfter schreibt ihm die jeweilige Institution faktisch vor, wie er mit ihr in Kontakt zu treten hat. Das, was ursprünglich ein Angebot war, ist insoweit längst zu einer obligatorischen Infrastruktur mutiert, die genutzt werden muss und ohne die keine Teilhabe möglich ist.

Dieser privat-geschäftliche Bereich der Kommunikation zwischen dem Individuum auf der einen Seite sowie Unternehmen, Behörden oder beispielsweise ärztlichen Versorgern auf der anderen Seite bildet bislang eine Grauzone. Hier gibt es kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse darüber, wie die Kommunikation abläuft oder ablaufen sollte. Dabei werden gerade in diesem Sektor sensible und höchst personenbezogene Daten übermittelt.

Die vorliegende Studie will diese Lücke schließen. Sie geht der Frage nach, wie privat-geschäftliche Kommunikation im Alltag heute aussieht. Noch gibt es zwar unverändert konkrete Vorschriften, wonach bestimmte Dokumente als Brief zugestellt werden müssen. Wie lange das so bleibt, kann mit Garantie niemand vorhersagen.

Lesen: divsi.de

Hacker und Hippies: Die Neuprogrammierung der Stadt

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Wenn die Stadtverwaltung ihren Aufgaben nicht mehr nachkommt, kann man sich beschweren – oder die Sache selbst in die Hand nehmen. In San Francisco arbeiten Künstler und Bewohner mit digitalen Strategien an den Alltagsproblemen der Stadt. Sie scheuen sich weder vor offenen Daten noch vor der Zusammenarbeit mit der Polizei und IT-Firmen. Die Autorin ist Teil dieser Szene.

Autor: Melchor, Josette, San Francisco (US)

Lesen: bauwelt.de

Von Cloud-Computing bis Social Media: Datenschutz im digitalen Zeitalter

Erstellt von: Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet - Digitaler Kodex

Unsere heutige Zeit ist geprägt von einer unablässigen Erreichbarkeit: Die Digitalisierung und die damit einhergehenden technischen Errungenschaften scheinen uns fest im Griff zu haben. Ein Leben ohne Smartphone und Tablet – für viele undenkbar. Uns wird ermöglicht, verschiedenste Inhalte im Nullkommanichts über die immaterielle Datenautobahn in die Welt hinauszutragen. Von dieser neuartigen Art der Informationszirkulation und -beschaffung profitieren wir zweifelsohne. Mit Hinblick auf Dystopien wie etwa Orwells „1984“ stellt sich allerdings auch die Frage nach dem gegebenen Maß an Datenschutz sowie -sicherheit.

Von Jenna Eatough

Lesen: divsi.de

(Geschlechter)Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen

Erstellt von Beyond Eve

Die Studie dokumentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts "(Geschlechter)-Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen“, das durch die fnanzielle Förderung aus dem Gleichstellungsfonds 2015 und dem Frauenförderfonds 2016 der Universität Hamburg ermöglicht wurde. Das Projekt wurde in Kooperation der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und der Bucerius Law School durchgeführt.

Quelle: Uni Hamburg

Lesen: uni-hamburg.de

Diffusion of innovations by Everett Rogers

Erstellt von Beyond Eve

Diffusion of innovations is a theory that seeks to explain how, why, and at what rate new ideas and technology spread. Everett Rogers, a professor of communication studies, popularized the theory in his book Diffusion of Innovations; the book was first published in 1962, and is now in its fifth edition (2003). Rogers argues that diffusion is the process by which an innovation is communicated over time among the participants in a social system. The origins of the diffusion of innovations theory are varied and span multiple disciplines.

Rogers proposes that four main elements influence the spread of a new idea: the innovation itself, communication channels, time, and a social system. This process relies heavily on human capital. The innovation must be widely adopted in order to self-sustain. Within the rate of adoption, there is a point at which an innovation reaches critical mass.

Source: Wikipedia
Video: YouTube Everett Rogers "Diffusion of Innovations" Speech

Lesen: en.wikipedia.org

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48/104 Declaration on the Elimination of Violence against Women

Erstellt von: UN Women Nationales Komitee Deutschland e. V.

Noch einmal zum Nachlesen "Erklärung über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen" der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1993

The General Assembly,
Recognizing the urgent need for the universal application to women of the rights and principles with regard to equality, security, liberty, integrity and dignity of all human beings,

Noting that those rights and principles are enshrined in international instruments, including the Universal Declaration of Human Rights, the International Covenant on Civil and Political Rights, the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and the Convention against Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment,

Source: United Nations

Lesen: un-documents.net

TEDWomen Talk How architecture can create dignity for all

Erstellt von Beyond Eve

Ein kluger Mann zu guter Architektur, die für alle gemacht ist.

If architect and writer John Cary has his way, women will never need to stand in pointlessly long bathroom lines again. Lines like these are representative of a more serious issue, Cary says: the lack of diversity in design that leads to thoughtless, compassionless spaces. Design has a unique ability to dignify and make people feel valued, respected, honored and seen -- but the flip side is also true. Cary calls for architects and designers to expand their ranks and commit to serving the public good, not just the privileged few. "Well-designed spaces are not just a matter of taste or a questions of aesthetics," he says. "They literally shape our ideas about who we are in the world and what we deserve." And we all deserve better.

Source: TEDWomen November 2017

Lesen: ted.com

Presseerklärung der Berliner Erklärung 2017

Erstellt von Beyond Eve

Sondierungsgespräche
Gleichstellungspolitik darf nicht auf zwei Zeilen reduziert werden

Berlin, 17. November 2017: Die in der Berliner Erklärung 2017 zusammengeschlossenen Frauenverbände stellen fest: Unsere Kernforderungen zur Gleichstellungspolitik sind im aktuellen Sondierungsstand nicht berücksichtigt.

Die Verhandlungsergebnisse zum Kinderbetreuungsausbau oder zum Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit sind wichtig, uns fehlen aber progressive Schritte in der Gleichstellungspolitik. Zwei Zeilen ist nach den Ergebnissen der Sondierung alles, was die Beteiligten Parteien gemeinsam an Handlungsbedarf in der Gleichstellungspolitik ausmachen können.
Quelle: Berliner Erklärung

Lesen: berlinererklaerung.de

Gender, Technik und Mobilität

Erstellt von Beyond Eve

»Gender, Technik und Mobilität« ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, welches innovative, soziotechnische Lösungen für gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, demographischen Wandel und globalisierte Märkte erarbeitet. Der Begriff Gender steht für gesellschaftliche Vielfalt, die mit anderen Kategorien sozialer Ungleichheit verschränkt ist:
Alter, körperliche Befähigung, Ethnizität und soziale Lage.
Quelle: TU Braunschweig

Lesen: tu-braunschweig.de

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Time to recharge: Corporate action and inaction to tackle abuses in the cobalt supply chain

Erstellt von Beyond Eve

This report builds on This is What We Die For (AFR 62/3183/2016), first published by Amnesty International and Afrewatch in 2016, which showed how cobalt mined by children and adults in hazardous conditions in the DRC entered the supply chains of many of the world’s biggest brands. This report assesses the policies and practices of 29 companies and how much their cobalt-sourcing practices have improved since then. While there have been signs of progress by some companies, too many continue to lag behind. Company responses sought in the production of this report can be found in document AFR 62/7418/2017 available by Amnesty International.

Lesen: amnesty.org

ENTGELTUNGLEICHHEIT Zahlen, Daten, Fakten

Erstellt von: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (gemessen an den jeweiligen durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten). Die Höhe des Gender Pay Gap blieb in den letzten Jahren erstaunlich konstant. Umso dringlicher stellt sich die Frage nach möglichen Ursachen für die geringere Entlohnung von Frauen.

Lesen: boeckler.de

Duft und Riechen

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

„Wir sollten im Leben öfter mal unserer Nase vertrauen“, sagt der Biologe und Mediziner Hanns Hatt. Kein Wunder: Sein Gebiet ist die Geruchsforschung. Mit seinem Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Uni in Bochum ist er auf diesem Gebiet weltweit ziemlich einzigartig. Und überaus erfolgreich. Seine Forschungen über das Riechen eröffnen völlig neue Horizonte, beispielsweise in der Medizin. Neue Erkenntnisse in der Erkennung von Prostata- oder Darmkrebs sind nicht zuletzt ihm zu verdanken.

Und so lernen wir in dieser Folge wie das Riechen überhaupt funktioniert, was Düfte mit Lernen und Empfindungen zu tun haben, dass wir schon im Mutterleib riechen können und durch die Geruchswelt unserer Mutter geprägt werden, dass bestimmte Düfte die Menschen vertrauensvoller machen können, dass Düfte auch im Marketing wichtig sind, wie man mit den richtigen Düften auch junge Menschen zu Tausenden in den Kölner Dom locken kann und warum die Uni Bochum einen eigenen Duft namens „Knowledge“ bekommen hat.

Am Schluss erfahren wir noch Wissenswertes über die 'Union der Akademien der Wissenschaften' (deren Präsident Hanns Hatt ist), wie sich die Akademien neuen Vermittlungsaufgaben widmen, und diskutieren über manch wilde Auswüchse von „Open Access-Journals“, die sich in einer Art Startup-Phase befinden, in der alles machbar zu sein scheint.

Lesen: forschergeist.de

Politische Inszenierungen

Erstellt von Beyond Eve

Auch im Bundestagswahlkampf 2017 spielten die sozialen Netzwerke eine immer größere Rolle. Allen voran kommt Facebook eine herausgehobene Bedeutung zu. Eine Studie, die im Auftrag der FES vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich erarbeitet wurde, analysiert die Facebook-Auftritte bundesdeutscher Parteien und zeigt auf, welche Inhalte transportiert und welche Resonanzen erzeugt wurden.

Eine Inhalts- und Resonanzanalyse der Facebook-Seiten bundesdeutscher Parteien / Durchgeführt vom Forschungsinstitut öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung; Jens Lucht, Linards Udris, Daniel Vogler. - Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Politische Akademie, 2017. - 38 Seiten = 2,7 MB PDF-File. -
Electronic ed.: Bonn : FES, 2018
ISBN 978-3-96250-039-9

Lesen: library.fes.de

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Global Gender Gap Report 2017

Erstellt von: World Economic Forum - Shaping the Future of Education, Gender and Work

Gender parity is fundamental to whether and how economies and societies thrive. Ensuring the full development and appropriate deployment of half of the world’s total talent pool has a vast bearing on the growth, competitiveness and future-readiness of economies and businesses worldwide. The Global Gender Gap Report benchmarks 144 countries on their progress towards gender parity across four thematic dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival, and Political Empowerment. In addition, this year’s edition also analyses the dynamics of gender gaps across industry talent pools and occupations.

Quelle: World Economic Forum

Lesen: weforum.org

eGovernment MONITOR 2017

Erstellt von: Initiative D21 - Initiative D21

Die Zahlen des eGovernment MONITORs zeigen weiterhin ein ernüchterndes Lagebild zur E-Government-Nutzung: Die Nutzung von digitalen Behördendienstleistungen sinkt in diesem Jahr, somit zeigt sich im Langzeittrend seit 2012 eine Stagnation der E-Government-Nutzung. Auch sind gerade einmal knapp die Hälfte der Nutzenden in Deutschland mit den vorhandenen digitalen Angeboten zufrieden. Die Gründe bleiben: Online-Angebote sind nicht bekannt, die Anschaffung zusätzlicher Hardware ist notwendig, oder aber auch dass eine vollständige Abwicklung im Internet nicht möglich ist. In einer digitalisierten Welt, in der sich alles unkompliziert online erledigen lässt, hält die deutsche Verwaltung nicht Schritt, daher sinkt die Zufriedenheit der Befragten auch so auffallend. Es fehlt an Anreizsystemen, z. B. über Gebühren- oder Zeitersparnis, um der Bevölkerung den digitalen Weg schmackhaft zu machen.

Lesen: initiatived21.de

Frauen in Kultur und Medien: Ein Europäischer Vergleich

Erstellt von: Hertie School of Governance

Ein Team am Centre for Cultural Policy führt unter der Leitung von Helmut K. Anheier eine umfassende Bestandsaufnahme der Kunst-, Kultur- und Medienbranche als Arbeitsgebiet für Frauen in ausgewählten europäischen Ländern durch. Dabei geht es nicht nur darum, Deutschland im internationalen Vergleich zu verorten, sondern auch von den Erfahrungen anderer Länder im Sinne von „Best Practice“ zu lernen. Die vorläufigen Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Untersuchung werden auf einer internationalen Podiumsdiskussion debattiert. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion und eines Onlineaustauschs mit Experteninnen der untersuchten Länder werden in den praxisorientierten Abschlussbericht einfließen.

Lesen: hertie-school.org

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Smartphones are weapons of mass manipulation

Erstellt von Beyond Eve

If, like an ever-growing majority of people in the U.S., you own a smartphone, you might have the sense that apps in the age of the pocket-sized computer are designed to keep your attention as long as possible. You might not have the sense that they’re manipulating you one tap, swipe, or notification at a time.

But Tristan Harris thinks that’s just what’s happening to the billions of us who use social networks like Facebook, Instagram, Snapchat, and Twitter, and he’s on a mission to steer us toward potential solutions—or at least to get us to acknowledge that this manipulation is, in fact, going on.

by Rachel Metz

Quelle: MIT Technology Review

Lesen: technologyreview.com

Führung ohne Vielfalt?

Erstellt von: AllBright Stiftung

Ein Teil der deutschen Börsenunternehmen bleibt bei der Erneuerung der Führungsstrukturen zurück
Die Erhöhung des Frauenanteils in den Unternehmensführungen verläuft in zwei Geschwindigkeiten: Am 1. September 2017 bestehen die Vorstände der 160 an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen noch immer zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Herkunft, Alter und Ausbildung sehr ähnlich sind. Nur die großen DAX-Konzerne haben begonnen, ihre Führungsstrukturen nachhaltig zu erneuern: ihre Vorstände werden weiblicher und internationaler. Die kleineren und mittelgroßen Unternehmen zögern und drohen, den Anschluss zu verlieren.

Lesen: allbright-stiftung.de

Brisante Wiederkehr. Ist das Wohnhochhaus die Antwort auf die Wohnungsfrage?

Erstellt von Beyond Eve

Das Wohnhochhaus ist schon ob seiner größeren Masse und städtischen Dominanz ein Zwitter zwischen Architektur und Städtebau. Den steigenden Bedarf nach billigem Wohnraum kann es nicht stillen. Aber strategisch ist der Bautyp als Sonderform von entscheidender Bedeutung für die polyzentrische Stadt der kommenden Jahrzehnte. Alleinstehende Solitäre sind keine Lösung.

Text: Geipel, Kaye, Berlin

Lesen: bauwelt.de

Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz

Erstellt von Beyond Eve

Aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung

Die Teilnahme von Frauen am Arbeitsmarkt hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Im Jahr 2015 lag die Erwerbstätigenquote von Frauen mit fast 70 Prozent (69,8) unter derjenigen der Männer (77,7 Prozent). Es bestehen nach wie vor signifikante Geschlechterunterschiede: Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihres Arbeitsvolumens, ihrer Löhne und Gehälter sowie ihrer Anteile in Führungspositionen. So waren in Deutschland im Jahr 2014 etwa 45 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit beschäftigt, wohingegen es bei Männern nur 9 Prozent waren. Bei Frauen und Männern mit Kindern sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede besonders ausgeprägt: 71 Prozent der Mütter arbeiten Teilzeit, jedoch nur 4 Prozent der Väter. Während 46 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Frauen sind, sind es unter den geringfügig entlohnten Beschäftigten 64 Prozent. Diese und andere Punkte führen regelmäßig zu öffentlichen Diskussionen über die Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Lesen: bmas.de

Bildung auf einen Blick - Ein Bericht der OECD

Erstellt von Beyond Eve

Wie funktionieren die Bildungssysteme anderer Länder? Und von welchen Ländern können wir noch etwas lernen? Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ vergleicht die Bildungssysteme von 46 Staaten. Er wird jährlich herausgegeben von der OECD.
Der Bericht „Bildung auf einen Blick“ (Education at a Glance) bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 35 Ländern der OECD sowie elf Partnerländern. Rund 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich der Bildungssysteme.

OECD: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD für „Organisation for Economic Cooperation and Development“) hat 35 Mitgliedsstaaten. Ihre Arbeitsfelder reichen von Bildung, über Umwelt und Nachhaltigkeit bis hin zu Migration und Entwicklungszusammenarbeit. Ein wesentlicher Teil der Arbeit der OECD besteht darin, Daten zu erheben. Rund 300 Berichte veröffentlicht die Organisation jedes Jahr. Darunter sind „Bildung auf einen Blick“ und „PISA“ .

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung, hier finden Sie auch den vollständigen Bericht)

Lesen: bmbf.de

Angriff der Algorithmen

Erstellt von Beyond Eve

Von der Hedgefonds-Managerin zur Occupy-Aktivistin: Cathy O'Neil, die führende Datenexpertin, analysiert die zerstörerische Kraft der Algorithmen.

Algorithmen nehmen Einfluss auf unser Leben: Von ihnen hängt es ab, ob man etwa einen Kredit für sein Haus erhält und wie viel man für die Krankenversicherung bezahlt. Cathy O’Neil, ehemalige Hedgefonds-Managerin und heute Big-Data-Whistleblowerin, erklärt, wie Algorithmen in der Theorie objektive Entscheidungen ermöglichen, im wirklichen Leben aber mächtigen Interessen folgen. Algorithmen nehmen Einfluss auf die Politik, gefährden freie Wahlen und manipulieren über soziale Netzwerke sogar die Demokratie. Cathy O’Neils dringlicher Appell zeigt, wie sie Diskriminierung und Ungleichheit verstärken und so zu Waffen werden, die das Fundament unserer Gesellschaft erschüttern.

Cathy O’Neil, Angriff der Algorithmen. Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden übersetzt aus dem Englischen von Karsten Petersen

© 2017 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Lesen: hanser-literaturverlage.de

Vorstellung der Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas

Erstellt von Beyond Eve

Sozialminister Stefan Grüttner: „Wir wollen Initiativen ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird. Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit“

Wiesbaden. Der Hessische Sozial- und Arbeitsminister Stefan Grüttner präsentierte heute zusammen mit der Geschäftsführerin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität, Dr. Christa Larsen, die Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas mit Daten für Hessen und seinen 26 Regionen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern dokumentieren. „Die Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit. Die Bewertung von Arbeit muss sich an der Leistung und nicht am Geschlecht orientieren. Deshalb hat sich die Hessische Landesregierung vorgenommen, Initiativen zu ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird“, betonte Grüttner.

Die erhobenen Daten mit dem Bezugsjahr 2015 sind im Hessischen Lohnatlas nach den Merkmalen Geschlecht, Berufssektoren, Staatsangehörigkeit und Qualifikationsniveau ausgewertet worden mit Fokus auf den sozialversicherpflichtig beschäftigten Frauen und Männern in Vollzeit. Im Vergleich von Frauen und Männern, die beide in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, verdienten Frauen in Hessen 2015 durchschnittlich 14 Prozent weniger, wobei auch regionale Unterschiede bei der Höhe der Lohnungleichheit festgestellt worden sind.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Lesen: soziales.hessen.de

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Women CEOs choose gender equality

Erstellt von: Stiftelsen AllBright

The AllBright report 2017 shows modest progress. The proportion of women increases by a percentage point from last year, reaching 21 per cent. The same bleak result is seen in CEO positions where women are stuck at six per cent. Those believing in rapid change towards gender equality must be disappointed.

Around 85 per cent of companies are still dominated by men and thus hindering improvement.

Lesen: static1.squarespace.com

Handlungsempfehlungen zur Umsetzung mulitmodaler Verkehrsangebote

Erstellt von: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Wie sind wir in der Stadt von Morgen unterwegs? Wenn wir die Stadt lebenswerter und den Verkehr umweltfreundlicher gestalten wollen, ist die Antwort darauf: Multimodal.

Eine lebenswerte Stadt bietet genug Platz für Begegnung und Entspannung. Die Straßen sind nicht mehr nur für den Autoverkehr da – ob fahrend oder parkend – sondern für die Menschen. Ein hochwertiges Bus- und Bahnangebot oder gute Radwege erreichen bereits viele Bürgerinnen und Bürger, doch längst noch nicht genug. Jedes Verkehrsmittel hat seine spezifischen Vorteile, ist allein aber nicht in der Lage, für alle ein ausreichendes Maß an Mobilität zu bieten. Das Ziel muss daher sein, ein überzeugendes, multimodales Gesamtpaket zu schnüren, mit dem sich die Vorteile der verschiedenen Verkehrsmittel einfach nutzen und kombinieren lassen.

Einige Stadtparlamente, Verkehrsbetriebe und StartUps nehmen sich der Sache bereits an und gelangen zu vielfältigen Lösungsansätzen:
Nahverkehrsunternehmen bieten Leihfahrräder an, Mobilitätsangebote erhalten vom Radweg bis zum Fahrplanheft ein einheitliches Design und ein ÖPNV-Ticket ermöglicht Zugang zu sämtlichen Car- und BikesharingAngeboten. Mit dem Projekt »Multimodal unterwegs – intelligent vernetzt durch die
Stadt der Zukunft« stößt der VCD den Austausch zwischen allen Akteuren an. Wir stellen Good Practice-Beispiele vor und geben grundlegende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines multimodalen, umweltfreundlichen Verkehrssystems. So kann der Wandel zu einer autoarmen und lebenswerten Stadt gelingen.

Lesen: vcd.org

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The Effects of Digitalization on Gender Equality in the G20 Economies

Erstellt von: IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft

This study investigates how the digital revolution, which is characterized by artificial intelligence, big data, cloud computing and mobile robotics, will affect gender equality in G20 countries, and how governments and non-governmental initiatives may exploit the new digital technologies to narrow these gender gaps in the future. The study focuses on four areas to derive its policy recommendations. First, it assesses if digital technologies will affect gender equality in the foreseeable future by replacing women’s jobs to a different extent than men’s jobs. Second, it determines the state of the art in gender equality and gender-oriented policies in labor markets, financial inclusion and entrepreneurship in the G20 countries. Third, it identifies deficits in women’s digital inclusion that may impair the effectiveness of digitally empowered gender policies. It also shows how digital technologies may empower women. And fourth, it provides three detailed case studies: on gender policies in two selected countries, India and South Africa, and on digitally empowered strategies for reducing the gender gap in angel investment.

Lesen: ifw-members.ifw-kiel.de

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Melinda Gates and Fei-Fei Li Want to Liberate AI from “Guys With Hoodies”

Erstellt von Beyond Eve

Artificial intelligence has a diversity problem. Too many of the people creating it share a similar background. To renowned researcher Fei-Fei Li, this paucity of viewpoints constitutes a crisis: “As an educator, as a woman, as a woman of color, as a mother, I’m increasingly worried,” she says. “AI is about to make the biggest changes to humanity, and we’re missing a whole generation of diverse technologists and leaders.” From the chair next to her, Melinda Gates affirms this, adding, “If we don’t get women and people of color at the table — real technologists doing the real work — we will bias systems. Trying to reverse that a decade or two from now will be so much more difficult, if not close to impossible.”

Lesen: wired.com

Wahlkampf der Bots – wie sehr beeinflussen Propaganda-Maschinen die Meinungsbildung?

Erstellt von: Science Media Center Germany gGmbH

Social Bots haben in der Vergangenheit vor allem bei drei überregional relevanten, politischen Ereignissen eine Rolle gespielt: dem Ukrainekonflikt, dem Brexit und der amerikanischen Präsidentschaftswahl. Sie wurden eingesetzt, um das öffentliche Meinungsbild zu verzerren. So wurden zum Beispiel fast 19 Prozent der Tweets im Kontext der amerikanischen Wahlen von Bots gesendet [1].

Die Meinungen über die Wirkung von Social Bots gehen weit auseinander. Manche Politiker und Experten befürchten, dass Social Bots auch in Deutschland Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen und den Ausgang der kommenden Wahlen beeinflussen könnten, während andere die Wirkung dieser Bots für noch vergleichsweise geringhalten. Einen guten Überblick über die verschiedenen Positionen bietet das Video der Anhörung zum Thema Social Bots im Bundestag [2].

Dieses Fact Sheet des Science Media Center Germany enthält grundsätzliche Informationen über Social Bots, eine Zusammenfassung gängiger Theorien zu deren Wirkung sowie weiterführende Hinweise auf Studien und Recherchequellen.

Lesen: sciencemediacenter.de

Wer leistet unbezahlte Arbeit?

Erstellt von: Hans-Boeckler-Stiftung Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut - Referat Genderforschung

Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich.
Aktuelle Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal

Rechnet man berufliche und unbezahlte häusliche Arbeit zusammen, so unterscheidet sich die Gesamtarbeitszeit für erwerbstätige Frauen und Männer nur wenig. Doch ist bei Männern (in Vollzeit) mit 73 Prozent der größte Teil der Gesamtarbeit bezahlte Arbeitszeit, wohingegen teilzeitbeschäftigte Frauen nur für 43 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit entlohnt werden und den größeren Teil unbezahlt leisten. Gleichstellungspolitik sollte daher berufliche Gleichstellung von Frauen mit Anreizen für eine Umverteilung von unbezahlter Arbeit hin zu Männern verknüpfen und für beide Geschlechter bessere Bedingungen für die
Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit schaffen.

Lesen: boeckler.de

Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema

Erstellt von: Otto Brenner Stiftung

Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken

Die Untersuchung verfolgt ein gesellschaftspolitisches Interesse: Welches Bild der "Arbeit der Zukunft" wird von meinungsbildenden Medien gezeichnet? Welche Hoffnungen und Ängste beherrschen die öffentliche Debatte? Welche inhaltlichen Aspekte spielen eine Rolle, welche Gesichtspunkte werden selten aufgegriffen? Der Untertitel der Studie diagnostiziert eine "Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken". Analysiert wurden sieben Tageszeitungen und vier Wochenblätter.

Autoren: Hans-Jürgen Arlt, Martin Kempe, Sven Osterberg

Lesen: otto-brenner-stiftung.de

Rethinking Privacy Self-Management and Data Sovereignty in the Age of Big Data

Erstellt von Beyond Eve

Tagtäglich hinterlassen wir Unmengen an Datenspuren. Durch soziale Medien, Suchmaschinen und das Internet der Dinge entstehen heute in kurzer Zeit so viele Daten wie in der gesamten Menschheitsgeschichte davor. Der Beitrag macht Vorschläge für drei Konzepte zum Umgang mit personenbezogenen Daten, die sowohl den Anforderungen von Big Data als auch den berechtigen Schutzinteressen des Individuums gerecht werden sollen. Im Zentrum steht dabei das Ideal der Datensouveränität, das nur durch ein Ineinandergreifen individueller, unternehmerischer und staatlicher Verantwortung erreicht werden kann.

Copyright: Bertelsmann

Lesen: bertelsmann-stiftung.de

Social Bots

Erstellt von: KIT - Karlsruher Institut für Technologie - Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Social Bots sind Computerprogramme, die darauf ausgerichtet sind, in sozialen Netzwerken, beispielsweise auf Facebook oder Twitter, maschinell erstellte Beiträge wie Kommentare, Antworten oder Meinungsäußerungen zu generieren, um Diskurse zu beeinflussen oder zu manipulieren. Sie sind in der Lage, sinnvolle Texte zu erzeugen, die von Menschen geschriebenen Inhalten ähneln. Die Menschenähnlichkeit wird auch dadurch suggeriert, dass Social Bots nicht immer nur politisch agieren und kommentieren, sondern auch Belangloses posten, etwa Kommentare zu Fußballergebnissen oder Hinweise auf Serieninhalte. Für Menschen ist es also nur selten offensichtlich, dass die Beiträge von einer Maschine stammen.

Fakeaccounts von Social Bots, d. h. gefälschte Nutzerprofile, hinter denen keine authentische Person steht, lassen sich leicht vervielfachen, sodass beispielsweise auf Twitter tausende Benutzerkonten geschaffen werden können, die wiederum zehntausende Tweets pro Tag erzeugen. Es wird vermutet und ist teilweise auch belegt, dass Social Bots sowohl von Staaten als auch von Unternehmen und Interessengruppen gezielt eingesetzt werden.

Lesen: tab-beim-bundestag.de

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Private Equity plagued by macho culture

Erstellt von: Stiftelsen AllBright

Only three per cent of all partners in private equity (PE) firms are women, while 15 out of 18 firms have management teams consisting of men only. Not a single role model for gender equality can be found in one of society’s heaviest spheres of power.

Virtually all people in Sweden are affected by private equity firms’ operations in some way. The firms have a total turnover of about 300 billion SEK, which is approximately eight per cent of Sweden’s GDP. These firms have a huge influence on the economy and society. But only a few women are invited.

Lesen: static1.squarespace.com

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Expert warns of big data's dark side in 'Weapons of Math Destruction'

Erstellt von Beyond Eve

Whether we know it or not, complex algorithms make decisions that affect nearly every aspect of our lives, determining whether we can borrow money or get hired, how much we pay for goods online, our TV and music choices, and how closely our neighborhood is policed.

Thanks to the technological advances of big data, businesses tout such algorithms as tools that optimize our experiences, providing better predictive accuracy about customer needs and greater efficiency in the delivery of goods and services. And they do so, the explanation goes, without the distortion of human prejudice because they're calculations based solely on numbers, which makes them inherently trustworthy.

Sounds good, but it's simply not true, says Harvard-trained mathematician Cathy O'Neil, Ph.D. '99. In her new book, "Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy," the data scientist argues that the mathematical models underpinning these algorithms aren't just flawed, they are encoded opinions and biases disguised as empirical fact, silently introducing and enforcing inequities that inflict harm right under our noses.

Lesen: phys.org

Smart City – Marketingparadies mit Totalüberwachung

Erstellt von: digitalcourage

Lesen Sie alle Artikel unserer Reihe über das Internet der Dinge!

Ein bequemer Parkplatz in der Innenstadt, ohne suchen zu müssen. Straßenlaternen, die wie von Zauberhand immer dann aufleuchten, wenn wir sie gerade brauchen. Und Sicherheit jederzeit und überall. Das Konzept der Smart Cities verspricht soziale und fortschrittliche Städte, die noch dazu klimafreundlich sein sollen. Klar, irgendwo müssen bei solch einem Wunderwerk Abstriche gemacht werden – und in diesem Fall ist Datensicherheit die Leidtragende. Denn „Smart City“ ist ein Modebegriff, den Unternehmen für Marketingzwecke missbrauchen und mit dem Totalüberwachung eine hübsche Fassade vorgesetzt wird.
Was genau sind Smart Cities, was sollen sie leisten, inwiefern sind sie hilfreich und wo schränken sie unsere Freiheit ein? Bringen sie uns wirklich unserem Traum einer effizienteren Stadt näher oder entfernen wir uns mit den aktuellen Entwicklungen davon?

Lesen: digitalcourage.de

Digitale Demokratie statt Datendiktatur

Erstellt von Beyond Eve

Big Data, Nudging, Verhaltenssteuerung: Droht uns die Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz? Ein gemeinsamer Appell zur Sicherung von Freiheit und Demokratie.

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen." Immanuel Kant, Was ist Aufklärung? (1784)

Die digitale Revolution ist in vollem Gange. Wie wird sie unsere Welt verändern? Jedes Jahr verdoppelt sich die Menge an Daten, die wir produzieren. Mit anderen Worten: Allein 2015 kommen so viele Daten hinzu wie in der gesamten Menschheitsgeschichte bis 2014 zusammen. Pro Minute senden wir Hunderttausende von Google-Anfragen und Facebookposts. Sie verraten, was wir denken und fühlen. Bald sind die Gegenstände um uns herum mit dem "Internet der Dinge" verbunden, vielleicht auch unsere Kleidung. In zehn Jahren wird es schätzungsweise 150 Milliarden vernetzte Messsensoren geben, 20-mal mehr als heute Menschen auf der Erde. Dann wird sich die Datenmenge alle zwölf Stunden verdoppeln. Viele Unternehmen versuchen jetzt, diese "Big Data" in Big Money zu verwandeln.

Autoren: Dirk Helbing, Bruno S. Frey, Gerd Gigerenzer, Ernst Hafen, Michael Hagner, Yvonne Hofstetter, Jeroen van den Hoven, Roberto V. Zicari und Andrej Zwitter

Lesen: spektrum.de

Cradle To Cradle

Erstellt von: Stifterverband - Forschergeist

Mit seinen Thesen und konkreten Vorschlägen mit einem holistischen Ansatz zu einer Umgestaltung der industriellen Produktion auf vollständige Wiederverwendung eingesetzter Rohstoffe hat Michael Braungart ein Umdenken ausgelöst. Der Chemiker propagiert ein ewiges Leben von Produkten und das Verständnis, dass alles ein Nährstoff ist, der erhalten werden muss. Seine harte Kritik an bestehenden Produktionsmethoden zeigt auf Basis eines klaren wissenschaftlichen Verständnisses die zahlreichen Fehlentwicklungen auf, unter der die Welt derzeit leidet.

Lesen: forschergeist.de

Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Erstellt von: Bauverlag BV GmbH - Bauwelt

Papst Franziskus’ Enzyklika „Laudato si“, im Juni 2015 in Rom vorgestellt, fordert ein grundsätzlich anderes politisches Bewusstsein für die desaströsen Wechselwirkungen von globaler Stadtentwicklung und Klimakrise. Auszüge aus dem Text:

95. Die Umwelt ist ein kollektives Gut, ein Erbe der gesamten Menschheit und eine Verantwortung für alle. Wenn sich jemand etwas aneignet, dann nur, um es zum Wohl aller zu verwalten. Wenn wir das nicht tun, belasten wir unser Gewissen damit, die Existenz der anderen zu leugnen. Deshalb haben die Bischöfe von Neuseeland sich gefragt, was das Gebot „du sollst nicht töten“ bedeutet, wenn „zwanzig Prozent der Weltbevölkerung Ressourcen in solchem Maß verbrauchen, dass sie den armen Nationen und den kommenden Generationen das rauben, was diese zum Überleben brauchen“.

Text: Papst Franziskus, Rom

Lesen: bauwelt.de

Innovativ, Digital und Nachhaltig mit Geoinformationsmanagement

Erstellt von: Fraunhofer-Gesellschaft - Institut Graphische Datenverarbeitung

Smarte Lösungen für Ihre Herausforderungen

Heutige Städte stehen vor der Herausforderung die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine nachhaltige Entwicklung zu betreiben. smart? In Kombination mit Technologie bedeutet »smart«, dass Städte ihre Ressourcen intelligenter und effizienter als bisher nutzen.

Wir unterstützen Sie bei dieser Aufgabe mit maßgeschneiderten Technologien für eine effiziente Vernetzung und den lebendigen Informationsaustausch von Bürgerservice, Wohnen und Mobilität über Bildung, Energie- und Gesundheitsversorgung bis hin zur öffentlichen Sicherheit reichen die Felder, in denen eine Stadt mit unserer Unterstützung smart ist oder smart(er) werden kann. Dies steigert die Lebensqualität und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

Lesen: igd.fraunhofer.de

Digitales Bürgerschaftliches Engagement

Erstellt von Beyond Eve

Fußballtrainer im Verein, einem älterem Menschen über die Straße helfen, bei OpenStreetMap Geoinformationen eintragen – alles freiwillig ausgeübte Tätigkeiten im Dienste des Gemeinwohls, die nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sind. Die Tätigkeitsfelder dieses für die Gesellschaft so enorm wichtigen Engagements entwickeln sich immer ein bisschen fort. In unserer digitalen Gesellschaft findet bürgerschaftliches Engagement immer häufiger auch digital statt oder wird digital unterstützt.Dieses Whitepaper beleuchtet daher die Bedeutung der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft für das bürgerschaftliche Engagement.

Lesen: oeffentliche-it.de

Architektur der Gesellschaft

Erstellt von Beyond Eve

Architektur ist Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung: Gebauter Raum verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Spezifika der jeweiligen gesellschaftlichen Epoche. (Stadt-)Architektur reklamiert Geld und Macht ebenso wie sie deren Nichtvorhandensein signalisiert. Sie offenbart soziale Unterschiede, setzt Akzente, lässt Glanz und Elend gleichermaßen ins Auge springen.

In der Repräsentationsarchitektur der Moderne und Postmoderne spiegeln sich Hybris, Narzissmus und die Konkurrenzkämpfe unserer Zeit. Für ein städtebauliches Programm, das Ästhetik, sozialen Ausgleich und ökologische Belange bündelt (Philosophie/Ethik der Architektur), bedarf es entschiedener politischer Weichenstellungen.

Architektur kann auf subtile Weise dazu beitragen, Grenzen zu ziehen: bestimmten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu bestimmten Orten zu erschweren oder gar zu verweigern. Kluge Stadtplanung kann und muss sozialer Verdrängung und Ausgrenzung vorbeugen. Nicht nur dafür ist es wichtig zu wissen, was Architektur hinsichtlich des Sozialen vermag.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Lesen: bpb.de

Elf Monate Immobilienkrise in Greater Las Vegas

Erstellt von Beyond Eve

Im November 2008 rutschte der US-Immobilienmarkt weiter nach unten. Die Neubauverkäufe erreichten den tiefsten Stand seit 18 Jahren, für das dritte Quartal wird ein nie dagewesener Preisverfall gemeldet. Die Boomstadt Las Vegas führt die Liste der besonders betroffenen Städte an; seit Sommer 2006 sind die Preise um 40 Prozent gefallen. Das Review Journal, eine der beiden großen Tageszeitungen von Las Vegas, dokumentierte die Immobilienkrise in vielen Artikeln, und betroffene Leser schrieben zurück. Wir haben aus den Nachrichten eine Chronologie der Krise zusammengestellt und entsprechende Leserzuschriften dazugesellt. Deutlich wird, dass der Verfall der Hauspreise nur ein Indikator für die Krise ist. Im Zentrum der Kritik steht die städtebauliche und ökologische Konzeption der neuen Siedlungen.

Kaye Geipel

Lesen: bauwelt.de